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Als Vegetarierin durch Argentinien, DiÀt inklusive

Ein ganz normaler Nachmittag irgendwo in Argentinien. Mit dem Bus eingetroffen, hatte ich eingecheckt und begab mich auf einen Spaziergang durch den Ort. Mein Magen fing an zu knurren, es war etwa 15 Uhr. Alle LÀden waren geschlossen, sogar die SupermÀrkte!

Nur ein paar Kioske mit Chips und SĂŒĂŸigkeiten hatten auf. Es mußte doch irgendwo eine BĂ€ckerei geben? Leider beschrĂ€nkte sich das Angebot auch hier nur auf PappsĂŒĂŸes und Kaffees mit sĂŒĂŸen „Croissants“, Medialunas genannt. Was wohl „Mr. Dog“ ist? Essen die Hunde? Nein, damit sind Hotdogs und anderes Fast Food gemeint.

Bei dem exzessiven Fleischkonsum hier samt dem grĂ¶ĂŸten Anbaugebiet von Soja wird bald nichts mehr von der grĂŒnen Lunge der Welt ĂŒbrig bleiben und das Weltklima nicht besser. Muß alles gebraten, sĂŒĂŸ und/oder fett sein? Vegetarische Angebote in Restaurants beschrĂ€nkten sich auf seltsame „Pizza“, „Pasta“ mit Tomatensauce oder gemĂŒsegefĂŒllte Teigwaren. Es war zum Verzweifeln! Die ersten Tage in Argeninien hatte ich zwangslĂ€ufig abgenommen. Yoghurt, Milch und Artesanal-Bier waren teurer als Wein und in Europa.

Abends spazierte ich hungrig in Buenos Aires die Calle Alfonso Alsina nahe der Plaza de Mayo entlang und sah gutgelaunte junge Leute in einer Bar draußen sitzen. Drinnen probierte ich vegetarische Vollkornsandwiches, saftig und megalecker samt Weißbier aus Patagonien zum stolzen Preis! Endlich gab es etwas AnstĂ€ndiges zu Essen!

die Rettung naht im El Toro, Alfonso Alsina, Buenos Aires

Nach einem wundervollen Jazzclub-Besuch mit einem einheimischen Bekannten, meinte er, wir gehen noch Pizza essen und Wein trinken. Das klang gut, dachte ich. Neonlicht blendete mich, als wir die „Pizzeria“ betraten. Am liebsten wĂ€re ich gleich hinausgelaufen, was unhöflich gewesen wĂ€re. Also sah ich zu, wie er, Vegetarier, eine mit kiloweise KĂ€se ĂŒberbackene Pizza auf dickem Teig verspeiste und dazu sĂŒĂŸen Moscato-Wein trank.

In Tilcara, im Norden Argentiniens wurde mein Magen mit frischen Empanandas, gefĂŒllt mit Spinat, KĂ€se und Quinoa im lokalen Markt belohnt.

mit Hummus gefĂŒllte Auberginen und Salat im Vaikuntha, Salta

In Jujui und Salta im Norden Argentiniens gab es immerhin exzellente vegetarische Restaurants, von Einheimischen und Touristen gut besucht.

endlich vegetarisch genießen im Madre Tierra, Jujui

Buntbemalte WĂ€nde in Mendoza machten mich neugierig. El Vegetariano, endlich die Rettung! Zweimal war es geschlossen, dann konnte ich das variantenreiche Buffet inspizieren. Leider sollte ich die Speisen, die heiß besser munden, mit der Mikrowelle aufwĂ€rmen und alle Speisen zum Mitnehmen wurden, wie alles, in Plastik verpackt.

das wundervolle Salatbuffett im Vegetariano

Schade! Sogar im CafĂ© „Green Eat“ wird alles in Plastik verpackt, auch wenn man im CafĂ© essen will. Oft waren mir die Menu del Dia, die Tagesmenues, zu reichhaltig, so ließ ich mir Übriggebliebenes in meinen wiederverwendbaren Kaffeebecher einpacken.

Tipps fĂŒr verzweifelte Vegetarier:

am besten selber kochen! und auf Maps Me probieren, ob es die dort angegebenen Veggie-Restaurants noch gibt

El Toro in Buenos Aires hat gute, saftige Veggieburger, eine Seltenheit!

Casa de las Empanandas in Cafayate bietet frischgemachte, variantenreiche, vegetarische Empanandas

El Vegetariano in der Alem 74, Mendoza hat Öffnungszeiten nach Laune wie in vielen GeschĂ€ften, bei meinen Besuchen hatte es ca. von 12-15 Uhr auf

Madre Tierra mit nettem Innenhof in Jujui gehört zu den besten vegetarischen und veganen Restaurants, die ich in Argentinien besucht habe

Vaikuntha in Salta, Leguizamon 450, hat ebenfalls leckere Veggievariantionen

Umwelttipps:

Ich nehme immer meinen wieder verwendbaren Kaffebecher und abgewaschene PlastiktĂŒten mit, um mir zuviel Essen einpacken lassen zu können, um die Plastikverpackung zu vermeiden, von Plastikvermeidung hat hier noch nie jemand gehört, genauso wie im 3. Welt-Land Myanmar...

