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Eine Genuß-Gala der Extraklasse beim Eckart 2015

Der Eckart-Witzigmann Preis feierte sein 10jÀhriges JubilÀum

Die Liebe zu Genuß und Innovation war deutlich zu spĂŒren bei der Verleihung des internationalen Eckart Witzigmann Preises im BMW-Museum. BMW-Vorstand Dr. Friedrich Eichiner betonte den Einfluß Witzigmanns in der BMW Betriebsgastronomie, in der leckere KĂŒche mit gesunder ErnĂ€hrung fusionieren.

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann lobte seine PreistrĂ€ger als gatronomische „LeuchttĂŒrme“ von außergewöhnlichem Ideenreichtum und ebensolcher QualitĂ€t.

Seit unfaßbaren 47 Jahren wird die Familie Troisgros fĂŒr ihr“Hotel Moderne“ in Roanne mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet.  Michel und Marie-Pierre Troisgros erhielten stellvertretend fĂŒr die ganze Familie den Eckart fĂŒr Große Kochkunst.  Laudator Witzigmann lobte nicht nur die Kochkunst und KreativitĂ€t, sondern auch die Disziplin und Wirtschaftlichkeit, die ĂŒber Jahrzehnte andauert.

Michel und Troisgros mit Eckart Witzigmann
Michel und Marie-Pierre Troisgros mit Eckart Witzigmann

Massimo Bottura (Eckart 2015 fĂŒr Innovation) bewies Entertainment-QualitĂ€ten, als er von einem Besuch bei Eckart Witzigmann erzĂ€hlte, der sein VerstĂ€ndnis von großer Kochkunst nachhaltig beinflußte.

Eckart PreistrĂ€ger 2014 fĂŒr Kreative Verantwortung und Genuß Jon Rose kam gerade aus Nepal eingeflogen, wo er mit seiner  Organisation waves4water Hilfsprojekte unterstĂŒtzt. Sein Preisgeld nutzte er, auf den von Taifunen zerstörten Inseln der Philippinen die Bevölkerung mit Wasserfiltern zu versorgen.

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Surfer und waves4water GrĂŒnder Jon Rose

Der diesjĂ€hrige Eckart fĂŒr Kreative Verantwortung und Genuß ging an den DĂ€nen Claus Meyer. Der Vorreiter der Nordic Cuisine, „noma“ Restaurantbesitzer und Unternehmer meherer Manufaktoren unterstĂŒtzt mit seiner Stiftung „Melting Pot“ unter anderem Menschen in Bolivien, sich in der Gastronomie selbstĂ€ndig zu machen. Sein von der BMW-Group gesponsertes Preisgeld von 10000 € will er fĂŒr ein Ă€hliches Projekt in New York verwenden. Er erzĂ€hlte launig in fließendem Deutsch vom Einfluß von Franz Beckenbauers  Fußballspiel auf seinen Stil, ein Restaurant zu fĂŒhren und die ErnĂ€hrung zu revolutionieren.

Dr. Friedrich Eichiner, Claus Meyer Nielsen (Kategorie Kreative Verantwortung und Genuss: Claus Meyer : Armut mit Genuss bekŠmpfen), Massimo Bottura (Kategorie : Innovation: Massimo Bottura - Humanist am Herd), Michel Troisgros und Frau Marie-Pierre (ECKART 2015 fŸr Gro§e Kochkunst / Kategorie : Die magische Gabe),Ulrike Thieltges (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : Seele der Gastfreundschaft), Eckart Witzigmann, Chefsommelire Melanie Wagner (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : AnwŠltin der Weinkultur), Klaus Erfort (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : Wahrheit auf dem Teller) ECKART 2015 Gala / 11. Verleihung des Internationalen Eckart_Witzigmann Preises im BMW Museum in MŸnchen am 20.10.2015 (c.) ECKART 2015
Dr. Friedrich Eichiner, Claus Meyer Nielsen (Kategorie Kreative Verantwortung und Genuss: Claus Meyer : Armut mit Genuss bekŠmpfen), Massimo Bottura (Kategorie : Innovation: Massimo Bottura – Humanist am Herd), Michel Troisgros und Frau Marie-Pierre (ECKART 2015 fŸr Gro§e Kochkunst / Kategorie : Die magische Gabe),Ulrike Thieltges (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur
SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : Seele der Gastfreundschaft), Eckart Witzigmann, Chefsommelire Melanie Wagner (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur
SŠulen der neuen deutschen Gastronomie / Kategorie : AnwŠltin der Weinkultur), Klaus Erfort (ECKART 2015 fŸr Lebenskultur
Den Eckart fĂŒr Lebenskultur erhielten UlrikeThieltges vom Drei-Sterne-Restaurant „Sonnora“ in der Eifel fĂŒr höchste Gastgeberkultur und Klaus Erfort fĂŒr seine raffinierte Kochkultur im SaarbrĂŒcker „GĂ€stehaus Erfort“. Die Winzerin und SommeliĂšre Melanie Wagner, die die Gala-GĂ€ste zum ApĂ©ritiv mit ihrem Champagner-verdĂ€chtigen RosĂ© verwöhnte, freute sich ĂŒber ihren Eckart fĂŒr „horizonterweiternde“ Interpretation der Weinkultur.
Das Königshof-Restaurant von Carl Geisel war extra geschlossen worden, um erstklassiges Personal fĂŒr das anschließende  Genußfeuerwerk zu haben.  Wie im Sternenhimmel fĂŒhlten sich die GĂ€ste beim 6-GĂ€nge-Menue, kreirt vom Spitzen-KĂŒchenteam mit Kevin Fehling (Hamburg), Fredrik Berselius (New York), MartinFauster (Königshof, MĂŒnchen), Björn Weissgerber (London), Hans Neuner (Algarve), sowie Michel Roth und Eric LĂ©autey (Le Notre, Paris).
ein Dessert zum Dahinschmelzen von
Arabeske vom Schnee-Ei, ein Dessert zum Dahinschmelzen von Michel Roth und Eric LĂ©autey (Le Notre, Paris)
Eckart Witzigmnn und Dr. Friedrich Eichiner bedankten sich zum Abschluß per Handschlag bei allen Beteiligten inklusive dem hervorragenden Serviceteam.

