Schlagwort-Archive: Oktoberfest

Champagner, Wein und kulinarische Genüsse versüßen den November-Blues

Wein und Genuss in Pullach, eat&STYLE, Forum Vini und Champagnerglueck in München

Grau und nass präsentiert sich der November, aber davon sollte man sich nicht die Laune verderben lassen. Ende Oktober ist die Genussmesse eat&STYLE in München zu Ende gegangen. Eine Entdeckungsreise des nachhaltigen Genusses führt zu Manufakturen wie Ingwerdrinks mit handgeriebenem Ingwer, den 8jährigen Cihuatan Rum aus San Salvador mit Schokoladen-, Vanille-, Mandel- und Kaffee-Aromen oder Decoroso Kaffee aus dem Norden Thailands. Zu 80 % wird hier umweltfreundliches Einmal-Geschirr und Tischwäsche von Papstar benutzt. Bei Wine & STYLE erzählt Sommelière Romana Echensberger, welcher Käse oder Schokolade zum jeweiligen Deutschen Wein passt, das richtige für Weinliebhaber, Schleckermäuler und solche, die es werden wollen!

Vegetarisch Green Glamour? gleich wird uns Heiko Antoniewicz zeigen, wie´s geht Foto: dk

In der Backstube und den Kochstudios konnten wir Küchentricks von den Profis kennen lernen, zubereiten und anschließend verkosten.

eat&STYLE 2017 im Zenith in München am 28.10.2017
Foto: Stefan M. Prager für FLEET FOOD Events GmbH

Dafür kann man sich online oder vor Ort anmelden, die Kurse sind sehr begehrt!

Chef Daniel Roch vom Essence Restaurant & Lounge Foto: dk

Genug verkostet und Hunger bekommen? In der Kesselhalle nebenan präsentierten sich acht Münchner Restaurants wie der Gesellschaftsraum, Brasserie Colette von Sternekoch Tim Raue, das Essence aus Pasing, La Boheme oder Siggis vegan + fresh food. Für einen angenehmen Preis durften wir kleine, leckere Portionen probieren.

Das Bio-Stunden Ei vom La Bohème wird zubereitet…die Weinflasche ist ein Pfefferstreuer Foto:dk

Lust bekommen? Nach Hamburg und Stuttgart zieht die eat&STYLE im November weiter.

Am kommenden Freitag, dem 10.11.17  läd der Lions Club im Bürgerhaus Pullach um 19 Uhr zu Wein & Genuss mit Deutschen und Internationalen Weinen, Feinstes aus Küche und Keller und einer Tombola für den guten Zweck ein. Im Wein-Keller-Club  Tresor Vinum unweit der Waldwirtschaft Großhessellohe gibt es regelmäßig Weinverkostungen mit den Winzern, Konzerte und andere interessante Veranstaltungen.

Die größte Weinmesse Forum Vini findet vom 10. – 12.11.17 im MOC  in Freimann statt. Vor Ort kann man sich für Workshops wie Käse und Wein anmelden, in der Halle Unmengen von Weinen, Champagner, Likören und Schnäpse probieren, aber Vorsicht, meistens gibt es nur Brot dazu.

Santé mit Jean-Emmanuel Bonnaire

Champagner macht glücklich und schön, einen selbst und das Gegenüber sowieso, ich nenne ihn meine Kreislauftropfen, da er gegen niedrigen Blutdruck hilft. Nur welcher soll es sein? Direkt vom Winzer Jean-Emmanuel Bonnaire durfte ich kürzlich im Kunst-gespicken Ambiente der Galerie Hegemann seine exzellenten Champangner probieren. Der Champagne Bonnaire Grand Cru erfreute sich im Schönheitskönigin-Zelt der Oidn Wiesn auf dem Oktoberfest großer Beliebheit, kein Wunder!

persönlich eingeschenkt schmeckt am besten! foto: dk

Organisiert war alles von den engagierten fünf Herren vom     ChampagnerGlück, die größten Fachhändler und Importeure von Winzer-Champagner.  Die Preise sind moderat und die Feiertage nicht mehr weit…Alle Infos und Verkostungen gibt es auf ihrer Webseite. Santé!

 

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Auf dem Tollwood-Festival wurden die besten Kulinarikstände prämiert

Titelbild: Foto_Bernd_Wackerbauer.jpg

In ein paar Tagen heißt es Abschied nehmen vom Tollwood-Sommerfestival mit Konzerten, Akrobatik, Performances, Theater und seinem Markt der Ideen.

Vor kurzem kürten das Tollwood-Festival in Kooperation mit Hacker Pschorr die Gewinner in der Kategorie Speisegastronomie. Nach einer mehrtägigen Besucherbefragung in den Bereichen Service, Geschmack und Preis-Leistungsverhältnis der Gastro-Stände standen die Sieger fest.