Wein, MĂ€nner-Gesang und atemberaubende Fels-Formationen in Bolivien und Argentinien

Was ist schöner, die Weinregionen Tarifa in Bolivien oder Cafayate in Argentinien? Eins zu null fĂŒr Argentinien!

Tarija, auf 2000 Metern Höhe gelegen, empfang mich mit dunklen Wolken. Da die Weinverkostungen per Rad nur im dicken Straßenverkehr zu erreichen waren, entschloß ich mich, an einer gefĂŒhrten Tour teilzunehmen. Die Gruppe war auch vor jeglicher Verkostung ganz lustig, kaum am ersten Weingut angekommen, begann es zu regnen. Zuerst probierten wir von einer Art mildem Brand, genannt Singani, gottseidank ich zuerst pur, die anderen durften sich den Geschmack mit sĂŒĂŸer, warmer Limo komplett verderben lassen.

der Malbec macht Laune!

Beim Weingut Los Parrales sahen wir bei der Weinpressung zu und probierten vom leckeren Weißwein, Cabernet Sauvignon und sĂŒffigem Malbec. Beim Biowein eines anderen Weinguts wurden uns leider nur seltsam anmutende Tropfen angeboten.

Der kĂŒhle Dauerregen vertrieb mich dann aus dem leider verkehrsreichenTarija, Spazierengehen bringt mir weder bei Regen, noch beim Abgas-Einatmen Spaß! Da half auch nicht die Skulptur eines verspeigelten Weinglases mit Blick auf die Stadt.

Der direkte Nacht-Bus brachte mich nach Salta in Argentinien, damit es nicht zu langweilig wurde, durften wir bei Nieselregen zwei Stunden an der Grenze warten. Vielleicht hĂ€tten wir unsere mitgebrachte Weine auspacken sollen? Noch unangenehmer, als ich vor MĂŒdigkeit vergaß, daß es in Argentinien eine Stunde spĂ€ter ist. So verpaßte ich den Anschlußbus nach Cafayate und mußte totmĂŒde 3! Stunden warten. Die Busfahrt durch die fantastische Landschaft entschĂ€digte mich fast fĂŒr alles.

In Cafayate angekommen, kannte meine Begeisterung fĂŒr den sonnenverwöhnten Ort mit Rundumaussicht auf die Berge in allen Farben keine Grenzen.

Dazu kamen die Weinverkostungen an jeder Ecke, wenig Autoverkehr, stattdessen fuhren sogar die Einheimischen Fahrrad! Ausleihen war nicht ganz billig, zwischen 10 und 15 Euro. Leider gab es nur ein Cityrad, dessen Bremsen nicht funktionierten oder gute, aber zumindest fĂŒr Frauen extrem unbequeme Mountainbikes.

Quaca-Weine, Cafayate, Argentinien

Das Weingut Quaca bot kostenlose Verkostungen und FĂŒhrungen an, das engagierte Personal fĂŒhrte mich mit halbwegs verstĂ€ndlichem Spanisch herum, der Wein war köstlich, die Preise unglaublich preiswert! Danach lockte mich das empfehlenswerte Weinmuseum, am Eingang wird visuell geschwĂ€rmt, wie ideal die Lage in Cafayate mit seinen warmen Tagen und kĂŒhlen NĂ€chten ist, anschließend wird die Geschichte des Weinanbaus in Cafayate erzĂ€hlt, die im 16. Jahrhundert begann.

Die Fahrradverleiherin an der Plaza bot mir an, an ihrer Tagestour in die Quebrada de Conches in Richtung Salta teilzunehmen, dann bekomme das Rad am nÀchsten Tag zum Superpreis. Die Sonne brannte, so fand ich es eine gute Idee und wir konnten die fanatastischen Felsformationen von Nahem anschauen beziehungsweise erklettern.

Am nĂ€chsten Tag bestieg ich dann das Mountainbike, um die staubige Straße in Richtung der WasserfĂ€lle der Rios Colorados zu erklimmen. Mit dem Rad ganz machbar. Am Eingang mußte ich mich registrieren und bekam ein Guide-Angebot, daß ich ablehnte. Der „Weg“ zu den WasserfĂ€llen war nicht immer leicht zu finden, es gab deren mehrere und anscheinend mußte ich immer wieder den kleinen, aber reißenden Fluß ĂŒberqueren. Irgenwann wußte ich nicht weiter und wurde von einem weiblichen Guide, gefragt, ob ich mich den anderen beiden Argentinierinnen anschließen möchte. Ok, meinte ich, wenn es nicht mehr als 3 Stunden dauert.

