Vom Yangoon-Stau zu Höhlen-Pagoden und Felsenlandschaften in Hpa An

Yangoon, von Smog umnebelt, besteht offensichtlich aus Baustellen und Staus. Fußgänger sind zwar bewegsamer, angenehm fühlt sich der Lärm von auf sich aufmerksam machenden Straßenhändlern rechts und links vom Fußweg nicht an. Wer auf die Straße ausweicht, darf sich zwischen im Stau stehenden Autos und Bussen durchdrängeln.

IMG_0035aIch glaubte, bersonders schlau auf Seitenstraßen auszuweichen, das war ein Fehltritt. Dort kam nicht mal ein Fußgänger vorbei, Lastwägen und Autos standen kreuz und quer, dazwischen Waren, die verladen wurden.

IMG_0034aDie berühmte Swedagon Pagode hatte ich vor 11 Jahren besichtigt, daher floh ich nach Hpa An, nur 6 Stunden Busfahrt Richtung Süden. Am Fluß gelegen und Umgeben von Felsen lebt es sich geruhsamer.

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Marktmädchen aus Hpa An

Da mein reserviertes Hostel voll war, landete ich mit Hilfe von Tiffany aus dem ausgebuchten Galaxy im blitzsauberen Sky Garden, das Zimmer mit Balkan und Fenster anbot, eher selten in Myanmar. Auf dem Dachgarten startet man sein eher bescheidenes Frühstück mit toller Aussicht auf die herrliche Landschaft.

Klar, daß ich gleich ein Fahrrad mietete, um die Gegend zu erkunden. Nach gefühlter Ewigkeit auf staubigen, starkbefahrenen Straßen kehrte ich lieber um und buchte für den nächsten Tag die Höhlen- Tempel-Tour.

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mein „Radweg“

Die Entscheidung war genau richtig!

IMG_0131Heinz, der für die UN Mikrokredite organisiert, Laura aus Spanien, Ian, der seine Philippinische gleichaltrige Freundin erst vor 2 Monaten kennenlernte, ein Deutsches Pärchen, eine Französin, die auf Mallorca lebt und ich teilten uns die Sitze auf dem offenen Tuk Tuk Kleinbus. Ian präsentiert uns seine Wasserflasche von Seychelle, die einen Filter enthält und sich und seiner Umwelt die wahnsinnige Vermehrung von Plastikflaschen erspart.

IMG_0067a Eine wundervolle Idee, die unbedingt jeder Reisende probieren sollte. Über Surfer Jon Rose, der  auf waves4water eine Initiative gegründet hat, wie einfache, preiswerte Wasserfilter von Reisenden an Bedürftige verteilt werden können, habe ich bereits auf http://horizonteentdecken.de/mit-leidenschaft-innovation-zum-bewussten-genuss-der-eckart-2014/berichtet.

Interessant, daß nicht alle Regierungen der Welt längst auf diese Idee gekommen sind und damit viel Geld sparen könnten!

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IMG_0138IMG_01269 verschiedene Pagoden oder Heiligenfiguren in Höhlen besichtigten wir. Der dem James Bond Felsen in Thailand ähnelnde Kyauk Ka Lat Temple hat sogar eine Stupa auf seinem schmalen Gipfel. Da dürften nur Akrobaten die halsbrecherischen Leitern hinaufklettern!

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der „James Bond“ Felsen in Hpa An

Nach dem Durchqueren einer Höhle, natürlich barfuß wegen des Heiligtums, begann das Highlight: eine Bootsfahrt mit dem Ruderboot durch wunderschöne Landschaft!

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IMG_0112Pünktlich um 7 Uhr verlassen jeden Tag Tausende oder Hundertausende von Fledermäusen die Bat-Cave. Es dauert mehrere Minuten.

Kinder vor der Fledermaushöhle
Kinder vor der Fledermaushöhle

IMG_0166Man fühlt sich an „Die Vögel“ von Alfred Hitchcock erinnert, so unheimlich ist der Riesenschwarm!

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