Schlagwort-Archive: Thailand

Bangkok und die Welt im Ausnahmezustand

Beim Anflug auf  Bangkok empfing uns extremer Feinstaub- und Abgasnebel. Davon sterben jährlich sehr viele Menschen, ist aber nicht ansteckend. Ansteckend ist die Geldgier der Konzerne auf bestimmte Politiker, die nichts gegen die Umweltverschmutzung tun. Glauben diese, es betrifft sie nicht?

Anflug nach Bangkok 20.03.20

Ein einziges Gespächsthema beherrschte die Restaurants und Guesthäuser Bangkoks: der Corona Virus und wie wir am schnellsten nach Hause kommen. So viele neue Bekanntschaften hatte ich noch nie in Bangkok gemacht. Flüge wurden stündlich annulliert, jeden Tag gab es eine andere Fluggesellschaft, die nicht mehr flog. Bevor ich auftauchen konnte, schloss meine Airline Emirates, bei der ich meinen Flug am 22. April vorverlegen wollte, rechtzeitig Ihr Büro auf unbestimmte Zeit. Andere hatten mit ihren Airlines mehr Glück und konnten gratis! umbuchen.

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Alles wegen Corona: Vom Traumstrand in Sumatra nach Bangkok zwangs-geflüchtet

Nach all den Schwierigkeiten vor meiner Einreise landete ich glücklich in Sumatra, Indonesiens größter Insel. Lange hatte ich gezögert, dorthin zu fahren, schließlich gab es immer wieder Naturkatastropfen wie den Tsunani 2003, Vulkanausbrüche mit wochenlangem, dunklem Himmel und 2009 ein Erdbeben bei Padang, das über 1000 Todesopfer forderte.

Ich fand die Eco-Lodge „La Rimba“, unweit von Padang im Westen Sumatras, nur mit deren privatem Boot zu erreichen und hatte Glück, gerade wollte eine Gruppe Franzosen auch dorthin.  Angekommen, meinte ich, im Paradies zu sein. Meeresrauschen, Vogegezwitscher und Grillenzirpen waren die einzigen Geräusche, davon hatte ich nicht mal geträumt! Klimaanlagen sind hier unütz, es weht immer eine frische Brise, nachts wurde es sogar angenehm kühl.

jeden Nachmittag kühlte ein Regenguss die Luft ab

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Welche Insel ist die Schönste in der Thailändischen Andamanen-See?

Koh Mook, Koh Kradan, Koh Rok, Koh Lipe, Koh Adang, Koh Lanta oder Koh Jum?

Gibt es überhaupt das Paradies? Schon bei Adam und Eva war es nicht ganz perfekt. Für mich findet das Paradies im Kopf statt, wenn ich fühle, es passt, ich bin angekommen, fühle mich unendlich wohl an einem Ort. Absolut paradiesisch waren für mich der Aufenthalt im Viceroy auf Bali, allein die Massagen mit Blütenbad waren traumhaft, ebenso das Tongsai Bay Resort mit eigenem Biogarten und Kino am Strand, weit, aber nicht zu weit weg vom Touristentrubel auf Koh Samui. Bei einer Insel möchte ich einen schönen Strand zum Schwimmern, möglichst auch zum Schnorcheln. Um nicht in der Sonne zu Braten, brauche ich Schatten und einen schönen Bungalow mit Moskitonetz, Hängematte und Fenstern, die ich nachts offen lassen kann, ein für Einheimische unverständlicher Wunsch.

Auf der Suche nach den verlorenen Paradies-Inseln landete ich mit dem Zug in Trang im Süden Thailands. Da der Sleeper ausgebucht war, probierte ich einen Sitzplatz mit Ventilator, eine nicht empfehlenswerte Entscheidung! Von Trang´s Bahnhof konnte ich einfach einen Transfer nach Koh Mook buchen. Angekommen, traf ich diesmal die richtige Entscheidung, das Mook-Garden-Beach-Resort war genau richtig. Es gibt Bungalows für jeden Geldbeutel, überall im Garten laden Hängematten zum Relaxen ein, der kleine Pool hat kühles! Wasser, es ist ruhig, nicht mal Motorradlärm nervt, von überall hat man freie Sicht auf die Bucht und das Restaurant lockt mit leckerem Essen.

Koh Mook´s Steilküste

Von hier läßt sich auch der Dschungel auf verschlungenen Pfaden erkunden, Chefin Dada gibt jede Menge Tips. Baden geht nur bei Flut bei nicht besonders klarem Wasser, weit draußen kann man manchmal schnorcheln.

