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Was 200 Frauen bewegt, eine inspirierende Ausstellung in der Bayerischen Staatsbank

Was ist Ihnen wirklich wichtig? Was macht Sie glĂŒcklich? Was empfinden Sie als tiefstes Leid? Was wĂŒrden Sie in der Welt verĂ€ndern, wenn Sie könnten? Diese Fragen haben wir uns möglicherweise mal selbst gestellt. 200 Frauen aus aller Welt, berĂŒhmte oder weniger bekannte, wurden diese Fragen im Rahmen des Buchprojektes „200 Frauen – Was uns bewegt“ gestellt. Um die ganze Welt reiste Fotograf Kieran E. Scott, um  diese Frauen vor weißem Leinen zu portrĂ€tieren.

Ashley Judd, links, wurde durch sexuellen Mißbrauch zur Kreuzritterin

Faszinierend und inspirierend sind die Antworten der Frauen auf die fĂŒnf Fragen.

SĂ€ngerin Kimbra aus Neuseeland

Kimbra zum Beispiel sagte, sie wĂŒrde sich selbst verĂ€ndern, die Welt zu retten ist eine Illusion, sie möchte ein besserer, gĂŒtigerer und liebevollerer Mensch werden. NobelpreistrĂ€gerin Jody Williams meinte, Leute, die sich selbst verwirklichen wollen, sollten ihren Hintern in Bewegung setzen, um Menschen zu helfen, die wirklich Hilfe brauchen.

Model und SĂ€ngerin Imany

Model und SĂ€ngerin Imany ließ sich von einem Buch von Simone de Beauvoir beeinflussen, daß sie Herrin ihres Schicksal ist.

Zur Vernissage am letzten Samstag kamen zahlreiche PortrÀtierte und die Initiatoren Blackwell & Ruth sowie Verlegerin Dr. Elizabeth Sandmann, um diese tolle Ausstellung mit dem exklusiven Förderer,  der BMW-Group, zu eröffnen.

Bis zum 26. November 2018 sind die 200 Frauen in der Alten Bayerischen Staatsbank in der Kardinal-Faulhaber-Str. 1 zu sehen, anschließend wandert sie bis zum 14. Dezember in die Technische UniversitĂ€t in der Arcisstrasse 21.

Anschauen, sie ist auch fĂŒr MĂ€nner geeignet!

Die erste Liga der Gastronomie beim Eckart Witzigmann-Preis

Drei in elegant-farbenfrohen Dirndls gekleideten Damen fielen durch ihr ansteckendes Lachen im historischen BMW-Classik-GebĂ€ude auf. Sonnenklar, das waren die Vertreterinnen der 112 StĂ€nde vom Viktualienmarkt, der in diesem Jahr den Eckart Witzigmann Preis fĂŒr Lebenskultur erhielt. Den Eckart haben wir uns einverleibt, der gehört zu uns, meinten sie. Der Jahrhundertkoch selber, in diesem Jahr 75 geworden, gestand augenzwinkernd, frĂŒher war er fast jeden Tag dort, um einzukaufen und anzubandeln.

Eckart Witzigmann mit den 3 Damen vom Viktualienmarkt
Eckart Witzigmann mit den 3 Damen vom Viktualienmarkt

Beim Tanz der Marktfrauen machen alle drei nicht mit, Vorstand und Sprecherin Elke Fett ist stattdessen als Punk verkleidet. Manuela Wilkerson vom Teltschiks Wurststand wurde international bekannt, weil Jamie Oliver eine Wette einlöste und daher mit ihr Wurst verkaufte. Bei Feinkost Hammer prÀsentiert Marina Bröckelt Italienische SpezialitÀten und Lebensfreude.

die Poetin der SternekĂŒche Dominique Crenn
die Poetin der SternekĂŒche Dominique Crenn

Poesie und Genuß gehören fĂŒr die Innovations-PreistrĂ€gerin Dominique Crenn zusammen, die seit ihrem vierten Lebensjahr Gedichte schreibt. Auf ihrer Speisekarte erscheinen Kreationen wie “Spaziergang im Wald” oder “Die trĂ€gen Bewegungen dieser Geschöpfe”. Klingt nach wahrem Genuss und mehr! Schade, daß ihr “Atelier Crenn” in San Franzisco liegt. UrsprĂŒnglich aus der Bretagne, studierte sie Wirtschaftswissenschaften. Inspiriert durch die KĂŒche ihrer Mutter und dank vĂ€terlicher UnzerstĂŒtzung schaffte sie es, als Quereinsteigerin und erste weibliche Köchin in den USA zwei Michelin Sterne verliehen zu bekommen.

