Schlagwort-Archive: Radfahren

Von der Wein-Metropole Mendoza nach Uspallata im Gebirgstal

Nachdem ich Malbec auf Deutschen Weinfestivals probieren durfte, stellte ich mir Mendoza als inmitten von Weinbergen vor.  So stand für mich fest, das wollte ich vor Ort kennenlernen!

Urspr├╝nglich eine W├╝stenstadt, wird die Umgebung mit Schmelzwasser aus den Bergen gew├Ąssert, um hervorragenden Wein anbauen zu k├Ânnen. Pulsierend, mit entsprechendem Autoverkehr und weit entfernten Bergen, entsprach es nat├╝rlich nicht meiner romantischen Vorstellung. Immerhin sind die Stra├čen von schattenspendenden B├Ąumen ges├Ąumt.

die Qual der Wahl bei der Weinprobe in Mendoza

An der sehr gut informierten Touristeninformation wurde ich sogleich auf einen Weinrundgang geschickt. Zwei Bodegas luden uns zum Verkosten ein. Die s├╝ffigen Rotweine mit kreativen Etiketten versehen, waren ausschlie├člich leckere Malbecs, der Probier-Sekt befand sich in einer verd├Ąchtig bunten Flasche. Ich ahnte nichts Trockenes und ja, es handelte sich um s├╝├čen Sekt, sehr beliebt bei den S├╝├čigkeiten-verliebten Argentiniern.

ein Tanz f├╝r die Touristen

Die Weinanbaugebiete liegen weit au├čerhalb, so nahm ich den Zug nach Maipu. Es war schon 16 Uhr, daher verzichtete ich auf┬┤s Rad-Ausleihen und ging zu Fu├č zum ├╝ber 100 Jahre alten Lopez-Weingut. Nach eingehender Betrachtung der historischen Weinherstellungsger├Ątschaften war die F├╝hrung durch die industriellen Anlagen nat├╝rlich auf Spanisch. Ein Franzose und ich verstanden nur die H├Ąlfte, umso mehr bei der anschlie├čenden Verkostung. Der Malbec war hervorragend. Als die pink-gr├╝ne Sektflasche auf uns zu kam, fragte ich den Ausschenkenden, ob wir nicht einen Brut-Sekt stattdessen probieren d├╝rfen. Der war nicht offen, aber statt nur zwei Weine probieren zu d├╝rfen, wurden uns 5 verschiedene Wei├čweine kredenzt.

Weinselig wurde es auch in meinem Lao-Hostel, wo s├╝ffiger Rotwein abends gratis ausgeschenkt wurde. Den jungen Engl├Ąndern im Hostel gen├╝gte das anscheinend nicht, da sie in einem Gesch├Ąft billigen Vodka entdeckten und ausmachten, wo wei├čes Pulver zu bekommen war. So waren die Abende ├Ąu├čerst lustig und wenn ich in die Falle h├╝pfte, gingen die jungen Leute Clubbing. Am n├Ąchsten Nachmittag erz├Ąhlten sie mir dann, wie schlecht der n├Ąchtliche Ausflug gewesen war. In Argentinischen Clubs geht der B├Ąr nicht vor 3 Uhr morgens ab und in diesem Falle wohl eher nach hinten los.

schade, da├č wir Zuschauer beim Konzert in der enoteca unangenehm geblendet wurden

Den Camino de Vino mit St├Ąnden aller nahen Weing├╝ter zum Verkosten gab es leider nur im Internet vom letzten Jahr, daf├╝r klassische Konzerte mit teilweiser Weinbegleitung. Die Konzerte im Theater und im Centro Thematico del Vino waren sch├Ân, nur wurde vers├Ąumt, das grelle Licht zu dimmen, so war die Atmosph├Ąre gleich null. Da half auch der gute Wein vorher nichts!

die Bovedas in Uspallata

Mich lockten die Berge auf dem Weg nach Chile, so buchte ich ein Busticket nach Uspallata, ein kleines Dorf mit vielen Wanderm├Âglichkeiten. Es war hei├č, trotzdem wanderte ich die 2-3 Kilometer zu┬á den im 16. Jahrhundert errichteten Kuppeln der Bovedas, wo bis in┬┤s 19.Jahrhundert Gold, Eisen und Silber verarbeitet wurde. Jetzt bewunderte ich eine Ausstellung lokaler K├╝nstler.

Am n├Ąchsten Tag wanderte ich die ca. 9 Kilometer lange Stra├če zu den 7farbigen Felsen entlang.┬á Auf dem Sand entdeckte ich verd├Ąchtig frische Spuren, die mich daran erinnerten, da├č ich vorhin ein Schild mit einem Puma sah und vers├Ąumt hatte, zu lesen, wie man sich bei einer Begegnung verhalten sollte…Leider hatte ich ihn wohl verpasst oder er hatte sich versteckt?

Irgendwann auf dem wundersch├Ânen Weg, erreichte ich die mehrfarbigen┬á Felsen.

Es sah nach einem Weg zum Hochklettern aus, leider war dieser zu rutschig f├╝r meine Trekkingsandalen. Beim Heruntergehen traf ich auf nette Argentinier, die mich mit ihrem Auto mitnahmen, so sparte ich mir den langen Weg zur├╝ck. Es h├Ątten mich noch mehr Sehensw├╝rdigkeiten interessiert, aber in meinem Hostel, dem Puri, waren die W├Ąnde so papierd├╝nn wie die G├Ąste laut, so hatte ich nach 2 N├Ąchten genug und machte mich auf Weg nach Santiago de Chile.

Tipps f├╝r Mendoza:

Geldwechseln: statt beim Geldautomaten horrende Summen zu zahlen, in┬┤s Casino beim Sheraton gehen und Geld wechseln oder mit Kreditkarte kostenlos! abheben

Unterkunft: f├╝r Allenreisende eignet sich das Lao-Hostel perfekt, nicht das dorm an der Stra├če nehmen! hinten im Garten haben sie sch├Âne Privatzimmer mit Bad, gute Atmosph├Ąre, ideal, um andere Reisende kennenzulernen,┬á mit hilfsbereitem, Englisch-sprachigem Staff

Essen: Im Caf├ę Beirut sitzt es sich sch├Ân drau├čen zwischen bemalten W├Ąnden, freundliches Personal bringt leckeres Essen, auch vegetarisches, das beste vegetarische Buffet gibt es im El Vegetariano in der Alem 74, leider wird alles in Plastik verpackt, daher eigenen Beh├Ąlter mitbringen! Das Caf├ę und B├Ąckerei Br├Âd ist ideal, um im sch├Ânen Garten ein wundervolles Brunch-Fr├╝hst├╝ck zu genie├čen

Brunch im Caf├ę Br├Âd

Radfahren:

auch hier gibt es kostenlose Fahrr├Ąder ecobici genannt, bei der sehr gut informierten Touristeninfo nachfragen, normalerweise m├╝├čte man es in der Municipalidad mit dem┬á Pa├č beantragen k├Ânnen, die R├Ąder vorher genau durchchecken, manche sind in schlechtem Zustand!

Weinverkostungen:

nur wenige wie in der Bodega Lopez sind gratis, die Touristeninfo wei├č Bescheid, f├╝r eine kleine Probe mit F├╝hrung zahlt man etwa so viel wie f├╝r eine Flasche Wein, lohnen tut es sich f├╝r P├Ąrchen oder Gruppen, ein exklusives Menu mit Weinbegleitung zu buchen

Tipps f├╝r Uspallata:

Geldautomaten gibt es nur wenige, eventuell kann man hier auch im Casino Geld abheben

Unterkunft:

nicht in┬┤s Puri Hostel am Busbahnhof gehen, da die W├Ąnde alle Ger├Ąusche durchlassen und die T├╝ren halboffen abgesschlossen werden, das empfehlenswerte Samadi hat sogar einen Garten

Essen:

viel vegetarische M├Âglichkeiten gibt es nicht, Das Tibet-Restaurant war geschlossen, im Zentrum gegen├╝ber dem Casino gibt es ein nettes Caf├ę mit gutem Internet und leckeren Veggiesandwiches

die Touristeninfo ist sehr gut, man kann sogar Fahrr├Ąder leihen in Uspallata

 

 

 

 

 

 

 

Die gebirgige Sch├Ânheit von Tafi del Valle und Fiambala erleben

von Tafi del Valle nach Fiambala im Nordwesten  Argentiniens

Von Tafi del Valle, von Weinreben und Bergen umgeben, hatte ich viel Gutes gelesen, warum nicht einen kleinen Schlenker dorthin machen, dachte ich. Es liegt in einem Tal, so wollte ich mir nat├╝rlich ein Rad leihen. In meinem Guesthaus standen Mountainr├Ąder im Innenhof, aber die w├╝rden ausschlie├člich f├╝r gef├╝hrte Exkusionen benutzt, hie├č es. Gesch├Ąftst├╝chtigkeit ist nicht die St├Ąrke der Argentinier, besonders nicht, wenn die Siesta naht. Weder vor, noch nach der Siesta war der einzige, andere Fahrradverleih offen. So lief ich einfach zu Fu├č los, um zum 10 Kilometer weitem Angostura-See zu gelangen. Es war hei├č und staubig, so trampte ich bis zu den ber├╝hmten Hinkelsteinen, dem Park der Menhire, mit Gesichtern und Symbolen versehen. Leider sind sie im Freien vor Korosion ungesch├╝tzt.

Der Parque de Menhire zeigt mit 2000! Jahren die j├╝ngsten Hinkelsteine, die jemals gefunden wurden. Zur├╝ck nahm mich nach mehreren Tramp-Versuchen und drohendem Donnergrollen ein P├Ąrchen aus Buenos Aires mit.

