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Wein, MĂ€nner-Gesang und atemberaubende Fels-Formationen in Bolivien und Argentinien

Was ist schöner, die Weinregionen Tarifa in Bolivien oder Cafayate in Argentinien? Eins zu null fĂŒr Argentinien!

Tarija, auf 2000 Metern Höhe gelegen, empfang mich mit dunklen Wolken. Da die Weinverkostungen per Rad nur im dicken Straßenverkehr zu erreichen waren, entschloß ich mich, an einer gefĂŒhrten Tour teilzunehmen. Die Gruppe war auch vor jeglicher Verkostung ganz lustig, kaum am ersten Weingut angekommen, begann es zu regnen. Zuerst probierten wir von einer Art mildem Brand, genannt Singani, gottseidank ich zuerst pur, die anderen durften sich den Geschmack mit sĂŒĂŸer, warmer Limo komplett verderben lassen.

der Malbec macht Laune!

Beim Weingut Los Parrales sahen wir bei der Weinpressung zu und probierten vom leckeren Weißwein, Cabernet Sauvignon und sĂŒffigem Malbec. Beim Biowein eines anderen Weinguts wurden uns leider nur seltsam anmutende Tropfen angeboten.

Der kĂŒhle Dauerregen vertrieb mich dann aus dem leider verkehrsreichenTarija, Spazierengehen bringt mir weder bei Regen, noch beim Abgas-Einatmen Spaß! Da half auch nicht die Skulptur eines verspeigelten Weinglases mit Blick auf die Stadt.

Der direkte Nacht-Bus brachte mich nach Salta in Argentinien, damit es nicht zu langweilig wurde, durften wir bei Nieselregen zwei Stunden an der Grenze warten. Vielleicht hĂ€tten wir unsere mitgebrachte Weine auspacken sollen? Noch unangenehmer, als ich vor MĂŒdigkeit vergaß, daß es in Argentinien eine Stunde spĂ€ter ist. So verpaßte ich den Anschlußbus nach Cafayate und mußte totmĂŒde 3! Stunden warten. Die Busfahrt durch die fantastische Landschaft entschĂ€digte mich fast fĂŒr alles.

In Cafayate angekommen, kannte meine Begeisterung fĂŒr den sonnenverwöhnten Ort mit Rundumaussicht auf die Berge in allen Farben keine Grenzen.

Dazu kamen die Weinverkostungen an jeder Ecke, wenig Autoverkehr, stattdessen fuhren sogar die Einheimischen Fahrrad! Ausleihen war nicht ganz billig, zwischen 10 und 15 Euro. Leider gab es nur ein Cityrad, dessen Bremsen nicht funktionierten oder gute, aber zumindest fĂŒr Frauen extrem unbequeme Mountainbikes.

Quaca-Weine, Cafayate, Argentinien

Das Weingut Quaca bot kostenlose Verkostungen und FĂŒhrungen an, das engagierte Personal fĂŒhrte mich mit halbwegs verstĂ€ndlichem Spanisch herum, der Wein war köstlich, die Preise unglaublich preiswert! Danach lockte mich das empfehlenswerte Weinmuseum, am Eingang wird visuell geschwĂ€rmt, wie ideal die Lage in Cafayate mit seinen warmen Tagen und kĂŒhlen NĂ€chten ist, anschließend wird die Geschichte des Weinanbaus in Cafayate erzĂ€hlt, die im 16. Jahrhundert begann.

Die Fahrradverleiherin an der Plaza bot mir an, an ihrer Tagestour in die Quebrada de Conches in Richtung Salta teilzunehmen, dann bekomme das Rad am nÀchsten Tag zum Superpreis. Die Sonne brannte, so fand ich es eine gute Idee und wir konnten die fanatastischen Felsformationen von Nahem anschauen beziehungsweise erklettern.

Am nĂ€chsten Tag bestieg ich dann das Mountainbike, um die staubige Straße in Richtung der WasserfĂ€lle der Rios Colorados zu erklimmen. Mit dem Rad ganz machbar. Am Eingang mußte ich mich registrieren und bekam ein Guide-Angebot, daß ich ablehnte. Der „Weg“ zu den WasserfĂ€llen war nicht immer leicht zu finden, es gab deren mehrere und anscheinend mußte ich immer wieder den kleinen, aber reißenden Fluß ĂŒberqueren. Irgenwann wußte ich nicht weiter und wurde von einem weiblichen Guide, gefragt, ob ich mich den anderen beiden Argentinierinnen anschließen möchte. Ok, meinte ich, wenn es nicht mehr als 3 Stunden dauert.

