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Tips fĂŒr ein wunderbares Barcelona

Die 1,2 Millionenstadt Barcelona wird jĂ€hrlich von 12 Millionen Touristen ĂŒberlaufen, darf man ĂŒberhaupt davon schwĂ€rmen und Tips geben?

Wann ist die beste Zeit? So spĂ€t im Jahr wie möglich, außer wĂ€hrend der Weihnachtszeit scheint meistens die Sonne und die Touristenmassen halten sich zumindest ein wenig in Grenzen.

Wo Übernachten? Ob im Luxushotel, Hostel oder Privatzimmer bei Airbnb, die NĂ€he zum zentralen Placa Catalunya erspart eine Menge Zeit.

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Placa Catalunya

Die nahen Gassen locken mich immer inÂŽs  Barrio Gotico und die Altstadt, in der man sich herrlich verlaufen kann. Shopping Queens werden  im Nobel-H&M in einem historischen GebĂ€ude oder den unzĂ€hligen Boutiquen glĂŒcklich.

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H&M

Ein Deutscher Pilgerwegwanderer fĂŒhrte mich weiter zum Avenguda del Portal del Angel, wo er mir Picasso-Malereien an der Fassade derTouristeninformation zeigte.

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Es gibt so unendlich viel zu endecken, einfach treiben lassen! Vom Placa Catalunya fahren die Flughafenbusse- und U-Bahnen, ein direkter lokaler Bus fĂ€hrt an den Gaudi-Bauten Casa Milla und Casa BatillĂł vorbei zum Parc GĂŒell. Da wĂ€ren wir bereits bei den SehenswĂŒrdigkeiten:

20151120_165317Wer sich beim Eintritt von den Gaudi-Meisterwerken Casa MilĂ  und Casa BatilĂł (um 20 €) bereits ruiniert oder auf GedrĂ€nge keine Lust hat, kann den Parque GĂŒell einfach zu Fuß ohne Eintritt umrunden. Die Aussicht auf Barcelona und den Park von allen Seiten ist wunderbar!

Eingang zum Parque GĂŒell
Parque GĂŒell

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Kulinarik? Hunger? UnzĂ€hlige Tapas Bars erschweren die Wahl. Aus mir nicht erklĂ€rlichen GrĂŒnden stehen an manchen Tagen selbst bei einer ganz normal aussehenden Asiatischen SuppenkĂŒche die Menschen Schlange.

20151120_214637[1]Ich hatte mir Spitzenkoch Albert AdriĂ s TicketÂŽs Restaurant, dass seine Liebe zum Kino reflecktiert, eingebildet. Kollegen hatten mir vom exzellenten Essen in ungezwungener AtmophĂ€re vorgeschmĂ€rmt. 23 Jahre kochte Albert mit seinem Bruder Ferran AdriĂ , dem Erfinder der molekularen KĂŒche, im weltberĂŒhmten El Bulli, in letzter Zeit eröffnete er 5 Restaurants in Barcelona.  Schlange stehen muß beim TicketÂŽs keiner, dafĂŒr 6 Monate bis 2 Jahre warten. Schade, dafĂŒr locken die Ă€lteste Tapasbar Barcelonas, MĂ©son oder das 4Cats in der Altstatt mit wunderschönen Einrichtungen und kulinarischen Köstlichkeiten. Selbst Vegetarier kommen auf ihre Kosten.

20151121_123237AusflĂŒge gefĂ€llig? Beim Bewundern der toll ausgebauten Radwege erfuhr ich zu meiner EnttĂ€uschung, daß nur einheimische Spanier die kostenlosen, allgegenwĂ€rtigen FahrrĂ€der nutzen dĂŒrfen.

20151121_141906Das Kloster Monserrat lĂ€ĂŸt sich ganz einfach ohne teures Touristenticket erobern. Im Internet die Abfahrtszeit vom Placa Espana checken und ĂŒberlegen, wie weit man wandern will, schon gehtÂŽs los. Es lohnt sich, frĂŒh aufzubrechen,  die Wanderwege sind einfach, die Aussicht specktakulĂ€r! Die Madonna im Kloster ganz aus Gold ist natĂŒrlich ein Muß! Warme Kleidung sollte man nicht vergessen, es kann frisch werden.

