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Costa Rica Vulkan Poas

Auf der Suche nach Costa Ricas Natursensationen

Von San José über Orosi, Puerto Viejo, Cahuita, Islas del Toro in Panama, Uvita, Dominical auf den Chirripo.

Costa Rica, die Alternative zum Europäischen Winter,  konnte 2014 nicht nur mit gutem Fußball punkten, angeblich überschlagen sich hier die Naturschönheiten. Vor allem wollte ich diesem Winter entfliehen!

am Münchner Flughafen...
vor dem Abflug in München…

Den Flug hatte ich trotz des entsetzlichen ¨Essens¨ bei Iberia  nur mit Cava überlebt, der wegen des Schneegestöbers nur eine Stunde Verspätung hatte.  Eine Schweizerin im Guesthouse in der Hauptstadt San Jose war mit weniger Glück behaftet, sie brauchte 20 Stunden länger und  ihr Gepäck war unbekannt verzogen.

Die Entscheidung, wo ich zuerst hinfahren sollte, fiel schwer. Karibik oder Pazifikküste,  Vulkane ohne Ende, manche sehr schwer erreichbar, sowie Nationalparks, die sich gegenseitig Konkurrenz machten, wechselten sich ab. Das war noch gar nichts, manche Gegenden sind für Raubüberfälle bekannt; giftige Schlangen, Zecken, Riesenameisen und andere nette Tiere lassen keine Langweile aufkommen. Auf der Suche nach Costa Ricas Natursensationen weiterlesen

bei Cartagena, Kolumbien

Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand

  Es gibt Menschen, denen bricht beim Wort “tropische Hitze” bereits der Schweiß aus, sie sind überzeugt, in warmen Gefilden nicht ohne Klimaanlage auskommen zu können. Nun, als umweltfreundliche Maßnahme wollte ich mal das Hängemattenfeeling am kolumbianischen Karibikstrand testen.

Nur ein Karzensprung von Cartagena entfernt erreicht der strandhungrige Reisende mit dem Schnellboot die Landzunge Playa Blanca. Direkt am Strand wurden wir abgesetzt und wateten an Land. Die Argentinierinnen, die mir in Medellin begegnet waren, kamen mir entgegen, hatten aber leider keine Zeit, mir Tips zu geben, so schnell raste das Boot wieder zurück.

Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand

Vereinsamte “Cocktail-Bars” und “Restaurants” mit Hängematten säumten den sehr übersichtlich belebten Strand. Endlich entdeckte ich eine Gruppe junger Südamerikaner und fragte, ob eine Unterkunft verfügbar war? Ja, eine Hängematte wäre noch frei, die gleich getestet werden mußte mit meinem Buch über die Entstehung der Kolumbianischen Drogenkriege und dessen Ende.

Nach und nach wurden die fast durch die Bank gutaussehenden Mitbewohnern zutraulich und sprachen mich an. Sie waren Studenten aus Chile und zwei von ihnen unterhielten sich in hervorragendem Deutsch mit mir. Beim sehr einfachen Abendessen war es stockdunkel, nur wenige Kerzen ließen gerade so die Teller erkennen.

Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand
das Luxus-Bad…

Plötzlich ein gellender Schrei! Ein junger Chilene wurde von einem Mini-Scorpion gebissen! Er krümmte sich vor Schmerz. Der Koch erschien mit einem glühenden Stück Holz, mit dem er anscheinend einen Zauber veranstalten wolle. Da zogen wir es vor, ein Motorrad vom Hospital zu organisieren. Wir zogen vorsichtshalber unsere Sandalen an.

Nachts in der Hängematte war es nicht wirklich gemütlich und trotz Decke und tropischem Klima reichlich windig und kühl. Sogar die Männer froren! Am Morgen war der Patient wieder gesund zurück, aber niemanden hielt es hier. Zum Schnorcheln war es zu stürmisch, die Cocktailbars verlassen, das Essen zum Davonlaufen, ebenso die sanitären Primitivst-Anlagen, da packten wir lieber unsere Sachen und nahmen den Bus zurück nach Cartagena.

Umweltfreundlich nächtigen am Kolumbianischen Karibikstrand