So sprangen wir xmal ĂŒber glitschige Steine zur FluĂŸĂŒberquerung, kletterten senkrechte Felsen hoch und hangelten uns an schwindelerregenden AbhĂ€ngen entlang. Da gab es kein zurĂŒck. Ich klettere gern, aber das war halsbrecherisch.

Nachdem wir noch den Aussichtspunkt erklommen hatten, ging es gottseidank nach 5! Stunden einen einfachen Feldweg zurĂŒck. Die Guide-Frau wollte pro Stunde bezahlt werden! Ganz schön unverschĂ€mt, ich gab ihr etwas weniger und Ă€rgerte mich trotzdem, da es fĂŒr eine Weinprobe im nahen Weingut Las Nubes zu spĂ€t war.

Vor der Pena-Folklore ist man in ganz Cafayate nicht sicher. Am besten gefiel es mir in meinem Lieblingsrestaurant Casa de Las Empanadas, welches weniger touristisch ist. Hier genoß ich bei frischen, vegetarischen Empanadas mit einer Karaffe Wein dann den Gesang einers Folklore-SĂ€ngers mit Gitarre. Angenehm unaufdringlich von der LautstĂ€rke fragte er erst die GĂ€ste, woher sie kommen, dann wurden traditionelle Pena-Lieder vorgetragen.

Tipps fĂŒr Tarija:

Geld abheben:

die Mercantil Bank verlagt keine GebĂŒhr beim ATM

Unterkunft:

Das Kultur-Berlin Hostel fĂŒhrt eine freundliche Frau, die liebevoll das leckere FrĂŒhstĂŒcksbuffet mit Fruchtsalaten, gutem Brot und Eiern zubereitet, die Zimmer sind sauber und gut ausgestattet, das Wifi gut, im Innenhof lĂ€ĂŸt es sich gemĂŒtlich entspannen

auch schön zum Anschauen, das gĂŒnstige, gute Veggie-Restauant in Tarija

Es gibt ein tolles, von Einheimischen gut besuchtes Veggierestaurant in derselben Straße, das natĂŒrlich nur zum Mittagessen auf hat

Radfahren dĂŒrfte hier keinen Spaß bringen, auf den viel befahrenen Straßen ist kein Platz dafĂŒr

Tipps fĂŒr Cafayate:

gĂŒnstig Geld umtauschen oder abheben:

in der Pharmacy an der Plaza kann man ohne Wartezeit wie bei der Bank gĂŒnstig Geld umtauschen, die Banco Nacional verlangt beim ATM die HĂ€lfte von der Macrobank

AusflĂŒge:

Das Weinmuseum anschauen!

unbedingt ein Rad ausleihen, vorher die Bremsen und alles andere prĂŒfen, den Sitz einstellen und gut befestigen, ich lieh meins bei IPUNA am Plaza aus, die auch Touren veranstalten

die Touristeninformation an der Plaza gibt Karten aus und gute Infos, im Gegensatz zum unsĂ€glichen Lonely Planet, zu den Weinverkostungen und wie man wo hinkommt, zum Beispiel kann man zur Quebrada de Conches im Bus das Rad mitnehmen und auf der alphaltierten Straße zurĂŒck radeln, zu den WasserfĂ€llen kann man gut radeln, mit Guides vorher alles ausmachen,  ohne Guide Maps Me benutzen und den gewanderten Weg markieren, dann sollte man auch zurĂŒck finden oder einfach am Fluß entlang spazieren, Wanderschuhe sind fĂŒr beide unabdingbar!