So sprangen wir xmal ĂŒber glitschige Steine zur FluĂŸĂŒberquerung, kletterten senkrechte Felsen hoch und hangelten uns an schwindelerregenden AbhĂ€ngen entlang. Da gab es kein zurĂŒck. Ich klettere gern, aber das war halsbrecherisch.

Nachdem wir noch den Aussichtspunkt erklommen hatten, ging es gottseidank nach 5! Stunden einen einfachen Feldweg zurĂŒck. Die Guide-Frau wollte pro Stunde bezahlt werden! Ganz schön unverschĂ€mt, ich gab ihr etwas weniger und Ă€rgerte mich trotzdem, da es fĂŒr eine Weinprobe im nahen Weingut Las Nubes zu spĂ€t war.

Vor der Pena-Folklore ist man in ganz Cafayate nicht sicher. Am besten gefiel es mir in meinem Lieblingsrestaurant Casa de Las Empanadas, welches weniger touristisch ist. Hier genoß ich bei frischen, vegetarischen Empanadas mit einer Karaffe Wein dann den Gesang einers Folklore-SĂ€ngers mit Gitarre. Angenehm unaufdringlich von der LautstĂ€rke fragte er erst die GĂ€ste, woher sie kommen, dann wurden traditionelle Pena-Lieder vorgetragen.

Tipps fĂŒr Tarija:

Geld abheben:

die Mercantil Bank verlagt keine GebĂŒhr beim ATM

Unterkunft:

Das Kultur-Berlin Hostel fĂŒhrt eine freundliche Frau, die liebevoll das leckere FrĂŒhstĂŒcksbuffet mit Fruchtsalaten, gutem Brot und Eiern zubereitet, die Zimmer sind sauber und gut ausgestattet, das Wifi gut, im Innenhof lĂ€ĂŸt es sich gemĂŒtlich entspannen

auch schön zum Anschauen, das gĂŒnstige, gute Veggie-Restauant in Tarija

Es gibt ein tolles, von Einheimischen gut besuchtes Veggierestaurant in derselben Straße, das natĂŒrlich nur zum Mittagessen auf hat

Radfahren dĂŒrfte hier keinen Spaß bringen, auf den viel befahrenen Straßen ist kein Platz dafĂŒr

Tipps fĂŒr Cafayate:

gĂŒnstig Geld umtauschen oder abheben:

in der Pharmacy an der Plaza kann man ohne Wartezeit wie bei der Bank gĂŒnstig Geld umtauschen, die Banco Nacional verlangt beim ATM die HĂ€lfte von der Macrobank

AusflĂŒge:

Das Weinmuseum anschauen!

unbedingt ein Rad ausleihen, vorher die Bremsen und alles andere prĂŒfen, den Sitz einstellen und gut befestigen, ich lieh meins bei IPUNA am Plaza aus, die auch Touren veranstalten

die Touristeninformation an der Plaza gibt Karten aus und gute Infos, im Gegensatz zum unsĂ€glichen Lonely Planet, zu den Weinverkostungen und wie man wo hinkommt, zum Beispiel kann man zur Quebrada de Conches im Bus das Rad mitnehmen und auf der alphaltierten Straße zurĂŒck radeln, zu den WasserfĂ€llen kann man gut radeln, mit Guides vorher alles ausmachen,  ohne Guide Maps Me benutzen und den gewanderten Weg markieren, dann sollte man auch zurĂŒck finden oder einfach am Fluß entlang spazieren, Wanderschuhe sind fĂŒr beide unabdingbar!

UnterkĂŒnfte:

das Backpackers unweit vom Busbahnhof bot ein Zimmer an, bei dem man die TĂŒr nicht schließen konnte, sie blieb einen halben Meter auf, einladend fĂŒr streunende Hunde, Katzen und was sonst noch herumfleucht, passend dazu sahen die Bettlaken gebraucht aus,

einen Block weiter an der Ecke stieg ich im San Jorge mit neuen, kleinen, sauberen Zimmern gĂŒnstig ab, das Wifi wurde anscheinend nicht bezahlt und folglich funktionierte es nicht, der Besitzer meinte wie so oft, das ginge in der ganzen Gegend nicht,

Da ich etwas schreiben wollte, zog ich 200 Meter weiter inÂŽs Terra Andina um, mit schönenm Innenhof zum Hinsetzen mit schnellem Wifi. Ein Zimmer ließ sich nicht abschließen, da der vorherige Mieter weg war; so wurde ich inÂŽs andere Zimmer mit SchlĂŒssel verlegt, der auch unnĂŒtz war, da das Abschließen nicht funktionierte, im „modernen“ Argentinien nicht ungewöhnlich; die nette Familie paßte gottseidank auf meine Sachen auf

Vegetarisch Essen:

an der Plaza lauern die ĂŒberteuerten Touristenfallen, daher lieber

leckere Empanadas und einige andere Veggie-Variationen im Casa de las Empanandas verputzen, das grĂ¶ĂŸere ist schöner!

