Schlagwort-Archive: Plastik

Als Vegetarierin durch Argentinien, DiÀt inklusive

Ein ganz normaler Nachmittag irgendwo in Argentinien. Mit dem Bus eingetroffen, hatte ich eingecheckt und begab mich auf einen Spaziergang durch den Ort. Mein Magen fing an zu knurren, es war etwa 15 Uhr. Alle LÀden waren geschlossen, sogar die SupermÀrkte!

Nur ein paar Kioske mit Chips und SĂŒĂŸigkeiten hatten auf. Es mußte doch irgendwo eine BĂ€ckerei geben? Leider beschrĂ€nkte sich das Angebot auch hier nur auf PappsĂŒĂŸes und Kaffees mit sĂŒĂŸen „Croissants“, Medialunas genannt. Was wohl „Mr. Dog“ ist? Essen die Hunde? Nein, damit sind Hotdogs und anderes Fast Food gemeint.

Bei dem exzessiven Fleischkonsum hier samt dem grĂ¶ĂŸten Anbaugebiet von Soja wird bald nichts mehr von der grĂŒnen Lunge der Welt ĂŒbrig bleiben und das Weltklima nicht besser. Muß alles gebraten, sĂŒĂŸ und/oder fett sein? Vegetarische Angebote in Restaurants beschrĂ€nkten sich auf seltsame „Pizza“, „Pasta“ mit Tomatensauce oder gemĂŒsegefĂŒllte Teigwaren. Es war zum Verzweifeln! Die ersten Tage in Argeninien hatte ich zwangslĂ€ufig abgenommen. Yoghurt, Milch und Artesanal-Bier waren teurer als Wein und in Europa.

Abends spazierte ich hungrig in Buenos Aires die Calle Alfonso Alsina nahe der Plaza de Mayo entlang und sah gutgelaunte junge Leute in einer Bar draußen sitzen. Drinnen probierte ich vegetarische Vollkornsandwiches, saftig und megalecker samt Weißbier aus Patagonien zum stolzen Preis! Endlich gab es etwas AnstĂ€ndiges zu Essen!

die Rettung naht im El Toro, Alfonso Alsina, Buenos Aires

Nach einem wundervollen Jazzclub-Besuch mit einem einheimischen Bekannten, meinte er, wir gehen noch Pizza essen und Wein trinken. Das klang gut, dachte ich. Neonlicht blendete mich, als wir die „Pizzeria“ betraten. Am liebsten wĂ€re ich gleich hinausgelaufen, was unhöflich gewesen wĂ€re. Also sah ich zu, wie er, Vegetarier, eine mit kiloweise KĂ€se ĂŒberbackene Pizza auf dickem Teig verspeiste und dazu sĂŒĂŸen Moscato-Wein trank.

In Tilcara, im Norden Argentiniens wurde mein Magen mit frischen Empanandas, gefĂŒllt mit Spinat, KĂ€se und Quinoa im lokalen Markt belohnt.

mit Hummus gefĂŒllte Auberginen und Salat im Vaikuntha, Salta

In Jujui und Salta im Norden Argentiniens gab es immerhin exzellente vegetarische Restaurants, von Einheimischen und Touristen gut besucht.

endlich vegetarisch genießen im Madre Tierra, Jujui

Buntbemalte WĂ€nde in Mendoza machten mich neugierig. El Vegetariano, endlich die Rettung! Zweimal war es geschlossen, dann konnte ich das variantenreiche Buffet inspizieren. Leider sollte ich die Speisen, die heiß besser munden, mit der Mikrowelle aufwĂ€rmen und alle Speisen zum Mitnehmen wurden, wie alles, in Plastik verpackt.

das wundervolle Salatbuffett im Vegetariano

Schade! Sogar im CafĂ© „Green Eat“ wird alles in Plastik verpackt, auch wenn man im CafĂ© essen will. Oft waren mir die Menu del Dia, die Tagesmenues, zu reichhaltig, so ließ ich mir Übriggebliebenes in meinen wiederverwendbaren Kaffeebecher einpacken.