Bar-Legende Charles Schumann verwöhnte zum Ausklang mit eigens fĂŒr die PreistrĂ€ger  zubereiteten Cocktails.

Spitzenköche und Genießer satt bei der Schlemmer-Gala des Busche -Verlags

Das Gourmet-Herz schlug höher letzten Montag im Hotel Vier Jahrezeiten in MĂŒnchenÂŽs Maximiliansstraße. Der Schlemmer- und Schlummeraltas-Verlag lud zur 16. Busche Gala, um die SpitzenkrĂ€fte aus Hotellerie und Gastronomie zu prĂ€mieren. Achzehn Spitzenköche aus Deutschland von Heinz Winkler (Residenz Aschau) bis Lokalmatador Hans Haas vom Tantris und sieben aus Österreich wurden geehrt. Als Gastronom des Jahres konnte sich Eugen Block von der Blockgruppe aus Hamburg freuen, ebenso acht weitere PreistrĂ€ger aus der Gastronomie, unter anderen der Aufsteiger des Jahres Bobby BrĂ€uer vom Esszimmer, MĂŒnchen und Tim Raue vom Sra Bua, Adlon in Berlin als Neueröffnung des Jahres. Hotel des Jahres wurde das Vier Jahreszeiten in MĂŒnchen und der Hotelmanager des Jahres Axel Ludwig ebenfalls vom Vier Jahreszeiten, holte seine Mannschaft mit auf die BĂŒhne, die den Preis mitverdient haben.

Das Entertainment-Highlight war die Verleihung an den Genießer des Jahres Franz Beckenbauer. Laudator GĂŒnther Netzer gab einige Anekdoten zum Besten, wie Franz als Genießer durch die Welt jettete. Einmal in einem Chinesischen Restaurant war ihm nach Sushi zumute und er brachte die Chinesischen Kellner dazu, im Japanischen Restaurant um die Ecke Sushi zu besorgen und in ihrem Lokal zu servieren. SelbstverstĂ€ndlich erfand er auch den Libero-Posten fĂŒr sich, um entspannt weniger laufen zu mĂŒssen. Kaiser Franz konterte lĂ€ssig mit nicht weniger witzigen SprĂŒchen. Als ihm eine SchĂŒrze umgebunden wurde, befĂŒrchtete er gar schmunzelnd, gleich in der KĂŒche eingeteilt zu werden.

Bei der Tombola der Beckenbauer-Stiftung, die Menschen, die in Not geraten oder behindert sind, hilft, konnte man dank vieler Sponsoren wertvolle Preise gewinnen.

WĂ€hrend er noch am selben Abend nach Salzburg zurĂŒckfuhr, genossen die hochkarĂ€tigen GĂ€ste KempinskiÂŽs Gourmet-SpezialitĂ€ten vom Allerfeinsten. Sechserlei Sushi vom Neuseelandhirsch, confierter Hummer auf Papayachutney, die Austernbar, Tagliarini mit frischgeriebenem HerbsttrĂŒffel und acht! verschiedene Desserts verfĂŒhrten zum Schlemmen und Genuß ohne Ende.

Desserttraumbuffet, die noch jungfrÀuliche JubilÀumstorte unter wunderschöner Glasdecke des Vier Jahreszeiten Desserttraumbuffet, die noch jungfrÀuliche JubilÀumstorte unter wunderschöner Glasdecke des Vier Jahreszeiten Desserttraumbuffet, die noch jungfrÀuliche JubilÀumstorte unter wunderschöner Glasdecke des Vier Jahreszeiten

Desserttraumbuffet, die noch jungfrÀuliche JubilÀumstorte unter wunderschöner Glasdecke des Vier Jahreszeiten