20151121_151307[1]Sicherheit? Aufgebrochene Autos und TaschendiebstĂ€hle sollen an der Tagesordnung sein, ich durfte eine neue Variation erleben. In der Carrer Santa Anna 16 vor der Joyeria/Bijoria nahe Ramblas stand ein Euronet-Geldautomat, der nur 40 statt 100 Euro auszahlte. Bis jetzt waren weder meine Bank noch Euronet in der Lage, den Betrug zu klĂ€ren und das Geld zurĂŒckzuzahlen. Also am besten direkt bei einer Bank Geld abheben.

Leider war mein Besuch mal wieder viel zu kurz, fĂŒr Salsotecas, Weinberge und die umliegenden Dörfer hatte ich diesmal  leider keine Zeit, aber am Stadtstrand  die Surfer beobachten und die Sonne genießen, das mußte sein.

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Nyepi, das Balinesische Neujahrsfest

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In Ubud umrahmt von den Reisfeldern BaliÂŽs, berĂŒhmt durch das Buch und den Film „Eat Pray Love“,  tat sich Geheimnisvolles in den Hinterhöfen. Furchterregende Figuren wurden zusammengebastelt und ominöse Zeremonien durchgefĂŒhrt.
Foto:DK
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Foto:DK
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Am folgenden Tag war es dann soweit: Paraden mit schrecklichsten Gestalten sollten das Böse austreiben und alles Schlechte vom vergangenen Jahr hinter sich lassen. VergnĂŒgt trugen gross und klein, begleitet von Trommeln und jeder Menge Zuschauern, die furchterregensten Gestalten durch Ubud’s Strassen.

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Foto: DK

Ab Mitternacht, dem Nyepi, sollte man den bösen Geist am Himmel 24 Stunden lang nicht auf sich aufmerksam machen, daher durfte niemand das Haus oder Hotel verlassen, kochen, Licht machen oder gar einen Computer einschalten! DIE Gelegenheit, sich mal vom Digital-Kommunikationszwang entspannt loszulösen!

Nachdem wir uns am Vortag mit Proviant versorgt hatten, ergriffen die GÀste unseres Hotels die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und verbrachten einen Àusserst kommunikativen, relaxten Tag am Pool.

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Harmonie und Rhythmus bewiesen die Gastronomen beim Drachenbootrennen 2014

Rythmus bestimmt unser Leben, ob im Sport oder bei der Arbeit.

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Foto: W.E.

Gastronomen und Sommeliers, darunter Teams vom Geisel/Königshof, die „Wasser-KĂ€fer“ der BMW-Welt, die Gerolsteiner Weinplaces, der SchĂ€ferwirt mit eigens mitgebrachtem Biergarten, Vitus aus Iffeldorf und der Sommelierunion Deutschland, wollten am einzig schönen Tag der Woche auf dem Starnberger See beim Drachenbootrennen beweisen, daß sie es drauf haben. Wikingerhelme wurden nicht ausgegeben, der Trommler am Bug und RudergĂ€nger am Heck fehlten selbstverstĂ€ndlich nicht.

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Team Vitus Foto: W.E.

FĂŒr die Paddler galt es, im Trommelrhythmus mit dem Vordermann gleichzeitig das Paddel einzutauchen und krĂ€ftig durchzuziehen . Wenn das nicht funktionierte, gab es Duschen und verhakte Paddel! Ein Riesenspaß!

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Foto:DK

Es ist nicht bekannt, ob die Schweizer Winzer einen speziellen Zaubertrank zu sich nahmen, denn sie sponserten nicht nur die hervorragenden Weine, sondern waren eindeutige Sieger im Finale. Da stimmte eindeutig der Rhythmus.

Das Schweizer Winzer-Team Foto:DK
Das Schweizer Winzer Sieger Team freut sich ĂŒber den Sieg Foto:DK

Den zweiten Platz belegten das Geisel/Königshof Team, den dritten die „WasserkĂ€fer“ mit Sternekoch Bobby BrĂ€uer und seinem KĂ€ferteam.

Anschließend wurde bei ausgezeichnetem Buffet vom Buchscharner Seewirt mit Schweizer Weinen gefeiert.

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Das Buffet wartet schon…Foto: DK

Im Vorjahr konnte bei toller Musik im aufgebauten Zelt abgetanzt werden, was Beschwerden von Anwohnern nach sich zog.