Fiambala liegt nicht weit von den schneebedeckten Anden, das wollte ich sehen! Schon im Dorf konnte ich die umliegenden Berge sehen und radelte ein St├╝ck mit dem Mountainbike des Besitzers vom Don Pedro Hostel los. Schon nach ein paar Minuten tat der Sitz weh, also gab ich auf. Unbequeme Leih-R├Ąder geh├Âren zu den Argentinischen Spezialit├Ąten.

Weintrauben satt im Garten mit Aussicht!

Im Hostel-Garten wuchsen die Weinreben, herrlich! Mit Eliza aus Italien, Jimena aus Cordoba, Argentinien und Gustavo aus Brasilien fand ich Mitfahrer f├╝r einen Ausflug in die Berge.

Die Landschaft war mal wieder atemberaubend sch├Ân!

Pissis, der ├Ąlteste Vulkankrater der Welt

Bis zur Chilenischen Grenze ging unsere Jeep-Tour durch die W├╝ste zu den Sechstausendern.

 

Von weitem konnten wir an der Chilenischen Grenze die Sechstausender Incuahasi, San Francisco und den el Muerto erkennen.

Los Seismiles, die Fast-Siebentausender

Tipps f├╝r Tafi del Valle:

andere Orte sind sch├Âner und interessanter, f├╝r Vegetarier uninteressant!

Unterk├╝nfte kann ich nicht empfehlen, nur nicht in┬┤s k├╝hle und unsaubere Nomade Hostel gehen!

ansonsten kann man einige kleine Wanderungen auf eigene Faust unternehmen und Radfahren, wenn man die Verleiher ├╝berreden k├Ânnte…

Tipps f├╝r Fiambala:

Unterk├╝nfte:

Das Don Perdo Hostel ist nicht besonders sauber, hat einen sch├Ânen Garten zum Chillen und ist eigentlich die einzige M├Âglichkeit, als Alleinreisende Gleichgesinnte zu treffen, mit denen man die sehr empfehlenswerte Vulkankrater und Berg-Tour bei der neben dem Hostel liegenden Agentur buchen sollte,

in Chile gibt es ├Ąhnliche Touren, nur zu horrenden Preisen!

sonst ist in dem Ort NICHTS los, wir haben selber gekocht

in der Umgebung gibt es durchaus mehr zu entdecken, die Magischen oder die D├╝nen von Tatin sowie 3 verschiedene Thermen, f├╝r die man Eintritt bezahlen mu├č, teilweise mit dem Bus oder per Tour erreichbar, da ziehe ich doch die nat├╝rlichen in Thailand vor…

Wein, M├Ąnner-Gesang und atemberaubende Fels-Formationen in Bolivien und Argentinien

Was ist sch├Âner, die Weinregionen Tarifa in Bolivien oder Cafayate in Argentinien? Eins zu null f├╝r Argentinien!

Tarija, auf 2000 Metern H├Âhe gelegen, empfang mich mit dunklen Wolken. Da die Weinverkostungen per Rad nur im dicken Stra├čenverkehr zu erreichen waren, entschlo├č ich mich, an einer gef├╝hrten Tour teilzunehmen. Die Gruppe war auch vor jeglicher Verkostung ganz lustig, kaum am ersten Weingut angekommen, begann es zu regnen. Zuerst probierten wir von einer Art mildem Brand, genannt Singani, gottseidank ich zuerst pur, die anderen durften sich den Geschmack mit s├╝├čer, warmer Limo komplett verderben lassen.

der Malbec macht Laune!

Beim Weingut Los Parrales sahen wir bei der Weinpressung zu und probierten vom leckeren Wei├čwein, Cabernet Sauvignon und s├╝ffigem Malbec. Beim Biowein eines anderen Weinguts wurden uns leider nur seltsam anmutende Tropfen angeboten.

Der k├╝hle Dauerregen vertrieb mich dann aus dem leider verkehrsreichenTarija, Spazierengehen bringt mir weder bei Regen, noch beim Abgas-Einatmen Spa├č! Da half auch nicht die Skulptur eines verspeigelten Weinglases mit Blick auf die Stadt.

Der direkte Nacht-Bus brachte mich nach Salta in Argentinien, damit es nicht zu langweilig wurde, durften wir bei Nieselregen zwei Stunden an der Grenze warten. Vielleicht h├Ątten wir unsere mitgebrachte Weine auspacken sollen? Noch unangenehmer, als ich vor M├╝digkeit verga├č, da├č es in Argentinien eine Stunde sp├Ąter ist. So verpa├čte ich den Anschlu├čbus nach Cafayate und mu├čte totm├╝de 3! Stunden warten. Die Busfahrt durch die fantastische Landschaft entsch├Ądigte mich fast f├╝r alles.

In Cafayate angekommen, kannte meine Begeisterung f├╝r den sonnenverw├Âhnten Ort mit Rundumaussicht auf die Berge in allen Farben keine Grenzen.

Dazu kamen die Weinverkostungen an jeder Ecke, wenig Autoverkehr, stattdessen fuhren sogar die Einheimischen Fahrrad! Ausleihen war nicht ganz billig, zwischen 10 und 15 Euro. Leider gab es nur ein Cityrad, dessen Bremsen nicht funktionierten oder gute, aber zumindest f├╝r Frauen extrem unbequeme Mountainbikes.

Quaca-Weine, Cafayate, Argentinien

Das Weingut Quaca bot kostenlose Verkostungen und F├╝hrungen an, das engagierte Personal f├╝hrte mich mit halbwegs verst├Ąndlichem Spanisch herum, der Wein war k├Âstlich, die Preise unglaublich preiswert! Danach lockte mich das empfehlenswerte Weinmuseum, am Eingang wird visuell geschw├Ąrmt, wie ideal die Lage in Cafayate mit seinen warmen Tagen und k├╝hlen N├Ąchten ist, anschlie├čend wird die Geschichte des Weinanbaus in Cafayate erz├Ąhlt, die im 16. Jahrhundert begann.

Die Fahrradverleiherin an der Plaza bot mir an, an ihrer Tagestour in die Quebrada de Conches in Richtung Salta teilzunehmen, dann bekomme das Rad am n├Ąchsten Tag zum Superpreis. Die Sonne brannte, so fand ich es eine gute Idee und wir konnten die fanatastischen Felsformationen von Nahem anschauen beziehungsweise erklettern.

Am n├Ąchsten Tag bestieg ich dann das Mountainbike, um die staubige Stra├če in Richtung der Wasserf├Ąlle der Rios Colorados zu erklimmen. Mit dem Rad ganz machbar. Am Eingang mu├čte ich mich registrieren und bekam ein Guide-Angebot, da├č ich ablehnte. Der „Weg“ zu den Wasserf├Ąllen war nicht immer leicht zu finden, es gab deren mehrere und anscheinend mu├čte ich immer wieder den kleinen, aber rei├čenden Flu├č ├╝berqueren. Irgenwann wu├čte ich nicht weiter und wurde von einem weiblichen Guide, gefragt, ob ich mich den anderen beiden Argentinierinnen anschlie├čen m├Âchte. Ok, meinte ich, wenn es nicht mehr als 3 Stunden dauert.

So sprangen wir xmal ├╝ber glitschige Steine zur Flu├č├╝berquerung, kletterten senkrechte Felsen hoch und hangelten uns an schwindelerregenden Abh├Ąngen entlang. Da gab es kein zur├╝ck. Ich klettere gern, aber das war halsbrecherisch.

Nachdem wir noch den Aussichtspunkt erklommen hatten, ging es gottseidank nach 5! Stunden einen einfachen Feldweg zur├╝ck. Die Guide-Frau wollte pro Stunde bezahlt werden! Ganz sch├Ân unversch├Ąmt, ich gab ihr etwas weniger und ├Ąrgerte mich trotzdem, da es f├╝r eine Weinprobe im nahen Weingut Las Nubes zu sp├Ąt war.

Vor der Pena-Folklore ist man in ganz Cafayate nicht sicher. Am besten gefiel es mir in meinem Lieblingsrestaurant Casa de Las Empanadas, welches weniger touristisch ist. Hier geno├č ich bei frischen, vegetarischen Empanadas mit einer Karaffe Wein dann den Gesang einers Folklore-S├Ąngers mit Gitarre. Angenehm unaufdringlich von der Lautst├Ąrke fragte er erst die G├Ąste, woher sie kommen, dann wurden traditionelle Pena-Lieder vorgetragen.

Tipps f├╝r Tarija:

Geld abheben:

die Mercantil Bank verlagt keine Geb├╝hr beim ATM

Unterkunft:

Das Kultur-Berlin Hostel f├╝hrt eine freundliche Frau, die liebevoll das leckere Fr├╝hst├╝cksbuffet mit Fruchtsalaten, gutem Brot und Eiern zubereitet, die Zimmer sind sauber und gut ausgestattet, das Wifi gut, im Innenhof l├Ą├čt es sich gem├╝tlich entspannen

auch sch├Ân zum Anschauen, das g├╝nstige, gute Veggie-Restauant in Tarija

Es gibt ein tolles, von Einheimischen gut besuchtes Veggierestaurant in derselben Stra├če, das nat├╝rlich nur zum Mittagessen auf hat

Radfahren d├╝rfte hier keinen Spa├č bringen, auf den viel befahrenen Stra├čen ist kein Platz daf├╝r

Tipps f├╝r Cafayate:

g├╝nstig Geld umtauschen oder abheben:

in der Pharmacy an der Plaza kann man ohne Wartezeit wie bei der Bank g├╝nstig Geld umtauschen, die Banco Nacional verlangt beim ATM die H├Ąlfte von der Macrobank

Ausfl├╝ge:

Das Weinmuseum anschauen!

unbedingt ein Rad ausleihen, vorher die Bremsen und alles andere pr├╝fen, den Sitz einstellen und gut befestigen, ich lieh meins bei IPUNA am Plaza aus, die auch Touren veranstalten

die Touristeninformation an der Plaza gibt Karten aus und gute Infos, im Gegensatz zum uns├Ąglichen Lonely Planet, zu den Weinverkostungen und wie man wo hinkommt, zum Beispiel kann man zur Quebrada de Conches im Bus das Rad mitnehmen und auf der alphaltierten Stra├če zur├╝ck radeln, zu den Wasserf├Ąllen kann man gut radeln, mit Guides vorher alles ausmachen,┬á ohne Guide Maps Me benutzen und den gewanderten Weg markieren, dann sollte man auch zur├╝ck finden oder einfach am Flu├č entlang spazieren, Wanderschuhe sind f├╝r beide unabdingbar!

