Archiv der Kategorie: München-Highlights

Ein Klassisch schönes Sommer-Wochenende am Odeonsplatz

Einige Gäste beim Klassik am Odeonsplatz fragten sich doch tatsächlich, warum Klassik am Odeonsplatz statt Samstag, Sonntag in diesem Jahr am Freitag und Samstag stattfand? Nur auf einer medienlosen, einsamen Insel würde man und frau vom Fußball verschont werden.  Wenn am Sonntag WM-Endspiel ist, kann kein Klassik am Odoensplatz stattfinden!

Diana Damrau und Dirigent Cristian Macelaru

Freitags, in einer herrlich warmen Sommernacht, startete das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks mit Leonard Bernsteins „Candide“ ein bißchen zu schmissig. Sopran-Artistin Diana Damrau bezauberte als Manon von Jules Massenet mit leider nur zwei Arien. Anschießend schläferte das Orchester unter der Leitung von Cristian Maceraru uns mit Eric Sarie´s Gymnopédie ein wenig ein, bevor es mit Chares Gounot und Antonin Dvorák eher schwermütig weiterging.

Klassik am Odeonsplatz, Foto: Marcus Schlaf, 14.07.2018

Der Samstag bescherte einen kurzen Platzregen, um pünktlich zum Konzertbeginn alles Staubige vom Odeonplatz zu wischen. Der Abend blieb trocken und der Peruanische Tenor Juan Diego Flores eroberte feurig die Zuschauer-Herzen, hervorragend begleitet von Valery Gergievs Münchner Philharmonikern, mit seinen Weltschmerz-Arien aus „Werther“, als Chevalier Des Grieux in „Manon“ und als Edgardo aus „Lucia de Lammermoor“ und erwärmte mit Verdis „I Lombardi“. Den Höhepunkt der Begeisterung entfachte er als Zugabe mit Luciano Pavarottis WM-Hymne von 1990 „Nessun dorma“.

Latino-Leidenschaft mit Juan Diego Flores Foto: Marcus Schlaf, 14.07.2018

Nach der Pause versetzten uns die Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Valery Gergiev in  Scheherazade´s  Träume von Nikolaj Rimskij-Korsakw, wunderbar! Noch am Abend flog der Dirigent nach Moskau zum WM-Finale und konnte so die Gäste im VIP-Zelt nicht mit seiner Anwesenheit erfreuen, genauso wenig wie Juan Diego Flores, schade!

Aber im nächsten Jahr können wir uns auf René Fleming und Pianist Daniil Trifinow freuen!

Alle Fotos: Marcus Schlaf

 

 

Preisregen, Sonne satt und Filmtips beim Filmfest München

So viele Filme, nur 10 Tage Zeit; Flügel müsste man haben, dachte ich mir, mit dem Rad von einem zum anderen Kino rasend.  Die CSU hat die Lösung, wie schon Stoiber mit seinem „Transrapid“: sie will ein Flugtaxi bauen, um die Staus zu umgehen. Ob die Staus in der Luft nicht viel gefährlicher sind?

die wunderbaren Franz Dinda und Sahin Eryilmaz in Ronny & Klaid
Foto: Filmfest

Da ging ich lieber in den  Film „Ronny & Klaid“ aus der Reihe Spotlight. Ronny und Klaid betreiben einen wenig erfolgreichen Laden. Klaid versucht sich beim Glücksspiel, gewinnt und verliert wieder alles. Jetzt muss er seine Schulden beim Gangsterboss zurückzahlen. Jeder zehnte Deutsche ist ein Millionär? Dann müssen sie nur 10 Kunden aus ihrem Laden entführen! Irrwitzige Dialoge und überrraschende Wendungen lassen einen schlapplachen. Leider steht ein Kinostart noch nicht fest.

Welcome to Sodom
Foto: Filmfest

Ein sehr wichtiger Film ist „Welcome to Sodom“ über die größte Müllhalde der Welt in Accra, Ghana, wo 6000 Menschen unter gesundheitsschädlichen Bedingungen unseren Elektromüll sortieren und entsorgen. Leider halten die Regisseure Florian Weigensamer und Christian Krönes nur die Kamera auf das Geschehen, anstatt es zu kommentieren.  Er bekam eine lobende Erwähnung auf dem Filmfest. Beim Camino-Vereih startet der Film am 2.8.18 in die Kinos, anschauen!

Jede Menge Preise wurden verliehen, das Highlight war Schauspielerin und Drehbuchschreiberin Emma Thompson, die auf der Bühne ein Ständchen sang, als sie mit dem CineMerit Award geehrt wurde.

Auch Filmfest-Wiederholungsgast Terry Gilliam wurde mit dem CineMerit Award ausgezeichnet, der gutgelaunt seinen neuen Film „The man who killed Don Quijote“ vorstellte, dessen Fertigstellung über 20 Jahre dauerte. Witzig und ungewöhnlich mit vielen Überraschungen ist er nur ein klein wenig zu lang. Am 27.9.18 kommt er in die Kinos.

