Galeria Gourmet Award f√ľr Sternekoch Bobby Br√§uer vom Genu√ütempel „Esszimmer“

Gastronomen, Sterne-, Hauben- und Spitzenk√∂che wie Heinz Winkler, Hans Haas und nat√ľrlich Alfons Schuhbeck trafen sich diese Woche im Galeria Gourmet-Tempel am M√ľnchner Marienplatz, um den Galeria Gourmet Award, pr√§sentiert von der S√ľddeutschen Zeitung, f√ľr die besten, innovativsten gastronomischen Konzepte der letzten zwei Jahre zu feiern.

Zuerst wurde Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann f√ľr sein Lebenswerk mit einer Riesenflasche Schlumberger, dem Mitsponsor, geehrt.

Sternekoch Hans Haas / Leiter der Jury, Gewinner des Gourmet Awards Bobby Br√§uer, Frau Ann-Christina Eylmann / Gesch√§ftsf√ľhrerin der GALERIA Kaufhof am Marienplatz und Frau Nina Bovensiepen / Ressortleiterin der S√ľddeutschen Zeitung bei der Preis√ľbergabe

Die f√ľnfk√∂pfige Jury unter dem Vorsitz des Tantris-K√ľchenzauberers Heinz Haas, Weinexpertin Sigrid Brantl,¬† der Leiter der Galeria Gourmet-Abteilung Thorsten Hohnheit, sowie S√ľddeutsche Zeitung – Lokal-Redakteur Franz Kotteder und SZ-Ressortchefin M√ľnchen Nina Bovensiepen durften die zehn Nominierten testen.

Exzellente Qualit√§t und Service zeichnen alle aus, den Werneckhof in Schwabing, der japanische mit zeitgem√§√üer europ√§ischer K√ľche vermengt, Grill & Grace im Westend, bei denen der Kunde selber grillt, das „Les Deux“ im Sch√§fflerhof, das an mediterrane Fischlokale erinnernde „Pescheria“, „Upper Eat Side“ in Giesing, „Max Pett“, das zeigt, das vegane K√ľche durchaus Gourmetstandard haben kann, das franz√∂sisch-italienische „Marais Soir“ im Westend, die „Dorfwirtschaft“ am Dom, der Augustiner Kosterwirt, das „Huckebein“ im Stil eines Pariser Bistos und das Esszimmer in der BMW-Welt, bekocht vom vielfach pr√§mierten Sterne-Koch Bobby Br√§uer.

Nicht ganz unerwartet konnte sich letzterer √ľber seine Auszeichnung freuen. Sein Chef, Michael K√§fer war ebenfalls anwesend, dessen Frau erz√§hlte, da√ü der mit 10000 ‚ā¨ dotierte Preis an Stiftungen zur Kinder- und Altenhilfe gespendet wird.

Anschlie√üend labten sich die G√§ste wie G√ľnther Jauch an den k√∂stlichen Spezialit√§ten der Galeria Gourmet-Abteilung, darunter frische Austern und handger√ľhrte Pralinen.

Pralin√©s frisch anger√ľhrt vef√ľhrten die G√§ste Foto by DK

Bei exzellenten Weinen, frischem Schlumbergersekt sowie dem w√ľrzigen Witzigmann-Champagner und interessanten Gespr√§chen nahm der Abend erst sp√§t ein Ende.

 www.bmw-welt.de

www.tantris.de

www.sueddeutsche.de/ 

 

 

Auf der Suche nach Costa Ricas Natursensationen

 

Costa Rica, die Alternative zum Europ√§ischen Winter,¬† kann nicht nur mit gutem Fu√üball punkten, angeblich √ľberschlagen sich hier die Natursch√∂nheiten.Costa Rica 112

Daher f√§llt die Entscheidung, wo ich zuerst hinfahren soll, schwer. Karibik oder Pazifikk√ľste,¬† Vulkane ohne Ende, manche sehr schwer erreichbar, sowie Nationalparks, die sich gegenseitig Konkurrenz machen, wechseln sich ab. Das ist noch gar nichts, manche Gegenden sind f√ľr Raub√ľberf√§lle bekannt, giftige Schlangen, Zecken, Riesenameisen und andere nette Tiere lassen keine Langweile aufkommen.

Den Flug habe ich trotz des

am M√ľnchner Flughafen im Winter
der M√ľnchner Flughafen vor dem Abflug

entsetzlichen ¬®Essens¬® bei Iberia¬† nur mit Cava √ľberlebt. Trotz Schneegestoebers hatte er nur eine Stunde Versp√§tung.¬† Eine Schweizerin im Guesthouse in der Hauptstadt San Jose hatte weniger Gl√ľck, sie brauchte 20 Stunden l√§nger und¬†¬†ihr Gep√§ck ist unbekannt verzogen.