Starnberger See Foto:DK
Starnberger See Foto:DK

Schweren Herzens mußten daher alle den Sommerabend am See hinter sich lassen. ZurĂŒck im MĂŒnchner Mariandl gibt es zwar keinen See, mit den Schweizern und ihren Weinen wurde angemessen weitergefeiert bis in den spĂ€ten Abend.

Top-organisiert war alles von Jörg Linke & Team von Linke Weinhandelsges.mbH,  Sponsoren waren die Schweizer Winzer, Sommelier Consult, Swiss Wine Promotion, Gerolsteiner, Stölzle und der Buchscharner Seewirt. Der Verein Isardrachen aus Unterschleißheim hielten die Teams auf Kurs.

www.linke-weine.de

www.sommelierconsult.de

www.weinplaces.de

www.sommelier-union-deutschland.de

www.schweizerweine.info

 

 

Ein guter Draht zu Petrus war essentiell fĂŒr MĂŒnchnenÂŽs Sommerfeste 2014!

Bei diesem Teilzeit-Sommer in MĂŒnchen muß der Festveranstalter starke Nerven besitzen. Beim von Ex-OB Christian Ude,  sich im Moment selbst als Taugenichts bezeichnend,  erfundenen Kulturempfang, nun von Neu-OB Dieter Reiter eröffnet, konnten sich die geladenen GĂ€ste ĂŒber den einzig regenfreien Abend der Woche  im Innenhof des Stadtmuseums freuen.

Wir wissen nicht,  was LandtagsprĂ€sidentin Barbara Stamm mit dem Wettergott verhandelt hat, die 2000 geladenen GĂ€ste ihres Empfangs konnten den seltenen lauen Sommerabend im traumhaften Garten des Schleißheimer Schlosses verbringen. Einige Retter des Höhlenforschers Westhauser waren aus SĂŒdtirol, Österreich und Kroatien angereist. Westhauser selbst war nicht anwesend. Er war am 19. Juni aus der Riesending-Höhle bei Berchtesgarden extrem aufwendig gerettet worden. Anstelle von Stars und Sternchen waren engagierte BĂŒrger, die sich zum Beispiel fĂŒr FlĂŒchtlinge und Asylbewerber einsetzen, geladen.

Den ganzen Tag goß es in Strömem, bis es pĂŒnktlich zum aufwendig und kreativ nach dem Motto Land of Milk & Honey dekorierten P1 Sommerfest pĂŒnktlich wie von Geisterhand aufhörte.

Moderatorin Eva GrĂŒnbauer lĂ€ĂŸt sich goldig auf HĂ€nden tragen
Moderatorin Eva GrĂŒnbauer lĂ€ĂŸt sich goldig auf HĂ€nden tragen
Axel Ludwig & Frau
Axel Ludwig & Frau Foto: 4Jahrezeiten

  VierJahreszeiten Kempinski-Chef Axel Ludwig lud wie jedes Jahr in den ĂŒberdachten  goldlamĂ©e-geschmĂŒckten Eingangsbereich des Luxushotels. HummersĂŒppchen, Thai-Curry und Pasta aus dem Parmesanlaib, bestreut mit gehobeltem TrĂŒffel, genossen die 300 GĂ€ste aus Kultur, Show und Wirtschaft. Das Dessert aus Himbeeren, Zuckerwatte und Candybar waren nur etwas fĂŒr ganz SĂŒĂŸe. Schade, dabei gibt in der Lobby normalerweise auf dem Gaumen schmelzende SchokotrĂ€ume…

Nicht nur der in Strömen fließende Vranken Champagner und Lillet-Cocktails brachten die Tanzbeine in Schwung, P1-DJ Petko heizte bis zum frĂŒhen Morgen mit hervorragender Musik ein.

Pasta mit frisch geriebenen TrĂŒffeln Foto: DK
Pasta mit frisch geriebenen TrĂŒffeln Foto: DK

 

 

 

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski - Sommerfest

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Galeria Gourmet Award fĂŒr Sternekoch Bobby BrĂ€uer vom Genußtempel „Esszimmer“

Gastronomen, Sterne-, Hauben- und Spitzenköche wie Heinz Winkler, Hans Haas und natĂŒrlich Alfons Schuhbeck trafen sich diese Woche im Galeria Gourmet-Tempel am MĂŒnchner Marienplatz, um den Galeria Gourmet Award, prĂ€sentiert von der SĂŒddeutschen Zeitung, fĂŒr die besten, innovativsten gastronomischen Konzepte der letzten zwei Jahre zu feiern.