SHOPLIFTERS
Foto: filmfest

Das humanistische Meisterwerk Shoplifters von Hirokazu Kore-eda begeisterte nicht nur die Jury aus Schauspielerin und Sängerin Meret Becker, Schauspielerin Amanda Plummer und Musiker Blixa Bargeld, die ihm den ARRI/Osram Award für den besten internationalen Film in der Reihe CineMasters vermachten. Die Goldene Palme von Cannes hat erschon. Hier wird die Familie aufgebrochen, Identitäten geändert, neue Moralvorstellungen entwickelt, die laut Jury Hoffnung geben.

Border
Foto: Filmfest

Der verstörende, ungeheuerliche Film „Border“ aus Dänemark von Ali Abbasi über die „anders-aussehende“ Protagonistin, die einen herausragenden Geruchssinn hat, mit dem sie sogar Angstschweiß riechen kann, erhielt den CineVision Award.

Alles ist gut“ von Eva Trobisch über sexuelle Gewalt und Nötigung, die die Betroffene einfach ignorieren möchte, gewann nicht nur den Firesci Preis des internationalen Kritikerverbandes, sondern auch den Fördepreis Neues Deutsches Kino für Beste Regie und Schauspielproduktion. Im Herbst 2018 ist er im Kino zu sehen, sehenswert!

Wackersdorf

Das Filmfest Publikum wählte „Wackersdorf“ von Oliver Haffner, die kritische Geschichte über die damaligen Vorkommnisse um die Proteste gegen die Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf, für den Publikumspreis aus. Hoffentlich bekommt er auch im Kino ab dem 20.9.18 genug Zuschauer!

Die Brücke“, den Friedenspreis des Deutschen Films, erhielten Ziad Doueiri für „The Insult“ (Regiepreis international),  Lars Kraume für „Das Schweigende Klassenzimmer“ (Regiepreis national) und Feras Fayyad für „Die letzten Männer von Aleppo“ (Spezialpreis), Katja Benrath (Nachwuchspreis) in „Watu Wote – All of us“ und Bernhard Wicki Gedächtnis Fonds bekam Oliver Bodmer bei einer festlichen Gala im Cuvillée Theater.

Anna de Paoli freute sich über den Produzentenpreis für „A Young Man with High Potential“ und Damian John Harper über den Preis für das beste Drehbuch für „In the Middle of the River„.

Und ich freue mich auf das nächste Filmfest München in 2019!

Save the Date!

 

Was gibt es Neues auf dem Sommer-Filmfest Münchens?

Cineasten und Filmliebhaber dürfen aufatmen: nur noch 10 Tage, dann können sie sich auf Münchens entspanntem Filmfest bei aufregenden Filmen in Originalfassung abkühlen, die Regisseure mit Fragen löchern und anschließend auf Partys und Empfängen Gleichgesinnte treffen.

Start ist am 27.6. 18 mit F.W. Murnaus Stummfilmklassiker „Faust – eine Deutsche Volkssage“ in der Philharmonie mit Live-Musik des Komponisten Bernd Schultheiss, gespielt von den Münchner Symphonikern.

Mackie Messer Brechts Dreigroschenfilm mit Tobias Moretti

Offiziell eröffnet wird das Fimfest München am 28.6. mit „Mackie Messer –  Brechts Dreigroschenfilm“ von Joachim A. Lang mit Tobias Moretti, Hannah Herzsprung und Joachim Krol aus der Reihe Neues Deutsches Kino. Hier werden Klassiker über Brechts Rechtsstreit und einem fiktiven Filmprojekt neu interpretiert mit echten Brecht-Zitaten, klingt spannend!

Emma Thomson im neuen Film Kindeswohl

Stargäste sind diesmal die zur „Dame“ gekürte Oskar-Preisträgerin, Drehbuchautorin und Schauspielerin Emma Thomson, die ihren neuen Film „Kindeswohl“ und drei ihrer früheren Filme vorstellt. Sie spielt in „Kindeswohl“ eine Familienrichterin, die mit dem Fall eines leukämiekranken Jungen der Zeugen Jehovas konfrontiert ist, dessen Eltern aus religiösen Gründen einer lebensnotwendigen Bluttransfusion nicht zustimmen wollen.

der urkomische Film „Die Ritter der Kokosnuss“

Sie bekommt wie Regisseur Terry Gilliam den Cine Merit Award, dessen Filme „Brazil“, „Die Ritter der Kokosnuss„,  „Der König der Fischer“, „Lost in La Mancha“ und „The man who killed Don Quichote“ gezeigt werden. Die Verfilmung des letztgenannten Films dauerte 20! Jahre. Ich bin gespannt, was er darüber beim Filmgespräch am 2.7. um 17 Uhr in der Blackbox zu erzählen weiß. Alle Filme unbedingt anschauen!