3 Sterne fĂŒr den charmanten Andreas Caminada
3 Sterne fĂŒr den charmanten Andreas Caminada

Über den Eckart fĂŒr Große Kochkunst freute sich der nicht nur unverschĂ€mt gutaussehende, sondern auch extrem symphatische Andreas Caminada. Mit 33 Jahren wurde er der jĂŒngste Drei Sterne-Koch der Schweiz und hĂ€lt seit 2010 dieses Niveau. In seinem kleinen, feinen Restaurant in Schloß Schauenstein in FĂŒrstenau gibt es bewusst kein Business Menue, sondern der Gast, der zum Mittagessen kommt, bleibt oft bis um spĂ€ten Nachmittag. Der Kontakt mit KĂŒnstlern inspiriert ihn immer wieder zur Verfeinerung seiner KĂŒche mit französichem Touch, bei dem der ĂŒrspĂŒngliche Geschmack der Alpenprodukte erhalten bleibt. Mit seiner Stiftung bildet er talentierte Koch- und ServicekrĂ€fte individuel aus, um die QualitĂ€t der Spitzengastronomie zu sichern.

der Ehren-Eckart fĂŒr Julia und Tobias Moretti
der Ehren-Eckart fĂŒr Julia und Tobias Moretti

Einen Ehrenpreis erhielt der Schauspieler und Diplomlandwirt Tobias Moretti, der mit seiner Frau Julia, einer Musikerin, seinen Biobauernhof in Tirol betreibt. Hier zĂŒchten sie die “Tux-Zillertaler”, die Ă€lteteste, aber fast ausgestorbene Rinderrasse Tirols. FĂŒr sie ist die Natur eine wunderbare Lehrerin.

Abenteurer und Polarforscher Sebastian Copeland
Polarforscher und Fotograf Sebastian Copeland

Umweltaktivist und Fotograf Sebastian Copeland brachte die 200 geladenen GĂ€ste wie Ex-Minister Theo Waigl, Ex- und voraussichtlich bald Wieder-Bayern-MĂŒnchen PrĂ€sident Ulli Hoeneß und Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaeneke in die Wirklichkeit zurĂŒck. Der PreistrĂ€ger fĂŒr Kreative Verantwortung und Genuß plĂ€dierte fĂŒr mehr Bewußtsein und die eigene Verantwortung jedes Einzelnen, um die Umwelt besser zu schĂŒtzen und den Klimawandel aufzuhalten. Der richtige Umgang mit Lebensmitteln gehört selbstverstĂ€ndlich dazu. Der ehemalige Promi-Fotograf bereist die Welt, fotografiert das Schmelzen der Eismassen am Nord- und SĂŒdpol und hĂ€lt VortrĂ€ge darĂŒber vor den Vereinten Nationen und weltweiten Klimakonferenzen.

BMW feierte 2016 das 100jĂ€hrige JubilĂ€um und engagiert sich seit langem fĂŒr Nachhaltigkeit wie alternative Fahrzeugkonzepte und umweltschonende Produktionsprozesse. Zusammen mit der Witzigmann-Akademie richten sie den Internationalen Eckart-Witzigmann Preis aus und sponsern seit 2013 den mit 10000 € dotierten Eckart fĂŒr Kreative Verantwortung und Genuß.

PreistrĂ€ger von 2015 und MitbegrĂŒnder des NOMA Claus Meyer nutzte sein Preisgeld fĂŒr ein Foodprojekt in Brownsville, dem armen Stadtteil von New York, wo er Jugendlichen eine Gastronomie-Ausbildung ermöglicht und ihnen ihre Soulfood-KĂŒche nĂ€herbringt.

