Alle Beiträge von Doris Krumm

Thierry Mugler Photo

Kultur und Couture endlich wieder in München

Große Veranstaltungen wie Konzerte müssen weiter auf sich warten lassen. Aber vereinzelte Lichtblicke wie das Museum fünf Kontinente erhellen die Kultur-reduzierte Zeit. Schöne Ballkleider bleiben erstmal im Schrank, jetzt bleibt Zeit, die exzentrische Couturissime Thierry Muglers in der Hypo-Kunsthalle zu bestaunen. Kein Wunder, dass er für “Macbeth”ausschweifende, schwelgerische Theater-Kostüme inszeniert hat. Mit atemberaubenden Materialien wie Metall, Federn, Latex und Vinyl überrascht er seit 30 Jahren die Modeszene und uns. Die Ausstellung Couturissme präsentiert auch sein fulminantes Musikvideo für George Michael´s “Funky” mit den damals berühmtesten Supermodels der 90iger wie Eva Herzigova Linda Evangelista, Nadja Auermann und Tyra Banks. Noch bis zm 30. August 2020 hingehen!

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Filmfest-Feeling light mit Pop Up Kino Open Air

Das Filmfest München wurde abgesagt, aber das Festivalgefühl  soll nicht ganz untergehen!

Mit dem neuen Format FILMFEST MÜNCHEN POP-UP werden im Juli und August 2020 der Film und der Sommer in der Stadt gefeiert – getreu dem traditionellen Motto Sommer – Sonne – München. In Kooperation mit dem PopUp Autokino München sowie dem Kino am Olympiasee präsentiert das FILMFEST MÜNCHEN unter freiem Himmel sieben brandneue Film- und Serienproduktionen – und zwar ausnahmslos als Weltpremieren und in Anwesenheit von Premierengästen.

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Die Fantasie im Völkerkundemuseum auf Reisen schicken

Reisen in ferne Länder sind kompliziert oder unmöglich in der Corona-Zeit und zu Hause herum hängen ist frustierend? Endlich ist das Museum fünf Kontinente in München geöffnet und bot mir die Möglichkeit, in meiner Fantasie nach Myanmar zu reisen, um es von einer anderen Perspektive kennen zu lernen. Mein erster Myanmar-Besuch vor 16 Jahren war noch unter der Militärherrschaft. Die Straßen waren so schlecht wie die Busse, die regelmäßig zusammen brachen, die Zimmer ohne Fenster und die Reisemöglichkeiten eingeschränkt.  Mehr über meine späteren Besuche in Myanmar hier:

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DOKfest@home: Die Welt aus einem anderen Blickwinkel sehen

Du hast die Nase gestrichen voll von dem ewig gleichen Thema Corona? Bis zum 24. Mai hast du noch Zeit, die 121 wunderbaren, lustigen, ernsten, inspirienden, schrecklichen, spannenden, wahren Dokumentarfilme aus aller Welt beim DOKfest@home zu erleben. Klar, es ist nicht dasselbe, diese im Kino zu bewundern, die Filmschaffenden live zu erleben und anschließend mit diesen und anderen Filmliebhabern zu diskutieren.

Wie? Einfach auf die Webseite gehen, in den Reihen einen Film raussuchen, den Trailer anschauen und auf Ticket kaufen gehen. Live Interviews runden das Programm für Neugierige ab. Anschauen geht mit einem Smart-TV, das Netzkabel am Router anschließen, den Webbrowser aufrufen oder den Computer mit einem HDMI-Kabel an den Fernseher anschließen.

Meine Filmtipps:

Spaß in dieser wenig lustigen Zeit machen die Pastafarians in “I, Pastafari, a Spaghetti Monster Story” von Michael Arthur, die für ihr Nudelsieb auf dem Kopf als Religion vor Gericht kämpfen, urkomisch und bitterernste Satire, anschauen!

I, Pastafari möchte sein Recht auf ein Passbild mit Nudelsieb auf dem Kopf als religiöses Accesoire erkämpfen

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7 Überlebens-Tips für Singles während der Corona-Kontaktsperre

Dir fällt zu Hause wegen der Corona-Virus-Kontaktsprerre die Decke auf den Kopf? Aber nicht doch, es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich zu Hause die Zeit zu vertreiben oder gar kreative Möglichkeiten zu entdecken.

1. Influenza werden? Andere anstecken?  Besser nicht, aber die Menschen für die wichtigen Dinge im Leben zu Influencen, wäre eine sinnvolle  Abwechslung für Influencer oder solche, die es werden wollen.  Es wird Zeit, zusammen zu halten und statt Raff-Gier nachhaltige, kreative Ideen zu entwickeln, um diesen Planeten weiterhin lebenswert zu erhalten. Das ist dringend notwendig, der Corona-Virus ist leider nicht das einzige Problem auf der Welt, auch wenn es im Moment von den Medien so dargestellt wird!