„Zama“

10 Filme von Meisterregisseuren wie Lucretia  Martel mit „Zama“ über den königstreuen Zama, der 1790 auf seinem verlassenen Außenposten Paraguays auf seine Versetzung nach Argentinien wartet,  locken in der Reihe Cinemasters, allesamt von den Programmern des Filmfests wärmstens empfohlen.

„Border“

In der Reihe Cinevision habe ich mir den „un certain regard“ Gewinner „Border“ aus Dänemark angekreuzt; die beim Zoll arbeitende Tina hat einen ausgezeichneten Geruchssinn und bei einer Begegnung mit einem außergewöhnlich riechendem Mann öffnet sich eine Tür zu einer mythologischen Welt. In „Chuva é cantoria na aldeia dos mortos“ erlebt ein Eingeborener aus dem Brasilianischen Regenwald die Großstadt. Auch er gewann den Jurypreis „un certain regard“. „Diamantino“ erzählt eine Geschichte über einen Portugiesischen Fußball-Weltstar, der seine Talente verliert und auf der Sinnsuche mit der Flüchtlingskrise, dem Neofaschismus und der Gentechnik konfrontiert wird.

Anon

Im Spotlight zeigt unter vielen anderen wieder Klaus Lemke sein neuestes Werk „Bad girl avenue“ über Frauen, die ihre Männer in Mimosen verwandeln, um sie später auszuwidern, man darf gespannt sein! Brandaktuell der Abschlußfilm „Anon“ von Andrew Niccol über die totale Datentransparenz über eine Augenimplantation, auf der alles gespeichert wird, ein Horrofilm der nicht mehr so fernen Zukunft! Nicht entgehen lassen.

Nicht nur in diesem Film geht es um die weltweite, permanente Überwachung, der Entführungethriller „Searching“ spielt sich ausschließlich auf Computerbildschirmen ab, „Dragonfly Eyes“ von Bing Xu besteht nur aus Material mit Überwachungskameras.

Filme von Philipp Gröning und Lucretia Martel sind in der Retrospektive zu sehen, die International Independents warten mit 64! spannenden Filmen auf. Das Seriencamp, Kinderfilmfest, die neuen Deutschen Serien und Filme runden das umfangreiche Programm ab. Natürlich sind alle Filmemacher in der Blackbox live zu erleben. Neben vielen Fachveransstaltungen und Workshops laden öffentliche Partys zum Feiern ein, darunter im Bahnwärter Thiel am 30. Juni.

Alles Infos unter filmfest-muenchen

Fotocredit: Filmfest München

Titelbildcredit: aus „Lost in La Mancha“ Diego Lopez Calvin

Auf der Jagd nach den besten Filmen beim Dok.Fest München

So viele Filme und nur 12 Tage Zeit!

Beim Radeln von Kino zu Kino war es nötig, genau zu planen, um einen Bruchteil der Veranstaltungen besuchen zu können, bei 22 Veranstaltungsorten nicht so einfach!

Eröffnet wurde das DOKfest mit „Over the Limit„; hier erträgt die russiche Turnerin Rita unzählige Beschimpfungen ihrer berühmten Trainerin stoisch, Familien- und persönliche Anglegenheiten müssen zurückstehen. Sie schafft den Olympia-Sieg und befreit sich von dem unnachgiebigen System, tritt zurück und unterrrichtet jetzt. Bei der Eröffnung wirkte sie selbstbewußt und befreit, während die Regisseurin und ehemalige Turnerin Marta Prus einen eingeschüchterten Eindruck machte.

Rita in „Over the Limit“
Fotocredit: DOKfest

Mein Filmfavorit war eindeutig „Genesis 2.0“ von Christian Frei und Maxim Arbugaev.   Während auf einer Sibirischen Insel Reste von Mammut-Skeletten- und zähnen ausgegraben und verkauft werden,  möchte ein Wissenschaftler, falls sich noch eine lebende Zelle finden sollte, diese in eine Elefantenkuh implantieren, um ein Mammutbaby zu erzeugen. Ob er wohl King Kong gesehen hat? In der größten Gendatenbank der Welt in China wollen die Wissenschaftler Gott spielen, indem sie irgendwann den Designmenschen erschaffen wollen, während in den USA Haustierklonen ein gutes Geschäft ist. Auch Barbara Streisand hat sich ihr Haustier kopieren lassen! In der Bostoner Universität der Bioenergetik experimentieren die Studenten mit genetisch veränderten Produkten, um Krankheiten zu heilen und die Honigbiene zu retten. Vom Zauberlerling haben sie anscheinend noch nichts gehört! Ein brisant-aktueller Film! Kinostart: Herbst 2018.