UnterkĂŒnfte:

das Backpackers unweit vom Busbahnhof bot ein Zimmer an, bei dem man die TĂŒr nicht schließen konnte, sie blieb einen halben Meter auf, einladend fĂŒr streunende Hunde, Katzen und was sonst noch herumfleucht, passend dazu sahen die Bettlaken gebraucht aus,

einen Block weiter an der Ecke stieg ich im San Jorge mit neuen, kleinen, sauberen Zimmern gĂŒnstig ab, das Wifi wurde anscheinend nicht bezahlt und folglich funktionierte es nicht, der Besitzer meinte wie so oft, das ginge in der ganzen Gegend nicht,

Da ich etwas schreiben wollte, zog ich 200 Meter weiter inÂŽs Terra Andina um, mit schönenm Innenhof zum Hinsetzen mit schnellem Wifi. Ein Zimmer ließ sich nicht abschließen, da der vorherige Mieter weg war; so wurde ich inÂŽs andere Zimmer mit SchlĂŒssel verlegt, der auch unnĂŒtz war, da das Abschließen nicht funktionierte, im „modernen“ Argentinien nicht ungewöhnlich; die nette Familie paßte gottseidank auf meine Sachen auf

Vegetarisch Essen:

an der Plaza lauern die ĂŒberteuerten Touristenfallen, daher lieber

leckere Empanadas und einige andere Veggie-Variationen im Casa de las Empanandas verputzen, das grĂ¶ĂŸere ist schöner!

Schön sitzt es sich im Innenhof des Restaurants vom biologischen Nanni Weingut, die Kulinarik ist bescheiden, die Weindegustation jedosch zu empfehlen

am Mercado lĂ€ĂŸt es sich unter Einheimischen draußen sitzen und gĂŒnstig vegetarische Tamales (Im blatt eingelegtes GemĂŒse mit Quinoa) oder Pasta probieren

 

 

 

 

 

 

 

 

ÜberwĂ€ltigende Iguazu-WasserfĂ€lle, Mural-Streetart & fantastische Steinlandschaften

Von Iguazu ĂŒber St. Ignacio und Corrientes in die Quebrada de Humahuaca

Atemberaubend? Mega? Riesig? Klitschnass? Um diese Iguazu-WasserfĂ€lle zu beschreiben, fehlen mir einfach die Worte! Am besten selber erleben! Zuerst nahm ich den Bus von Puerto Iguazu auf die Brasilianische Seite, dazu musste ich zwei Grenzen ĂŒberqueren, um dann am Haupteingang zu landen. Ich hatte GlĂŒck, am spĂ€ten Vormittag waren gerade keine großen Gruppen unterwegs. So konnte ich entspannt den Weg zu den WasserfĂ€llen ohne Menschenmassen gnießen. Der Panorama Blick war einfach grandios!

Iguazu WasserfÀlle, Brasilien

Am nÀchsten Morgen gegen ca. 9 Uhr machte ich mich zur Argentinischen Seite auf und folgte ausnahmsweise der Empfehlung vom Lonely Planet, erst die RundgÀnge Circuito Inferior und Superior Circuit  zu bewandern, um den Massen zu entfliehen.

Iguazu WasserfÀlle, Argentinien

Er bringt mich schön nahe an die FĂ€lle, ich bin natĂŒrlich auf eventuelle GĂŒsse vorbereitet und schieße schöne Fotos, ohne meinen Apparat zu gefĂ€hrden. Angenehme KĂŒhlung bringt es auch, die angebotenen Regencapes sind bei der Hitze vollkommen ĂŒberflĂŒssig.

Gegen Mittag wandere ich dann an den Gleisen entlang ĂŒber den noch unschuldig dahinfließenden Fluss zur Teufelskehle, dem Garganta del Diabolo, um das brausend herabstĂŒrzende Wasser zu bestaunen! Auf dem RĂŒckweg drĂ€ngelten sich die Menschenmassen auf dem schmalen Weg zum Wasserfall hin, wĂ€hrend mein RĂŒckweg frei war. Wieder GlĂŒck gehabt!

Der Bus nach St. Ignacio brauchte nur wenige Stunden. so konnte ich gleich die Missionsruinen besichtigen. Auf dem Weg dorthin fielen mir verdÀchtige Absperrungen auf und siehe da, abends sollte eine Karnevalsparade stattfinden.

Karneval Ă  la St. Ignacio

Ich fand die schön wie in Rio GeschmĂŒckten etwas zurĂŒckhaltend tanzend auf der Parade, angeblich wird es erst am letzten Karnevals-Wochenende richtig wild!

Mujer Tierra, Mutter Erde in Gefahr

Nichts wie weiter nach Corrientes, ein netter Ort mit wunderschönen Murals, Wandmalereien, beziehungsweise Streetart, von kritisch bis einfach wunderschön. Am verkehrsberuhigten Sonntag  war es ein Genuss, durch die Stadt zu schlendern, um ein Bild nach dem anderen zu entdecken.