Schön sitzt es sich im Innenhof des Restaurants vom biologischen Nanni Weingut, die Kulinarik ist bescheiden, die Weindegustation jedosch zu empfehlen

am Mercado lĂ€ĂŸt es sich unter Einheimischen draußen sitzen und gĂŒnstig vegetarische Tamales (Im blatt eingelegtes GemĂŒse mit Quinoa) oder Pasta probieren

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Angst der Fleischesser vor dem Veganer

Es war 2006 in Chengdu in der Chinesischen Provinz Szechuan, als mir mein erster Veganer bewusst ĂŒber den Weg lief. Es war ein junger Isaeli. Ich bin Vegetarierin und litt unter der Schwierigkeit in China, etwas Schmackhaftes ohne Fleisch genießen zu können. Überall mussten die Chinesen FleischstĂŒckchen unbekannter Herkunft hineinmischen. Dabei handelt es sich garantiert nicht um hochwertiges Fleisch.  Ich fragte ihn seufzend, wie er es schaffte, nicht zu verhungern. Er meinte, das geht schon, er kocht sich manchmal etwas. Ich hatte so einige unangenehme „Genußerlebnisse“ auf der Suche nach Vegetarischem in China!

War das lecker! GefĂŒllte Auberginen mit Sesamsauce, Veganes von Restaurant Chirimoya, Salta, Argentinien

Heutzutage gibt es einen regelrechten Veganen Boom, sogar in Argentinien!  Ein eigentlich gebildeter Bekannter meinte, Veganer essen nur etwas, dass „freiwillig“ vom Baum fĂ€llt. Ich musste schallend lachen! Veganer essen keine tierischen Produkte.  Manchen tun die Tiere leid und sie möchten die industrielle Fleisch- und Milchproduktion nicht unterstĂŒtzen, andere tun es aus gesundheitlichen GrĂŒnden und  mĂŒssen dann zusĂ€tzliche Vitamin B12 einnehmen. Es kann auch heilende Wirkungen haben. Eine Freundin, die eigentlich Fleischesserin war, heilte mit veganer KĂŒche ihren Hautausschlag und hat am Kochen soviel Genuss und Spaß, dass sie erstmal vegan bleibt.

KĂŒrzlich sah ich in der Br-Sendung Quer einen Bericht ĂŒber die unter schrecklichsten Bedingungen stattfindenden Tiertransporte von Europa nach Osteuropa oder weiter bis nach Usbekistan. Weil durch die Milchproduktion zuviele KĂ€lber geboren werden, die der Bauer nicht benötigt, werden diese anderweitig weiterverkauft. Das Deutsche „Gesundheitsamt“ fĂŒhlt sich da nicht mehr zustĂ€ndig.

In WĂŒrzburg herrscht gerade wegen achtlos weggeworfener Nahrung und FĂŒtterungen von „TierschĂŒtzern?“ eine Rattenplage, deren Beseitigung offensichtlich von denselbigen sabotiert werden. Ob diese wohl alle Veganer aus Tierliebe sind?

Sobald ich sage, dass ich Vegetarierin bin, werde ich gefragt, ob ich Veganern bin. Und schon geht das Schimpfen und LĂ€stern auf Veganer los! Seltsam, was haben diese den Fleischessern getan, dass so ĂŒber diese Menschen, die damit auch unsere Umwelt schĂŒtzen, gelĂ€stert wird. Ist es das schlechte Gewissen? Ist es unmĂ€nnlich?

In Plastik verpacktes Fleisch kann Weichmacher enthalten, dass in der Tat „weich“ macht, Östrogene in den Körper leitet und bei MĂ€nnern Brustwachstum fördert und die Potenz beeintrĂ€chtigen kann. Guten Appetit!

super-schmackhaftes Vegie Nasi Campur aus Indonesien

Dabei kann es hervorragend schmecken! Auch vor veganem Wein muss niemand Angst haben, er wird einfach mit pflanzlichen Ingredienzen geklÀrt.  Ich kenne Frauen, die  ihre MÀnner vegan bekochen ohne es zu sagen und es schmeckt ihnen! In Indonesien vernaschte ich die leckersten und variantenreichsten veganen Gerichte. Schon mal veganen Mousse au Chocolat mit dunkler Schokolade und Seitan probiert? Göttlich!

Nachhaltigkeit Thai-Style mit Leidenschaft & Gourmet-GenĂŒssen im Khum Lanna Eco-Resort, Thailand

Phrao liegt nur knapp ein bis zwei Stunden nördlich vom abgasschwangeren Chiang Mai, die ideale Oase ist das Khum Lanna EcoResort. Vor fast zwanzig Jahren fingen die Besitzer Rachet Wapeetha und seine Frau Yaowanith Boonchoosilp an, ein HolzhĂ€uschen mit vierZimmern zu vermieten, jetzt befindet sich unter dem GebĂ€ude die Rice for Life Ausstellung, die Rachet gerne erklĂ€rt. Nicht nur 12 gemĂŒtliche Zimmer sind es mehr geworden, sie haben auch einen beneidenswerten, wild aussehenden Bio-GemĂŒse- und Obstgarten angelegt, in dem zu jeder Saison frische FrĂŒchte, KrĂ€uter und GemĂŒse die KĂŒche erfreuen.