Koh Kradan

So buchte ich einen Schnorchel-Ausflug nach Koh Kradan und Umgebung. Die schlechte Sicht unter Wasser erinnerte mich an Zeiten vor meiner Laser-Op, alles, was weiter als einen Meter weg war,  war verschwommen. Koh Kradan hat einen wunderschönen Sandstrand mit viel Schatten, wenig Bootsverkehr und außer einigen Resorts mit Restaurants ist die Insel fast unbewohnt, zum Erholen und Schwimmen ideal. Am nächsten Tag auf Koh Rok, nur von Rangern bewohnt und gelegentlich zum Zelten freigeben, war das Wasser klar und wir konnten endlch nach Herzenslust Schnorcheln.

endlich Schnorchelsicht bei Koh Rok

Von Koh Lipe hatte ich bereits viel Gutes gelesen, warum nicht ausprobieren, dachte ich mir. Menschenmassen schälten sich aus den zahlreichen Booten, beziehungsweise enterten diese. Am Pattayastrand wurde ein- und entladen, am Sunrise-Strand auf der anderen Seite säumten wartende Longtailboote den Strand, so daß man sich kaum traute, zu Baden. Die Strände waren mit betonierten Wegen, gesäumt mit den üblichen verdächtigen Restaurants, Massagesalons, Travelagencys ect., zu Fuß erreichbar, trotzdem voller Motorradfahrer.

da fliehen sogar die Möwen am Sunrise Beach, Koh Lipe

Obwohl man theoretisch sogar hier Schnorcheln könnte, buchen die Touristen lieber die angebotenen Schnorcheltouren auf anderen Inseln. Nichts wie weg war mein erster Gedanke und ich nahm am nächsten Tag ein Longtailboot auf die gegenüberliegende Insel Koh Adang.

Koh Lipe von Koh Adang aus gesehen

Koh Adang ist das Gegenteil von Koh Lipe. Man kann in den angebotenen Zelten, im eigenem Zelt oder schönen Bungalows übernachten. Keinerlei Bebauung stört die Natur, zum Essen gibt es ein Restaurant. Endlich konnte ich in den schönen Buchten Schwimmen und Schnorcheln, herrlich enspannend! Am Ende der Bucht am Kliff ging ich den Pfad zum Viewpoint hinauf. Ich war froh, meine Trekkingsandalen dabei zu haben, denn er ist ganz schöne steil und steinig. Von oben sah Koh Lipe wieder ganz unschuldig traumhaft aus! Leider waren die Bungalows nach zwei Tagen ausgebucht, daher konnte ich den Dschungelweg zum Wasserfall oder die anderen Buchten nicht erkunden, vielleicht ein anderes Mal.

ein Strand auf Koh Adang

Die Bootsfahrt nach Koh Lanta mit dem Schnellboot dauerte circa fünf Stunden und ich war froh, ein Buch dabei zu haben, schlafen konnte ich wie einige andere wegen der ruppigen Wellen nicht. Am Pier von Ban Saladan scharten sich sofort Schlepper und Taxi-Fahrer um die ankommenden Touristen, ich setzte mich erstmal in ein kreativ-dekoriertes Café

das „Not a Toy“ Café in Ban Saladan

und fand bald ein schönes Zimmer in der Nähe. Am nächsten Morgen ließ ich mich mit dem Tuk-Tuk, das günstigste Verkehrsmittel, wenn man kein eigenes hat, zum Long Beach fahren und siehe da, ich fand meinen Fast-Traumbungalow! Es gibt keine Bungalows mit Meerblick, die sind für die Restaurants reserviert. Dafür sind es nur ein paar Schritte zum Meer, in dem ich wunderbar  Schwimmen konnte!

auch abends beleuchtet, der Long Beach auf Koh Lanta

Ich lieh mir ein Rad, um die Insel zu erkunden. So entdeckte ich den Relax-Beach, wanderte ein Stückchen weiter südlich, wo eine Bucht ganz für mich allein wartete.  Weiter Richtung Süden hinter dem Klong Nin Beach, der direkt an der lauten Straße liegt, wurde es hügellig, mit meinem Citybike kam ich ganz schön in´s Schwitzen. Dafür wurde ich mit einer schönen, unbebauten Bucht mit wenigen Besuchern hinter dem Diamond Cliff belohnt.

