Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand

Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand

Es gibt Menschen, denen bricht beim Wort „tropische Hitze“ bereits der Schweiß aus, sie sind überzeugt, in warmen Gefilden nicht ohne Klimaanlage auskommen zu können. Nun, als umweltfreundliche Maßnahme wollte ich mal das Hängemattenfeeling am kolumbianischen Karibikstrand testen.

Nur ein Karzensprung von Cartagena entfernt erreicht der strandhungrige Reisende mit dem Schnellboot die Landzunge Playa Blanca. Direkt am Strand werden wir abgesetzt und waten an Land. Die Argentinierinnen, die mir in Medellin begegnet sind, kommen mir entgegen, haben aber leider keine Zeit, mir Tips zu geben, so schnell rast das Boot wieder zurück.

Vereinsamte „Cocktail-Bars“ und „Restaurants“ mit Hängematten säumen den sehr übersichtlich belebten Strand. Endlich entdecke ich eine Gruppe junger Südamerikaner und frage, ob eine Unterkunft verfügbar ist? Ja, eine Hängematte ist noch frei, die gleich getestet werden muß mit meinem Buch über die Entstehung der Kolumbianischen Drogenkriege und dessen Ende.

Nach und nach werden die fast durch die Bank gutaussehenden Mitbewohnern zutraulich und sprechen mich an. Sie sind Studenten aus Chile und zwei von ihnen unterhalten sich in hervorragendem Deutsch mit mir. Beim sehr einfachen Abendessen ist es stockdunkel, nur wenige Kerzen lassen gerade so die Teller erkennen.

Plötzlich ein gellender Schrei! Ein junger Chilene ist von einem Mini-Scorpion gebissen worden! Er krümmt sich vor Schmerz. Der Koch erscheint mit einem glühenden Stück Holz, mit dem er anscheinend einen Zauber veranstalten will. Da ziehen wir es vor, ein Motorrad vom Hospital zu organisieren. Wir ziehen vorsichtshalber unsere Sandalen an…

Nachts in der Hängematte ist es nicht wirklich gemütlich und trotz Decke und tropischem Klima reichlich windig und kühl. Sogar die Männer frieren! Am Morgen ist der Patient wieder gesund zurück, aber niemanden hält es hier. Zum Schnorcheln ist es zu stürmisch, die Cocktailbars verlassen, das Essen zum davonlaufen, ebenso die sanitären Primitivst-Anlagen, da packen wir lieber unsere Sachen und nehmen den Bus zurück nach Cartagena.

Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand
Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand
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Kreativ & Karitativ der Charity Kunst-Adventskalender

Menschenauflauf vor dem größten Herrenmodegeschäft weltweit, Hirmer in der Münchner Fußgängerzone, was war los letzten Montag? Am Eingang konnte sich der Gast mit Glühwein und Lamberz-Lebkuchen aufwärmen. Zwei Männer kletterten die Fassade herunter. An dieser waren noch die verhängten Fenster zu sehen, eins wurde zum Öffnen präpariert. Howard Carpendale zog den Vorhang auf, zum Vorschein kam ein Bild, das er zusammen mit Maler und Zirkuskind Rolf Knie gestaltet hat.

Die Idee, insgesamt 24 Mal bildende Künstler mit prominenten Paten zusammen zu bringen, um ein Charity-Kunstobjekt zu gestalten, stammt von PR-Lady Birgitt Wolff. Viele herrausragende Kunstwerke sind dabei entstanden. Die Entstehungsgeschichten sind täglich auf N24 zu sehen. 24 Mal wird am Adventskalender ein Tür zur Kunst geöffnet, abwechselnd im Schuhmodehaus Görtz in Hamburg, im Shoppingcenter My Zeil im Frankfurter Palais Quartier und beim Hirmer in München.

Der Erlös aus der Versteigerung der gestifteten Kunstwerke kommt Fit-for Future zugute. Gründer der Cleven-Stiftung Dieter Cleven hat die Initiative fit-4-future gegründet, um einen Beitrag gegen Bewegungsarmut und ungesunde Ernährung zu leisten.

Das Programm moderierte charmant entspannt Miriam Pede, Anja Kruse und Karsten Speck gaben ein Lied zum Besten. Im knallroten Meerjungfrauenkleid erzähte Birgitt Wolff begeistert von ihrem Charity-Projekt, das sich zum 6. Mal jährt und schwärmte besonders von der Zusammenarbeit mit Erwin Schrott und Jonas Kaufmann.

Zum Leidwesen der anwesenden Damen waren diese nicht anwesend. An interessanten Gästen wie unter anderen Ruth Grünbein mit Pate Musikproduzent Harold Faltermeyer, Prof. Franz Wolf mit Schauspielerin Elena Uhlig, Greta Fischer mit Kabarettistin Sissy Perlinger, die eine hochaufgeschossene Frauenskultur gestalteten, Anke Schaffelhuber mit Jürgen Prochnow und Sascha Wussow mit Anja Kruse mangelte es nicht.

Kreativ & Karitativ der Charity Kunst-Adventskalender
Kreativ & Karitativ der Charity Kunst-Adventskalender