Sensationsionell, einfach gemĂŒtlich vom beqemen Bus aus die Landschaft von Salta nach Tilcara genießen zu können! Die Gesteinsformationen und Farben könnte kaum ein KĂŒnstler traumhafter treffen!

Auf die Touristenpflichtprogramme konnte ich nur fast verzichten, auf die mit 14 farbenprÀchtigen FelszÀhnen bewaffneten Serrania de Hornocal nicht.

Serrania de Hornocal

Kaum hatte ich alles eingehend bewundert und den Bus bestiegen, fing es an, zu hageln!

Meine neuen Bekannten von dem Hostel in Tilcara hatten sich gerade gemĂŒtlich zum Felsen-Gucken begeben und bekamen eine AbkĂŒhlung.

Die Wanderung zur Garganta del Diablo-Schlucht war am spĂ€ten Nachmittag noch sehr schweißtreibend und fĂŒr Fotos nicht mehr geeignet.

Pucara, Tilcara

Die prĂ€kolumbianische, rekonstruierte Festung PucarĂĄ, war interessant, konnte mich aber nicht wirklich ĂŒberzeugen, ich bin einfach von Angkor Wat und die ihn umgebenden Tempeln zu verwöhnt. Witzig fand ich die riesigen Kakteen, die teilweise wie ausgestreckte Finger aussehen…

Tipps:

auch wenn der angeblich auf Umweltfreundlichkeit achtende Lonely Planet statt echte Tipps zu geben, immer wieder zum Mieten von Autos und Taxifahrten rĂ€t, was in einem Reisehandbuch nichts zu suchen hat; fĂ€hrt fast ĂŒberall ein bequemer, auch fĂŒr Langbeinige geeignete Bus hin, auch von Tilcara nach Humahuaca und von dort nach Serrania de Hornocal

Unterkunft: wegen lĂ€cherlich hoher Hotel- und Hostelpreise quartierte ich mich oft bei Airbnb ein, so in einem schönen Zimmer mit Bad, Wasserkocher und KĂŒhlschrank bei Carlos in Puerto Iguazu

Tilcara: La Albahaca Hostel hat Dorms und schöne Einzel- Doppelzimmer, ein gelegentlich schwĂ€chelndes Internet, sehr gute Infos, wie man die Umgebung ohne ĂŒberteuerte Touren zu buchen, besichtigen kann,  von Toni liebevoll zubereitetes  FrĂŒhstĂŒck, bei dem Einzelreisende leicht andere Traveller kennenlernen können

Vegetarisch Essen: in Iguazu kochte ich selber bei Carlos, in Corrientes ertrug ich eine „Pizza“ mit dickem Teig und ĂŒberlaufendem „KĂ€se“? Tilcara bot im Mercado nicht nur vegetarisch leckere Empanadas mit Quinoa, KĂ€se und Spinat, es gab auch mehr vegetarische KĂŒche und Pastel, gebackenes mit KĂ€se auf der Straße

Nachhaltig Reisen, mit 8 Tips leicht gemacht

Ökotourismus ist uncool? Wer einmal beim Schnorcheln statt Fische und Korallen zu bewundern, durch den MĂŒll an der OberflĂ€che schwamm, vergißt das nie! Bei meiner Indonesien-Reise war die Strömung ungĂŒnstig und da durfte ich diese unvergeßliche Erfahrung machen.

Strand bei Labuan Bajo, Flores

Vor der Reise lohnt es sich, zu ĂŒberlegen, was man außer StofftĂŒten  mitbringen sollte. Einen großen Coffee-to-go Becher kann man mit Tee, Kaffee oder Suppe auffĂŒllen. Die in tropischen LĂ€ndern frischgespressten FruchtsĂ€fte oder Fruchtsalate und das selbstgemachte MĂŒsli schmecken darin besser als in Plastik. Im Flugzeug freut sich die  Stewardess ĂŒber weniger Arbeit, wenn sie Wasser in die mitgebrachte Trinkflasche einfĂŒllt, den Wein kann sie in den Coffee-to go Becher einfĂŒllen.

Einen guten Wasserfilter von zu Hause mitbringen erspart den Kauf von Wasser in Plastikflaschen. Man kann es auch abkochen, abkĂŒhlen lassen und in seine mitgebrachte Stahlflasche einfĂŒllen. Am besten schmeckt es mit Limonensaft und/oder frisch geschnittenem Ingwer.

