Archiv für den Monat: Juni 2026

Menschlichkeit als Widerstand beim Friedenspreis des Deutschen Films 2026

Zum 25. Mal wurde der „Friedenspreis des Deutschen Films – Die Brücke“ verliehen. Heimat-Trilogie Filmemacher Edgar Reitz, der den Ehrenpreis erhielt, meinte, die Verleihung sei eine Gelegenheit, über den Begriff des Friedens nachzudenken. Es stelle sich die Frage „in welcher Weise die Künste zum Frieden beitragen können“. Denn würden erst mal die Waffen schweigen, haben wir eine Chance, dann ist für die Filmkunst ein Platz“.

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Ganz viel Liebe & Leidenschaft bei Alvaro Soler in der Tollwood Sauna Arena

Er ist einer der erfolgreichsten Künstler Europas und brachte die ausverkaufte Tollwood Arena mit seinen heißen Latino Rhythmen zum Kochen! Alvaro Soler auf seiner „El Camino“ Tour, spanisch für der Weg, radelte vor seinem Konzert in der  Tollwood Arena am Isarradweg entlang und war so begeistert, dass er sich, beziehungsweise das Publikum fragte, warum er in Berlin lebt. Das Konzert wäre extra wegen der WM vorverlegt worden, grinste er verschmitzt.

Der Vollblutmusiker wechselte mühelos zwischen rythmischen und leisen Tönen; griff zur Gitarre bei  „Te imagenaba“ und bewies emotionales Gespür bei „Mejor que yo“.

Sämtliche Altersklassen waren vertreten und der Enthusiasmus kannte keine Grenzen, als Alvaro mit seiner fantastischen Band in die Arena hinab stieg und inmitten seiner Fans mit ihnen sang und tanzte.

Alvaro Soler auf dem Sommertollwood Foto:dk

Da tauchte plötzlich „Little Amal“, die bewegliche Puppe, die ein 10jähriges Flüchtlingskind darstellen soll, für Emphatie wirbt und schon die ganze Welt bereist hat, auf und tanzte mit! „Sie ist ein Symbol für Menschlichkeit“ meinte Soler, mit der er gemeinsam hat, dass sie vom Papst empfangen wurde und er diesen in Barcelonas Olympiastadion musikalisch empfing.

Mit seinen selbst geschriebenen Hits, „Sofia“, „La Magia“ und „Manana“ brachte er alle zum mitsingen und die Sauna Temperaturen stiegen weiter an. Er betonte, wie sehr er die Liebe des Publikums spürte und ließ dieses und sich selbst Schweiß überströmt und glücklich zurück!

Bis zum 19.07.26 finden jeden Tag Top-Konzerte in der Tollwood Musik Arena statt, einige sind bereits ausverkauft, zugreifen, die Atmosphäre dort ist einmalig!

An Inn und Etsch entlang von München an den Gardasee radeln

Apps und KI’ś haben keine Gefühle, können weder riechen, noch atmen sie Abgase ein oder erfreuen sich an autofreien Radwegen. Die Eurobike-APP lenkte mich vom Marriott Hotel in der Landsberger Straße Richtung Starnberger See durch stark befahrene Schnellstraßen bis zum Radweg an der Autobahn nach Starnberg, der schnellste Weg. Ich ignorierte ihn und nahm den Radweg mitten im Forstenrieder Park. Endlich im Grünen konnte ich die gute Luft und den Wald genießen.

der Starnberger See Foto:dk

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Ein Herz der Empathie schwebt über dem Tollwood

Mit Gefühl statt nur dabei – die Rückeroberung der Empathie“ als Motto eröffnet „Little Amal“, eine 3,5 Meter große Puppe, die ein zehnjähriges syrisches Flüchtlingsmädchen als Symbol für Hoffnung darstellt, das Sommer Tollwood am 19. Juni 2026. Auf ihrer langen Reise in der ganzen Welt ist sie Millionen Menschen begegnet, auch dem Papst. In diesen schwierigen Zeiten sind Nähe, Menschlichkeit und gelebtes Miteinander unabdingbar. Mit ihr dürfen wir morgen um 18 Uhr samt der Express Brass Band und einem Chor aus Berg Karabach  bewegende Momente erleben. Ab 21: 45 Uhr träumt sie unter dem Mond beim Andechser Zelt, inklusive ungewöhnlicher Kissenschlacht.

little-Amal bewegt bald das Tollwood-26-foto-andre-liohn-credit

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Feier-Kultur & Filme pur auf dem 43. Filmfest München

Traditionell eröffnet die Junge Nacht des Museum Brandhorst in Kooperation mit CineYou am 26. Juni 2026 das Festivalwochenende. Darüber hinaus beteiligt sich das Filmfest am Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekt „Carrying“ und widmet sich filmischen Perspektiven, die plurale und vielschichtige Geschichten Münchens sichtbar machen. Kuratiert von Can Sungu, Mitbegründer und Leiter von SİNEMA TRANSTOPIA, präsentiert das Festival in der Reihe „Inventur einer Stadt: München neu betrachtet“ den Langfilm „Im Niemandsland“ von Hans Andreas Guttner. Der Film porträtiert türkische Jugendliche in München Anfang der 1980er-Jahre, die sich in ständiger Unsicherheit in einer Gegenwelt bewegen, die von James Dean und Elvis Presley inspiriert ist.

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