Unterk├╝nfte:

das Backpackers unweit vom Busbahnhof bot ein Zimmer an, bei dem man die T├╝r nicht schlie├čen konnte, sie blieb einen halben Meter auf, einladend f├╝r streunende Hunde, Katzen und was sonst noch herumfleucht, passend dazu sahen die Bettlaken gebraucht aus,

einen Block weiter an der Ecke stieg ich im San Jorge mit neuen, kleinen, sauberen Zimmern g├╝nstig ab, das Wifi wurde anscheinend nicht bezahlt und folglich funktionierte es nicht, der Besitzer meinte wie so oft, das ginge in der ganzen Gegend nicht,

Da ich etwas schreiben wollte, zog ich 200 Meter weiter in┬┤s Terra Andina um, mit sch├Ânenm Innenhof zum Hinsetzen mit schnellem Wifi. Ein Zimmer lie├č sich nicht abschlie├čen, da der vorherige Mieter weg war; so wurde ich in┬┤s andere Zimmer mit Schl├╝ssel verlegt, der auch unn├╝tz war, da das Abschlie├čen nicht funktionierte, im „modernen“ Argentinien nicht ungew├Âhnlich; die nette Familie pa├čte gottseidank auf meine Sachen auf

Vegetarisch Essen:

an der Plaza lauern die ├╝berteuerten Touristenfallen, daher lieber

leckere Empanadas und einige andere Veggie-Variationen im Casa de las Empanandas verputzen, das gr├Â├čere ist sch├Âner!

Sch├Ân sitzt es sich im Innenhof des Restaurants vom biologischen Nanni Weingut, die Kulinarik ist bescheiden, die Weindegustation jedosch zu empfehlen

am Mercado l├Ą├čt es sich unter Einheimischen drau├čen sitzen und g├╝nstig vegetarische Tamales (Im blatt eingelegtes Gem├╝se mit Quinoa) oder Pasta probieren

 

 

 

 

 

 

 

 

Bolivianisch-feuchter Karneval und Dinosaurier bei Sucre

Karneval in Uyuni und Sucre, Dinosaurierspuren in Sucre

Nach der anstrengenden W├╝stentour g├Ânnte ich mir 2 Tage Ruhe beim Karneval in Ayuni. In Orosi soll zwar der tollste Karneval stattfinden, aber so kurzfristig konnte ich keine Unterkunft erkunden. In einer Stra├če versammelten sich die Einheimischen mit St├╝hlen bewaffnet, von denen immer welche ewig frei blieben. Aber wehe, wir, ein Ungarischer Rum├Ąnisch-Deutscher, der in Frankreich lebt und ich wagten es, uns mal auf die leeren Sitzgelegenheiten zu setzen! Da wurde gleich gepetzt und gemeckert, nur die Handt├╝cher haben noch gefehlt.

Dann bewegte sich etwas, Vereine, Clubs, merkw├╝rdig-, aber auch traditionell gekleidete „Compadres“ liefen oder tanzten ├╝ber die Stra├če. In den vielen Pausen st├Ąrkten wir uns mit Bier. Die kleinsten Kinder waren mit Schaumpistolen bewaffnet und machten davon quietschend Gebrauch.

Puma- und Condor-Traditionskost├╝m

Abends, wir hatten schon einige Biere intus, ging es endlich weiter in diversen Clubs mit Eintrittspreisen wie in M├╝nchen, zum Teil auch nur privat. Wir schafften es, in die „Compadres“ Party zu gelangen,┬á wurden ausgiebig betrachtet, anschlie├čend zum┬á Bier eingeladen und zum Tanzen aufgefordert. Eine passable Live-Band heizte mit Cumbia ein. Die Compadres bestellten gleich kistenweise Bier und irgendwann war der Alkohol-Pegel zu hoch und einige M├Ąnner wurden agressiv, das Zeichen, aufzubrechen.

Im wei├čget├╝nchten Sucre landete ich am Wochenende, wo fast alles wegen des Karnevals geschlossen war. Wehe, ich begab mich auf die Suche nach etwas Essbarem oder sch├Ânen Kolonialh├Ąusern, das wurde sogleich mit einer Dusche bestraft.

Unsere Hostel-Chefin vom Condor lud uns zum mega-leckeren Lunch ein, dann wurden Luftballons mit Wasser gef├╝llt…

Aus jeder Ecke rauschten ohrenbet├Ąubende Bla├čmusikbands an, begleitet von wasserwerfenden und Schaumpistolen-bewaffneten Begleitern. Je sp├Ąter der Abend, je alkoholisierter wurden alle, leere Bier- und Whiskyflaschen s├Ąumten die Wege und desto schlechter wurde die „Musik“. Wirklich getanzt wurde nicht, der Fokus lag auf┬┤s Bespritzen.

Nachdem mir jemand Seifenschaum in die Augen gespritzt hatte, verzog ich mich lieber.

Am n├Ąchsten Tag freute ich mich ├╝ber die „Ruhe“ und die ge├Âffneten Gesch├Ąfte und Restaurants, leider schw├Ąngerten die Abgase der schicken, neuen Autos in den engen Stra├čen die Luft. Dabei w├Ąre Sucre eine wundersch├Âne Stadt!

 

Dinosaurierspuren sehen? Nichts wie hin mit dem Dinobus zum Dinosaurierpark!

der gr├Â├čte Dino ist 15 Meter lang und Vegetarier!

Der Guide erz├Ąhlte uns in gutem Englisch, das die Spuren der Dinos vor Millionen von Jahren entstanden sind und durch die Minenarbeiten gefunden und freigelegt wurden.

so sehen sie jetzt aus, vor 10 Jahren waren sie noch erheblich deutlicher zu sehen

Daher sind sie nicht mehr konserviert, verblassen jetzt und sollen besser gesch├╝tzt werden. Die Dinosaurier sind als Repliken wieder auferstanden, sch├Ân gemacht und sehr interessant!

Beim Schwarzmarkt von Sucre hat sogar der Dino ein Telefon, ob das wohl funktioniert?

Tipps f├╝r Uyuni:

Kulinarik:

Streetfood ist g├╝nstig und lecker, vegetarisch muss man mit der Lupe suchen, alternativ hielt ich nach Comida Boliviano Ausschau, es handelte sich um das in S├╝damerika sehr beliebte Fast Food! Da blieben f├╝r abends nur noch die ├╝berteuerten Touristenrestaurants ├╝brig

Unterkunft:

Das Bunkerhostel hat saubere, gute Zimmer, nette und hilfsbereite Mitarbeiter und eines der besten Fr├╝hst├╝cksbuffets mit Fruchtsalaten, Smoothies, gutem Brot, auch Vollkornbrot und Ei-Variantionen

Tipps f├╝r Sucre:

beim Schwarzmarkt gibt es alles m├Âgliche, das Beste aber: Rei├čverschl├╝sse und Rucks├Ącke reparieren sie toll und g├╝nstig!

Kulinarik:

Im Mercado Central werden frisch vom Erzeuger Brot, K├Ąse, Fr├╝chte und Gem├╝se zu guten Preisen angeboten, eigene Plastik- und Einkaufst├╝ten mitbringen, oben gibt es g├╝nstiges Mittagessen

ganz lecker wird im Condor-Caf├ę vegetarisch gekocht, es hat einen sch├Ânen Innenhof!

Unterkunft:

zum Kennenlernen von anderen Reisenden empfehle ich das Condor-Hostel, saubere Zimmer mit gutem Fr├╝hst├╝ck im Innenhof, der abends etwas frisch werden kann, seine Wasserflasche kann man nat├╝rlich gegen ein Minigeb├╝hr auff├╝llen

wer lieber seine Ruhe hat, ist im wundersch├Ânen Casa Solariega Hostal B&B sehr gut aufgehoben, sch├Ân wie in einem 4 Sterne Haus mit sehr schnellem Wifi

Radfahren ist wegen der engen Stra├čen und dem Verkehr nicht ratsam

 

Was gibt es zu tun au├čer Radeln & Tango-Tanzen in Buenos Aires?