In „Die Schatten der Wüste“ von „Amma und Appa“ Regisseurin Franziska Schönenberger und ihrem Mann Jay Subramanian erfährt dieser, daß der Mann seiner Kusine in Dubai Selbstmord begannen haben soll, was sie nicht glaubt. Sie bittet ihn, das zu untersuchen. Während er Freunde und Kollegen befragt, lernt die Witwe, auf eigenen Beinen zu stehen, für sich und ihre Kinder zu sorgen, was sonst ihr Mann erledigt hat.


In “The Goddesses of Food“ werden Gourmetköchinnen portraitiert, die in den „normalen“ Medien fast gänzlich untergehen. Über 90 % der Sterneköche sind männlich. In den Gourmet-Magazinen kommen fast nur berühmte Sterneköche vor, weil damit mehr Anzeigen verkauft werden. Dabei gab es Anfang des 20sten Jahrhunderts sehr berühmte Sterneköchinnen. Ein unterhaltsamer, inspirierender Film nicht nur für Gourmets!

DOKfest: The Goddesses of Food

In „System Error“  befragt „Speed“ Regisseur Florian Opitz weltweit Ökonomen, die sagen, die Grenzen des Wachstums sind bald erreicht, die Erde und ihre Resourcen sind endlich. Industrievorstände und Finanzjongleure behaupten felsenfest, ohne Wachstum bricht die Wirtschaft zusammen.  Toll wäre es gewesen, wenn diese zusammen diskutiert hätten, trotzdem ein wichtger Film, der 10.5.18 in die Kinos kommt.

System Error…

Beim Afrika-Tag interessierte mich  „Silas“ , der sich für die Umwelt seines Landes Liberia einsetzt und dafür de App TIMBY nutzt, in der Menschenrechtsverletzungen angezeigt werden können.

„For in my way it lies“ zeigt die Entstehung des neuen Albums von Ausnahme-Musiker Jasper Junk und seine Entwicklung, wie es dazu kam. Er ist sein größter Kritiker und zweifelt immer wieder an sich, für ihn muß alles 100%ig stimmen. Seine Blues-Stimme ist bereits außergewöhnlich, sein Aussehen erinnert an David Bowie!

Jasper Junk
Fotovcredit: DOKfest

Fasziniert hat mich  auch M.I.A.  über die Musikerin Matangi Maya, die eigentlich Filmemacherin werden wollte, aber durch Elastica Sängerin Justine Frischmann zur Musik kommt. Als Teenager mußte sie mit ihrer Familie nach London fliehen, ihr Vater blieb als Mitbegründer der Tamil Tigers, der Tamilischen Unabhängigkeitsbewegung, in Sri Lanka. Schwanger, war sie für den Grammy und den Oskar nominiert und während sie über den roten Teppich schritt, brach der Bürgerkrieg in ihrer Heimat aus. Immer wieder kritisiert sie den brutalen Krieg, auch im US-TV, was herausgeschnitten wird, unangenehme Wahrheiten sind hier unerwünscht.  Ihre außergewöhnlichen Videos thematisieren ebenfalls radikal den Krieg.  Ein toller Film von Steve Loveridge!

M.I.A. Matanga

Das reichhaltige Filmprogramm des 33. DOK.fest offerierte  nicht nur zahlreiche interessante Filme, sondern auch DOK Education mit der Dokumentarfilm-Schule, im DOK-Forum Diskussionen, Open Training- und Kamera-Workshops for Profis und Interessierte.

Amira-Award Gewinner wurde der Horrorfilm Caniba über zwei gestörte Brüder; der eine verletzt sich selber, der andere brachte seine Geliebte um und aß sie teilweise. Er bekam nur 2 Jahre in Frankreich und wurde nach Japan abgeschoben. Die Kamera, ständig wechselnd zwischen Schärfe und Unschärfe, kam den Protagonisten für den Zuschauer unerträglich nahe. Daß die Regisseure das konnten, ist schauerlich genug.

Der VFF Dokumentarfilm-Produktionspreis, der die Arbeit der Produzent.innen würdigt, ging an „Grenzenlos-Geschichten von Freiheit & Freundschaft„, wo junge Syrer, Deutsche, Kolumbianer und Iraner Kurzfilme über ein Leben ohne Heimat, Familie oder Freunde in Flüchtlingslagern drehten.

The distant barking of dogs“ von Simon Lereng Wilmont räumte gleich 2 Preise ab, den SOS-Dokumentarfilmpreis und den Viktor für den besten Film. Der Film, im nicht ganz ungefährlichen Ukraine-Krieg aufgenommen, während immer wieder Bomben zu hören sind, handelt von der Liebe von Enkel und Großmutter in diesen gefährlichen, traumatisierenden Zeiten.

The distant barking of dogs

Der BR Kino Kino Publikumspreis ging an das Feel-Good Movie  „Tackling Life“ über eine schwul-hetero gemischte Rugby Mannschaft, bei der sich alle wie in einer Familie fühlen.