Mich lockte Orosi im Zentralen Hochland, ein netter ruhiger Ort mitOrosi Tal

heissen Quellen. Das schien mir genau das richtige, um meine 5 Wochen anhaltende Erk√§ltung zu kurieren.¬†¬†Bisher halfen weder Tee, Champagner, Partys noch Inhallieren und Ausschlafen. Das k√ľhle Wetter tr√§gt nicht gerade zur Regeneration bei, es ist abends k√ľhle 16 Grad.

Heute bin ich von einem Kaffeplantagenbesitzer, dem wir halfen, Costa Rica 027seine zahlreichen Hunde und Katzen zu waschen und mit Antiläusemittel

this cat is not amused
this cat is not amused

einzureiben, zum Salsa Tanzen eingeladen, leider erreiche ihn telefonisch nicht auf seinem H√ľgel.

Die heissen Quellen stellen sich als normale Schwimmbecken, deren Wasser angeblich von den Quellen des Vulkans gespeist werden, heraus,  nicht besonders romantisch! Heute sind sie geschlossen, zum Besuchen des Vulkans oder des tierreichen Nationalparks 20 km entfernt ist das Wetter zu schlecht.

Also bin ich mit einigen jungen Amerikanern, die anscheinend genug Bares haben, wochenlang herumzuh√§ngen, einer unentspannten Berlinerin am Beginn ihrer ¬®Weltreise¬®,¬† die das Buch „Lateinamerika f√ľr Anf√§nger“ und die Weltreiseausgabe von Geo dabei hat, sowie einer Amerikanerin, die erforscht, wie die Einheimischen sich das relativ teure Leben hier leisten k√∂nnen, auf¬†¬†ein Rockkonzert im Nachbarort Paraiso gefahren.

Die Einheimischen, Ticos genannt, verliessen einer nach dem anderen den Saal, das sagt alles! So nahmen wir noch einen Drink in einer der zwei Bars in Orosi, in der einige Ticos Karaoke probierten. Nur der Gem√ľsehaendler stach als exzellenter Schmuses√§nger hervor.

Nach Puerto Viejo an der Karibikk√ľste entfloh ich dem schlechten Wetter des Hochlands, leider ging bisher nicht die Post ab. Da haben die Schreiberlinge vom Lonely Planet mal wieder masslos √ľbertrieben. Auch in Sachen „Hotel Tips“ wurde offensichtlich das Werbe Budget der Luxusresorts Costa Ricas ordentlich angezapft, f√ľr preiswerte Unterkuenfte Costa Rica 156war dann nicht mehr viel Platz und Zeit.

Zwei M√§nner und eine Frau braucht es, um vor dem Schild: „Marihuana forbidden“ eine Riesent√ľte zu drehen, untermalt von Gitarrengeklimper.¬† Immerhin wurden wir heute bei Sonnenuntergang mit dem Blick auf die Surfer und wunderbarer Gitarrenmusik verw√∂hnt. Bernadette aus W√ľrzburg und ich testen eine Bar mit ohrenbet√§ubender Musik, in der es 2 for 1 Beer gab. Um unsere Ohren zu schonen, ziehen wir weiter und landen bei Mangos Bar, in der eine gut abgehangene Rockband spielt. Nicht gerade karibisch, aber die Cocktails enthalten ordentlich Musik und die Stimmung ist gut.

Im nahegelgenen Cahuita gibt es einen Dschungelpfad im Mini-Nationalpark, der Spinnen, Schlangen und Reiher bietet.

Mancher l√§uft mit F√ľhrer durch die Gegend, v√∂llig unn√∂tig, die Affen und anderes Getier sind leicht zu sehen, wenn sie nicht vom Gruppenl√§rm verscheucht werden. Drei Waschb√§ren lassen sich davon nicht abschrecken und klauen zwei Amerikanerinnen am Strand direkt vor unseren Augen eine Ananas aus der Tasche!

Grenze Costa Rica/Panama
Grenze Costa Rica/Panama

Wirklich aufregend ist es nicht und zum Schnorcheln im Moment zu windig, daher folge ich dem Rat von Bekannten, die Islas del Toro im nahen Panama auszutesten.¬† Es wird spannend am Grenz√ľbergang, am Schienenstrang entlang zu balancieren, w√§hrend riesige Lastw√§gen vorbeirauschen. Auf der Suche nach Costa Ricas Natursensationen weiterlesen