Beim Anflug im Dunkeln sieht Buenos Aires von oben fast wie Los Angeles aus mit seinen geografisch anmutenden Stra├čenz├╝gen. Unten angekommen kann davon keine Rede mehr sein. Gewaltige, bildsch├Ân-verzierte Kolonialbauten, von Art-Deco, Gotik oder den Griechen inspiriert, lassen mich begeistert staunen, ebenso die Seitenstra├čen im Zentrum, die zweispurige! Radwege statt Autoparkpl├Ątze beeinhalten.

so sieht es am Wochenende aus…

Und schon sind wir beim lustigen Raten, wie kann ich mir eines der kostenlosen R├Ąder Ecobici der Stadt Buenos Aires ausleihen? Die Touristeninformation meint, das gibt es im Moment nicht, Einheimische sind sich unsicher. Zwei Tage sp├Ąter erfahre ich von einer anderen Touristeninfo-Mitarbeiterin, das man sich direkt am Plaza de Mayo bei Ecobici registrieren lassen kann. Sicher bin ich 50 mal da vorbeigelaufen!┬á Es klappt und um die Ecke wartet schon ein Rad auf mich. Ein junger Argentinier hift mir und checkt die Bremsen, es kann los gehen, juchhuh!

mit ecobici Buenos Aires erkunden und den Horizont-ausf├╝llenden Rio de la Plata in der nahen Reserva Ecologica bewundern

Am Wochenende war die Stadt fast leer, jetzt am Montag trauen sich doch Autos, auf den Radwegen zu fahren. So einfach ist es nicht, wegen der vielen Einbahnstra├čen den Weg zum Recoleta Friedhof zu finden. Hier liegen die ber├╝hmtesten, wichtigsten Menschen Argentiniens, angefangen von Evita Peron, die eine eher kleine Ruhest├Ątte bekommen hat, Tango-Musiker Carlos Gardel und unendlich viele mehr. Manchen wurden sogar kleine Mausol├Ąumspal├Ąste gebaut. Herrlich, sich hier zu verlaufen!

hier ist die Frau gr├Â├čer als der Mann…im Recoleta Cemetary Buenos Aires

Sp├Ąter treffe ich mich mit Internations-Mitgliedern, die eine gef├╝hrte Tour durch den Reserva Ecologica anbieten. Leider reicht mein Spanisch nicht aus, um alles zu verstehen, aber es ist angenehm, mit netten Menschen durch die gr├╝ne Lunge zu schlendern. Interessant, da├č eher die Nicht-Argentinier dem Tango verfallen sind!

sch├Ân, sich auch in Buenos Aires bei Internations zu treffen!

Am n├Ąchsten Tag mache ich mich auf nach Tigre, das hat mit Tigerbeobachtungen leider gar nichts zu tun, sondern ist das drittgr├Â├čte Flu├č-Delta der Welt, wo der Rio de la Plata und der Parana zusammenflie├čen. Ich nehme ein lokales Bootesortund lasse mich bis nach tres Bocas mitnehmen. Jede Villa hat einen Anlegesteg inklusive Boot, manche Resorts wollen schick sein, haben die Palmen gef├Ąllt, Rasen angepflanzt und als Schattenspender Minibasth├╝tten gebaut. Toll, so wird es sch├Ân hei├č!

Tigre-Resort

Ich lasse mich durch die unendlich scheinenden, schattigen Pfade treiben und treffe ein paar Argentinier und Spanier, die in Berlin leben. Bei Inez leihen wir uns Kanus. Leider bin ich auf┬┤s nasse Kanu-Paddeln mit meinem Kleid nicht perfekt vorbereitet. Gerne w├Ąre ich hier ├╝ber Nacht geblieben, es wirkt so entspannt und viele Kan├Ąle warten auf Entdeckung.

mit dem Kanu durch das Tigre Delta, blo├č nicht verfahren!

Gerade freue ich mich, in Buenos Aires wieder mit dem Rad zu fahren, aber wie sollte es anders sein, die Ecobici werden gerade ausgetauscht und sind leider nicht immer verf├╝gbar oder defekt. Die ├Âffentlichen Verkehrsmittel funktionieren sehr gut, in mancher U-Bahn erspart man sich die Sauna, nur das K├╝hlbecken fehlt!

sogar ein Cello-Spieler gab sein Talent zum Besten!

F├╝r Unterhaltung ist immer gesorgt. Sind die lauten Bettler und schreienden Verk├Ąufer von S├╝├čigkeiten, Kaugummis oder Socken gegangen, stellen sich Musiker und einmal auch ein ziemlich guter Breakdancer auf. Heute tat es mir fast leid, als die U-Bahn kam, gegen├╝ber interpretierten ein Geiger und ein Gitarrist „Child of Mine“. Klasse!

En Verano en La Cuidad bietet jeden Tag gratis Konzerte, gestern ganz entspannt und mit angenehmer Brise vor dem Palacio de Belgrano, vorgestern im Usina del Arte im verufenen Viertel La Boca, der Heimat der Boca Juniors Fu├čballmannschaft, mit wundervoller Lightshow und Musik. Bevor diese spielen, sind die Busse voll und es ist schwierig, mitgenommen zu werden. Nach dem Spiel sollte man sich lieber fernhalten.

Wof├╝r wohl diese Masken auf dem San Temo Markt verwendet werden? F├╝r den Bank├╝berfall zwischendurch? Oder ist das jetzt die neue Horror-Hip-Mode?

Sonntags kann ich nur w├Ąrmstens den San Telmo Markt empfehlen. Selbstgemachter Schmuck, Schallplatten als Uhren, gestrickte Kakteen, k├╝nstlerische und originelle Dinge, die in Europa kaum auf Stra├čenm├Ąrkten zu finden sind, werden feilgeboten.

Wozu der Flaschenhalter gebraucht wird`? Um die mitgebrachte Flasche unter der Bar zu verstecken?

Ein Stra├čenzug will die Stadt anders nutzen und die K├╝nstler, die sonst dort verkaufen, protestieren dagegen. Demonstrationen geh├Âren zum Alltag in Buenos Aires.

hier in Puerto Madero l├Ą├čt es sich herrlich flanieren

Fast wie die Flaniermeile Bund in Shanghai mit Bick auf┬┤s Hochhausviertel sieht es am Hafen Puerto Madero aus, nur ohne Segelschiff, welches hier erklommen werden darf, um die ruhige Atmosph├Ąre zu genie├čen.

Nachhaltigkeits-Tipps:

Statt Plastikflaschen zu kaufen, das sicher trinkbare Leitungswasser abf├╝llen, den leichten Chlorgeschmack mit frisch gepresster Zitrone eleminieren, in Touristeninfos, in Superm├Ąrkten und Parks l├Ą├čt sich Trinkwasser abf├╝llen

immer eine kleine Tasche dabeihaben, um auf unvorhergesehene Eink├Ąufe vorbereitet zu sein, am besten eine kleine Plastikt├╝te f├╝r Obst und Gem├╝sekauf dabeihaben

es wird zwar versucht, verschiedene M├╝lltonnen aufzustellen, mit recyclebar und nicht recyclebar, nur woher wei├č irgendjemand, was recycelt wird?

Ecobici Karte beantragen: gleich am Plaza de Mayo, Ecke Rivadaria, Eingang zwischen den Gittern, von 9-15 Uhr, Pa├č mitbringen und die App runterladen, um zu wissen, wo es R├Ąder gibt und wieviele zur Verf├╝gung stehen! In Rosario, der Geburtsstadt von Che Guevara und Lionel Messi, klappt es sehr gut mit den Ecobicis

Im Restaurant essen, statt etwas zum Mitnehmen zu bestellen, es schmeckt viel besser!

Tipps f├╝r Buenos Aires:

Leider habe ich es nicht zu einem Tangokurs mit Milonga geschafft, wegen Hitze sind anscheinend einige ausgefallen, aber Oy Milonga aufrufen, oft gibt es Kurse, bevor die Milonga beginnt!

 

el verano en La Ciudad im Internet aufrufen, da gibt es alle sommerlichen Gratis-Veranstaltungen von BA

Von Internationalen Flughafen den Tienda Leon-Bus in┬┤s Zentrum nehmen und am besten gleich die Sammeltaxifahrt mitbuchen, der kleine Milit├Ąrflughafen vom g├╝nstigen flybondi ist mit Bussen und dem Zug zu erreichen, am besten bei googlemaps nachfragen

Sicherheit: gibt es keine; wer seine Wertsachen, teure Kameras und Handys nicht zu offensichtlich herumtr├Ągt, dem werden sie eher nicht gestolen. Abends m├Âglichst keine gro├čenTaschen mitnehmen, lieber kleine, die am K├Ârper getragen werden k├Ânnen und Einheimische fragen, welche Gegend gerade nicht empfehlenswert ist, ich bin trotzdem mit wenig Geld nach la Boca und sp├Ąte abends zur├╝ck per Bus gefahren…

Caf├ę-Restaurant in Palermo

Palermo gilt als DAS Ausgehviertel von Buenos Aires, es gibt sch├Âne Caf├ęs, Restaurants und Clubs. Auf der Suche mittags nach einem Caf├ę musste ich einen Champagner-├Ąhnlichen Cava probieren, da ein schickes Restaurant seine Er├Âffnung feierte.

Vegetarisch essen:

Durch Mapsme fand ich dann doch noch das wundersch├Âne bBlue Caf├ę und genoss einen leckeren Milchcaf├ę in einer Hollywoodschaukel im Patio. Hier in der Calle Armenia 1691 gibt┬┤s sehr schmackhafte, auch vegetarische K├╝che in kreativ-dekoriertem Ambiente, in der N├Ąhe der Plaza de Mayo, Calle Alfonso Alsina, im El Toro gibt es leckere, saftige Veggiesandwiches mit Vollkornbrot und Veggieburger, eher eine Ausnahme!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Insel ist die Sch├Ânste in der Thail├Ąndischen Andamanen-See?

Koh Mook, Koh Kradan, Koh Rok, Koh Lipe, Koh Adang, Koh Lanta oder Koh Jum?