Über den „Viktor“ DOK Deutsch freute sich Regisseurin Susanne Freund für „I am a bad guy“ über einen ehemaligen Bankräuber. Sri Lanka´s Geschichte in „Demons in Paradise“ überzeugte die Jury von DOK horizonte. Der FFF Förderpreis ging an „Früher oder Später “ über Bayerisches Dorfleben mit einer Bäuern, die gleichzeitig als Bestatterin tätig ist und einer „Veganen Kommune“ von Pauline Roenneberg.

früher oder später

Musik spielt eine wichtige Rolle im Film, so erhielten Damien Scholl und Ulrich Reuter den Dokumentarfilm-Musikpreis für „Beuys“ von Andres Veiels.

Das nächste DOKfest kommt bestimmt, am 8. Mai 2019 geht´s los!

 

Alle Fotocredits: DOKfest

 

 

 

 

 

Das Royal Bavarian: eine unerwartete Genuß-Oase gegenüber dem Hauptbahnhof Münchens

Das ungewöhnliche 25hours Hotel Munich entdecken!

Die Suche nach dem Eingang des Royal Bavarian 25hours Hotel, gestaltete sich als nicht so einfach in der Dunkelheit, so traute ich mich in den unbeleuchteten Eingang des Kiosks und oh Wunder, ich betrat die Eingangshalle.

hier geht´s zur Rezeption vom 25hours hinauf… Foto: Steve Herud

Von hier geht es die Treppe hinauf zur Rezeption, wer sich Notizen machen will, kann die Schreibmaschinen oder Notizblocks nutzen statt Computer.

Natürlich gibt es keine gewöhnlichen Zimmer, sondern ironisch inspiriert von der Vergangenheit als frühere Königliche Telegrafen Station, nächtigt man und frau im Dienstbotenzimmer mit Accessoires wie Staubwedel und Teppichklopfer, in Herrschaftszimmern, Adelsgemächern oder Schwanen- beziehungsweise Pfauensuiten, alle liebevoll-charmant mit viel Holz dekoriert.

das Adelsgemach Foto: Steve Herud

Ich wollte das orientalisch angehauchte Neni von Haya Molcho, der Frau von Pantomine Sami Molcho, kennen lernen. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer vier Söhne zusammen. Der Laden war gut gefüllt, angenehm, daß wir uns trotz Musik-Untermalung ohne zu schreien gut unterhalten konnten.

die Vorspeisen-Étagère

Wir entschieden uns für das Best of Neni. Schon bei der Vorspeisen Etagère mit Hummus von Roter Beete, Ofen-Süßkartoffel und Babaganoush, einer Auberginenpaste, genoss ich die vegetarische Vielfalt.

da läuft mir das Wasser im Munde zusmmen…

Mein Begleiter verspeiste zum Hauptgang auch das Roastbeef mit Gemüsesalat, während ich mich als Pescetarierin vom Glasierten Lachs, der karamelisierten Aubergine und dem Jerusalem-Teller verführen ließ, lecker!

links das Weinregal

Statt in den Weinkeller klettert der Kellner auf eine Leiter, um aus dem sich unter der Decke befindlichen Regal die Wein-Flaschen zu holen. Ich bestellte einen süffigen Merlot, das alles macht nicht nur satt, sondern auch glücklich! Damit nicht genug, denn das Dessert aus geröstetem Tahina  mit Eis war einfach göttlich! Wer sein Date damit nicht verführt, sollte sich anderweitig umschauen!

Wir waren mehr als satt, da bietet sich ein Absacker in der lauschigen Boilermann-Bar an, wo wir uns die Spezialität, einen Highball, genehmigten. Wer auf seinen Zug wartet und nichts zu lesen dabei hat, ist auch hier bestens bedient. Er oder sie kann unten im Deli einen Drink oder Snack nehmen, sich im Kiosk eindecken und dann seinen Zug nehmen. Ich komme auch so wieder!

so sieht der offizielle Hotel-Eingang aus

25hours Hotel Munich the Royal Bavarian

Bahnhofsplatz 1

München

Weihnachtsmarkt-Entspurt auf dem Winter-Tollwood

 So schnell kann es gehen, am nächsten Wochenende ist schon Weihnachten! Jetzt einfach entspannen und auf dem Wintertollwood gleich nach dem Einhgang die Almrausch-Bar links liegen lassen und die Druidenbar ansteuern Nach Einnahme des Zaubertranks kann nichts mehr schiefgehen, außer man übertreibt es. Kein Wunder, daß die Bar wieder den 1. Platz nach dem Grünen Café im Esszimmer und dem Saloonium beim Gastro-Publikumspreis gewonnen hat.

Hunger meldet sich, da muß ich die Spätzle von Jürgen´s Spätzlehaus probieren. Endlich klebt der Magen vom Käse nicht mehr zusammen, sondern es schmeckt köstlich locker!  Die  „Kochsinnigen“ Jürgen Baren und Alexander Jahou servieren Spätzle Ratatouille mit Gemüse, Spinat oder Asiatisch, die letzteren sind meine Favoriten. Psst, alles ist vegan!

die leckersten Spätzle!