Zuerst wurde Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann fĂŒr sein Lebenswerk mit einer Riesenflasche Schlumberger, dem Mitsponsor, geehrt.

Sternekoch Hans Haas / Leiter der Jury, Gewinner des Gourmet Awards Bobby BrĂ€uer, Frau Ann-Christina Eylmann / GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der GALERIA Kaufhof am Marienplatz und Frau Nina Bovensiepen / Ressortleiterin der SĂŒddeutschen Zeitung bei der PreisĂŒbergabe

Die fĂŒnfköpfige Jury unter dem Vorsitz des Tantris-KĂŒchenzauberers Heinz Haas, Weinexpertin Sigrid Brantl,  der Leiter der Galeria Gourmet-Abteilung Thorsten Hohnheit, sowie SĂŒddeutsche Zeitung – Lokal-Redakteur Franz Kotteder und SZ-Ressortchefin MĂŒnchen Nina Bovensiepen durften die zehn Nominierten testen.

Exzellente QualitĂ€t und Service zeichnen alle aus, den Werneckhof in Schwabing, der japanische mit zeitgemĂ€ĂŸer europĂ€ischer KĂŒche vermengt, Grill & Grace im Westend, bei denen der Kunde selber grillt, das „Les Deux“ im SchĂ€fflerhof, das an mediterrane Fischlokale erinnernde „Pescheria“, „Upper Eat Side“ in Giesing, „Max Pett“, das zeigt, das vegane KĂŒche durchaus Gourmetstandard haben kann, das französisch-italienische „Marais Soir“ im Westend, die „Dorfwirtschaft“ am Dom, der Augustiner Kosterwirt, das „Huckebein“ im Stil eines Pariser Bistos und das Esszimmer in der BMW-Welt, bekocht vom vielfach prĂ€mierten Sterne-Koch Bobby BrĂ€uer.

Nicht ganz unerwartet konnte sich letzterer ĂŒber seine Auszeichnung freuen. Sein Chef, Michael KĂ€fer war ebenfalls anwesend, dessen Frau erzĂ€hlte, daß der mit 10000 € dotierte Preis an Stiftungen zur Kinder- und Altenhilfe gespendet wird.

Anschließend labten sich die GĂ€ste wie GĂŒnther Jauch an den köstlichen SpezialitĂ€ten der Galeria Gourmet-Abteilung, darunter frische Austern und handgerĂŒhrte Pralinen.

PralinĂ©s frisch angerĂŒhrt vefĂŒhrten die GĂ€ste Foto by DK

Bei exzellenten Weinen, frischem Schlumbergersekt sowie dem wĂŒrzigen Witzigmann-Champagner und interessanten GesprĂ€chen nahm der Abend erst spĂ€t ein Ende.

 www.bmw-welt.de

www.tantris.de

www.sueddeutsche.de/ 

 

 

Auf der Suche nach Costa Ricas Natursensationen

 

Costa Rica, die Alternative zum EuropĂ€ischen Winter,  kann nicht nur mit gutem Fußball punkten, angeblich ĂŒberschlagen sich hier die Naturschönheiten.Costa Rica 112

Daher fĂ€llt die Entscheidung, wo ich zuerst hinfahren soll, schwer. Karibik oder PazifikkĂŒste,  Vulkane ohne Ende, manche sehr schwer erreichbar, sowie Nationalparks, die sich gegenseitig Konkurrenz machen, wechseln sich ab. Das ist noch gar nichts, manche Gegenden sind fĂŒr RaubĂŒberfĂ€lle bekannt, giftige Schlangen, Zecken, Riesenameisen und andere nette Tiere lassen keine Langweile aufkommen.

Den Flug habe ich trotz des

am MĂŒnchner Flughafen im Winter
der MĂŒnchner Flughafen vor dem Abflug

entsetzlichen šEssensš bei Iberia  nur mit Cava ĂŒberlebt. Trotz Schneegestoebers hatte er nur eine Stunde VerspĂ€tung.  Eine Schweizerin im Guesthouse in der Hauptstadt San Jose hatte weniger GlĂŒck, sie brauchte 20 Stunden lĂ€nger und  ihr GepĂ€ck ist unbekannt verzogen.