Gibt es ├╝berhaupt das Paradies? Schon bei Adam und Eva war es nicht ganz perfekt. F├╝r mich findet das Paradies im Kopf statt, wenn ich f├╝hle, es passt, ich bin angekommen, f├╝hle mich unendlich wohl an einem Ort. Absolut paradiesisch waren f├╝r mich der Aufenthalt im Viceroy auf Bali, allein die Massagen mit Bl├╝tenbad waren traumhaft, ebenso das Tongsai Bay Resort mit eigenem Biogarten und Kino am Strand, weit, aber nicht zu weit weg vom Touristentrubel auf Koh Samui. Bei einer Insel m├Âchte ich einen sch├Ânen Strand zum Schwimmern, m├Âglichst auch zum Schnorcheln. Um nicht in der Sonne zu Braten, brauche ich Schatten und einen sch├Ânen Bungalow mit Moskitonetz, H├Ąngematte und Fenstern, die ich nachts offen lassen kann, ein f├╝r Einheimische unverst├Ąndlicher Wunsch.

Auf der Suche nach den verlorenen Paradies-Inseln landete ich mit dem Zug in Trang im S├╝den Thailands. Da der Sleeper ausgebucht war, probierte ich einen Sitzplatz mit Ventilator, eine nicht empfehlenswerte Entscheidung! Von Trang┬┤s Bahnhof konnte ich einfach einen Transfer nach Koh Mook buchen. Angekommen, traf ich diesmal die richtige Entscheidung, das Mook-Garden-Beach-Resort war genau richtig. Es gibt Bungalows f├╝r jeden Geldbeutel, ├╝berall im Garten laden H├Ąngematten zum Relaxen ein, der kleine Pool hat k├╝hles! Wasser, es ist ruhig, nicht mal Motorradl├Ąrm nervt, von ├╝berall hat man freie Sicht auf die Bucht und das Restaurant lockt mit leckerem Essen.

Koh Mook┬┤s Steilk├╝ste

Von hier l├Ą├čt sich auch der Dschungel auf verschlungenen Pfaden erkunden, Chefin Dada gibt jede Menge Tips. Baden geht nur bei Flut bei nicht besonders klarem Wasser, weit drau├čen kann man manchmal schnorcheln.

Koh Kradan

So buchte ich einen Schnorchel-Ausflug nach Koh Kradan und Umgebung. Die schlechte Sicht unter Wasser erinnerte mich an Zeiten vor meiner Laser-Op, alles, was weiter als einen Meter weg war,┬á war verschwommen. Koh Kradan hat einen wundersch├Ânen Sandstrand mit viel Schatten, wenig Bootsverkehr und au├čer einigen Resorts mit Restaurants ist die Insel fast unbewohnt, zum Erholen und Schwimmen ideal. Am n├Ąchsten Tag auf Koh Rok, nur von Rangern bewohnt und gelegentlich zum Zelten freigeben, war das Wasser klar und wir konnten endlch nach Herzenslust Schnorcheln.

endlich Schnorchelsicht bei Koh Rok

Von Koh Lipe hatte ich bereits viel Gutes gelesen, warum nicht ausprobieren, dachte ich mir. Menschenmassen sch├Ąlten sich aus den zahlreichen Booten, beziehungsweise enterten diese. Am Pattayastrand wurde ein- und entladen, am Sunrise-Strand auf der anderen Seite s├Ąumten wartende Longtailboote den Strand, so da├č man sich kaum traute, zu Baden. Die Str├Ąnde waren mit betonierten Wegen, ges├Ąumt mit den ├╝blichen verd├Ąchtigen Restaurants, Massagesalons, Travelagencys ect., zu Fu├č erreichbar, trotzdem voller Motorradfahrer.

da fliehen sogar die M├Âwen am Sunrise Beach, Koh Lipe

Obwohl man theoretisch sogar hier Schnorcheln k├Ânnte, buchen die Touristen lieber die angebotenen Schnorcheltouren auf anderen Inseln. Nichts wie weg war mein erster Gedanke und ich nahm am n├Ąchsten Tag ein Longtailboot auf die gegen├╝berliegende Insel Koh Adang.

Koh Lipe von Koh Adang aus gesehen

Koh Adang ist das Gegenteil von Koh Lipe. Man kann in den angebotenen Zelten, im eigenem Zelt oder sch├Ânen Bungalows ├╝bernachten. Keinerlei Bebauung st├Ârt die Natur, zum Essen gibt es ein Restaurant. Endlich konnte ich in den sch├Ânen Buchten Schwimmen und Schnorcheln, herrlich enspannend! Am Ende der Bucht am Kliff ging ich den Pfad zum Viewpoint hinauf. Ich war froh, meine Trekkingsandalen dabei zu haben, denn er ist ganz sch├Âne steil und steinig. Von oben sah Koh Lipe wieder ganz unschuldig traumhaft aus! Leider waren die Bungalows nach zwei Tagen ausgebucht, daher konnte ich den Dschungelweg zum Wasserfall oder die anderen Buchten nicht erkunden, vielleicht ein anderes Mal.

ein Strand auf Koh Adang

Die Bootsfahrt nach Koh Lanta mit dem Schnellboot dauerte circa f├╝nf Stunden und ich war froh, ein Buch dabei zu haben, schlafen konnte ich wie einige andere wegen der ruppigen Wellen nicht. Am Pier von Ban Saladan scharten sich sofort Schlepper und Taxi-Fahrer um die ankommenden Touristen, ich setzte mich erstmal in ein kreativ-dekoriertes Caf├ę

das „Not a Toy“ Caf├ę in Ban Saladan

und fand bald ein sch├Ânes Zimmer in der N├Ąhe. Am n├Ąchsten Morgen lie├č ich mich mit dem Tuk-Tuk, das g├╝nstigste Verkehrsmittel, wenn man kein eigenes hat, zum Long Beach fahren und siehe da, ich fand meinen Fast-Traumbungalow! Es gibt keine Bungalows mit Meerblick, die sind f├╝r die Restaurants reserviert. Daf├╝r sind es nur ein paar Schritte zum Meer, in dem ich wunderbar┬á Schwimmen konnte!

auch abends beleuchtet, der Long Beach auf Koh Lanta

Ich lieh mir ein Rad, um die Insel zu erkunden. So entdeckte ich den Relax-Beach, wanderte ein St├╝ckchen weiter s├╝dlich, wo eine Bucht ganz f├╝r mich allein wartete.┬á Weiter Richtung S├╝den hinter dem Klong Nin Beach, der direkt an der lauten Stra├če liegt, wurde es h├╝gellig, mit meinem Citybike kam ich ganz sch├Ân in┬┤s Schwitzen. Daf├╝r wurde ich mit einer sch├Ânen, unbebauten Bucht mit wenigen Besuchern hinter dem Diamond Cliff belohnt.

Diamond Cliff, Koh Lanta

Durch Zufall erfuhr ich von der nahen Insel Koh Jum und buchte die F├Ąhre nach Krabi, die dort stoppte, damit ich mit dem Longtailboot zu meinem Resort gelangen konnte. Absolut traumhaft ist es hier! Sch├Âne Str├Ąnde, ein paar Resorts und das Sch├Ânste, hier existiert lokales Leben, es gibt 3 D├Ârfer mit freundlichen muslimischen Einwohnern. Es geht total entspannt und herzlich zu. Mein geliehenes Rad abschlie├čen? Braucht es nicht, hier kennt jeder jeden. Eine Insel zum wiederkommen!

noch unverdorben, ein Strand von Koh Jum

Umwelt-Tipps:

Sch├Ânheit allein reicht nat├╝rlich nicht, jeder muss etwas daf├╝r tun! Zum Beispiel seinen Plastik-Konsum reduzieren, indem er oder sie immer seine Wasserflasche auff├╝llt, statt neu kauft, geht auf Koh Lanta und Koh Jum mit der Trashhero-Flasche gratis oder mit einer anderen Flasche f├╝r 5!Baht; auf dem Festland stehen ├╝berall die gro├čen wei├čen Osmosefilter herum, wo jeder seine Wasserflaschen f├╝r 1! Baht pro Liter f├╝llen kann! Sich weigern, Smoothies aus Plastikbechern zu trinken, eine uns├Ągliche Mode nicht nur in Thailand,┬á sondern seinen eigenen Becher mitbringen, in Restaurants essen, die kein Plastikgeschirr verwenden

 

Tipps f├╝r die Inseln:

Ko Mook: Im Mook Garden Resort weht immer eine Brise und es ist nicht so hei├č wie im Dorf, das nur 10 Minuten zu Fu├č entfernt ist, die „Smaragd“ H├Âhle, ein von Felsen eingeschlossener „Hong“, ein Ministrand, vor 9 Uhr morgens oder nach 4 Uhr nachmittags besuchen, sonst darf man an Riesenschlangen von paddelnden Asiaten im G├Ąnsemarsch vorbeischwimmen.

Ko Kradan: toll zum Erholen und Schwimmen ohne Abgase

Ko Rok: ideal zum Schnorcheln, vorher im Nationalpark erkundigen, ob man in Zelten ├╝bernachten kann

Ko Lipe: wer auf viel Trubel, eine betonierte Insel und Ausfl├╝ge mit Longtailbooten, ohne am Strand Schwimmen zu k├Ânnen, steht, ist hier an der richtige Adresse

Ko Lanta: hat Str├Ąnde f├╝r jeden Geschmack, mit vielen Restaurants oder fast einsam, mit Partyszene oder ruhig, aber immer entspannt.┬á Der Klong Nin Beach ist nur etwas f├╝r Abgasjunkies. Der Long Beach, wo ich mich in den ruhigen, sch├Ânen Blue Sky Bungalows mit Moskitoscreen und -netz inklusive H├Ąngematte auf der Veranda und nur ein paar Metern zum Strand einquartierte, liegt zentral mit Restaurants und Minimarts in der N├Ąhe, mit dem Rad kommt man vom Norden bis vor dem Diamond Cliff im S├╝den gut voran, weiter s├╝dlich wird es h├╝gellig, allerdings sollte man sich vor rasenden Motorradfahrern in Acht nehmen! Toll, unabh├Ąngig einkaufen zu k├Ânnen, es gibt lokale M├Ąrkte mit Fr├╝chten und Gem├╝se, fast alles, was das Gourmet-Herz begehrt!