Noch Hunger? Der Kaiserschmarrn vom Glocknerhaus ist göttlich und gewann den 3. Gastro-Preis!

Frisch gestärkt kann man im Weltsalon die empfehlenswerte Kunst-Installation „Schauplatz der Demokratie“ erkunden, denn in diesem Winter lautet das Tollwood-Motto „Wir Alle“.  Kommenden Freitag gibt die Jazzrausch-Bigband ein Benefiz-Konzert mit Jazz-Elektro.

die Band „Strom und Wasser“ , engagiert bei 1000Bruecken, mit tollen Musikern & kritischen Texten spielten im Weltsalon

Im Hexenkessel kann man zu Live-Musik abtanzen, morgen zu Oansno und Donnerstag zu Latino-Rhythmen. Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht, sollte den Mercado oder Bazar aufsuchen, mir gefallen die bunten Lampen und Kaffeehaferl am Besten.

Der akrobatische Cirque Éloise performt bis zum 22.12.17 im Grand Chapiteau. Am 24.12.17 schließt das Tollwood, nur der Cavemann verlustiert sich bis zum 30.12.17 im selben Zelt.

Am 31.12.2017 steigt die grosse Tollwood-Sylvesterparty mit DJ´s und Bands wie Rockomotion und Jamaram in allen Zelten, im Grand Chapiteau bringt Hannes Ringlstätter die Gäste beim Gourmet Menue-Goutieren zum Lachen, Ecco di Lorenzo heizt mit seinen Innersoul  ein. Prosit Neujahr!

 

Champagner, Wein und kulinarische Genüsse versüßen den November-Blues

Wein und Genuss in Pullach, eat&STYLE, Forum Vini und Champagnerglueck in München

Grau und nass präsentiert sich der November, aber davon sollte man sich nicht die Laune verderben lassen. Ende Oktober ist die Genussmesse eat&STYLE in München zu Ende gegangen. Eine Entdeckungsreise des nachhaltigen Genusses führt zu Manufakturen wie Ingwerdrinks mit handgeriebenem Ingwer, den 8jährigen Cihuatan Rum aus San Salvador mit Schokoladen-, Vanille-, Mandel- und Kaffee-Aromen oder Decoroso Kaffee aus dem Norden Thailands. Zu 80 % wird hier umweltfreundliches Einmal-Geschirr und Tischwäsche von Papstar benutzt. Bei Wine & STYLE erzählt Sommelière Romana Echensberger, welcher Käse oder Schokolade zum jeweiligen Deutschen Wein passt, das richtige für Weinliebhaber, Schleckermäuler und solche, die es werden wollen!

Vegetarisch Green Glamour? gleich wird uns Heiko Antoniewicz zeigen, wie´s geht Foto: dk

In der Backstube und den Kochstudios konnten wir Küchentricks von den Profis kennen lernen, zubereiten und anschließend verkosten.

eat&STYLE 2017 im Zenith in München am 28.10.2017
Foto: Stefan M. Prager für FLEET FOOD Events GmbH

Dafür kann man sich online oder vor Ort anmelden, die Kurse sind sehr begehrt!

Chef Daniel Roch vom Essence Restaurant & Lounge Foto: dk

Genug verkostet und Hunger bekommen? In der Kesselhalle nebenan präsentierten sich acht Münchner Restaurants wie der Gesellschaftsraum, Brasserie Colette von Sternekoch Tim Raue, das Essence aus Pasing, La Boheme oder Siggis vegan + fresh food. Für einen angenehmen Preis durften wir kleine, leckere Portionen probieren.

Das Bio-Stunden Ei vom La Bohème wird zubereitet…die Weinflasche ist ein Pfefferstreuer Foto:dk

Lust bekommen? Nach Hamburg und Stuttgart zieht die eat&STYLE im November weiter.

Am kommenden Freitag, dem 10.11.17  läd der Lions Club im Bürgerhaus Pullach um 19 Uhr zu Wein & Genuss mit Deutschen und Internationalen Weinen, Feinstes aus Küche und Keller und einer Tombola für den guten Zweck ein. Im Wein-Keller-Club  Tresor Vinum unweit der Waldwirtschaft Großhessellohe gibt es regelmäßig Weinverkostungen mit den Winzern, Konzerte und andere interessante Veranstaltungen.

Die größte Weinmesse Forum Vini findet vom 10. – 12.11.17 im MOC  in Freimann statt. Vor Ort kann man sich für Workshops wie Käse und Wein anmelden, in der Halle Unmengen von Weinen, Champagner, Likören und Schnäpse probieren, aber Vorsicht, meistens gibt es nur Brot dazu.