Diamond Cliff, Koh Lanta

Durch Zufall erfuhr ich von der nahen Insel Koh Jum und buchte die Fähre nach Krabi, die dort stoppte, damit ich mit dem Longtailboot zu meinem Resort gelangen konnte. Absolut traumhaft ist es hier! Schöne Strände, ein paar Resorts und das Schönste, hier existiert lokales Leben, es gibt 3 Dörfer mit freundlichen muslimischen Einwohnern. Es geht total entspannt und herzlich zu. Mein geliehenes Rad abschließen? Braucht es nicht, hier kennt jeder jeden. Eine Insel zum wiederkommen!

noch unverdorben, ein Strand von Koh Jum

Umwelt-Tipps:

Schönheit allein reicht natürlich nicht, jeder muss etwas dafür tun! Zum Beispiel seinen Plastik-Konsum reduzieren, indem er oder sie immer seine Wasserflasche auffüllt, statt neu kauft, geht auf Koh Lanta und Koh Jum mit der Trashhero-Flasche gratis oder mit einer anderen Flasche für 5!Baht; auf dem Festland stehen überall die großen weißen Osmosefilter herum, wo jeder seine Wasserflaschen für 1! Baht pro Liter füllen kann! Sich weigern, Smoothies aus Plastikbechern zu trinken, eine unsägliche Mode nicht nur in Thailand,  sondern seinen eigenen Becher mitbringen, in Restaurants essen, die kein Plastikgeschirr verwenden

 

Tipps für die Inseln:

Ko Mook: Im Mook Garden Resort weht immer eine Brise und es ist nicht so heiß wie im Dorf, das nur 10 Minuten zu Fuß entfernt ist, die „Smaragd“ Höhle, ein von Felsen eingeschlossener „Hong“, ein Ministrand, vor 9 Uhr morgens oder nach 4 Uhr nachmittags besuchen, sonst darf man an Riesenschlangen von paddelnden Asiaten im Gänsemarsch vorbeischwimmen.

Ko Kradan: toll zum Erholen und Schwimmen ohne Abgase

Ko Rok: ideal zum Schnorcheln, vorher im Nationalpark erkundigen, ob man in Zelten übernachten kann

Ko Lipe: wer auf viel Trubel, eine betonierte Insel und Ausflüge mit Longtailbooten, ohne am Strand Schwimmen zu können, steht, ist hier an der richtige Adresse

Ko Lanta: hat Strände für jeden Geschmack, mit vielen Restaurants oder fast einsam, mit Partyszene oder ruhig, aber immer entspannt.  Der Klong Nin Beach ist nur etwas für Abgasjunkies. Der Long Beach, wo ich mich in den ruhigen, schönen Blue Sky Bungalows mit Moskitoscreen und -netz inklusive Hängematte auf der Veranda und nur ein paar Metern zum Strand einquartierte, liegt zentral mit Restaurants und Minimarts in der Nähe, mit dem Rad kommt man vom Norden bis vor dem Diamond Cliff im Süden gut voran, weiter südlich wird es hügellig, allerdings sollte man sich vor rasenden Motorradfahrern in Acht nehmen! Toll, unabhängig einkaufen zu können, es gibt lokale Märkte mit Früchten und Gemüse, fast alles, was das Gourmet-Herz begehrt!

Ban Saladan, Koh Lanta

wer zu müde ist, sich seinen Bungalow samt Strand zu suchen, sollte erstmal zur Entspannung im Lanta Chaolay, ein paar Schritte vom Pier, absteigen, schöne Zimmer, perfekt zum Entspannen, nebenan lockt das „Not a Toy“ Café mit Frühstück

Koh Jum

die schönen Loma Sea View Bungalows liegen am Strand, wo man auch gut Schwimmen kann, um zum Dorf mit Shops, lokalen Restaurants und kleinen Frucht- und Gemüsemärkten zu kommen, muß man einige steile Treppen überwinden, dort kann man sich auch ein Rad leihen, für große Europäer leider etwas niedrig gebaut um die Insel schweißtreibend erkunden…

 

 

Nachhaltigkeit Thai-Style mit Leidenschaft & Gourmet-Genüssen im Khum Lanna Eco-Resort, Thailand

Phrao liegt nur knapp ein bis zwei Stunden nördlich vom abgasschwangeren Chiang Mai, die ideale Oase ist das Khum Lanna EcoResort. Vor fast zwanzig Jahren fingen die Besitzer Rachet Wapeetha und seine Frau Yaowanith Boonchoosilp an, ein Holzhäuschen mit vierZimmern zu vermieten, jetzt befindet sich unter dem Gebäude die Rice for Life Ausstellung, die Rachet gerne erklärt. Nicht nur 12 gemütliche Zimmer sind es mehr geworden, sie haben auch einen beneidenswerten, wild aussehenden Bio-Gemüse- und Obstgarten angelegt, in dem zu jeder Saison frische Früchte, Kräuter und Gemüse die Küche erfreuen.