Ban Saladan, Koh Lanta

wer zu m├╝de ist, sich seinen Bungalow samt Strand zu suchen, sollte erstmal zur Entspannung im Lanta Chaolay, ein paar Schritte vom Pier, absteigen, sch├Âne Zimmer, perfekt zum Entspannen, nebenan lockt das „Not a Toy“ Caf├ę mit Fr├╝hst├╝ck

Koh Jum

die sch├Ânen Loma Sea View Bungalows liegen am Strand, wo man auch gut Schwimmen kann, um zum Dorf mit Shops, lokalen Restaurants und kleinen Frucht- und Gem├╝sem├Ąrkten zu kommen, mu├č man einige steile Treppen ├╝berwinden, dort kann man sich auch ein Rad leihen, f├╝r gro├če Europ├Ąer leider etwas niedrig gebaut um die Insel schwei├čtreibend erkunden…

 

 

Vom Feuer-Dunst in Chiang Dao┬┤s Bergen zum Temple & Radl-Paradies Chiang Rai im Norden Thailands

In Nordthailand gibt es jede Menge Berge und Nationalparks, da hatte ich mir Bergwandern eingebildet. Angekommen, erfuhr ich, da├č im M├Ąrz und April nicht nur die Temperaturen besonders nach oben steigen, sondern die Bergsicht fast auf Null sinkt. Ob das auch der Fall w├Ąre, wenn die Felder nicht immer noch verbotenerweise abgebrannt w├╝rden?

Ich nahm trotz allem hoffnungsfroh den Bus von Chiang Mai nach Chiang Dao,┬á inmitten von Bergen. Ich quartierte mich nicht im Ort, sondern in den netten Chiang Dao Huts ein, die zwischen dem H├Âhlen- und dem auf dem Berg liegenden Wat Tham Pla Plong liegt. Nat├╝rlich lieh ich mir ein Fahrrad, um die Gegend zu erkunden.

Die ringsumliegenden Berge lagen im Dunst und der Mount Chiang Dao, den man in zwei Tagen besteigen kann, mu├čte ausfallen, so schaute ich mir den tollen H├Âhlentempel an.

Rechts vom Tempel geht eine Treppe zu einem Pfad zu einer anderen H├Âhle laut Maps me. Es war entspannend, endlich mal im schattigen Wald spazieren zu gehen. Nach einer Weile war der Weg derartig von B├Ąumen versperrt, dass ich umkehren musste.

Macht nichts, ich radelte zu den etwa f├╝nf schwei├čtreibende Kilometer entfernten hei├čen Quellen. Schweigebadet, lie├č ich mich erst in voller Montur in den kalten Fluss fallen, dann in den runden Pool der hei├čen Quellen, herrlich!

Ich traf einen Deutschen, der in dem Bergtempel mit den M├Ânchen zusammen meditiert, fegt und lebt. So verbrachten wir den Rest des Nachmittags abwechselnd mit abk├╝hlen, aufw├Ąrmen und erz├Ąhlen. Neben den Chiang Dao Huts liegt die Cave Woman Bar, die einzige weit und breit, mit guter Musik und ich traf jeden Abend nette Leute. Am letzten Tag radelte ich zum Eingang vom Tempel Tham Pla Plong und erklomm die 500 Stufen. Alle paar Stufen sind wundervolle, buddhistische Weisheiten zu lesen, so merkte ich die viele Stufen kaum.

Chiang Rai ganz im Norden war mein n├Ąchstes Ziel. In der Staatlichen Touisteninformation nahm ich Stadtpl├Ąne und eine Karte mit Radtouren mit. Zum White Temple Wat rong khun waren es 20 Kilometer, eigentlich nicht weit, aber bei der Hitze mu├čte ich schattige Nebenstra├čen finden und so immer wieder absteigen, um in maps me nachzuschauen, wo ich weiterfahren musste. Der Temple, gebaut von Chalermchai Kositpipat seit 1996, im Jahre 2070 ist die Fertigstellung geplant;┬á lohnt jede Anstrengung! Er ist ausschlie├člich von Spenden finanziert, die nicht h├Âher als 250 ÔéČ sein d├╝rfen, um unabh├Ąngig zu bleiben. Da k├Ânnten sich Parteien mal eine Scheibe abschneiden!

Um hinein zu kommen, muss man erst an der „H├Âlle“ mit seinen verzweifelt ausgestreckten Armen und Totenk├Âpfen vorbei, bevor man den beeindruckenden wei├čen Tempel betreten kann. Ich musste bei dem Anblick an die vielen F├╝chtlinge und die Armen dieser Welt denken.

Im Tempel tummeln sich Engel, Teufel und jede Menge Ber├╝hmtheiten wie Batmann, Spiderman, Keanu Reeves im Matrix-Kost├╝m, Michael Jackson und Elvis. Hier lie├č ich mir Zeit zum Reflektieren und Nachdenken!

Die 53 Kilometer lange Radtour am Fluss entlang auf Stra├čen mit wenig Verkehr und viel Schatten kann ich nur w├Ąrmstens empfehlen. Rechts und links sind sie von Reisfeldern und┬á Ananasplantagen ges├Ąumt. Nat├╝rlich war ich die einzige Radfahrerin. Da es etwas h├╝gelig war, freute ich mich, ein gutes Mountainbike geliehen zu haben. Bei Ban Ruammit wird immer noch Elefantenreiten angeboten, obwohl bekannt ist, da├č es sch├Ądlich f├╝r ihren R├╝cken ist. Die armen Dickh├Ąuter standen angekettet in einem Gehege, schade, da├č sie sich das gefallen lassen! Das hielt einen Elefanten nicht davon ab, zumindest mit den R├╝ssel seine Angebete zu knutschen.

Beim Radeln Richtung Norden kam ich auch an einem „Hilltribe-Dorf“ vorbei.

auf dem Weg zum Hilltribe-Dorf…ein sehr selten anzutreffender Radweg nicht nur in Thailand

Eine Tour w├╝rde ich nicht buchen, aber da ich schon mal da war, zahlte ich Eintritt, um mir das ganze anzuschauen. Das „Dorf“ der Akha, Yao, Lahu, Kyor und Karen war sehr klein, eigentlich zu klein, um dort 5 Hilltribe-D├Ârfer unterzubringen.┬á Als die Chinesische Gruppe zu Ende fotografiert hatte, sprach ich ein M├Ądchen an, die Thanaka-Paste in ihrem Gesicht hatte. Das ist sehr popul├Ąr in Myanmar, die Karen kommen auch von dort.

Mit meiner ├ťbersetzer-App konnte ich mich gl├╝cklicherweise ein bi├čchen unterhalten und erfuhr, da├č alle Frauen aus diesem Dorf die Halsringe von klein auf tragen, mit dem Alter werden immer mehr Ringe hinzugef├╝gt.┬á Dadurch werden die Schulter hinuntergedr├╝ckt, was den Hals l├Ąnger erscheinen l├Ą├čt.┬á W├Ąhrend sie im Dorf zum Teil selbst-gewebte Schals, Taschen und andere Souvenirs verkaufen und f├╝r die Touristen posieren, arbeiten die M├Ąnner au├čerhalb. Viel mehr konnte ich leider nicht erfahren.

Da Blau meine Lieblingsfarbe ist, durfte ein Besuch des Blauen Tempels nicht fehlen. Und er lohnte sich absolut!

Tips f├╝r Chiang Dao:

nicht im Ort wohnen, er ist staubig und der Verkehr nicht angenehm, besser in den Chiang Daos Huts mit liebevoll dekoriertem Garten einquartieren, die Zimmer sind sogar noch sch├Âner als die Bungalows,; die Wanderwege und Tempel sind in der N├Ąhe

 

Tips f├╝r Chiang Rai:

Ben┬┤s Guesthouse kann ich sehr empfehlen, ruhige Lage, gute Zimmer und Pool, leider wie meistens ohne Schatten

Chat┬┤s Guesthouse liegt sehr zentral, aber das Restaurant fand ich ├╝berteuert, an einem Abend wanderte eine Schnecke im Bad, am anderen eine junge Ratte, warscheinlich durch den Abfluss…

Grace Caf├ę und Bakery beimOverbrook- Hospital hat den besten und g├╝nstigsten Kaffee und fantastische Schokodesserts…, bis 15 Uhr bietet das Vegetarische Restaurant an der Rattanakeat Rd. leckere, nicht ├╝berteuerte Thai-Gerichte an, abends ist der Nightmarket empfehlenswert mit Live-Performances und riesiger Auswahl an Thai-Gerichten, die beste Massage gibt┬┤s gegen├╝ber bei Mueng Lanna Massage, nicht teurer, aber besser als die anderen; praktisch w├Ąre die M├Âglichkeit, das Handy am Lenker zu befestigen, um nicht absteigen zu m├╝ssen, um maps me anzuschauen

 

 

Nachhaltigkeit Thai-Style mit Leidenschaft & Gourmet-Gen├╝ssen im Khum Lanna Eco-Resort, Thailand

Phrao liegt nur knapp ein bis zwei Stunden n├Ârdlich vom abgasschwangeren Chiang Mai, die ideale Oase ist das Khum Lanna EcoResort. Vor fast zwanzig Jahren fingen die Besitzer Rachet Wapeetha und seine Frau Yaowanith Boonchoosilp an, ein Holzh├Ąuschen mit vierZimmern zu vermieten, jetzt befindet sich unter dem Geb├Ąude die Rice for Life Ausstellung, die Rachet gerne erkl├Ąrt. Nicht nur 12 gem├╝tliche Zimmer sind es mehr geworden, sie haben auch einen beneidenswerten, wild aussehenden Bio-Gem├╝se- und Obstgarten angelegt, in dem zu jeder Saison frische Fr├╝chte, Kr├Ąuter und Gem├╝se die K├╝che erfreuen.