Santé mit Jean-Emmanuel Bonnaire

Champagner macht glücklich und schön, einen selbst und das Gegenüber sowieso, ich nenne ihn meine Kreislauftropfen, da er gegen niedrigen Blutdruck hilft. Nur welcher soll es sein? Direkt vom Winzer Jean-Emmanuel Bonnaire durfte ich kürzlich im Kunst-gespicken Ambiente der Galerie Hegemann seine exzellenten Champangner probieren. Der Champagne Bonnaire Grand Cru erfreute sich im Schönheitskönigin-Zelt der Oidn Wiesn auf dem Oktoberfest großer Beliebheit, kein Wunder!

persönlich eingeschenkt schmeckt am besten! foto: dk

Organisiert war alles von den engagierten fünf Herren vom     ChampagnerGlück, die größten Fachhändler und Importeure von Winzer-Champagner.  Die Preise sind moderat und die Feiertage nicht mehr weit…Alle Infos und Verkostungen gibt es auf ihrer Webseite. Santé!

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Im Feinschmecker-Dschungel des Englischen Gartens

Das Taste of Muenchen, eine entspannte Genuß-Oase

2004 in London gegründet  und weltweit erfolgreich, hatte das Taste of München seine München-Premiere in der Nähe der Eisbach-Surfer. Dahinter steckt eine immense Logistik,  schließlich galt es, 11 Behörden zu überzeugen, um auf einer grünen Wiese eine derartige Veranstaltung genehmigen zu lassen.

Bei tropischen Temperaturen durften meine KollegInnen  und ich uns durch das Taste of München schlemmen.  Ich wünschte mir, ich hätte mich vorher im Eisbach abgekühlt.

Beim Warten auf die lieben KollegInnen, die vermutlich den Eingang suchten, brachten wir erstmal unseren Kreislauf mit einem Glas Champagner an der Veuve Cliquot Bar in Schwung.

In der AEG Kochschule inspierierte uns Koch Christian Mittermeier, eingefahrene Koch-Traditionen zu verlassen und kreativ umzugestalten.

eine nette Gesellschaft im open air Gesellschaftsraum

Das Restaurant „Der Gesellschaftsraum“ lud uns zu exzellenten Speisen ein und fiel mir besonders durch die liebevolle Tischdekoration auf.

Genuß à la Gesellschaftsraum Wallertatar mit Paprika Püree & Wassermelonengaspacho mit Lachsceviche und Avocado, dazu eine vegetarische Variante sehr lecker!

Bei Spitzenpatisseuse Andrea Schirmeier-Huber durften wir selber einen Macaron-Burger, natürlich süß und vegetarisch, basteln und vernaschen.

die süßen „Burger“ in der Zubereitung

In der Illy-Kaffeeakademie lernten wir die unterschiedlichsten Kaffeearomen kennen und schlürften den kaltgebrühten Kaffee mit Kaffeeeis, perfekt bei dem heißen Wetter!

coldbrew coffee with icecream in der Illy Coffee Bar

Wie die leckersten Stände finden? Bei 13 Spitzenrestaurants mit insgesamt 6 Guide Michelin-Sternen wie Dallmayr mit Koch Diethart Urbanski,  Sophia´s mit Michael Hüske, Anton Pozeg vom Schwarzreiter im Kempinkski Vier Jahreszeiten und dem vegetarischen Tian mit Christoph Metzger, die jeweils 3-4 Gerichte in ihren Zelten anboten, fiel die Auswahl schwer. Mehr vegetarische Angebote hätten mich mehr angemacht.

Macht nichts, bei einem Zapaca Old Fashioned Cocktail konnte ich gechillt eine Auswahl treffen.

Sophia´s Eismeerforelle

Toll waren zum Beispiel die Fjordforelle, grüner Mango und Wasabi vom Storstadt aus Regensburg und die Eismeerforelle, Gurke, Quinoa, Senfkörnern und Gartenkresse von Michael Hüsken vom Sophia´s im Charles Hotel. Die letzteren bekamen auch den Preis für den schönsten Stand.

Michael Hüsken freut sich über den Preis des schönsten Standes

Nur dreieinhalb Tage dauerte das Fesival, nicht genug Zeit, um alle  kulinarischen Stände wie die selbstgemachten Soßen von Feike Feinkost oder die Carribbean Embassy, die alle 3 Monate Gerichte von einer anderen Karibischen Insel anbietet, die Circle Cocktail Craft Bar, die zu den besten 100 weltweit zählt und die Genusswelten kennen zu lernen.  Absolut zum Niederknien war die Schokolade von Clement aus Bernried am Starnberger See.

Ich freu mich schon auf´s nächste Jahr!

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Drachentöter jagen Schäferwirt

Paddelduschen erfrischten die Gastronomen beim 10. Drachenbootrennen am Starnberger See

Perfektes Sommer-Wetter lud die 14 Teams mit einem Rekord von 300 Sommeliers, Köchen, Genussjournalisten, Winzer, Weinfachleuten und ihren Mitarbeitern nach Münsing ein. Die Alpenakademiker stellten sämtliche Team musikalisch vor. Jeweils 16 Paddler, ein Trommler und der Käptn passen in ein Boot, waren in einem Team zuwenig, wurde einfach von einem anderen jemand ausgeliehen.