Das Tollste sind die für die Thailändische Küche notwendigen Kräuter wie zum Beispiel Zitronengras und Bergamottblätter, die bei Europäischen Temperaturen gar nicht sprießen. Nachhaltigkeit Thai-Style mit Leidenschaft & Gourmet-Genüssen im Khum Lanna Eco-Resort, Thailand weiterlesen

Radeln im Tempel-Park von Sukhothai, Thai-Massage lernen in Chiang Mai

Nach Überquerung der Burmesisch-Thailandischen Grenze bei Mae Sot war es nicht so einfach, den passenden Bus nach Sukhotai zu finden, erst mussten ein Kanadier, der in Chengdu, China, Jazz! unterrrichtet und ich uns ein Taxi teilen, um zum Busbahnhof zu kommen. In Thailand war es eine halbe Stunden früher, so hätten wir fast noch unseren Bus verpasst. Ich quartierte mich gleich in der Nähe des Busbahnhofs von Neu-Sukhotai im Siri-Guesthaus ein.

Von hier nahm ich am nächsten Morgen einen Songtheow nach Old-Sukhotai und von dort lieh ich mir ein Rad für 30 Baht. Im Park gab es erfeulicherweise viele Bäume und kein Auto- oder Motorradverkehr, so brachte es viel Spaß, die Tempel per Rad zu erkunden.

Überflüssigerweise gab es gelegentlich einen vorbeifahrenden Minibus, der die zahlenden Mitfahrer aufgabelte, die unpraktischerweise auf ihn warten mussten.

auch die Schulklasse hatte viel Spaß auf den Tempeln

Am Nachmittag hörte ich bei einem nahen Tempel Musik und sah eine Menschenmenge sich dazu elegant bewegen. Beim Näherkommen wurde ich ebenfalls aufgefordert, mitzutanzen. Die Thais waren begeistert und ein Mann brachte mir eine kalte, sehr süße Flüssigkeit, die ich unauffällig verschwinden lassen mußte. Nach mehreren Tempel-Umrundungen wurde es mir zu heiß und ich begab mich wieder nach Neu-Sukothai per Bus.

Weiter nach Chiang Mai brauchte der bequeme Bus nur ca. zwei Stunden, die ich sehr genoß nach den furchtbaren Straßen und Bussen in Mynamar! Der Verkehr ist unangenehm stauanfallig, aber  die kleinen Seitengassen im Historischen Zentrum sind schattig und fast Auto- und Motorradfrei, ideal zum Radfahren.

Zufällig war Vollmond und ein Tempel veranstaltete ein Fest, bei dem die Mönche unzählige, schwimmende Kerzen anzündeten.  Ich kaufte wie viele Thais ein Blumenbouquet, mit dem ich dreimal den Tempel umrundete und mir etwas wünschte. Ob der Wunsch wohl in Erfüllung geht?

Die Altstadt scheint neben einigen schönen Tempeln ausschließlich aus Massagesalons und Travelagencys zu bestehen, die alle das übliche wie Elephant-Riding oder -Camp; das letztere ist eher zu empfehlen, da die hin- und herwackelnden Gestelle, auf denen die Touristen sitzen, den Rücken des Elefanten schädigen; Besuchen von Wasserfällen, Höhlen und der Hilltribe-Dörfer, wo die Einwohner wie im Zoo begafft und fotograiert werden und „Flight like a gibbon“, wo man sich im „Dschungel“ an einem elastischen Seil zum Affen schwingen kann.

Ich wollte die Thai-Massage erlernen, so entschied ich  mich für die Old Medical Hospital Massageschool, die sich an dem Physiotherapisten Buddhas, dem „Father Doctor“ Jivaka Komarabhacca orientiert.  Die Thai-Massage ist von der Indischen Ayurvedischen Lehre inspiriert und eine Kombination aus Akupressur der Energie-Meridian-Punkte sowie eine dem Yoga-angelehnte Dehnung. Sie ist eher Energie- statt Körper-Arbeit, um den natürlichen Heilungsprozess zu stimulieren. Das ist sowohl für den Kunden als auch für den Masseur anstrengend.