Das Tollste sind die fĂŒr die ThailĂ€ndische KĂŒche notwendigen KrĂ€uter wie zum Beispiel Zitronengras und BergamottblĂ€tter, die bei EuropĂ€ischen Temperaturen gar nicht sprießen.

Frau Yaowanith erklĂ€rt uns die Zutaten fĂŒr die ThailĂ€ndischen Gerichte

Da passte es natĂŒrlich hervorragend, daß Frau Yaowanith ThailĂ€ndische Kochkurse anbietet. Wie es sich als exzellente Köchin gehört, sprach sie sehr zur Freude des Französischen PĂ€rchens im Kochkurs, fließend Französisch. Die KĂŒche ist professionell mit allem ausgerĂŒstet, was das Kochherz begehrt und erklĂ€rt in Bildern, aber auch auf Englisch, Französisch und sogar Deutsch die KrĂ€uter und GemĂŒsearten.

bei der Zubereitung des Currys…

So lernten wir die Zubereitung von FrĂŒhingsrollen, Tom Kha Gai  und Curry mit Reis, selbstverstĂ€ndlich mit Zutaten aus eigenem Garten. Anders als in vielen Thai-GarkĂŒchen und Restaurants werden alle KrĂ€uter kleingeschnitten, so daß man alles mitessen kann. Da lief uns das Wasser im Munde zusammen. Zum Dinner durften wir dann unsere Köstlichkeiten vernaschen!

vegetarisch lecker: FrĂŒhlingsrollen, Tom Kha Gai und Curry Ă  la Kum Lanna

Am Tag vorher radelte mit mir Rachet Wapeetha, ihr Ehemann, zu den umliegenden Tempeln, einer Bio– und einer Pilzfarm,  wo ich sah, wie die Engels- , „Woodear“- und Shitakepilze natĂŒrlich gezĂŒchtet werden.

Weiter auf der Zuckerrohrfarm wurde erst das Zuckerrohr geschĂ€lt, die Schalen gleich zum Befeuern genutzt. Dann wurde das Zuckerrohr zerstoßen und gepresst, die FĂŒssigkeit in den großen Töpfen aufgekocht und der Schaum abgeschöpft. Nach mehrmaligem Aufkochen wird die braune Soße auf ein Brett mit zuckerstĂŒckengroßen Löchern gegossen und geschabt. Nach 10 Minuten sind die StĂŒckchen fest und man schĂŒttelt sie raus, fertig sind die rein natĂŒrlichen Zuckerrohrbonbons, beziehungsweise WĂŒrfel.

Von den Entwicklungsprojekten des verstorbenen Königs Bhumibol inspiriert, engagiert sich das Khum Lanna Resort sehr fĂŒr Nachhaltigkeit. In Zusammenarbeit mit den Dörfern der Umgebung haben sie BĂ€ume gepflanzt, die Bienenstöcke geschĂŒtzt und eine Aufstellung von benötigtem Saatgut auf ihre Facebookseite gestellt, die sie noch benötigen, um weiter Wald und Wiesen aufzuforsten.

Aktiv-Urlaub wird im Khum Lanna großgeschrieben, so wurden wir um 5 Uhr 30 geweckt, um zum lokalen Markt in der Umgebung zu radeln, der bereits um 7 Uhr morgens schließt. Die Einheimischen kaufen jetzt schon ein, bevor sie zur Arbeit gehen. Darunter sind auch gewöhnungsbedĂŒrftige Ameiseneier inklusive einige noch herumwandernde Ameisen, frischer gehtÂŽs nicht!

Anschließend bereiteten wir das Mittagsessen, bestehend aus Papaya-Salat, ohne Ameisen, vor. Da lief mir beim Anblick der Zutaten; geraspelte grĂŒne Papaya und Karotten, man kann auch Gurken und oder Melonen verwenden, geschĂ€lter Knoblauch, grĂŒne Chillies, grĂŒne Bohnen, Limonen, Anchovissauce, Tomaten, Tamarindensauce, gerösteter ErdnĂŒsse und Palmzucher schon das Wasser im Munde zusammen! Nicht-Vegetarier wie dieThais fĂŒgen noch die fast ĂŒberall prĂ€sente Fischsauce und getrocknete Shrimps hinzu.

Klar, dass ich mir zum Abschluß die Thai-Massage mit heißen KrĂ€utern zur Entspannung gönnte!