Das Tollste sind die f├╝r die Thail├Ąndische K├╝che notwendigen Kr├Ąuter wie zum Beispiel Zitronengras und Bergamottbl├Ątter, die bei Europ├Ąischen Temperaturen gar nicht sprie├čen.

Frau Yaowanith erkl├Ąrt uns die Zutaten f├╝r die Thail├Ąndischen Gerichte

Da passte es nat├╝rlich hervorragend, da├č Frau Yaowanith Thail├Ąndische Kochkurse anbietet. Wie es sich als exzellente K├Âchin geh├Ârt, sprach sie sehr zur Freude des Franz├Âsischen P├Ąrchens im Kochkurs, flie├čend Franz├Âsisch. Die K├╝che ist professionell mit allem ausger├╝stet, was das Kochherz begehrt und erkl├Ąrt in Bildern, aber auch auf Englisch, Franz├Âsisch und sogar Deutsch die Kr├Ąuter und Gem├╝searten.

bei der Zubereitung des Currys…

So lernten wir die Zubereitung von Fr├╝hingsrollen, Tom Kha Gai┬á und Curry mit Reis, selbstverst├Ąndlich mit Zutaten aus eigenem Garten. Anders als in vielen Thai-Gark├╝chen und Restaurants werden alle Kr├Ąuter kleingeschnitten, so da├č man alles mitessen kann. Da lief uns das Wasser im Munde zusammen. Zum Dinner durften wir dann unsere K├Âstlichkeiten vernaschen!

vegetarisch lecker: Frühlingsrollen, Tom Kha Gai und Curry à la Kum Lanna

Am Tag vorher radelte mit mir Rachet Wapeetha, ihr Ehemann, zu den umliegenden Tempeln, einer Bio– und einer Pilzfarm,┬á wo ich sah, wie die Engels- , „Woodear“- und Shitakepilze nat├╝rlich gez├╝chtet werden.

Weiter auf der Zuckerrohrfarm wurde erst das Zuckerrohr gesch├Ąlt, die Schalen gleich zum Befeuern genutzt. Dann wurde das Zuckerrohr zersto├čen und gepresst, die F├╝ssigkeit in den gro├čen T├Âpfen aufgekocht und der Schaum abgesch├Âpft. Nach mehrmaligem Aufkochen wird die braune So├če auf ein Brett mit zuckerst├╝ckengro├čen L├Âchern gegossen und geschabt. Nach 10 Minuten sind die St├╝ckchen fest und man sch├╝ttelt sie raus, fertig sind die rein nat├╝rlichen Zuckerrohrbonbons, beziehungsweise W├╝rfel.

Von den Entwicklungsprojekten des verstorbenen K├Ânigs Bhumibol inspiriert, engagiert sich das Khum Lanna Resort sehr f├╝r Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit den D├Ârfern der Umgebung haben sie B├Ąume gepflanzt, die Bienenst├Âcke gesch├╝tzt und eine Aufstellung von ben├Âtigtem Saatgut auf ihre Facebookseite gestellt, die sie noch ben├Âtigen, um weiter Wald und Wiesen aufzuforsten.

Aktiv-Urlaub wird im Khum Lanna gro├čgeschrieben, so wurden wir um 5 Uhr 30 geweckt, um zum lokalen Markt in der Umgebung zu radeln, der bereits um 7 Uhr morgens schlie├čt. Die Einheimischen kaufen jetzt schon ein, bevor sie zur Arbeit gehen. Darunter sind auch gew├Âhnungsbed├╝rftige Ameiseneier inklusive einige noch herumwandernde Ameisen, frischer geht┬┤s nicht!

Anschlie├čend bereiteten wir das Mittagsessen, bestehend aus Papaya-Salat, ohne Ameisen, vor. Da lief mir beim Anblick der Zutaten;┬ágeraspelte gr├╝ne Papaya und Karotten, man kann auch Gurken und oder Melonen verwenden, gesch├Ąlter Knoblauch, gr├╝ne Chillies, gr├╝ne Bohnen, Limonen, Anchovissauce, Tomaten, Tamarindensauce, ger├Âsteter Erdn├╝sse und Palmzucher schon das Wasser im Munde zusammen! Nicht-Vegetarier wie dieThais f├╝gen noch die fast ├╝berall pr├Ąsente Fischsauce und getrocknete Shrimps hinzu.

Klar, dass ich mir zum Abschlu├č die Thai-Massage mit hei├čen Kr├Ąutern zur Entspannung g├Ânnte!

Tips f├╝r┬┤s Khum Lanna Resort:

per Songthaew kommt man f├╝r 60 Baht oder mit dem Minibus f├╝r 80 von Chiang Mai┬┤s kleinem Busbahnhof Chang Phuak, n├Ârdlich vom historischen Zentrum, in weiniger als 1 1/2 Stunden nach Phrao, von dort wird man auf Wunsch abgeholt, dem Busfahrer unbedingt sagen, da├č er einen bei Phrao┬┤s Busbahnhof absetzen soll, sonst landet man wie ich irgendwo auf der Stra├če.

Gottseidank traf ich auf Pim, die Rached Wapaatha kannte! Der holte mich dann bei ihrem Proud-Coffee(Poomjai-Coffee) Stand ab, wo ich ihren superleckeren Capuccino probierte, absolut empfehlenswert! Leider gab es ihn in Plastikbechern (ich hatte meinen eigenen -Becher dabei!). Der Stand ist gegen├╝ber der Kaisokorn-Bank, gleich um die Ecke vom Busbahnhof

Pim bei der Chai-Latte Zubereitung

Es lohnt sich, ein paar Tage zu bleiben, es gibt gen├╝gend Interessantes zu sehen und zu tun im Khum Lanna Resort und Umgebung! F├╝r┬┤s Bergwandern und die dazugeh├Ârige Aussicht war es Mitte M├Ąrz leider zu neblig und diesig, erst ab Juni wird die Sicht besser.

 

Radeln im Tempel-Park von Sukhothai, Thai-Massage lernen in Chiang Mai

Nach ├ťberquerung der Burmesisch-Thailandischen Grenze bei Mae Sot war es nicht so einfach, den passenden Bus nach Sukhotai zu finden, erst mussten ein Kanadier, der in Chengdu, China, Jazz! unterrrichtet und ich uns ein Taxi teilen, um zum Busbahnhof zu kommen. In Thailand war es eine halbe Stunden fr├╝her, so h├Ątten wir fast noch unseren Bus verpasst. Ich quartierte mich gleich in der N├Ąhe des Busbahnhofs von Neu-Sukhotai im Siri-Guesthaus ein.

Von hier nahm ich am n├Ąchsten Morgen einen Songtheow nach Old-Sukhotai und von dort lieh ich mir ein Rad f├╝r 30 Baht. Im Park gab es erfeulicherweise viele B├Ąume und kein Auto- oder Motorradverkehr, so brachte es viel Spa├č, die Tempel per Rad zu erkunden.

├ťberfl├╝ssigerweise gab es gelegentlich einen vorbeifahrenden Minibus, der die zahlenden Mitfahrer aufgabelte, die unpraktischerweise auf ihn warten mussten.

auch die Schulklasse hatte viel Spa├č auf den Tempeln

Am Nachmittag h├Ârte ich bei einem nahen Tempel Musik und sah eine Menschenmenge sich dazu elegant bewegen. Beim N├Ąherkommen wurde ich ebenfalls aufgefordert, mitzutanzen. Die Thais waren begeistert und ein Mann brachte mir eine kalte, sehr s├╝├če Fl├╝ssigkeit, die ich unauff├Ąllig verschwinden lassen mu├čte. Nach mehreren Tempel-Umrundungen wurde es mir zu hei├č und ich begab mich wieder nach Neu-Sukothai per Bus.

Weiter nach Chiang Mai brauchte der bequeme Bus nur ca. zwei Stunden, die ich sehr geno├č nach den furchtbaren Stra├čen und Bussen in Mynamar! Der Verkehr ist unangenehm stauanfallig, aber┬á die kleinen Seitengassen im Historischen Zentrum sind schattig und fast Auto- und Motorradfrei, ideal zum Radfahren.

Zuf├Ąllig war Vollmond und ein Tempel veranstaltete ein Fest, bei dem die M├Ânche unz├Ąhlige, schwimmende Kerzen anz├╝ndeten.┬á Ich kaufte wie viele Thais ein Blumenbouquet, mit dem ich dreimal den Tempel umrundete und mir etwas w├╝nschte. Ob der Wunsch wohl in Erf├╝llung geht?

Die Altstadt scheint neben einigen sch├Ânen Tempeln ausschlie├člich aus Massagesalons und Travelagencys zu bestehen, die alle das ├╝bliche wie Elephant-Riding oder -Camp; das letztere ist eher zu empfehlen, da die hin- und herwackelnden Gestelle, auf denen die Touristen sitzen, den R├╝cken des Elefanten sch├Ądigen; Besuchen von Wasserf├Ąllen, H├Âhlen und der Hilltribe-D├Ârfer, wo die Einwohner wie im Zoo begafft und fotograiert werden und „Flight like a gibbon“, wo man sich im „Dschungel“ an einem elastischen Seil zum Affen schwingen kann.