Zuerst zeigte uns unser Lehrer 15 Positionen, die wir dann an den anderen Teilnehmern ausprobieren durften. Es war alles andere als einfach, sich das alles zu merken! Jeden Tag kamen neue Massagegriffe hinzu, insgesamt 56 in drei Tagen.

die Prüfung ist geschafft!

Am vierten Tag übten wir noch einmal die Praxis, bis wir am fünften Tag geprüft wurden und statt diesem opulenten Blumenstrauß wie die Thai-Kinder, unser Zertifikat bekamen.

Thai-Kinder bekommen bei bestandenem Examens dieses besondere Geschenk, genau auf die Blüten und die Scheinchen schauen!

Mein absolutes Highlight in Chiang Mai war die exzellente Ausstellung in der Seescape Gallery von „Lucktospestive“ von Luck Maisalee, die leider nur noch bis zum 18.März 2018 läuft.

 

„the last supper“ von Leonardo da Vinci, neu interpretiert als the last drunker von Luck Maisalee in der Seescape Gallery, Chang Mai

Tips für Sukhothai und Chiang Mai:

gleich am Busbahnhof von Neu-Sukhothai kann ich das Siri Siri Guesthouse mit sauberen, günstigen Zimmern empfehlen, leicht mit Mapsme zu finden, das Poo-Restaurant nicht weit entfernt an der Hauptstraße hat leckere Küche, mit dem Songtheow kommt man  für 30 Baht nach Alt-Sukhothai  und kann dort ein Rad leihen

In Chiang Mai hatte ich ein sehr schönes, sauberes Zimmer mit schnellem Wifi und Kühlschrank in Grit´s Guesthaus, wer andere Reisende kennenlernen möchte, ist in Julie´s Guesthaus an der richtigen Adresse, die Zimmer sind allerdings weniger schön, gemütlich sitzt man ohne zuviel Abgase in Kat´s Kitchen und kann die tolle Küche unter bunten Lampions genießen, statt die Abgase am Nightmarket an der starkbefahrenen Ringstraße einzuatmen und dort die gleichen Preise zu zahlen…

Abgase inklusive im Nightmarket an der Ringstraße um das Historische Zentrum, Chang Mai

Keine Lust auf zu viele Touristen? Der Kad Manee Market, 5 Minuten mit dem Rad südlich vom historischen Zentrum ist ein netter Food-Nightmarket mit Matten auf dem Boden und kleinen Tischen, wo man sich seinen Hotpot im geborgten Tontopf selber brutzelt.

Im „Art of Paradise“ kann groß und klein surrealistische Fotos ausprobieren, eine schöne Abkühlung und ein Riesenspaß, besonders, wenn man zu mehreren ist! Unbedingt vorher den Handy-Akku aufladen, da die App einen hohen Verbrauch hat.

 

Luftkur & Abkühlung im Flussparadies Sukantara Cascade, Thailand

40 Minuten Fahrt von Chiang Mai entfernt liegt diese Oase der Ruhe, nur der Fluss rauscht in Kaskaden den Berg hinunter. Endlich, nach fünf  Wochen anstrengendem Reisen quer durch Myanmar und ein paar Tagen Sukhotai und Chiang Mai tut es gut, endlich mal frische Luft zu schnappen, um der Hitze, dem Staub und den fast allgegenwärtigen Abgasen zu entkommen.

Die Sukantara Cascade Anlage besticht durch ihr natürliches  Design ganz aus Teak-Holz, liebevoll bis in´s Detail dekoriert, mit vielen Elefanten-Skulpturen, die sich scheinbar im Garten aalen und sogar Stühlen im Elefanten-Design.

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Glücklich planschende Elefanten, die Brücke am Kwai und ihre furchtbare Historie in Thailand

Kanchanaburi gehört zu den heißesten Provinzen Thailands. Die Hauptstadt gleichen Namens ist nicht nur bei Bangkoker Thais ein beliebter Wochenend Hot Spot. Kein Wunder, bei Angeboten wie „Get drunk for 10 Baht, (ca 30 cent) und Restaurants, die sich “Schluck“ nennen.

das muss nicht sein, dieses schöne Café im Sitthisang Haus aus der Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts gibt´s auch…