Tips fĂŒrÂŽs Khum Lanna Resort:

per Songthaew kommt man fĂŒr 60 Baht oder mit dem Minibus fĂŒr 80 von Chiang MaiÂŽs kleinem Busbahnhof Chang Phuak, nördlich vom historischen Zentrum, in weiniger als 1 1/2 Stunden nach Phrao, von dort wird man auf Wunsch abgeholt, dem Busfahrer unbedingt sagen, daß er einen bei PhraoÂŽs Busbahnhof absetzen soll, sonst landet man wie ich irgendwo auf der Straße.

Gottseidank traf ich auf Pim, die Rached Wapaatha kannte! Der holte mich dann bei ihrem Proud-Coffee(Poomjai-Coffee) Stand ab, wo ich ihren superleckeren Capuccino probierte, absolut empfehlenswert! Leider gab es ihn in Plastikbechern (ich hatte meinen eigenen -Becher dabei!). Der Stand ist gegenĂŒber der Kaisokorn-Bank, gleich um die Ecke vom Busbahnhof

Pim bei der Chai-Latte Zubereitung

Es lohnt sich, ein paar Tage zu bleiben, es gibt genĂŒgend Interessantes zu sehen und zu tun im Khum Lanna Resort und Umgebung! FĂŒrÂŽs Bergwandern und die dazugehörige Aussicht war es Mitte MĂ€rz leider zu neblig und diesig, erst ab Juni wird die Sicht besser.

 

Das glĂŒckliche Schicksal des Vegetariers im Kismet

Szene-Gastronomin Sandra Forster,  Betreiberin des Ausbildungslokals Roeckl, des Kiss in der Landwerstrasse und des Vietnamesischen  Restaurants Charlie, eröffnete 2014 mit vier Partnern das Restaurant Kismet in der Löwengrube. Kismet bedeutet Schicksal, soll damit das Schicksal von vegetarischen Gourmets beendet werden, anderswo ignoriert, wie in SĂŒdamerika, oder langweilig abgespeist zu werden?

KISMET-4-ⒾJan-Schuenke
KISMET-4-ⒾJan-Schuenke

Unter dem schwach beleuchteten, hohen Glasdach werden die SmaragdgrĂŒnen Kacheln im hinteren Raum dezent von Kerzen  erhellt. Das wirkt gemĂŒtlich und fĂŒr Dates ideal, zum Kartenlesen empfiehlt sich allerdings eine Taschenlampen-App. Freitag abend brummt der Laden und ist mit einem fast ausgeglichenem Frauen-Mann Anteil von Mitdreißigern gefĂŒllt.

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Kichererbsen Mousse mit gerösteten Pinienkernen und Berberitzen Foto:dk

Auf der RĂŒckseite der kleinen,  orientalisch angehauchten Karte  lacht uns ein Kamel an. Auf der Vorderseite fĂ€llt unsere Mezze-(Vorspeisen) Wahl auf Kichererbsen Mousse, gerösteten Pinienkernen mit Berberitzen und Rote Beete Mousse mit ZiegenfrischkĂ€se, beides lecker cremig mit grĂŒnem Salat, die ZiegenkĂ€seportion ist eher ĂŒbersichtlich. Das Highlight ist der gebratene ZiegenkĂ€se, eine große Portion! auf grĂŒnem Salat, mit knuspigen Pappadams, umrahmt von Feigenschnitzeln und NĂŒssen, perfekt aufeinander abgestimmt. Dazu schmecken uns die krĂ€figen Bio-Rotweine vom Ätna und Tempranillo, natĂŒrlich von Wasser begleitet.

WildkrĂ€utersalat mit HonigziegenkĂ€se, Feigen und NĂŒssen Foto: dk
WildkrĂ€utersalat mit HonigziegenkĂ€se, Feigen und gerösteten NĂŒssen
Foto: dk

Als Hauptspeisen locken Tajin, die Marokkanischen Tontöpfe, mit Kartoffeln, Tomaten, Ingwer, gerösteten NĂŒssen, Koriander, Cous Cous und Fladenbrot. Im Tajin wird schonend gegart, so daß die Vitamine erhalten bleiben und der Geschmack des GemĂŒses voll zur Geltung kommt. Das beiliegende Relish ist scharf, zum EntschĂ€rfen liegt Brot und Cous Cous bereit. Alles sehr sĂ€ttigend und lecker!

Tajin mit GemĂŒse, NĂŒssen, Ingwer Foto: dk
Tajin mit GemĂŒse, NĂŒssen, Ingwer
Foto: dk

Meine Begleitung wĂ€hlt das Thali: Pappadam, geröstetes Fladenbrot und den roten Naturreis tunkt man in Kokos-Spinatsambal, Linsen- und zwei andere GemĂŒsecurrys. Zum EntschĂ€rfen eignet sich das Yoghurt-Raita und ein fruchtiges Relish.