Mich lockte Orosi im Zentralen Hochland, ein netter ruhiger Ort mitOrosi Tal

heissen Quellen. Das schien mir genau das richtige, um meine 5 Wochen anhaltende ErkĂ€ltung zu kurieren.  Bisher halfen weder Tee, Champagner, Partys noch Inhallieren und Ausschlafen. Das kĂŒhle Wetter trĂ€gt nicht gerade zur Regeneration bei, es ist abends kĂŒhle 16 Grad.

Heute bin ich von einem Kaffeplantagenbesitzer, dem wir halfen, Costa Rica 027seine zahlreichen Hunde und Katzen zu waschen und mit AntilÀusemittel

this cat is not amused
this cat is not amused

einzureiben, zum Salsa Tanzen eingeladen, leider erreiche ihn telefonisch nicht auf seinem HĂŒgel.

Die heissen Quellen stellen sich als normale Schwimmbecken, deren Wasser angeblich von den Quellen des Vulkans gespeist werden, heraus,  nicht besonders romantisch! Heute sind sie geschlossen, zum Besuchen des Vulkans oder des tierreichen Nationalparks 20 km entfernt ist das Wetter zu schlecht.

Also bin ich mit einigen jungen Amerikanern, die anscheinend genug Bares haben, wochenlang herumzuhĂ€ngen, einer unentspannten Berlinerin am Beginn ihrer šWeltreiseš,  die das Buch „Lateinamerika fĂŒr AnfĂ€nger“ und die Weltreiseausgabe von Geo dabei hat, sowie einer Amerikanerin, die erforscht, wie die Einheimischen sich das relativ teure Leben hier leisten können, auf  ein Rockkonzert im Nachbarort Paraiso gefahren.

Die Einheimischen, Ticos genannt, verliessen einer nach dem anderen den Saal, das sagt alles! So nahmen wir noch einen Drink in einer der zwei Bars in Orosi, in der einige Ticos Karaoke probierten. Nur der GemĂŒsehaendler stach als exzellenter SchmusesĂ€nger hervor.

Nach Puerto Viejo an der KaribikkĂŒste entfloh ich dem schlechten Wetter des Hochlands, leider ging bisher nicht die Post ab. Da haben die Schreiberlinge vom Lonely Planet mal wieder masslos ĂŒbertrieben. Auch in Sachen „Hotel Tips“ wurde offensichtlich das Werbe Budget der Luxusresorts Costa Ricas ordentlich angezapft, fĂŒr preiswerte Unterkuenfte Costa Rica 156war dann nicht mehr viel Platz und Zeit.

Zwei MĂ€nner und eine Frau braucht es, um vor dem Schild: „Marihuana forbidden“ eine RiesentĂŒte zu drehen, untermalt von Gitarrengeklimper.  Immerhin wurden wir heute bei Sonnenuntergang mit dem Blick auf die Surfer und wunderbarer Gitarrenmusik verwöhnt. Bernadette aus WĂŒrzburg und ich testen eine Bar mit ohrenbetĂ€ubender Musik, in der es 2 for 1 Beer gab. Um unsere Ohren zu schonen, ziehen wir weiter und landen bei Mangos Bar, in der eine gut abgehangene Rockband spielt. Nicht gerade karibisch, aber die Cocktails enthalten ordentlich Musik und die Stimmung ist gut.

Im nahegelgenen Cahuita gibt es einen Dschungelpfad im Mini-Nationalpark, der Spinnen, Schlangen und Reiher bietet.

Mancher lĂ€uft mit FĂŒhrer durch die Gegend, völlig unnötig, die Affen und anderes Getier sind leicht zu sehen, wenn sie nicht vom GruppenlĂ€rm verscheucht werden. Drei WaschbĂ€ren lassen sich davon nicht abschrecken und klauen zwei Amerikanerinnen am Strand direkt vor unseren Augen eine Ananas aus der Tasche!

Grenze Costa Rica/Panama
Grenze Costa Rica/Panama

Wirklich aufregend ist es nicht und zum Schnorcheln im Moment zu windig, daher folge ich dem Rat von Bekannten, die Islas del Toro im nahen Panama auszutesten.  Es wird spannend am GrenzĂŒbergang, am Schienenstrang entlang zu balancieren, wĂ€hrend riesige LastwĂ€gen vorbeirauschen. Auf der Suche nach Costa Ricas Natursensationen weiterlesen

Sri Lanka: Flucht aus Colombo ĂŒber die Berge zu den Elefanten

Fliegen wie die allgegenwĂ€rtigen Raben in Colombo, Sri Lankas Hauptstadt, mĂŒĂŸte man können, um die chronisch verstopften Straßen zu umgehen! Ob Tuk-Tuk, Bus, Taxi oder Limousine, im Stau sind alle gleich. Spazierengehen im stickigen Smog macht reif fĂŒrÂŽs Hochland.