Ich wollte die Thai-Massage erlernen, so entschied ich┬á mich f├╝r die Old Medical Hospital Massageschool, die sich an dem Physiotherapisten Buddhas, dem „Father Doctor“ Jivaka Komarabhacca orientiert.┬á Die Thai-Massage ist von der Indischen Ayurvedischen Lehre inspiriert und eine Kombination aus Akupressur der Energie-Meridian-Punkte sowie eine dem Yoga-angelehnte Dehnung. Sie ist eher Energie- statt K├Ârper-Arbeit, um den nat├╝rlichen Heilungsprozess zu stimulieren. Das ist sowohl f├╝r den Kunden als auch f├╝r den Masseur anstrengend.

Zuerst zeigte uns unser Lehrer 15 Positionen, die wir dann an den anderen Teilnehmern ausprobieren durften. Es war alles andere als einfach, sich das alles zu merken! Jeden Tag kamen neue Massagegriffe hinzu, insgesamt 56 in drei Tagen.

die Pr├╝fung ist geschafft!

Am vierten Tag ├╝bten wir noch einmal die Praxis, bis wir am f├╝nften Tag gepr├╝ft wurden und statt diesem opulenten Blumenstrau├č wie die Thai-Kinder, unser Zertifikat bekamen.

Thai-Kinder bekommen bei bestandenem Examens dieses besondere Geschenk, genau auf die Bl├╝ten und die Scheinchen schauen!

Mein absolutes Highlight in Chiang Mai war die exzellente Ausstellung in der Seescape Gallery von „Lucktospestive“ von Luck Maisalee, die leider nur noch bis zum 18.M├Ąrz 2018 l├Ąuft.

 

„the last supper“ von Leonardo da Vinci, neu interpretiert als the last drunker von Luck Maisalee in der Seescape Gallery, Chang Mai

Tips f├╝r Sukhothai und Chiang Mai:

gleich am Busbahnhof von Neu-Sukhothai kann ich das Siri Siri Guesthouse mit sauberen, g├╝nstigen Zimmern empfehlen, leicht mit Mapsme zu finden, das Poo-Restaurant nicht weit entfernt an der Hauptstra├če hat leckere K├╝che, mit dem Songtheow kommt man┬á f├╝r 30 Baht nach Alt-Sukhothai┬á und kann dort ein Rad leihen

In Chiang Mai hatte ich ein sehr sch├Ânes, sauberes Zimmer mit schnellem Wifi und K├╝hlschrank in Grit┬┤s Guesthaus, wer andere Reisende kennenlernen m├Âchte, ist in Julie┬┤s Guesthaus an der richtigen Adresse, die Zimmer sind allerdings weniger sch├Ân, gem├╝tlich sitzt man ohne zuviel Abgase in Kat┬┤s Kitchen und kann die tolle K├╝che unter bunten Lampions genie├čen, statt die Abgase am Nightmarket an der starkbefahrenen Ringstra├če einzuatmen und dort die gleichen Preise zu zahlen…

Abgase inklusive im Nightmarket an der Ringstra├če um das Historische Zentrum, Chang Mai

Keine Lust auf zu viele Touristen? Der Kad Manee Market, 5 Minuten mit dem Rad s├╝dlich vom historischen Zentrum ist ein netter Food-Nightmarket mit Matten auf dem Boden und kleinen Tischen, wo man sich seinen Hotpot im geborgten Tontopf selber brutzelt.

Im „Art of Paradise“ kann gro├č und klein surrealistische Fotos ausprobieren, eine sch├Âne Abk├╝hlung und ein Riesenspa├č, besonders, wenn man zu mehreren ist! Unbedingt vorher den Handy-Akku aufladen, da die App einen hohen Verbrauch hat.

 

25 Stunden im Burma-Bus nach Mrauk U, Rakhine State

Von Bagan nach Mrauk U, zur├╝ck nach Yangoon und ├╝ber Hpa An zur Thail├Ąndischen Grenze

Erst seit kurzem d├╝rfen Ausl├Ąnder mit dem Bus nach Mrauk U fahren. Es liegt im Rakhine State, dessen Landschaft Rudyard Kipling zum Dschungelbuch inspiriert haben soll. 1430 von K├Ânig Mong Saw Mon gegr├╝ndet, war die Hauptdstadt 350 Jahre ein Zentrum f├╝r Kunst, Kultur und Handel mit Portugiesen, Holl├Ąndern und Arabien. Erst 1785 wurde Mrauk U von einem Birmanischen K├Ânig durch Verrat erobert und nachdem die Briten 1826 ihren Verwaltungssitz nach Sittwe verlegten, damit bedeutungslos.

Ich durfte mich also in Bagan mit anderen Burmesen vier Stunden lang in einen Minibus quetschen. In Magwe mu├čte ich dann drei Stunden Zeit im Restaurant totschlagen, bis ein gro├čer Bus mich nach Mrauk U mitnahm. Es gab immerhin Decken und als mein Vordermann die R├╝ckenlehne zur├╝ckklappte, mu├čte ich dies auch tun, um nicht meine Knie zu zerdr├╝cken. Diese konnte ich sogar etwas ausstrecken, rutschte nach einiger Zeit nach unten, um mich anschlie├čend wieder aufzurichten. So wurde es mir in der Nacht nicht langweilig. Vor lauter M├╝digkeit nickte ich trotz ununterbrochenem Geruckel und Serpentinen ohne Ende sogar gelegentlich ein.

Am n├Ąchsten Vormittag sch├Ąlte ich mich ger├Ądert aus dem Sitz, reckte m├╝de meine verspannten Glieder und nahm ein Taxi zum Guesthouse. Nach einer kalten Dusche f├╝hlte ich mich erstaunlich fit genug, mir ein Rad zu leihen, um die Umgebung zu erkunden.

Mrauk U ist ein netter Ort, ideal zum Radfahren. Auf wenigen Stra├čen wird der Radler von hupenden Autos und Motorr├Ądern bel├Ąstigt. Herrlich, sich auf den zum Teil schattigen Wegen zu verirren!

So entdeckte ich diverse Tempel und einen wundersch├Ânen, friedlichen See.

Nur zum Guesthouse zur├╝ck zu finden war schrierig, da die Einheimischen mir keine genauen Angaben machen konnten und ich mich v├Âllig verfahren hatte. Der Sonnenuntergang war etwas vernebelt und diesig, die Zeit f├╝r sch├Âne Schnappsch├╝sse war gerade ung├╝nstig, egal, ich traf einen Franzosen und zwei Burmesische Fofografen, die mir vom Yangoon Photo Festival erz├Ąhlten.

Zur├╝ck nach Yangoon braucht der Bus 25 Stunden! Lieber h├Ątte ich im 25hours Hotel gen├Ąchtigt und mich hinbeamen lassen, leider ist das immer noch Zukunftsmusik. So landete ich im bisher schlechtesten Bus in Myanmar. Eng, ohne Platz f├╝r meine Beine, ohne Decke, stattdessen Staubwirbel, die durchs Fenster eine Staublunge f├Ârderten, daher kamen wohl die Husten- und ekligen Spuckanf├Ąlle der Einheimischen; war die Fahrt eine harte Pr├╝fung . Die steinharte Lehne bereitete mir noch tagelang Schmerzen.

Mrauk U, photo by Edgar Mc Tressin, im Mahabandoola Park

Angekommen, weckte mich die tolle Ausstellung im Mahabandoola Park des Yangoon Photo Festivals ├╝ber Cultural Heritage, Burmese Photographers and World Press Photos wieder auf.

Yangoon Photo Festival Ausstellung

Am Abend wurden die besten Myanmar Photo Stories im Institut Francais de Birmanie ausgezeichnet. Ein absolutes Highlight f├╝r mich waren die bewegenden Geschichten Myanmars und die Ausstellung von Profifotografen ├╝ber Afghanistan, die Fr├╝chtlingswelle nach Europa und die Drogenmorde in den Philippinen.

Idylle an Hpa Ans Fluss

Zeit, weiter nach Hpa An ├╝ber die Thail├Ąndische Grenze zu kommen. Hier bekam ich einen wunderbaren, bequemen Bus, der nur 6 Stunden brauchte! Ich blieb nur einen Tag, da ich ja schon mal dort war, und radelte in der gl├╝henden Hitze, leider ohne viel Schatten, bis zu einer mit unz├Ąhligen Buddhas gef├╝llten H├Âhle, um mich dann im k├╝hlen Naturpool mit planschenden Einheimischen abzuk├╝hlen, herrlich!

H├Âhle bei Hpa An
Sonnenuntergang in Hpa An

Tips f├╝r Mrauk U:

das Happy Garden hat sch├Âne Bungalows f├╝r 15000 Kyat und ein nettes Restaurant

das Nice Meal Restaurant ist total ├╝berteuert und der „Service“ interessiert sich haupts├Ąchlich f├╝r Indische Schmalzfilme

die Tempel lassen sich leicht mit dem Rad erkunden, beim Busticketkauf darauf bestehen, einen neuen, guten Bus zu bekommen! Ich kaufte an dem „Bus Station“ Stand gegen├╝ber dem Mrauk U Luxus Hotel mein Ticket, kann ich nicht empfehlen, versuchen, ein Online-Ticket zu kaufen

Tips f├╝r Hpa an:

einen Ausflug zu den H├Âhlen und dem „James Bond Felsen“ machen

das Golden Sky Guesthouse hat den sch├Ânsten Flussblick von der Terrasse und passable, g├╝nstige Zimmer mehr ├╝ber Hpa An hier