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Nach 8 Jahren Weltumsegelung fast den Garten Eden in Lombok gefunden

Nachhaltig erholen: Rinjani Mountain Garden unter dem Vulkan

Auf dem Boot von Sumbawa nach Lombok schmöckerte ich im „Travelfish“, einem sehr informativem Online-Travelhandbuch, über den Rinjani Mountain Garden und die Entscheidung über meine nächste Destination war gefallen. Weil der Bus total überhöhte Preise verlangte, probierten Jean-Marc, seine Freundin Annie, die ich aus Sumbawa kannte, und ich es mit Autostop. Bei der letzten Etappe auf dem offenen Pick-Up fing es an zu regnen und unser Fahrer nahm uns netterweise auf einen Tee zu Bekannten mit. Dort verhandelten wir die Weiterfahrt, da die Franzosen nach Senaru mit seinen Guides auf Touristen-Fang und ich zum Rinjani Mountain Garden in`s Dorf nebenan wollte. Irmgard, genannt Toni, begrüßte mich in ihrem Guesthouse und erzählte mir ihre Geschichte.

der hauseigene Quellwasserpool, im Hintergrund der Rinjani

Gute 8 Jahre segelten Roland und Toni mit ihrer 24 Meter- Segelyacht „Albatros“ samt Chartergästen um die Welt. Roland hatte sie nach eigenen Plänen gebaut, inklusive Meerentsalzungsanlage und eigenem Wasserkreislauf für die sanitären Anlagen. Als durch den Bombenanschlag in Bali viele Chartergäste ausfielen, suchten sie einen Platz, um nebenbei Süßwasserfische zu züchten. Sie fanden heraus, daß das beste Wasser durch Gesteinsfilter von Lombok´s Vulkan kam. Im Norden von Lombok, am Fuße des Rinjani, fanden sie vor 10 Jahren ihr Paradies in den Reisfeldern.

Durch von Roland angelegter Wasserkraft konnten sie nicht nur ihr Haus, sondern auch 3 Dörfer mit Strom beliefern. Beim Verkauf der Fische an Hotel- und Restaurantbesitzer wurde es gelegentlich beim gemütlichen Teil mit hausgemachtem Wein zu spät, die schlechte Straße zurück zu fahren. Die Idee, Gästezimmer anzubieten, war geboren.

Lumbung, ein traditionelles Gasthäuschen

Es war ein schwerer Schlag, als ihre Segelyacht auf Gili Travangan gestohlen wurde. So richteten sie sich ihr Refugium mit traditionellen Gästehäusern aus Holz mit Blick auf den Rinjani und das Meer ein. Im Garten wachsen Avocados und Papayas, ein Quellwasserpool läd zum Plantschen ein.

Auch die Duschen werden vom Quellwasser gespeist, das gleichzeitig als Trinkwasser geeignet ist. Nachhaltigkeit ist hier eine Selbstverständlichkeit, daher gibt es auch eine Kläranlage. Katzen, Hunde, Pferde, Papageien, Perlhühner und sogar der mit Toni schmusende Nashornvogel fanden hier ein Zuhause.

Frieder, der Nashornvogel

Morgens weckte mich das exzellente hausgemachte Frühstücksbuffet mit Früchten, gebackenem Brot, hausgemachter Marmelade, Pfannkuchen, leckerem Frischkäse aus mit Milchpulver hergestellter Milch, Gurken-Tomaten-Salat, Guacamole und lächelndem Frühstücksei.

Wegen der Regenzeit war der Rinjani-Nationalpark geschlossen. Daher wanderte ich am Wasserlauf entlang bis zum „Wasserkraftwerk“, einer Art Wasserfall mit Turbinen. Auf den Reisfeldern wurde gerade gesäht und lächelnd eine Pause gemacht, als ich exotische Figur auftauchte.