Tipps fĂŒr verzweifelte Vegetarier:

am besten selber kochen! und auf Maps Me probieren, ob es die dort angegebenen Veggie-Restaurants noch gibt

El Toro in Buenos Aires hat gute, saftige Veggieburger, eine Seltenheit!

Casa de las Empanandas in Cafayate bietet frischgemachte, variantenreiche, vegetarische Empanandas

El Vegetariano in der Alem 74, Mendoza hat Öffnungszeiten nach Laune wie in vielen GeschĂ€ften, bei meinen Besuchen hatte es ca. von 12-15 Uhr auf

Madre Tierra mit nettem Innenhof in Jujui gehört zu den besten vegetarischen und veganen Restaurants, die ich in Argentinien besucht habe

Vaikuntha in Salta, Leguizamon 450, hat ebenfalls leckere Veggievariantionen

Umwelttipps:

Ich nehme immer meinen wieder verwendbaren Kaffebecher und abgewaschene PlastiktĂŒten mit, um mir zuviel Essen einpacken lassen zu können, um die Plastikverpackung zu vermeiden, von Plastikvermeidung hat hier noch nie jemand gehört, genauso wie im 3. Welt-Land Myanmar...

Nachhaltig Reisen, mit 8 Tips leicht gemacht

Ökotourismus ist uncool? Wer einmal beim Schnorcheln statt Fische und Korallen zu bewundern, durch den MĂŒll an der OberflĂ€che schwamm, vergißt das nie! Bei meiner Indonesien-Reise war die Strömung ungĂŒnstig und da durfte ich diese unvergeßliche Erfahrung machen.

Strand bei Labuan Bajo, Flores

Vor der Reise lohnt es sich, zu ĂŒberlegen, was man außer StofftĂŒten  mitbringen sollte. Einen großen Coffee-to-go Becher kann man mit Tee, Kaffee oder Suppe auffĂŒllen. Die in tropischen LĂ€ndern frischgespressten FruchtsĂ€fte oder Fruchtsalate und das selbstgemachte MĂŒsli schmecken darin besser als in Plastik. Im Flugzeug freut sich die  Stewardess ĂŒber weniger Arbeit, wenn sie Wasser in die mitgebrachte Trinkflasche einfĂŒllt, den Wein kann sie in den Coffee-to go Becher einfĂŒllen.

Einen guten Wasserfilter von zu Hause mitbringen erspart den Kauf von Wasser in Plastikflaschen. Man kann es auch abkochen, abkĂŒhlen lassen und in seine mitgebrachte Stahlflasche einfĂŒllen. Am besten schmeckt es mit Limonensaft und/oder frisch geschnittenem Ingwer.

Jetzt kann man sogar in Thailand fĂŒr unglaublichen 1! Baht, circa 3 Cent, einen Liter Trinkwasser auffĂŒllen!

da staunt SĂ€nger Ryan, daß ich freiwillig radfahre

In flachen Regionen ein Fahrrad zu leihen erzeugt keine stinkenden Abgase, lĂ€rmt nicht und man tut etwas fĂŒr seinen Kreislauf und die Fitness.

Entgegen anderslautenden Empfehlungen der einschlĂ€gigen HandbĂŒcher wie Lonely Planet und Stefan-Loose-ReisefĂŒhrer, die fast immer aus undurchsichtigen GrĂŒnden Taxis und privaten Shuttle-Bussen den Vorzug geben, konnte ich sehr wohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Lombok und Bali reisen. Einfach vorher zum Beispiel bei travelfish oder Einheimischen informieren. Ein paar Worte in Indonesisch und HartnĂ€ckigkeit sind von Vorteil, dann fĂ€hrt man oft bequem und meistens schnell mit dem Bemo-Kleinbus fĂŒr ein Drittel Rupias durch die Lande. Der beste Platz fĂŒr Langbeinige ist rechts von der offenen EingangstĂŒr, oft ist noch Platz fĂŒrÂŽs GepĂ€ck, man kann seine Beine ausstrecken und bekommt den Fahrtwind inÂŽs Gesicht. Die Reihe hinter oder neben dem Fahrer ist die Schlechteste, weil sie vom schlecht abgedichteten Motor schweißtreibend erhitzt wird. Mit den freundlichen Mitreisenden, immer Einheimische, konnte ich ein SchwĂ€tzchen halten und oft wurde mir ein Snack angeboten.