Eigentlich sind wir schon satt, aber ein Dessert geht immer. Das hausgemachte Ingwer-Sorbet ist etwas wĂ€ssrig-fest und lĂ€ĂŸt sich schwer mit dem passenden Halva vermischen. Das Fondant au Chocolat mit Sauerkirschen und AprikosenstĂŒckchen dagegen ist zum Niederknien!

Die Kasbah BarFoto: Kasbah
Die Kasbah Bar Foto: Kasbah

1000 Schritte gehen nach diesem opulenten Mahl oder einfach die Wendeltreppe zur Bar Kasbah erklimmen, bei dem November Wetter ist das keine Frage. Kasbah bedeutet Festung, die schon gut besucht ist. So eine außergewöhnliche Cocktailkarte ist mir noch nie untergekommen. Vanilla infused Gin, Sesame-infused Vodka und Chai-infused Vodka bereichern die Karte, da fĂ€llt die Auswahl schwer.

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Shivas beloved Bramble prostet Thyme Royal zu

Wir kosten den Shivas beloved Bramble mit Vanilla-infused Gin, Fig-infused Vodka, Lemon, Zucker und Soda und denThyme Royal mit Gin, Italian Vermouth, Zucker, Thyme, Rasberries, mit etwas Champagner aufgegossen, göttlich! Wir kommen wieder, schließlich warten Drinks wie Damaskus Daisy, Marrakesh Mule und Beirut Punch auf Entdeckung. FĂŒr Sicherheit sorgt das gegenĂŒberliegende PolizeiprĂ€sidium.

Restaurant Kismet : Montag – Samstag 18 – 0 Uhr

Bar Kasbah: Donnerstag – Samstag 20 – 2 Uhr

Löwengrube 10
80333 MĂŒnchen

Tel  089 220 352

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Kulinarik Ă  la Colombiana

Die gute Nachricht zuerst: es gibt hervorragende KĂŒche in Kolumbien, wie die berĂŒhmten Rausch-BrĂŒder mit ihren im Land verstreuten Restaurants beweisen. Leider bin ich nicht dazu gekommen, diese auszuprobieren und rechtzeitig zu reservieren.
Als Reisende ist es in kleinen Orten und abgelegenen Gebieten selten möglich, gut oder gar vegetarisch zu essen. Bei Nachfrage zu Letzterem wird man oft kopfschĂŒttelnd abgewiesen. Wer als Feinschmecker abnehmen will, ist hier an der richtigen Adresse. Er wird kaum das ĂŒbliche Gericht wie weißer, geschĂ€lter Reis, frittierte Platanos oder anderes Fettgebackenes mit Schuhsohlen-zĂ€hem Fleisch verzehren.

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typische Snacks

In der Tatacoa-WĂŒste wurden mir dazu noch geschmacksneutrale Arepas und „Spaghetti“, Nudeln mit etwas Ketchup vermischt, angeboten. Trockener kann nur die WĂŒste sein!
Kein Wunder, daß mir Italiener erzĂ€hlten, vor ihrer RĂŒckkehr nach Italien bei ihren MĂŒttern ihre Lieblingsmenues fĂŒr mehrere Wochen bestellt zu haben und sich unbĂ€ndig darauf freuten!
Auf dem Markt in Sylvia ließ mich der nette Kolumbianer vom Essensstand in die Töpfe gucken und siehe da, man kann durchaus lecker vegetarisch und heiß zu einem Spottpreis essen! Endlich!

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Bohnen gemischt mit Salat und Spaghetti, zum NachwĂŒrzen gabÂŽs hausgemachte scharfe Sauce statt Fertigsoße aus der Tube

In Cali entdeckte ich gleich drei naheliegende Vegetarische Restaurants, eines bot ein exzellentes Mittagsbuffet, bei denen die Kolumbianer Schlange standen!

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Lunch im Punto Verde, Cali

Abends probierte ich ein anderes, Italienisch inspiriertes mit HollÀndischen Bekannten. Meine Pasta war ok, nur leider wie fast immer in Kolumbien, zu trocken. Das selbstgebackene Brot machte es nicht saftiger.

Das kĂŒnstlerisch dekorierte Nativo in BogotĂ s Candelaria bietet CrĂšpes wie in Frankreich sowie andere vegetarische SpezialitĂ€ten wie gute Pasta und Jugos mit frischen FrĂŒchten.

Nativos lokale SpezialitÀt
„Nativo“s lokale SpezialitĂ€t kleine Kartoffeln, gebratene Platanos, Tofu, Avocado, Mais mit hausgemachter Salsa

Diese sind das absolute Highlight in Kolumbien. Ob Mangos, Papaya, Bananen, Ananas, rote, runde Lolos und viele völlig unbekannte FrĂŒchte, die ich selbst in Asien noch nie gesehen habe. Die frisch gepressten oder gequirlten SĂ€fte sind wie die Fruchtsalate einfach göttlich!