NatĂŒrlich kam der Genuß an diesem Gala-Abend nicht zu kurz, Sterne-Chefs wie Martin Fauster vom Königshof und James Baron vom Tannenhof in St. Anton interpretierten ein 5-GĂ€nge-Menue der Extra-Klasse von WitzigmannÂŽs Rezeptklassikern aus dem Tantris und Aubergine.

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Hors dŽoeuvre: Rote-Beete Gelee mit gerÀuchertem Stör und Imperial Kaviar, interpretiert von Thomas Kellermann von der Burg Wernberg

Die von Otto Geisel, dem Eckart Initiator, ausgewÀhlten passenden Weine und Charles SchumannŽs Bar Kreationen zu Eckart WitzigmannŽs 75sten Geburtstag waren vom Feinsten an diesem Abend, der von WitzigmannŽs Ayala Champagner benetzt wurde.

Le Dessert: Guanja-Schokoladentörtchen mit gefĂŒllter Williamsbirne & Orange
Le Dessert de Luxe: Guanja-Schokoladentörtchen mit gefĂŒllter Williamsbirne & Orange, interpretiert von Stefan Leitner vom Bareis in Mitteltal

 

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Eine Genuß-Gala der Extraklasse beim Eckart 2015

Der Eckart-Witzigmann Preis feierte sein 10jÀhriges JubilÀum

Die Liebe zu Genuß und Innovation war deutlich zu spĂŒren bei der Verleihung des internationalen Eckart Witzigmann Preises im BMW-Museum. BMW-Vorstand Dr. Friedrich Eichiner betonte den Einfluß Witzigmanns in der BMW Betriebsgastronomie, in der leckere KĂŒche mit gesunder ErnĂ€hrung fusionieren.

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann lobte seine PreistrĂ€ger als gatronomische „LeuchttĂŒrme“ von außergewöhnlichem Ideenreichtum und ebensolcher QualitĂ€t.

Seit unfaßbaren 47 Jahren wird die Familie Troisgros fĂŒr ihr“Hotel Moderne“ in Roanne mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet.  Michel und Marie-Pierre Troisgros erhielten stellvertretend fĂŒr die ganze Familie den Eckart fĂŒr Große Kochkunst.  Laudator Witzigmann lobte nicht nur die Kochkunst und KreativitĂ€t, sondern auch die Disziplin und Wirtschaftlichkeit, die ĂŒber Jahrzehnte andauert.

Michel und Troisgros mit Eckart Witzigmann
Michel und Marie-Pierre Troisgros mit Eckart Witzigmann

Massimo Bottura (Eckart 2015 fĂŒr Innovation) bewies Entertainment-QualitĂ€ten, als er von einem Besuch bei Eckart Witzigmann erzĂ€hlte, der sein VerstĂ€ndnis von großer Kochkunst nachhaltig beinflußte.

Eckart PreistrĂ€ger 2014 fĂŒr Kreative Verantwortung und Genuß Jon Rose kam gerade aus Nepal eingeflogen, wo er mit seiner  Organisation waves4water Hilfsprojekte unterstĂŒtzt. Sein Preisgeld nutzte er, auf den von Taifunen zerstörten Inseln der Philippinen die Bevölkerung mit Wasserfiltern zu versorgen.

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Surfer und waves4water GrĂŒnder Jon Rose

Der diesjĂ€hrige Eckart fĂŒr Kreative Verantwortung und Genuß ging an den DĂ€nen Claus Meyer. Der Vorreiter der Nordic Cuisine, „noma“ Restaurantbesitzer und Unternehmer meherer Manufaktoren unterstĂŒtzt mit seiner Stiftung „Melting Pot“ unter anderem Menschen in Bolivien, sich in der Gastronomie selbstĂ€ndig zu machen. Sein von der BMW-Group gesponsertes Preisgeld von 10000 € will er fĂŒr ein Ă€hliches Projekt in New York verwenden. Er erzĂ€hlte launig in fließendem Deutsch vom Einfluß von Franz Beckenbauers  Fußballspiel auf seinen Stil, ein Restaurant zu fĂŒhren und die ErnĂ€hrung zu revolutionieren.