Beim FrĂŒchte- und GemĂŒse-Kauf Unverpacktes in seinen Stoffbeutel einfĂŒllen, das spart PlastiktĂŒten und Verpackung.

in der Touristen-Info von Flores…

Klimaanlagen, schĂ€digen die Umwelt und tragen zur ErderwĂ€rmung bei. Das Meerwasser ersitzt sich so stark, das bereits viele Korallen abgestorben sind. Ein anstĂ€ndiger Ventilator und Fenster, die man nachts offen lassen kann, am besten mit Mosquitoscreen, genĂŒgen bei tropischer Hitze völlig. Leider sind letztere nicht besonders populĂ€r in Indonesien, manche Fenster lassen sich gar nicht öffnen oder sind ebenerdig ohne Gitter, so daß jederman hineinfensterln kann.

Im Eco-Resort nĂ€chtigen, zum Beispiel von  Green Pearls,  ist eine andere Möglichkeit, nachhaltig zu reisen. Das muß nicht die Welt kosten wie beim  El Maco Resort in St. Agostin, Kolumbien oder In LombokÂŽs Rinjani Mountain Garden, der ein eigenes kleines Wasserkraft- und KlĂ€rwerk sein eigen nennt. Es gibt interessante Projekte kennen zu lernen wie beim luxuriösen Tongsai Bay Resort auf Ko Samui, das einen eigenen Biogarten betreibt und seine Reinigungsmittel aus traditionellen, rein natĂŒrlichen Zutaten herstellt: http://horizonteentdecken.de/das-tongsai-bay-resort-eine-oase-in-koh-samui/. Abgeschiedenheit und Ruhe mit rustikal-charmantem Outdoor-Ambiente samt exzellentem Italienischem und Indonesischem Essen findet man auf den Secret Gilis von Lombok  in der Eco Gili Asahan Lodge.  Das Zeavola Green Pearls Resort engagiert sich fĂŒr das  Dorf nebenan und den Schutz der Korallen auf Ko Phi Phi in Thailand :http://horizonteentdecken.de/eco-outdoor-feeling-pur-im-zeavola-auf-koh-phi-phi-thailand/

Wer sich und seiner/seinem Liebsten etwas Besonderes gönnen möchte oder zum Honeymoon unterwegs ist,  kann sich im Àltesten internationalen Eco Resort BaliŽs, dem Kupu Kupu Barong Villas & Tree Spa by L ` Occitane , nach Strich und Faden verwöhnen lassen, Chef I. Ketut Bagiada kreirt jeden Monat ein neues Gourmet-Menue und die Massage ist göttlich!

Es existieren bereits lokale Projekte, um Plastik zu vermeiden und dieses einzusammeln. DarĂŒber Reden, Schreiben und UnterstĂŒtzen hilft.

Beauty-Produkte nach traditionellem Rezept von ubud botany

Die studierte Botanikerin Dewi von www.ubudbotany.com in UbudÂŽs Kajeng Straße in Bali gibt nicht nur Workshops fĂŒr selbstgemachte, Balinesische Beauty-Produkte und Botanische SpaziergĂ€nge, sondern verwendet von SchĂŒlern eingesammelte, ehemalige Saft- und SchnapsflĂ€schchen wieder. Ausschließlich lokale Farmer-Produkte werden fĂŒr ihre naturreinen Shampoos, Sonnenlotions und Öle verwandt.

www.trashhero.org engagiert sich mit Schulprogrammen und Gemeinden, um auf den PlastikmĂŒll und seine Auswirkungen aufmerksam zu machen. In Thailand, Malaysia, den Philippinen, sogar in New York, ĂŒberall, wo es nötig ist, wird wöchentlich mit VolontĂ€ren der MĂŒll an StrĂ€nden und anderswo gesammelt. Warum nicht mitmachen, statt immer die gleichen SehenswĂŒrdigkeiten mit anderen Touristen abzuhaken? Die Zeiten stehen auf der Webseite.