Jetzt kann man sogar in Thailand fĂŒr unglaublichen 1! Baht, circa 3 Cent, einen Liter Trinkwasser auffĂŒllen!

da staunt SĂ€nger Ryan, daß ich freiwillig radfahre

In flachen Regionen ein Fahrrad zu leihen erzeugt keine stinkenden Abgase, lĂ€rmt nicht und man tut etwas fĂŒr seinen Kreislauf und die Fitness.

Entgegen anderslautenden Empfehlungen der einschlĂ€gigen HandbĂŒcher wie Lonely Planet und Stefan-Loose-ReisefĂŒhrer, die fast immer aus undurchsichtigen GrĂŒnden Taxis und privaten Shuttle-Bussen den Vorzug geben, konnte ich sehr wohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Lombok und Bali reisen. Einfach vorher zum Beispiel bei travelfish oder Einheimischen informieren. Ein paar Worte in Indonesisch und HartnĂ€ckigkeit sind von Vorteil, dann fĂ€hrt man oft bequem und meistens schnell mit dem Bemo-Kleinbus fĂŒr ein Drittel Rupias durch die Lande. Der beste Platz fĂŒr Langbeinige ist rechts von der offenen EingangstĂŒr, oft ist noch Platz fĂŒrÂŽs GepĂ€ck, man kann seine Beine ausstrecken und bekommt den Fahrtwind inÂŽs Gesicht. Die Reihe hinter oder neben dem Fahrer ist die Schlechteste, weil sie vom schlecht abgedichteten Motor schweißtreibend erhitzt wird. Mit den freundlichen Mitreisenden, immer Einheimische, konnte ich ein SchwĂ€tzchen halten und oft wurde mir ein Snack angeboten.

Beim FrĂŒchte- und GemĂŒse-Kauf Unverpacktes in seinen Stoffbeutel einfĂŒllen, das spart PlastiktĂŒten und Verpackung.

in der Touristen-Info von Flores…

Klimaanlagen, schĂ€digen die Umwelt und tragen zur ErderwĂ€rmung bei. Das Meerwasser ersitzt sich so stark, das bereits viele Korallen abgestorben sind. Ein anstĂ€ndiger Ventilator und Fenster, die man nachts offen lassen kann, am besten mit Mosquitoscreen, genĂŒgen bei tropischer Hitze völlig. Leider sind letztere nicht besonders populĂ€r in Indonesien, manche Fenster lassen sich gar nicht öffnen oder sind ebenerdig ohne Gitter, so daß jederman hineinfensterln kann.

Im Eco-Resort nĂ€chtigen, zum Beispiel von  Green Pearls,  ist eine andere Möglichkeit, nachhaltig zu reisen. Das muß nicht die Welt kosten wie beim  El Maco Resort in St. Agostin, Kolumbien oder In LombokÂŽs Rinjani Mountain Garden, der ein eigenes kleines Wasserkraft- und KlĂ€rwerk sein eigen nennt. Es gibt interessante Projekte kennen zu lernen wie beim luxuriösen Tongsai Bay Resort auf Ko Samui, das einen eigenen Biogarten betreibt und seine Reinigungsmittel aus traditionellen, rein natĂŒrlichen Zutaten herstellt: http://horizonteentdecken.de/das-tongsai-bay-resort-eine-oase-in-koh-samui/. Abgeschiedenheit und Ruhe mit rustikal-charmantem Outdoor-Ambiente samt exzellentem Italienischem und Indonesischem Essen findet man auf den Secret Gilis von Lombok  in der Eco Gili Asahan Lodge.  Das Zeavola Green Pearls Resort engagiert sich fĂŒr das  Dorf nebenan und den Schutz der Korallen auf Ko Phi Phi in Thailand :http://horizonteentdecken.de/eco-outdoor-feeling-pur-im-zeavola-auf-koh-phi-phi-thailand/

Wer sich und seiner/seinem Liebsten etwas Besonderes gönnen möchte oder zum Honeymoon unterwegs ist,  kann sich im Àltesten internationalen Eco Resort BaliŽs, dem Kupu Kupu Barong Villas & Tree Spa by L ` Occitane , nach Strich und Faden verwöhnen lassen, Chef I. Ketut Bagiada kreirt jeden Monat ein neues Gourmet-Menue und die Massage ist göttlich!