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Bangkok und die Welt im Ausnahmezustand

Beim Anflug auf  Bangkok empfing uns extremer Feinstaub- und Abgasnebel. Davon sterben jährlich sehr viele Menschen, ist aber nicht ansteckend. Ansteckend ist die Geldgier der Konzerne auf bestimmter Politiker, die nichts gegen die Umweltverschmutzung tun. Glauben diese, es betrifft sie nicht?

Anflug nach Bangkok 20.03.20

Ein einziges Gespächsthema beherrschte die Restaurants und Guesthäuser Bangkoks: der Corona Virus und wie wir am schnellsten nach Hause kommen. So viele neue Bekanntschaften hatte ich noch nie in Bangkok gemacht. Flüge wurden stündlich annulliert, jeden Tag gab es eine andere Fluggesellschaft, die nicht mehr flog. Bevor ich auftauchen konnte, schloss meine Airline Emirates, bei der ich meinen Flug am 22. April vorverlegen wollte, rechtzeitig Ihr Büro auf unbestimmte Zeit. Andere hatten mit ihren Airlines mehr Glück und konnten gratis! umbuchen.

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Wegen Corona vom Traumstrand in Sumatra nach Bangkok zwangs-geflüchtet

Nach all den Schwierigkeiten vor meiner Einreise landete ich glücklich in Sumatra, Indonesiens größter Insel. Lange hatte ich gezögert, dorthin zu fahren, schließlich gab es immer wieder Naturkatastropfen wie den Tsunani 2003, Vulkanausbrüche mit wochenlangem, dunklem Himmel und 2009 ein Erdbeben bei Padang, das über 1000 Todesopfer forderte.

Ich fand die Eco-Lodge “La Rimba”, unweit von Padang im Westen Sumatras, nur mit deren privatem Boot zu erreichen und hatte Glück, gerade wollte eine Gruppe Franzosen auch dorthin.  Angekommen, meinte ich, im Paradies zu sein. Meeresrauschen, Vogegezwitscher und Grillenzirpen waren die einzigen Geräusche, davon hatte ich nicht mal geträumt! Klimaanlagen sind hier unütz, es weht immer eine frische Brise, nachts wurde es sogar angenehm kühl.

jeden Nachmittag kühlte ein Regenguss die Luft ab

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Klimawandel extrem: Greenwashing in Singapur

Ist dieser Planet noch zu retten?

Das ging mir durch den Kopf, als ich in klimatisierten Bussen und U-Bahnen durch Singapur, das sich für die „grünste“ Stadt der Welt hält, fuhr, ausstieg und schweißgebadet saunierte, ohne das obligatorische Kühlbecken. Schon jetzt, 2020, ist es fast unerträglich, sich im Freien aufzuhalten. Die Straßen sind mit Bäumen gesäumt, viele schöne Gärten und Dschungel-artige Nationalparks laden zum Spazieren ein, um den Abgasen zu entfliehen. Zwecklos, ein horrender Verkehr mit brandneuen, teuren Autos auf sechs- bis zehnspurigen! Straßen und eisgekühlte Gebäude heizen die Stadt am Äquator mit ihren Klimaanlagen zusätzlich auf.

Klimaanlagen-Gasse in Little India

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Mein Zwangsaufenthalt in Singapur: Sauna oder Eisschrank

An der Malayischen Grenze zu Singapur, 23 Uhr: der junge Beamte schüttelte den Kopf, als er meinen Pass sah, der sei nur noch 5 Monate und 27 Tage gültig, da könne ich nicht einreisen, er muss noch mindestens 6 Monate gültig sein. Ein Riesenschreck durchfuhr mich! Ist Fortuna auf psycholgischem Kriegspfad mit mir? Ende Januar wollte ich schon nach Malaysia fliegen, was mir wegen fehlendem Rückflugticket verweigert wurde. So verspätete sich meine Weiterreise und vor lauter Ärger vergaß ich mein Pass-Ablaufdatum. Der Vorgesetzte hatte Verständnis, verpasste mir einen Einreisestempel und organisierte mir eine Mitfahrgelegenheit mit dem nächsten Bus.

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Urwald in Sarawak, Borneo verzweifelt gesucht!

Kuching, die Stadt der Katzen, im Südlichen Borneo, empfing mich mit brütender Hitze. Verschwitzt schlängelte ich mich zwischen den Autos durch, die mit ihren Klimaanlagen für noch mehr Wärme sorgten.

Vereinzelte Streetart-Wandmalerien und die spiralförmige Brücke über den Fluß erhaschten meine Aufmerksamkeit, auf der anderen Seite winkte der Orchideen-Garten. Hier konnte ich endlich frische Luft schnappen, eine Seltenheit auf meiner bisherigen Reise durch abgasschwangere Städte, und die farbenprächtigen Blumen genießen.

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