Von alleine kann der Ozean sich nicht vom Plastik befreien, daher gibt es unzÀhlige Möglichkeiten, sich zu engagieren, wie zum Beispiel hier: http://www.parley.tv/oceanplastic/#parleyair oder: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/.

 

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Tanzen beim Komodo-Festival und die schockierende Kehrseite Indonesiens

Plastik-Horror am Strand von Flores und Umwelt– & Geheimtips, die in keinem ReisefĂŒhrer stehen

Indonesien könnte so schön sein! Beim Zwischenstop in Seminyak, SĂŒdbali, einer ĂŒberfĂŒllten Touristenenklave wie in Spanien, wurde ich mit RegengĂŒssen wie aus KĂŒbeln begrĂŒĂŸt.

2003, bei meinem ersten Indonesien-Besuch,  empfing mich eine tolle Strandparty, siehe hier: http://horizonteentdecken.de/baliparis-statt-haengende-graeber/, aber im Meer bemerkte ich schon damals PlastiktĂŒten beim Schwimmen. Jetzt lag MĂŒll offen und in PlastiksĂ€cken am Strand von Seminyak, der normalerweise tĂ€glich gereinigt wird.

Bei zwei Tagen Dauerregen blieb Kuu aus Japan, die einen Indonesien-Sprachkurs hier macht, und mir, nichts anderes ĂŒbrig, als im empfehlenswerten Wineshop an der Hauptstraße den Balinesischen Cuvee-Brut Sekt zu probieren.

Am nĂ€chsten Tag vor dem Abflug nach Flores wurde der Besucher am Flughafen, leider nur auf Englisch, darauf aufmerksam gemacht, daß eine Person durchschnittlich pro Jahr 700 PlastiktĂŒten benutzt und wie horrend das fĂŒr die Umwelt ist. Drei MĂŒlleimer fĂŒr Bio- Plastik- und RestmĂŒll waren aufgestellt. Das dĂŒrfte kaum reichen, um der Plastikflut hier Herr zu werden.

die Bucht von Labuan Bajo

Labuan Bajo auf Flores ist der Ausgangspunkt zur Besichtigung der Riesenwarane, die bis zu 3 Meter lang, 135 Kilo schwer und 30 Jahre alt werden können. Schnorchel und Tauchgebiete sollen auch fantastisch sein. Kleinere Warane habe ich schon oft gesehen und   die Unterwasserwelt wollte ich weiter im Nordosten bei Maumere ergrĂŒnden, wo das Wetter besser sein soll. Touristen, die die Millionen Rupies schwere „Drachen“ Besichtigung  gebucht hatten, zeigten mir Fotos von chillig-ĂŒbereinander liegenden Waranen, die auf die FĂŒtterung warteten, wĂ€hrend sie von Touristen umrundet, geknipst wurden. Sah nicht besonders aufregend aus. Taucher erzĂ€hlten mir, das sich hier mehrmals Plastik in der Schiffsschraube verhedderte und durch einen Tauchgang entwirrt werden mußte.

Nichts böses ahnend machte ich  einen Ausflug zum obigen Strand. Ein Meer aus Plastik wurde an den Strand gespĂŒlt. Schockierend und traurig, daß anscheinend geglaubt wird, Plastik löst sich im Wasser in Luft auf. Ein Irrtum, es verwandelt sich in Mikroplastik, daß sich erst in 500 Jahren auflöst. Auf ein Bad verzichtete ich lieber.

die „saubere“ Bucht von Labuan Bajo

Um auf andere Gedanken zu kommen, fuhr ich mit dem lokalen Minibus, dem Bemo, zur Spiegelsteinhöhle und traf dort auf Dirk aus Holland. Eine schöne Abwechslung, mal außerhalb des Verkehrs im GrĂŒnen herumzulaufen und in der Höhle zu klettern. Wir entdeckten im Stockdunkeln mehrere GĂ€nge, die immer enger wurden. Seine Handylampe flackerte unheimlich, da zogen wir es vor, den glitschigen Weg lieber zurĂŒckzukraxeln. Die Sonne fiel zwar in die Höhle, aber wirklich spiegeln tat sich nichts.