Dr. Friedrich Eichiner, Claus Meyer Nielsen (Kategorie Kreative Verantwortung und Genuss: Claus Meyer : Armut mit Genuss bekŠmpfen), Massimo Bottura (Kategorie : Innovation: Massimo Bottura - Humanist am Herd), Michel Troisgros und Frau Marie-Pierre (ECKART 2015 fŸr Gro§e Kochkunst / Kategorie : Die magische Gabe),Ulrike Thieltges (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : Seele der Gastfreundschaft), Eckart Witzigmann, Chefsommelire Melanie Wagner (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : AnwŠltin der Weinkultur), Klaus Erfort (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : Wahrheit auf dem Teller) ECKART 2015 Gala / 11. Verleihung des Internationalen Eckart_Witzigmann Preises im BMW Museum in MŸnchen am 20.10.2015 (c.) ECKART 2015
Dr. Friedrich Eichiner, Claus Meyer Nielsen (Kategorie Kreative Verantwortung und Genuss: Claus Meyer : Armut mit Genuss bekŠmpfen), Massimo Bottura (Kategorie : Innovation: Massimo Bottura – Humanist am Herd), Michel Troisgros und Frau Marie-Pierre (ECKART 2015 fŸr Gro§e Kochkunst / Kategorie : Die magische Gabe),Ulrike Thieltges (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur
SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : Seele der Gastfreundschaft), Eckart Witzigmann, Chefsommelire Melanie Wagner (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur
SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : AnwŠltin der Weinkultur), Klaus Erfort (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur
Den Eckart fĂŒr Lebenskultur erhielten UlrikeThieltges vom Drei-Sterne-Restaurant „Sonnora“ in der Eifel fĂŒr höchste Gastgeberkultur und Klaus Erfort fĂŒr seine raffinierte Kochkultur im SaarbrĂŒcker „GĂ€stehaus Erfort“. Die Winzerin und SommeliĂšre Melanie Wagner, die die Gala-GĂ€ste zum ApĂ©ritiv mit ihrem Champagner-verdĂ€chtigen RosĂ© verwöhnte, freute sich ĂŒber ihren Eckart fĂŒr „horizonterweiternde“ Interpretation der Weinkultur.
Das Königshof-Restaurant von Carl Geisel war extra geschlossen worden, um erstklassiges Personal fĂŒr das anschließende  Genußfeuerwerk zu haben.  Wie im Sternenhimmel fĂŒhlten sich die GĂ€ste beim 6-GĂ€nge-Menue, kreirt vom Spitzen-KĂŒchenteam mit Kevin Fehling (Hamburg), Fredrik Berselius (New York), MartinFauster (Königshof, MĂŒnchen), Björn Weissgerber (London), Hans Neuner (Algarve), sowie Michel Roth und Eric LĂ©autey (Le Notre, Paris).
ein Dessert zum Dahinschmelzen von
Arabeske vom Schnee-Ei, ein Dessert zum Dahinschmelzen von Michel Roth und Eric LĂ©autey (Le Notre, Paris)
Eckart Witzigmnn und Dr. Friedrich Eichiner bedankten sich zum Abschluß per Handschlag bei allen Beteiligten inklusive dem hervorragenden Serviceteam.

Bar-Legende Charles Schumann verwöhnte zum Ausklang mit eigens fĂŒr die PreistrĂ€ger  zubereiteten Cocktails.

Sauberes Wasser fĂŒr alle initiiert Surfer und Eckart-PreistrĂ€ger Jon Rose mit Waves4Water

Immer wieder gibt es engagierte Menschen, die statt auf Hilfe von großen Organisationen zu warten, selber die Initiative ergreifen, wie aktuell bei der FĂŒchtlingshilfe.