Dabei gibt es erheblich mehr zu sehen als das, wie Nationalparks und die durch Regisseur David Leans Film berühmte Brücke am Kwai, sowie Zeugnisse deren unrühmlicher Vergangenheit während der Japanischen Besatzung im 2. Weltkrieg.
Nach ein paar Stunden mit dem Bus von Bangkok quartierte ich mich im von Travelfish empfohlenen „Blue Star“ in eine gemütliche Hütte auf dem Fluss ein.

mein Bungalow im Blue Star

Hier ist es herrlich ruhig vom ewigen Verkehr, aber nachts wurde ich von sanftem Geschaukel geweckt, das sich gelegentlich wiederholte. Was war das? Vielleicht waren die Pfähle, auf denen meine Hütte gebaut war, morsch? Ein Bootsgeräusch war auch nicht zu hören, nur gelegentlich planschte ein Waran vorbei. Ein Erdbeben? Das fühlt sich nach meiner Erfahrung auf Bali ähnlich an, eigentlich ein ganz angenehmes Schaukeln, wenn es sich um ein leichtes handelt…Am nächsten Morgen bemerkte ich, dass mein Bungalow mit dem daneben liegendem verbunden war, anscheinend war der Nachbar nachts aufgestanden und in seiner Hütte auf und ab gelaufen, viel Platz hatte er da nicht.

Beim Radverleih ein paar Meter weiter musste ich mich durch den Fundus wühlen, um ein funktionierendes Zweirad für die kurze Radtour zur Brücke am Kwai zu ergattern.

An den unvermeidlichen Souvenirständen vorbei schloss ich mich den anderen Touristen an, die über die Brücke wanderten.

die berühmte Brücke am Kwai

Lautes Bimmeln kündigte einen Zug an und alle verließen die Brücke, beziehungsweise stellten sich in die dafür vorgesehenen Einbuchtungen. Die ursprüngliche Brücke sollte die von Kriegsgefangenen unter horrenden Bedingungen gebaute Bahnlinie nach Myanmar vervollständigen. Der empfehlenswerte War Cemetary und das gegenüberliegende Museum im Zentrum Kanchanaburis zeugen von den 6982 Kriegsgefangenen, die beim Bau der Bahnlinie wegen der schrecklichen Bedingungen umkamen.

die Schneise des Hellfire-Passes

Am Hellfirepass mussten sich die gefangenen Australier, Holländer und Briten sowie die angeheuerten Asiaten mit primitivsten Werkzeugen durch die Felsen schlagen.

Bei der Besichtigung wanderte ich ein Stück den wegen der Hitze  endlos scheinenden Weg mit Blick auf Myanmar entlang, bis ich aufgab. Viele Kriegsgefangene hatten weder genug zu Trinken noch zu Essen und starben elendig. Das kleine Museum und der Hellfirepass sind leicht mit dem Bus von Kanchanaburi zu erreichen.

Zurück nahm ich den Bus zum Sai Yok Noi Wasserfall in Nam Tok, in der Trockenzeit im April war dieser leider nur ein bescheidenes Rinnsaal. Die Zugfahrt von dort zurück nach Kanchanaburi inklusive der Überquerung der Brücke am Kwai war wunderbar entspannend entlang der Felder und des Flusses.

Es war heiß, so beschloß ich, den Erawan Nationalpark mit seinen 7 Wasserfällen zu besuchen. Der Bus brauchte 1 1/2 Stunden und ich dachte mir, da ist es sicher schöner, dort zu übernachten. Tja, alle Unterkünfte waren voll, da blieb nur ein kleines Minizelt übrig. Ab 18:30 schloß das einzige Restaurant am Parkeingang, also blieb mir nichts anderes übrig, als mit der Taschenlampe etwas zu lesen und früh auf dem harten Boden zu versuchen, einzuschlafen.  So wachte ich bei Sonnenaufgang auf und machte mich auf den Weg zum ersten Wasserfall.

ein Pool schöner als der

Keine Menschenseele war unterwegs und so konnte ich in aller Ruhe in den Pools plantschen, die nachmittags voller Touristen sein sollen.

Andere

In der Herrgottsfrühe war es nicht so heiß zum Wandern, aber warm genug, um sich gelegentlich abzukühlen.

Unterwegs war diese Kleidung auf Bäumen aufgehängt, vermutlich, um damit bunte Fotos machen zu können.