am Eingang der Spiegelsteinhöhle

Vor dem Eingang wurden fĂŒr ein großes Event StĂŒhle, BĂŒhne und StĂ€nde aufgebaut. Auf unsere Frage erzĂ€hlten uns die Einheimischen, daß das Komodo-Festival um 19 Uhr beginnen soll. Das lassen wir uns natĂŒrlich nicht entgehen!

Wir gehörten zu den wenigen AuslĂ€ndern auf dem Fest. Nach einigen Reden vom BĂŒrgermeister und anderen VIPÂŽs wurde das indonesische Buffet eröffnet und alle durften davon kosten.

Traditionelle TĂ€nze wurden vorgefĂŒhrt, dann spielte eine gute Band Pop- und Reggaecoversongs. Die hohen Herrschaften, wie fast alle in traditioneller Kleidung mit Sarong, tanzten in Formation, Hunderte von Einheimischen trauten sich nicht und schauten wie gebannt zu.

der Waran als Dekoration darf natĂŒrlich nicht fehlen!

Als die VIPÂŽs gegangen sind,  stĂŒrmten die Mitarbeiter inklusive Dirk und ich die TanzflĂ€che. Wir hatten einen Riesenspaß und Dirk meinte, vor so vielen Zuschauern hĂ€tte er noch nie getanzt!

Posted by Doris Krumm on Samstag, 4. Februar 2017

 

mehr Geschichten und Tips aus Indonesien horizonteentdecken.de/reisen/indonesien

 

Umwelttip: Man kann seine Wasserflasche in der offiziellen Touristen- Info gratis auffĂŒllen! Das geht in Nepal schon lange in jedem Shop und jetzt hier in manchen Hotels. Also einfach mal im Hotel, Restaurant oder Shop nachfragen, ob das gegen einen Obulus möglich ist und sagen, warum(s.o.). Wenn das nicht geht, kann man auch Wasser abkochen, es kĂŒhl werden lassen und in seine Stahlflasche, die man in der Touristeninformation kaufen kann, fĂŒllen. Eine andere Lösing wĂ€re es, einen Filter zu kaufen.

www.trashhero.org trifft sich jeden Freitag zum clean-up und bezieht auch einheimische Kinder mit ein.

Geheim-Tips fĂŒr Labuan Bajo, die in keinem Handbuch stehen :

die offizielle Touristeninformation im Zentrum, neben Hotel Gardena, hat sehr gute Infos und verleiht neue TrekkingrĂ€der zum gĂŒnstigen Preis, zum Erkunden der nĂ€heren Umgebung ideal. Trotzdem die RĂ€der auf Herz und Nieren prĂŒfen, da einmal der Sattel verrutschte, was zu UnfĂ€llen fĂŒhren kann.

Statt ĂŒberteuerte AusflĂŒge nach Komodo oder Rinca von „Tourist Information Centern“, die sich als normale Tour-Anbieter herausstellen, zu buchen, einfach ein öffentliches Boot (ja, das gibt es) nehmen und in dem Dorf vor dem Nationalpark ĂŒbernachten. An dem Strand laufen Riesenwarane herum, ganz ohne Guide. Die Boote fahren hinter dem Fischmarkt um ca. 10 Uhr Montags, Mittwochs und Freitags ab, die Übersetzter-App nicht vergessen, dort spricht keiner Englisch.

Das Gardena Hotel und Bungalows hat ein gutes Preis- LeistungsverhĂ€ltnis, ist oberhalb der Straße, hat eine schöne Aussicht auf die Bucht, und das Wlan funktioniert sehr gut bei den gemĂŒtlichen Tischen neben der Rezeption, wenn nicht mal wieder der Strom ausfĂ€llt! Über dem Bett hĂ€ngt ein Mosquitonetz, das Fenster ist vergittert und hat einen Mosquitoscreen, so daß man nachts die kĂŒhle Luft hinein lassen kann.