Ich durfte bei dem Fasanerie-Team mitmachen, das das erste Mal dabei war. Das Restaurant Fasanerie in historischem Gebäude in der Nähe des Nymphenburger Schlosses mit riesigem Biergarten machte erst im Juni neu auf. Der Trommler im Bug mit Drachenkopf gab den Rythmus vor, alle sollten gleichzeitig ihr Paddel eintauchen, was nicht immer synchron war. Egal, auch mit teilweise verhakten Paddeln machten wir mit viel Spaß den 4. Platz.

Zwischen den Rennen hatten wir die Qual der Weinauswahl von Winzern wie Willie De Waal aus Südafrika, Birgit Braunstein vom Neusiedler See, Les Clos Perdu aus den Corbieres und 6 anderen Weinsponsoren. Sie alle wurden von Harry Flosser liebevoll im Weinbooklet karikiert.

Gelächter und Schlagrufe hallten über den Starnberger See, bis die  Sieger im Rennen der letzten Vier feststanden. Von den Murnauer Drachentötern, zu denen das Lido in Seeshaupt, der Dorfwirt in Oberammergau und Aendl gehören, gejagt, die auf dem 3. Platz landeten und knapp vor ogricht, einem Restaurant aus Holzkirchen,  feierte der Schäferwirt aus Schwabbruck seinen Sieg!

der Gewinner Pokal

Jetzt fuhr der Buscharner Seewirt sein leckeres, üppiges Buffet auf, da lief uns das Wasser im Munde zusammen!

Darauf hatten wir uns schon den ganzen Tag gefreut!

Buffet mit Aussicht auf den Starnberger See

Wie in jedem Jahr wurde eine der schönsten Veranstaltungen für Gastronomen von Jörg Linke von Linke Weine und seinem Team exzellent organisiert.

Weitere Infos und die gesamten Ergebnisse gibt´s beim Weindrachen.

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Genießen auf den Gourmet-Festivals Münchens

Der Münchner Sommer gehört zu den Schönsten, Abkühlen kann man sich in Isar oder Eisbach, Musikfestivals, Straßen- und Stadtteilfeste bieten jede Menge Live-Musik. Bei der Kulinarik gibt es allerdings Verbesserungsbedarf.

Feinschmecker wie ich freuen sich auf das Bayerische Genußfestival auf dem Odeonsplatz vom 28. bis zum 30. Juli 2017. Eigentlich bin ich nicht der große Frankenwein-Fan, erfuhr bei den Winewalks mit bekannten Sommelliers vieles über die Winzer und entdeckte beim Probieren  sehr schmackhafte Tropfen . Toll, daß die Möglichkeit besteht, sich persönlich mit den 50 Winzern auszutauschen.

Frische, feinste Speisen aus der Region, die sich perfekt mit den Weinen kombinieren lassen, bietet das Wirtshaus Zinner aus Taufkirchen an. Milch und Käse aus Bayern laden zum Verkosten ein. Der volle Magen kann sich anschließend an den  Bayernbränden aus den Früchten der Streuobstwiesen laben.

Was gibt es schöneres an einem lauen Sommerabend, mit dem einen oder anderen Glas Wein, entspannter, statt ohrenbetäubende Jazz- und Swing-Musik zu lauschen. Hingehen und sich online für die Winewalks anmelden!

Sehr gespannt bin ich auf das Taste of München Festival vom 3. – 6. August 2017 im Englischen Garten, das zum ersten Mal in München stattfindet. 2004 in London aus der Taufe gehoben, läuft mir als Genußmensch das Wasser im Munde zusammen, bei dem Gourmet-Programm. 16 Spitzenköche von Diethard Urbansky vom Restaurant Dallmayr über Anton Pozek vom Schwarzreiter im Vier Jahreszeiten bis zu Christof Metzger vom vegetarischen Restaurant Tian kreiren unter freiem Himmel, so Petrus es zuläßt, die unterschiedlichsten Geschmackswelten.

Bei der AEG-Taste Akademie kann man den Profis zuschauen, in der AEG-Kochschule selber unter Anleitung von Küchenkünstlern wie Sabrina Heid und Christian Mittermeier neue Koch-Ideen verwirklichen.

Auf der AEG-Kochbühne zaubern die AEG-Spitzenköche in 30-minütigen Kochshows ihre kulinarischen Innovationen.

Taste of München bietet für einen Eintritt jeweils Nachmittags- und Abendtickets, um in 4 Stunden sein eigenes Menue zusammen zu stellen, bei den Chefs Küchentricks abzuschauen und an den Ständen und Bars lokale Produzenten und ihre Genüsse kennen zu lernen. Das wird spannend!

Merken

Merken

Merken

Merken