Auf der Suche nach der perfekten Welle erfuhr Surferlegende Jon Rose, daß in vielen Gegenden der Welt Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser hatten.  Er grĂŒndete das Kooperationsmodell Waves4Water, stellt einfach zu handhabende Wasserfilter her. Partner sind kleine und große Organisationen wie die UN und Infrastrukturprojekte. Einheimische Helfer verteilen  die Filter an BedĂŒrtige und leiten sie an, wie sie benutzt werden können.

Surfer Jon Rose
Surfer und waves4water GrĂŒnder Jon Rose

So wurde Jon Rose PreistrĂ€ger des ECKART 2014 fĂŒr Kreative Verantwortung und Genuss.,(horizonteentdecken berichtete). Im Juni 2015 reisten Theresa Geisel und Lejla Beganovic fĂŒr die Witzigmann Academy mit Jon Rose auf die Philippineninsel Bohol. Hier verhilft Rose mit seiner Organisation Waves4Water (W4W) der von Erdbeben und Taifunen heimgesuchten Bevölkerung zu sauberem Trinkwasser. Er berichtet Ihnen von der Verwendung des Preisgeldes und seinem Projekt.

„Als der Taifun „Haiyan“ vor ungefĂ€hr eineinhalb Jahren auf die Inseln traf, haben wir hier auf den Philippinen unser Clean-Water-Projekt gestartet. Wir arbeiteten auf ĂŒber zwölf Inseln, von denen einige besonders stark betroffen waren. Seitdem fĂŒhren wir unsere Projekte hier so gut wir können weiter: im Bereich der Entwicklungshilfe, in langfristig angelegten Infrastruktur-Projekten und so weiter. Wir sind regelmĂ€ĂŸig hier, abhĂ€ngig davon, mit welchen Partnern wir zusammen arbeiten, und checken den Status auf den verschiedenen Inseln.“

sauberesTrinkwasser fĂŒr alle!
sauberesTrinkwasser fĂŒr alle!

Nicht nur die ECKART-Preisverleihung machte Rose viel Spaß, er konnte das von der BMW-Group gesponserte Preisgeld dazu verwenden, den Menschen auf den Philippinen nach den zerstörerischen Taifunen „Haiyan“ und dem im Jahr 2014 kurz nach der Verleihung darauffolgenden „Ruby“  sofort zu helfen. Es wurden lokale Netzwerke fĂŒr den Aufbau der Infrastruktur geschaffen. So konnte fast das gesamte Preisgeld in Trinkwasserfilter-Systeme investiert werden. Die meisten Menschen hier hatten keinen Zugang zu sauberem Wasser. Mit dem Fördergeld konnte er jede Menge Filter kaufen und so schnell helfen.

Jon Rose wollte nicht den ĂŒblichen Weg der großen Hilfsorganisationen nehmen. Er liebt es, die Welt zu bereisen und natĂŒrlich zu surfen. Er machte einfach, was sein Herz ihm sagte, das es möglich sein muß, Trinkwasser fĂŒr alle zu organisieren.
Er meint: “ Die globale Wasserkrise ist lösbar. Es ist keine Frage der Technologie, es ist eine Frage der Zugangsmöglichkeiten. Wasser ist das neue Öl, so hört man. Bedeutende Kriege werden ĂŒber Wasser und den Zugang zu Wasser ausgefochten werden. Aber wenn man darĂŒber nachdenkt, was eine Flasche Wasser im Vergleich zu derselben Menge Öl kostet, dann sieht man, dass es schon viermal so teuer ist – es passiert bereits. Was wir wirklich tun: Wir bauen eine Plattform, die Zugang ermöglicht. Die Menschen, die bereits Lösungen geschaffen haben, haben großartige Arbeit geleistet. Das heißt aber nicht notwendigerweise, dass sie wissen, wer wo ihre Lösungen braucht und wie man sie den Menschen zukommen lĂ€sst. Und die Menschen, die Lösungen brauchen, wissen nicht, dass es sie bereits gibt. Es gibt also dieses fehlende Bindeglied. Und ich denke, wir haben dieses Bindeglied geschaffen.“

Ein Engagement, das Schule machen sollte und gleichzeitig den unsĂ€glichen PlastikmĂŒll vermeidet!