Fishspa war hier inklusive, das heißt, kleine Tierchen knapperten an meinen winzigen Hautfetzen und reinigten sie so. Am späten Vormittag war ich wieder zurück, um den Bus nach Kanchanaburi nehmen zu konnen.

beim Elefanten-Füttern im Elephantsworld

Elefanten-Reiten wird leider immer noch in Thailand angeboten, obwohl es den Rücken dieser Tiere schädigt,. Nicht weit von Kanchanaburi  konnte ich einen nicht ganz billigen Ausflug in´s Elephants World Camp buchen, das sich um kranke, schlecht behandelte und unterernährte Elefanten kümmert.

Kein Elefant kommt von derselben Familie, manche freunden sich miteinander an. Nur ihr Mahout darf alles mit ihnen machen, wir sollten lieber von einigen, die schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hatten,  Abstand halten.

Es brachte Spaß, diese wunderbaren Tiere etwas kennenlernen zu dürfen, im Wasser zu schrubben  und zu füttern. Für die älteren mit wenigen Zähnen kochten wir Reis und Gemüse, stampften es und formten es zu Bällchen, anschließend wurden diese vernascht!

der Elefantendame läuft schon das Wasser im Munde zusammen…

Tips für Kanchanaburi:

Alle Sehenswürdigkeiten sind innerhalb Kanchanaburis mit dem Rad zu erreichen, die außerhalb liegenden mit dem Bus. Räder werden überall für 50 Baht am Tag angeboten. Unbedingt den Zug von Nam Tok zurück nehmen, ist viel schöner als auf der Straße und er fährt über die Brücke am Kwai!

Wer im Erawan-Nationalpark übernachten möchte, sollte rechtzeitig reservieren, sonst muß er oder sie mit einem kleinen Zelt vorlieb nehmen. Wertsachen können nirgendwo eingeschlossen werden! Es empfielt sich, so früh wie möglich loszugehen, um den Massen zu entgehen.

dieses leckere Gericht entdeckte ich auf dem Nachtmarkt, hauchdünn gebackenes mit Creme, Eiern und geraspelter Kokosnuß gefüllt, hmmm

Jeden Abend von 18-22 Uhr gibt es einen Nachtmarkt westlich vom Bahnhof in Kanchanaburi mit Thai-Essen, Schuhen, Kleidung, Handyzubehör und was man sonst noch braucht oder nicht. Das Nachtleben beschränkt sich hauptsächlich auf glatzköpfige Ausländer mit Bauchansatz beim Biertrinken an den Straßenbars, für alleinreisende Frauen nicht gerade empfehlenswert.

Besser ist es, sich in ein nettes Restaurant zu setzen wie On´s Issan Thai Vegetarian mit leckerem vegetarischen und veganen Essen an der Mae Nam Khwae Rd, leider gibt es an der Straße nur 2 Tische, im Restaurant kühlt einen die Klimaanlage unangehem ab. In den Guesthäusern am Fluß ein Stückchen weiter rechts die Straße herunter kann man gemütlich essen ohne Straßenlärm- und Abgase inklusive free WiFi.

Das Blue Star Guesthouse hat blitzsaubere Zimmer und Bungalows, im Restaurant, auch ruhig, funktioniert das WiFi sehr gut.

Das wunderschöne Café im Siitisang House ist leider klimatisiert statt mit Holzventilatoren zu kühlen, drinnen sitzen ein paar Thais, vor sich Getränke zum Teil in Plastikbechern! Draußen gibt 2 Tische an der Straße.

das Siri Osot and Boonpong & Brothers House

Interessant ist es, die verbliebenen Kolonialhäuser anzuschauen, daneben kann man auf Schildern ihre Geschichte erfahren. Der Besitzer des obigen Hauses vermittelte mit geheimen Codes zwischen den Gefangenen und ihren Heimatländern, so konnten die Alliierten die Brücke am Kwai erfolgreich bombadieren.

 

Viel interessante Reiseberichte gib´s auch  bei 1001 Reiseberichte…

 

 

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Eco-Outdoor-Feeling pur im Zeavola auf Koh Phi Phi, Thailand

Es war einmal eine wunderschöne Insel in der Andamanensee, Ko Phi Phi genannt.

Zeavola - Island Hopping Activity 4Ein paar Bungalowanlagen und Restaurants siedelten sich an. Mehr und mehr Reisende besuchten die Insel, bis der Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio in der Nähe gedreht wurde. Ein unglaublicher Boom entstand, so daß jetzt ununterbrochen große Fähren an- und ablegen. Die engste Stelle der Insel ist mit häßlichen Baustellen, Souvenirshops, Guesthäusern und Restaurants verbaut.

