Eröffnet wurde das Doppelkonzert mit der schottischen Sängerin Emili Sané, die bereits mit 11 Jahren ihren ersten Song schrieb und der während ihrer Schulzeit ein Plattenvertrag angeboten wurde, sie aber erst mal Medizin studieren wollte. 2010 brach sie ihr Medizinstudium ab, da Virgin Records sie unter Vertrag nahm. Ihre atemberaubende Stimmgewalt riss spätestens bei „Wonder“ die Zuschauer von den Stühlen, ihre Schlagzeugerin Hannah Montrose und Gitarristn Sonia Konattés waren daran nicht ganz unschuldig. Zum Schluss erzeugte sie mit dem golspelartigen „Shine“ im Chor mit ihren Backgroundsängerinnen einen warmen Gänsehauteffekt.

Barfuss betritt Joss Stone das Rampenlicht mit einem Medley Intro von ihrem Hit „You had me“, dass in Chic‘ s „Everybody dance“ übergeht. Bei „Super Duper Love“ entdeckt sie ein Mädchen unterhalb der Bühne und lässt sie mitsingen, eine Nachwuchs-Joss! Bevor sie „Mr. Wankerman“ intoniert, lernt sie das deutsche Wort und Saxofonist und Gitarrist duellieren sich beim Song, bis der Groove hardrockmäßig wird.

In „Son of a Preacher Man“, dass in „Peace of my Heart“ übergeht, zeigt sie ihre klasse Stimme, während der Saal vor positiver Energie bebt. Als Zugabe singt sie „Right to be wrong“ und „Some kind of wonderful“, was die glückliche Stimmung im Saal exakt beschreibt.
