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Eco-Outdoor-Feeling pur im Zeavola auf Koh Phi Phi, Thailand

Es war einmal eine wunderschöne Insel in der Andamanensee, Ko Phi Phi genannt.

Zeavola - Island Hopping Activity 4Ein paar Bungalowanlagen und Restaurants siedelten sich an. Mehr und mehr Reisende besuchten die Insel, bis der Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio in der Nähe gedreht wurde. Ein unglaublicher Boom entstand, so daß jetzt ununterbrochen große Fähren an- und ablegen. Die engste Stelle der Insel ist mit häßlichen Baustellen, Souvenirshops, Guesthäusern und Restaurants verbaut.

Ist die ganze Insel überlaufen? Nein, dazu sind die Felsformationen zu unüberwindlich. Nur über einen Dschungelpfad oder mit dem Boot erreichbar, kann man im Laem Tong Bay ein Outdoorparadies am anderen Ende der Insel erleben.

Zeavola - Beach 1
Ein paar Luxus-Resorts und deren Boote beleben den Strand, versteckt zwischen Palmen liegt das Zeavola Eco-Resort. Mit dem Boot am Strand gelandet, sind Schuhe überflüssig. Barfuß durch den Sand läuft man durch einen tropischen Garten zu seiner Villa.

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Foto by DK

Die offeneTerrasse mit Dusche und Waschbecken machen das Outdoor-Felling komplett, natürlich gibt es auch ein Indoor-Bad. Ein Bambusvohang schützt bei Bedarf vor unliebsamen Blicken.

Zeavola - Garden Suite 3Ich wollte auf die Klimaanlage verzichten, bestellte einen Ventilator, ließ alle Fenster offen und schlief unter dem Moskitonetz.

vegetarische Köstlichkeiten aus dem Zeavola-Restaurant
vegetarische Köstlichkeiten aus dem Zeavola-Restaurant

Ob zum Strand, dem Spa mit seinen relaxenden Behandlungen , Rezeption oder Restaurant mit Meerblick, barfuß ist´s am Schönsten!

Zeavola - Village Suite, Bedroom 1
Um die wunderschöneUmgebung zu schützen, wird auf Nachhaltigkeit besonderen Wert gelegt. Brauchwasser wird wieder aufbereitet und Organisches geschreddert, um den Tropischen Garten zu bewässern, beziehungsweise natürlich zu düngen. Abfall wird so weit wie möglich vermieden oder nach Phuket zum Verwerten transportiert.
Das 5-Sterne Tauchcenter zeigt den Gästen nicht nur die schönsten Tauchplätze der Umgebung, sondern regt auch dazu an, diese zu schützen und beim regelmäßigem Korallen-Reinigen mitzumachen. Das brachte dem vor sieben Jahren eröffneten Zeavola den Asia Pacific Hotel Award als bestes nachhaltiges Hotel.

Zeavola ist Teil des United Nations Environmental Programme Green Fins Project, um das öffentliche Umweltbewußtsein zu erhöhen and ein Resortmanagement zu stärken, das die Korallenriffe schützt und nachhaltigen Tourismus fördert.

Natürlich ist es auch Mitglied bei Green Pearls Unique Hotels, die weltweit führende Datenquelle für nachahltige Hotels.

alle Infos unter: www.zeavola.com/

Danke an das Zeavola und Green Pearls für die Kooperation

 

 

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Die Andamanen-Inseln, das Paradies in Indien?

Das Paradies in Indien?

Trauminseln sollen sie sein, die Andamanen! Das muß ich genauer untersuchen! Der Flug von Chennai geht lange über blaues Wasser, bis die erste Insel auftaucht, „das Paradies“ geht mir spontan durch den Kopf. Schön wär´s! Die Andamanen haben eine brutale, eher un-paradiesische Vergangenheit. Ursprünglich wurden sie von ca. sieben unterschiedlichen Stämmem, zum Teil mit Negroidem oder Mongoloiden Einschlag bevölkert. Immer wieder landeten Seefahrer hier, brachten zum Teil unbekannte Geräte, aber auch tödliche Krankheiten mit. Tamilen, Burmesen, Karen, und Malaysier siedelten sich an.

Die Dänen hatten die Inseln annektiert, bis sie bis 1783 Österreichische Kolonie wurden. Die Briten besetzten sie 1845, trieben Handel mit den einen und bekriegten sich mit den anderen. 1858 errichteten sie auf Ross Island gegenüber dem Hafen von Port Blair, der jetzigen Hauptstadt, ihren Regierungssitz inklusive Swimmingpool, drei Clubs zum Amüsieren, Kinderspielplatz und sogar einen Friedhof, natürlich nur für Briten. Der Dschungel wurde von Gefangenen gerodet, die Gebäude unter schwersten Bedingungen hochgezogen.

Heutzutage überwuchert der Dschungel unheimlich die verfallenen, ehemals prachtvollen Gebäude, belebt von Rehen und Hirschen, besucht von staunenden Touristen. Abfall wie sonst in ganz Indien fallen zu lassen, ist unter Strafe verboten. Wenn das doch überall der Fall wäre!

In der Hauptstadt Port Blair errichteten die Engländer ein Gefängnis, das heute ein Indisches Museum ist. In den Gefangenen-Lagern der Andamanen wurden sowohl englische Verbrecher wie auch Indische Widerstandkämpfer zur Strafe eingeliefert. Viele starben unter den horrenden Bedingungen. Während des 2. Weltkriegs landeten die Japaner hier und brachten alle noch Anwesenden um.

Der verschwindend kleine Teil der Ureinwohner sind in winzige Reservate gedrängt worden. Dort und auf einigen Inseln im Norden sowie auf den Nicobaren südlich der Andamanen haben Touristen daher keinen Zutritt.

Sind alle Inseln unter Indischer Verwaltung? Nein, die Bewohner einer einzigen Insel schaffen es bis heute, fast jeglichen Kontakt mit der Außenwelt zu verhindern. Es handelt sich um Sentinel, von mir beim Anflug als „Paradies“ getauft. Ein Foto von ihnen fand ich im Anthroposofischen Museum. Als die Indische Regierung versuchte, nach dem Tsunami 2004 mit Hubschraubern Lebensmittel abzuwerfen, quittierten die Einwohner dies mit Pfeil und Bogen-Beschuß.

Havelock, die am meisten frequentierte Insel, entpuppt sich als nett, aber für Indische Verhältnisse lächerlich teuer. Also kann ich nicht schnell genug das nächste Boot nach Neal Island bekommen. Dort angekommen geht es mir wie vielen, ich fühle mich gleich zu Hause. Alle Verspannungen lösen sich in Wohlgefallen auf. Ich miete mir eine Bambushütte und erkunde die Insel wie alle anderen mit dem Rad. Nur ein paar Motorräder und Minibusse mit Indischen Touristen sind hier unterwegs, sogar gehupt wird weniger.

Die Suche nach Stränden zum Schwimmen und Schnorcheln gestaltet sich tagelang als ein Spießrutenlauf, da Ebbe herrscht. Erst nach 6 Tagen kommt die Flut tagsüber, endlich! Laut Lonely Planet soll Schnorcheln und Tauchen Weltklasse haben, was sich ohne Überraschung als Witz herausstellt. Es gibt kein Internet und Mobiltelephone funktionieren nicht, so gibt es „nur“ gechillte, ausgesprochen symphatische neue Bekanntschaften. Holy naht, bei dem wir uns mit den einheimischen Kindern eine Farbschlacht liefern, die sich gewaschen hat. Abwaschen danach dauert 3 Tage!

Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?
Das Paradies in Indien?