Maritas Burritoria von Andreas Flessa mit seinen mexikanischen Spezialitäten setzte sich gegen 33 weitere Stände in der Speisegastronomie durch. Der 2. Preis ging an Chada und Pad Thai, wo man sich in ihrem Buddha-Garten mit Bambustischen und Stühlen wie in Thailand fühlen soll, Bronze an De Fischerei von Florian Ober und Peter Wollrab, die mit Steckerlfisch von der Regenbogenforelle und ihrer Spezialität, der Matjes-Semmel von der Chiemseerenke, überzeugten.

Der Folkgarten mit seiner Fassbar von Nicola Strnad und Klaus Dalheimer machte das Rennen in der Bar-Kategorie, an der auch die Verleihung stattfand. Ganz neu auf dem Tollwood laden sie in ihrem Biergarten zu Bierspezialitäten, Cocktails oder einer feinen Whiskeyauswahl für Kenner. Bei Regen verteilen sie Regencapes.  Während der Gast auf das Regenende wartet, empfielt sich  der Bio-Marillenbrand oder der Amsterdamer Hammer mit Wodka und Baileys. Auf der kleinen Bühne kann man der erlesenen Live-Musikauswahl lauschen, täglich zwischen 17 und 19 Uhr.

Der S-Beach Strand mit Vitamintankstelle, Ribhouse und Bar freute über den 2. Preis, das Old Irish Townhouse, 2012 beste Bar, wurde Dritter.

Die Studenten der Blocherer-Schule für Innenarchitektur, Kommunikationsdegign und Fotografie vergaben den Markt-Preis nach den Kriterien Produkt, Dekoration und Service.

Der schönste Marktstand  „Kräuterbauer“ von  Paul und Margarethe Stoiber überzeugte die Jury mit Kräuterpasten aus eigener Herstellung, Essige und Öle, Ansatzliköre und -schnäpse. Beim engagierten Team des kreativ gestalteten Standes kann man alles verkosten.

TW So 15 Gastro-Marktpreis1
Markt- und Gastrogewinner: BU Bild: v.l.n.r. Jo Gai, Lisa (Chada Thai), Axel Berner (Old Irish Townhouse), Sonja Schlederer (S-Beach), Nicola Strnad und Klaus Dahlheimer (Fassbar), Andreas Flessa (Maritas Markt- und Gastrogewinner: BU Bild: v.l.n.r. :Burritoria), Florian Raeck (Die Welt der 1000 Klänge), Paul Stoiber (Kräuterbauer), Norbert Kessler (Tollwood-Gastroleiter)

Die „Lichtergestalten“ von Peter Senske wurden Zweite mit ihren Naturmaterialien aus aller Welt in liebevoll dekorietem Ambiente.  Schöne Klänge locken die Besucher in die Welt der 1000 Klänge mit ihren Lichtinstallationen und der Präsentation der Klangschalen aus Indien, Nepal, Tibet und Gongs aus China. Gepaart mit kompetenter Beratung verdienten sie sich den 3. Preis.

Noch bis Sonntag, den 19.07.15 kann der Besucher die prämierten Stände ausprobieren. Mein persönlicher Favorit sind die Mambo-Wraps, frisch und liebevoll zubereitete dünne Pfannkuchen mit Gemüse- oder Hähnchen- Füllungen, ein Genuß!

Mambo Wraps
Mambo Wraps

Alle Essens-Stände sind biozertifiziert und aus fairem Handel. Das bedeutet nicht, das alle Stände hervorragende Küche bieten, manche, wie der Berberstand stoßen von ihrem Fleischgrill stinkende Rauchwolken aus.

tollwood1
Der „Rauchwolken“ Berberstand

DasTollwood legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und engagiert sich für das Aktionsbündnis Artgerechtes München. Das Ziel ist, bei Großveranstaltungen, in Städtischen Kantinen und Einrichtungen  nur noch Produkte aus nachweislich artgerechter Tierhaltung zu verwenden. In der Spitzengastronomie ist es längst selbstverständlich. Welcher Gourmet möchte geschmacksneutrales Industriefleisch mit Wachstumshormonen, die Männern Brüste und Bäuche wachsen läßt und Antibiotika, die Keime multiresistent macht, von gestreßten Tieren genießen? Wie das bei der größten Großveranstaltung, dem Oktoberfest mit seinem enormen Fleischhunger realisiert werden soll, ist noch unklar, laut aktuellen Umfragen und Gutachten aber machbar.