Mamas Warung schrĂ€g gegenĂŒber hat leckere einheimische Speisen zu gĂŒnstigen Preisen.

Unbedingt Ohrstöpsel einpacken, da trotz ĂŒberwiegend katholischer Bevölkerung der Muezzin nachts und tagsĂŒber per knarrendem Lautsprecher „singt“.

Wer einen Transport braucht, kann einfach ein Bemo, den lokalen Minibus, fragen, die fahren einen fast ĂŒberall zum Spottpreis inklusive Lokalkolorit, hin, natĂŒrlich auch zum Flughafen und zurĂŒck.

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Die Plastik-Bewußtlosigkeit

In Indien ist es ĂŒblich, seinen MĂŒll, wo man geht und steht, einfach fallen zu lassen.

beim Strand von Kovalam, Kerala, Indien
beim Strand von Kovalam, Kerala, Indien

FrĂŒher aß man seinen Straßensnack aus dem Bananenblatt und ließ es fallen, die Kuh fraß es. Jetzt besteht es aus Plastik, die „heilige“ Kuh frißt es und sieht dementsprechend aus. Mit lustigen MĂŒlleimern versucht die Regierung, seine BĂŒrger zum Hinein-werfen zu ermuntern.

Indien 2011 161Es gibt sogar einige Indische StĂ€dte, in denen das Tragen von PlastiktĂŒten bei Strafe verboten ist, in Dehli das Handeln damit.

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Im Ort Mamalapuram in Ostindien zahlt man in LebensmittelmĂ€rkten fĂŒr PlastiktĂŒten, bei den kleinen Obst- und GemĂŒsehĂ€ndler sind sie nur noch aus Stoff.

In SĂŒd-Bali schwimmt man zwischen PlastiktĂŒten, Fische essen die Kleinteile, ganze Inseln bilden sich im Ozean, aber immerhin lösen sie sich schon in ca 500 Jahren auf.

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Strand von Kuta, Bali

In seinem Film Plastik Planet thematisierte Regisseur Werner Boote den Plastik Wahn und fand bei seiner weltweiten Recherche heraus, wie belasted das Meer und der menschliche Körper bereits sind. Im Ozean schwimmen mehr Plastikteilchen als Plankton!

Auf der EIBTM in Barcelona, eine Messe fĂŒr Event- und Incentive Planer, stellen sich die LĂ€nder und Hotels, die es sich leisten können, vor. Da wird selbstverstĂ€ndlich nicht gespart, um seine Destination adĂ€quat vorzustellen.

Der beste Champagner, Billcart-Salmon wird in Plastikbechern kredenzt! In der Hosted Buyer Lounge fĂŒr eingeladene MessegĂ€ste „speist“ man aus Plastikgeschirr. Green Meetings werden groß beworben und Nachhaltigkeitspreise vergeben. Die RealitĂ€t sieht anders aus.

Ein Trost: der Skandinavische Stand lud zum Eiscocktail in gefrorenem  Eis, das sich auf Glastischen selbstÀndig machte und so die Standparty richtig in Gang brachte.

Eisige Cocktails
Eisige Cocktails

In Ruanda und Tanzania ist Plastik völlig verboten, China setzt auf erhebliche Reduzierung. Warum sind der Recyclingmeister Deutschland samt Europa unfÀhig, mitzuziehen?

MĂŒllplanet auf dem Carnval in Goa
MĂŒllplanet auf dem Carnval in Goa

Wer keine Lust auf Plastik im Körper hat, kann sich jetzt an den Bundes- oder Landtagsabgeordneten seines Vertrauens oder gleich an das EU-Parlament wenden. In 500 Jahren ist es zu spÀt.

DIE Gelegenheit, statt guter VorsĂ€tze aus der Bewußt-losigkeit zu erwachen, um mal selber aktiv zu werden!

www.bayern.landtag.de

www.bundestag.de     

auch hier kann man sich engagieren : www.surfriderfoundation.de