Ist die ganze Insel überlaufen? Nein, dazu sind die Felsformationen zu unüberwindlich. Nur über einen Dschungelpfad oder mit dem Boot erreichbar, kann man im Laem Tong Bay ein Outdoorparadies am anderen Ende der Insel erleben.

Zeavola - Beach 1 Eco-Outdoor-Feeling pur im Zeavola auf Koh Phi Phi, Thailand weiterlesen

Das Tongsai Bay Resort, eine Oase in Koh Samui

Vor 27 Jahren, Koh Samui in Thailand war noch eine unschuldige Insel, verliebte sich der Vater des jetzigen Besitzers vom Tongsai Bay Resort Khun Gob  in die gleichnamige Bucht. Dort schlief er unter den Sternen und erträumte sich sein Resort, das er ein Jahr später eröffnete.IMG_6411Jetzt ist Koh Samui vom Massentourismus überlaufen, in der Tongsai Bay Anlage merkt man davon nichts. In einem riesigen tropischen Garten, belebt von 60 Arten unterschiedlicher Vögel, Eichhörnchen und Salamandern, verteilen sich weitläufig die Villen. Die riesige Terrasse meiner Villa auf Zeit läd von der Badewanne oder dem Himmel-Bett aus zum Träumen mit Meerblick ein.

Das Tongsai Bay Resort, eine Oase in Koh Samui weiterlesen

Das Tree House, ein Refugium in der grünen Lunge Bangkoks

Auch erfahrene Bangkok-Besucher ahnen nicht, was sie erwartet, wenn sie mit Skytrain und Taxi den Bang Na Pier erreichen, um mit dem Boot den Chao Praya zu überqueren. Mangrovendschungel, durchzogen von erhöhten Holzpfaden, die zu vereinzelten Häusern auf Stelzen führen, lässt den gestessten Reisenden aufatmen. Hier hat sich der Besitzer Frank einen Traum erfüllt, als er im Einklang mit der Natur und den Nachbarn das Bangkok Tree House aus Holz und Glas baute.

IMG_6293aDie ungewöhnlichen, mit liebevollen Details ausgestatteten Baumhäuser auf Stelzen sind dreistöckig, man betritt zuerst das verspiegelte Bad.  Der Toilettenboden ist aus Glas mit Blick auf das Flußbett.

IMG_0004aGeradeaus, von Bambuswänden ummantelt, befindet sich hinter einer Glastür im Freien die Dusche mit Bambusvorhang.

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Hat man die steile, zweiteilige Treppe erklommen, erblickt man sich selbst im Spiegel und erschrickt erstmal wegen der tiefen Aussicht durch den Glasboden. Die Spiegeltür führt in´s Schlafzimmer mit Balkon. Wer möchte, kann auf dem Dach in einer Riesenhängematte nächtigen.

Ich ließ die Schiebetür auf und genoß die frische, kühle Nachtluft, die die bei den Thais heiß-geliebte Klima- unfreundliche Anlage überflüssig machte. Kein Moskito traute sich herein, trotzdem wäre ein verschiebbarer Moskitoschutz ideal.

Ein Teil der Energie speisen Sonnenkollektoren und ein Windrad. Abfälle werden recycled, Plastik bei jeder Buchung aus dem Fluß gefischt, eine unendliche Aufgabe! In dem Restaurant auf mehrern Ebenen läßt es sich herrlich im Grünen frühstücken, das Dinner ist allerdings etwas überteuert, den Fruchtsalat macht jeder Straßenhändler besser. Alle Zutaten stammen von lokalen Bio-Farmern, die ihre Spezialitäten selber herstellen.

IMG_6300aHerrlich ist es, mit dem Rad im saftigen Grün die Gegend zu erkunden. Am Wochenende sollte man den „Floating“ Market in der Nähe erradeln, in dem man von selbstgemachten, ungewöhnlichen Leckereien kosten kann, ohne von Touristen-Busladungen überrannt zu werden.

IMG_0013aIMG_0008aIMG_0010aEin Paradies für Entdecker!

IMG_0012aHier kaufen die Einheimischen Insider günstig ein!

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Schlangen jetzt fangfrisch auf den Tisch!
Schlangen jetzt fangfrisch auf den Tisch!

 

Alle Infos unter: http://www.bangkoktreehouse.com

Mitglied bei http://www.greenpearls.com, wo auf hohen Standart, Ökologie und Gastfreundschaft besonderen Wert gelegt wird.

 

 

Empfehlungen unter www.tripadviser.com