Hier können Sie mitbe-stimmen: www.artgeerechtes-muenchen.de

 

 

 

 

 

Indische Besonderheiten und Festivitäten

Vom Ayurveda-Kurs in Kannur, Kerala über Udipi, Gokarna nach Goa

Eine Frau ohne männliche Begleitung ist den Indern suspekt, aber Frauen, die Alkohol trinken…Egal, zur Happy Hour am Meer in Kannur hatten Anja aus Berlin und ich uns Bier eingebildet. Ein Motor-Rikscha-Fahrer [die Radl-Rikschas sind alle nach Deutschland ausgewandert?] zeigte auf’s Hotel Savoy, das auch schon bessere Tage gesehen haben muss, milde ausgedrückt!

savoyKurz gesagt, alleine würde ich nie so eine Spelunke aufsuchen. An glotzenden Männern vorbei begaben wir uns schnurstraks zur Bar, ließen uns das Bier einpacken und waren ebenso schnell die Umgebung total ignorierend wieder draußen. Am liebsten hätte ich das Alkoholangebot eingehend inspiziert und die Blicke der Männer fotografiert, aber dann wären wir wohl gelyncht worden!

kannur strandZur Erholung haben wir heute einen einsamen Strandabschnittt aufgesucht und es tatsaechlich geschafft, unbelästigt zu baden, herrlich! Es ist etwa 33 Grad, da tut eine Erfrischung gut. Gerne würde ich auch mal den Sternenhimmel am Meer geniessen, aber die besten Plätze sind schon von händchenhaltenden Männern besetzt, natürlich nur Freunde! Wenn wir Frauen es wagen würden, die Sterne zu betrachten, gäbe es garantiert genug Männer, die mit uns Händchen halten wollten.

TheyyamMein Ayurveda-Diplom habe ich natürlich trotz Examen bekommen, obwohl ich am Abend zuvor noch auf einem Theyyam war, dem Tempel/Geister-Ritual.

Rajesh, unser Ayurveda Arzt lud drei unserer Schüler zum Rotary-Club Meeting ein, damit wir etwas über unsere Länder erzählen. Brennent interessierten sich die Inder für das Münchner Oktoberfest, beim Buffet wurde ich von Männern und Frauen, die mehr über Deutschland und das Leben dort wissen wollten, umringt. Einer sprach fließend deutsch, obwohl er vor 40 Jahren mal in Deutschland war. Alkohol wird offiziell selten in Indien getrunken, die Flasche Whisky leerte sich trotzdem.

udipi1Ich bin gespannt auf neue Abenteuer! Auf dem Weg Richtung Goa erlebe ich eine Elefantenparade und in Udipi das farbenprächige Carfestival.

udipi festUralte, verzierte Eisenwägen mit riesigem Ballonaufbau, der aus Unmengen von Fahnen besteht, werden von Menschenmengen durch die Straße des Krishna-Tempels gezogen. Voraus laufen als Geister verkleidete Jungs, die von Saxophonspielern und Trommlern angefeuert werden. Dann wird echtes Feuer gelegt, über das die „Geister“ tanzen, Stoff verbrennen und ein Raketenfeuerwerk abgeht, bis der böse Geist besiegt ist.

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Gokarna

Der nette Pilgerort Gokarna an der Grenze nach Goa hat sich trotz vor 15 Jahren erstmals anreisenden Hippies bis zu den jetzt zahlreichen konventionellen Lonely-Planetarians seine Entspanntheit bewahrt.

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Spezialitäten in Gokarna

Anjuna, die früheren Hippie- und spätere Raver-Enklave in Goa, entpuppt sich heute als unerträglich kommerzieller Strandort, an dem man/frau nicht in Ruhe liegen kann. Ingo`s Night-Bazaar in der Nähe erinnert verdächtig an‘ s Tollwood Festival in München.

Ingo´s Night Bazar
Ingo´s Night Bazar

Es handelt sich um einen Open Air-Markt mit etlichen Ständen, die Sachen aus aller Welt anbieten, Klamotten, Musikinstrumente, Lampen, Dreamcatcher, alte Filmplakate, Krimskrams samt internationalem Essen. Musik von Lifebands gibt’s hier auch und es wurde getanzt! Urkomisch, wie unterschiedlich die Menschen aus aller Welt sich zur Musik bewegen!
Gottseidank bin ich nicht noch im Club Paradiso mit freiem Eintritt und Freidrinks fur Frauen (in Indien muß frau bei solchen Angeboten damit rechnen, von Busladungen von Indern angestarrt zu werden) gelandet, denn 30 m vor meiner Unterkunft war es so stockdunkel, dass ich es ohne Hilfe von einem Kellner, dessen Lokal gerade schloss, nicht gefunden hätte. Überall wurde ich von Indern gewarnt, hier nicht im Dunkeln ohne Begleitung herumzuwandern. In meinem „Guesthouse“ hatte ich den Eindruck, dass der Besitzer mit Drogen handelte, die braucht man wohl auch, wenn man in Anjuna bleiben will!

an Anjuna´s Strand
an Anjuna´s Strand