Ella, ein Dorf inmitten von Bergen, ist Annette und mein Ziel. Die neunstĂŒndige Zugfahrt in der Zweiten Klasse ist eigentlich nur fĂŒr gut gepolsterte Hintern geeignet. Damit kann auch Annette nicht aufwarten. Sie hat frĂŒher Charity Events in England organisiert, bis sie die meisten ihrer Sachen in England verkaufte und ihr Haus vermietet hat, um in Asien fĂŒr Charity Organisationen zu arbeiten, was gar nicht so einfach scheint.

Mancher muß nicht nur Unterkunft und Verpflegung selber zahlen, sondern auch zusĂ€tzlich eine GebĂŒhr als VolontĂ€r! Da finde ich doch die Art von Fabian Sixtus Körner, der als „Wandergeselle“ gegen Kost und Logis um die Welt reiste, fĂŒr die Kuala Lumpur Design Week, in Shanghai mit Architekten und in San Francisco und Kuba mit einem Fotografen arbeiten durfte, erheblich reizvoller. Alles verschlang ich in seinem Buch „journeyman“.

Wenn ich die Augen im Zug schließe, stelle ich mir vor, auf einem dieser Hochleistungsrennyachten in den Roaring Forties, die besonders stĂŒrmischen, vierzigsten Breitengrade, mit achterlichem Wind zu Segeln, so sehr schlingert der Zug! Immer wieder schlĂ€gt krachend ein WaggonĂŒbergang auf den NĂ€chsten, wie das Aufschlagen des Bootsrumpfes auf die KaventsmĂ€nner, sprich Riesenwellen. Beim Augen-Öffnen sehe ich dann die dicht gedrĂ€ngten Passagiere der 3. Klasse, die halb aus Fenstern und TĂŒren hĂ€ngen. Eingequetscht können sie nicht umfallen, bequem sieht es trotzdem nicht aus. Kichernde Chinesinnen, an Smog und Staub gewöhnt, haben sich gangsterlike TĂŒcher um Mund und Kopf gebunden.

Angenehme 25 Grad tagsĂŒber und kĂŒhle 19 sind eine angenehme Abwechslung zum stickigen Colombo. Herrlich entspannt wandern wir duch die grĂŒne Landschaft, die weiter entfernten Berge erahnen wir im Nebel, da wir es nicht schaffen, ganz frĂŒh auf zu stehen. Relaxen ist angesagt. Nicht ganz, leider klingelt entweder Annettes Handy oder sie ist mit ihrem IPad beschĂ€ftigt. Ein Casting Agent will uns fĂŒr einen Bollywood-Film buchen, mal sehen, ob was draus wird. Nach der zweiten Nacht ist Annette schon wieder auf Achse, nicht mein Fall.

Nach ausgiebigem Entspannen samt Ayurveda-Massage nehm ich den Bus zum Uda-Walawe Nationalkpark, laut dem unsĂ€glichen Lonely Planet soll er, was wilde Elefanten betrifft, die ostafrikanischen Parks ĂŒbertreffen.

Der hĂŒbsche Jeepfahrer holt mich zur nachtschlafenden Zeit um 5:50 ab. Am Eingang angelangt, sehen wir außer anderen Besuchern erstmal nur ein paar Vögel. Fast macht sich EnttĂ€uschung breit, als eine Elefanten-Familie unseren Weg kreuzt und uns neugierig begutachtet! Die anderen Jeeps sind anscheinend nicht so interessant. Weiter im Park begegnen wir noch weiteren gutmĂŒtig aussehenden, aber „wilden“ DickhĂ€utern. Krokodile liegen faul am See, Reiher staken am Ufer, leider haben meine Liebelingstiere, die immer grinsend aussehenden Warzenschweine andere PlĂ€ne.

Sri Lanka: Flucht aus Colombo ĂŒber die Berge zu den ElefantenSri Lanka: Flucht aus Colombo ĂŒber die Berge zu den ElefantenSri Lanka: Flucht aus Colombo ĂŒber die Berge zu den Elefanten