Es existieren bereits lokale Projekte, um Plastik zu vermeiden und dieses einzusammeln. DarĂŒber Reden, Schreiben und UnterstĂŒtzen hilft.

Beauty-Produkte nach traditionellem Rezept von ubud botany

Die studierte Botanikerin Dewi von www.ubudbotany.com in UbudÂŽs Kajeng Straße in Bali gibt nicht nur Workshops fĂŒr selbstgemachte, Balinesische Beauty-Produkte und Botanische SpaziergĂ€nge, sondern verwendet von SchĂŒlern eingesammelte, ehemalige Saft- und SchnapsflĂ€schchen wieder. Ausschließlich lokale Farmer-Produkte werden fĂŒr ihre naturreinen Shampoos, Sonnenlotions und Öle verwandt.

www.trashhero.org engagiert sich mit Schulprogrammen und Gemeinden, um auf den PlastikmĂŒll und seine Auswirkungen aufmerksam zu machen. In Thailand, Malaysia, den Philippinen, sogar in New York, ĂŒberall, wo es nötig ist, wird wöchentlich mit VolontĂ€ren der MĂŒll an StrĂ€nden und anderswo gesammelt. Warum nicht mitmachen, statt immer die gleichen SehenswĂŒrdigkeiten mit anderen Touristen abzuhaken? Die Zeiten stehen auf der Webseite.

Von alleine kann der Ozean sich nicht vom Plastik befreien, daher gibt es unzÀhlige Möglichkeiten, sich zu engagieren, wie zum Beispiel hier: http://www.parley.tv/oceanplastic/#parleyair oder: https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/meere/muellkippe-meer/.

 

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Luxury Planet statt Lonely Planet

Es war einmal eine Zeit, da brach Tony Wheeler mit seiner Frau auf, durch die Welt zu reisen. Nach langen Monaten kamen sie fast Pleite zurĂŒck. Sie setzten sich an ihren KĂŒchentisch und schrieben ihr erstes Handbuch nieder. Es verkaufte sich ĂŒberraschend gut. Der Lonely Planet ReisefĂŒhrer war geboren. Einst fĂŒr Traveller gedacht, die sich Zeit nehmem möchten, um Land und Leute kennenlernen zu lernen. Das Budget war so gering wie die Dauer der Reise lang. HandbĂŒcher wie der Lonely Planet und Stefan Loose halfen mit, öffentliche Verkehrsmittel nehmen zu können statt sich von Schleppern, Taxi- und Rischkafahrern ĂŒberÂŽs Ohr hauen zu lassen. Symphatische, saubere GasthĂ€user mit GemeinschaftsrĂ€umen zum Austauschen von Geschichten wurden empfohlen.

Die Zeiten sind entgĂŒltig vorbei. Jetzt gehört der Lonely Planet der BBC. 80 % der darin enthaltenen UnterkĂŒnfte, da steht ihm der Loose-ReisefĂŒhrer in nichts nach, sind Mittelklassehotels und Luxusherbergen, die besonderen Empfehlungen gehören ausschließlich der letzteren Kategorie. Die Behauptung, Empfehlungen beruhen auf Erfahrungen, die unabhĂ€ngig gefĂ€llt werden, sind lĂ€cherlich. Keiner vergönnt es dem Schreiber, wenn er sich vom Luxusresort verwöhnen lĂ€ĂŸt. Nur wem nĂŒtzt es außer ihm? Der Luxusreisende interessiert sich garantiert nicht fĂŒr diese HandbĂŒcher. Der Budgettraveller Ă€rgert sich ĂŒber unnötigen Ballast.

Emmisionsschutz und Umweltbewußtsein werden selbstverstĂ€ndlich ebenfalls behandelt, ist ja gerade in Mode. Sollte eine Unterkunft keine Aircondition anbieten, wird die bemĂ€ngelt. Sehr umweltfreundlich!

Ist das Buch von seiner GeschwĂ€tzigkeit noch nicht schwer genug, werden die Unterschiede von Bahn, Bus, Flug, geliehendem Auto mit oder ohne Chauffeur beschrieben. Ein sinnvolles Buch fĂŒr gebildete Budgetreisende und ein mehrere Kilo schweres Luxury Planet Handbook fĂŒr Neulinge oder diejenigen, die mit Chauffeur unterwegs sind, wĂ€re eine Option, die beide zufriendenstellt.