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meine Favouriten

Das Leitungswasser in lĂ€ĂŸt sich in allen StĂ€dten gefahrlos trinken, in kleineren Orten bei Einheimischen nachfragen. Um die unsĂ€gliche Plastikflut zu vermeiden, kann man das Wasser bei Unsicherheit auch abkochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf der Suche nach vegetarischem Genuß in China

HĂŒhnergrippe ohne Ende, verendete kranke Schweine im groessten Fluß Chinas, diverse Lebensmittelskandale in aller Welt, da kann einem der Appetit auf Fleisch gruendlich vergehen. Auch der bestialische Gestank von uraltem Fett im Umkreis von 10 Metern vieler Strassenstaende Chinas trĂ€gt nicht zur Fleischeslust bei.

Leider ist in fast jeden Gericht irgendeine kleingeschnittene Fleischeinlage unbekannter Herkunft beigemischt, es sei denn, es handelt sich um genau Bezeichnungen wie Krokodil- oder HĂŒhnerfĂŒĂŸe.

Beim naechsten, nett aussehenden, gutbesetzten Restaurant in Shanghai fragte ich auf Chinesisch, kein Fleisch? Auf der bebilderten Karte suchte ich mir auf gut Glueck zwei Gerichte aus. Auf den Tisch kam schwabbeliges Tofu in Oel-Tomatensoße und ein ebenfalls aus Tofu bestehendes rundes Etwas, daß wie Tortellini aussah, zaeh und schleimig schmeckte, mit einer Art Kohl.

Ekeltofu, Mehrkornbrot, Nudelsuppe, Kaffee mit Fruchsalat, Teezubereitung, SesamkrĂ€cker, GemĂŒsecurry, Ginsengwein Fotos by D. M. Krumm all rights reserved

Nachdem ich ein paar Bissen heruntergewuergt hatte, floh ich aus dem Lokal zu einer der zahlreichen lokalen Baeckereien. Das hervorragende Mehrkornbrot rettete mich vorm Übergeben. Butter oder KĂ€se waren leider weit und breit nicht aufzutreiben.

Ekeltofu, Mehrkornbrot, Nudelsuppe, Kaffee mit Fruchsalat, Teezubereitung, SesamkrĂ€cker, GemĂŒsecurry, Ginsengwein Fotos by D. M. Krumm all rights reserved

Jeden Morgen stĂ€rkte ich mich erstmal mit gutem Kaffee und frischem Pain au Chocolat, dass wie in Frankreich schmeckte, um etwaiige Verkostungen zu ĂŒberstehen.

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Nudelsuppe mit GemĂŒse in einem vornehm aussehenden Gartenrestaurant in Hangzhou war mein nĂ€chster Versuch. Ein Riesenteller voll Suppe mit seltsam aussehenden Reisnudeln inklusive dem unvermeidlichen Wasserspinat samt winzigen Streifen Karotten können den Hunger stillen, beim Geschmack erinnerte es eher an Abwaschwasser. Darauf gönnte ich mir einen leckeren Fruchtsalat mit Kaffee.

Ekeltofu, Mehrkornbrot, Nudelsuppe, Kaffee mit Fruchsalat, Teezubereitung, SesamkrĂ€cker, GemĂŒsecurry, Ginsengwein Fotos by D. M. Krumm all rights reserved

Handgeschuettelter Tee oder frisch plattgehauene und geschnittene SesamkrĂ€cker fĂŒr den Hunger zwischendurch halten mich auf den Beinen.

Ekeltofu, Mehrkornbrot, Nudelsuppe, Kaffee mit Fruchsalat, Teezubereitung, SesamkrĂ€cker, GemĂŒsecurry, Ginsengwein Fotos by D. M. Krumm all rights reserved

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Da Mönche gerĂŒchteweise Vegetarier sind, gibt es in der NĂ€he einiger Tempel vegetarische Restaurants. Der letzte Versuch, etwas Einheimisches zu probieren. Die bebilderte Speisekarte ist auf Englisch ĂŒbersetzt und verspricht, nur gute Zutaten zu verwenden. Fleisch ist bei allen Gerichten durch Tofu oder Seitan ersetzt.

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Mein wĂŒrziges GemĂŒsecurry, verschiede GemĂŒsesorten mit festem Tofu, dass ein bisschen wie HĂ€hnchenbrust schmeckt, macht glĂŒcklich, endlich! Der Laden ist gut frequentiert, alle Mahlzeiten sehen reichhaltig und lecker aus. Jetzt hĂ€tte ich gern den Ginsengwein dazu probiert, den es hier leider nicht gab.

Ekeltofu, Mehrkornbrot, Nudelsuppe, Kaffee mit Fruchsalat, Teezubereitung, SesamkrĂ€cker, GemĂŒsecurry, Ginsengwein Fotos by D. M. Krumm all rights reserved Ginsengwein Fotos by D. M. Krumm all rights reserved