Im nahen Dorf mit traditionellen Häusen aus Bambus wurde ich mit Hundegebell und schmunzelnden Bewohnern begrüßt. Wer sich von Lärm, Straßenverkehr und schlechter Luft erholen möchte, ist hier an der richtgen Adresse. Abends durfte ich die exzellenten Asia-Nudeln des Rinjani Mountain Gardens genießen.

Nudeln mit Meerblick

Nach dem Tod von Roland vor ein paar Monaten übergibt Toni das Gasthaus an Gleichgesinnte, um zu Reisen und ihre Freunde in aller Welt zu besuchen.

Tips:

Vom 1.-31.3.17 war der Rinjani-Nationalpark wie jedes Jahr geschlossen. Wer es trotzdem illegal wagt, ihn zu betreten, muß sich vor den Rangern, die die Wege wieder in Ordnung bringen sowie den Müll entsorgen und der Guidemafia in Acht nehmen. Nur seine eigene Fußspuren hinterlassen und allen Müll wieder mitnehmen sollte usus sein!

Natürlich fährt vom nahen Bayan ein Bus in die Hauptstadt Mataram.

 

 

 

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Yacht-Feeling de Luxe im Hotel Palafitte

See-Liebhaber oder Weltumsegler, die ihrer Angebeteten das Meer schmackhaft machen möchten, sind im Hotel Palafitte in Neuchâtel an der richtigen Adresse.  An der Pavillion-eigenen Boje kann er gleich mit seiner Yacht festmachen.

Pavillion innen

Bad
Baden mit Seeblick

Die Pavillions am Lac du Neuchâtel  wurden 2002 im Rahmen der Schweizerischen Nationalausstellung gebaut und von Giacomo Moor in maritimen Design, inklusive Schiffsplanken, Reling und Badeleiter gestaltet. Von der farbig beleuchteten Dusche oder beim Baden in der wellenartigen Wanne kann man auf den See schauen. Ein Moskitonetz verhindert des nachts unerwünschte Eindringlinge bei aufgelasserner Glastür zum See.

für überrraschenden Besuch
für überraschenden Besuch

Für einen geladenen Gast ist Platz im aufklappbaren Bett aus der Truhe.

Badeleiter PavillionAm Schönsten ist es, von der Terrasse aus Baden zu gehen! Mehr Yacht-Ambiente geht nur mit Yacht!

Doris auf der Leiter3-4 Beaufort auf dem See ließen mein Seglerherz höher schlagen, leider vergaß ich meinen Segelschein zu Hause, sonst hätte der Hotelmanager uns gerne ein Segelboot organisiert. Stattdessen erkundeten wir die Gegend per pedes, direkt am Hotel geht ein Radweg in die kleine, feine Altstadt von Neuchâtel mit dem Schloß und seinen Belle Epoque Häusern.

Gourmet-Dinner am See
Gourmet-Dinner im Table Palafitte

Abends im La Table Palafitte zergingen Dinner-Variantionen wie Grillade de Loup de Mer, Taboulé de Quinoa mit Vierge de Tomate au Coriandre, in Begleitung von Laurent Perrier Champagner, auf der Zunge.

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Grillade de Loup de Mer delicieuse!

Der Chariot de Dessert ließ keine Gourmandise-Wünsche offen, aber der unschuldig aussehende Schokoladenkuchen und die Absinthcreme hatten göttlliche Ausmaße zum Niederknien!

Dessert zum Dahinschmelzen!
Dessert zum Dahinschmelzen!

Am nächsten Morgen beruhigte sich der Wind und wir probierten Kanufahren und das jetzt so trendige Stand-Up Paddeln aus. Am Anfang wackelt das Brett bedenklich, aber wer sich traut, aufzustehen, hat schnell den Bogen raus.

StehpaddelnHier ist der ideale Ort für Wassersport und um bei leckerer Kulinarik zu entspannen:

Hôtel Palafitte

Route des Gouttes-d’Or 2

2000 Neuchâtel, Schweiz

T. +41 (0)32 723 02 02

F +41 (0)32 723 02 03

http://www.palafitte.ch/en

 

Herzlichen Dank an das Hotel Palafitte

 

 

 

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