Einmal Paradies und zurĂŒck nach Dawei und Mawlamyine, SĂŒd-Myanmar

Über die ThailĂ€ndische Grenze nach Dawei, seinen StrĂ€nden und weiter nach Mawlamyine

Von Kanchanaburi brauchte mein hyperbequemer Bus nur 1 Âœ Stunden zur Grenze nach Myanmar. Schnell wurde mein Pass abgestempelt und ich versuchte den Shuttle-Bus zur Bimanesischen Grenze zu erwischen. Fehlanzeige, alle winkten ab und die Fahrzeuge waren blitzschnell voll. So stand ich vor einer Art Travel Agency, die mir den Bus-Transport nach Dawei, der nĂ€chstgrĂ¶ĂŸeren Stadt Myanmars, fĂŒr 800 Baht anbot. Die Summe stand auch in allen ReisefĂŒhrern, also buchten ich und ein ThailĂ€ndisch-Schwedischen PĂ€rchen die Fahrt. An der Burmesischen Grenze durften wir dann in den „Bus“ steigen, der sich als ein etwas betagter Kombi herausstellte. Alles nicht so wild, wir saßen zu dritt hinten, als noch ein Burmese sich neben uns drĂ€ngeln wollte, was ich ablehnte. Nach endlosem Palaver legte sich derjenige bequem hinten aufÂŽs GepĂ€ck und nickte gleich ein.

Wir landeten im Shwe Moung Than Hotel in Dawei, das uns empfohlen wurde. Nachts ließ sich zwar die Klimaanlage abschalten und das Fenster öffnen, das sofort etliche Moskitos zum Anlass nahmen, sich auf mich zu stĂŒrzen. Da war es erstmal vorbei mit Schlafen, zumal sich die eisernen Sprungfedern bemerkbar machten. Am nĂ€chsten Morgen quartierte ich mich daher ins Sein Shwe Moe Guesthouse umÂŽs Eck fĂŒr einen erheblich gĂŒnstigeren Preis ein, samt umweltfreundlichem Moskitoscreen am Fenster und Ventilator. Nachts war es so kĂŒhl, dass ich den Ventilator ausmachte.

Tempelaufgang in Dawei

Dawei ist ein angenehmer Ort mit KolonialhĂ€usern, Tempeln, netten CafĂ©s und sogar einem echten Biergarten mit BĂ€umen, in dem ich einen schönen Abend mit meinem Netbook verbrachte, da das Internet gut funktionierte. Erst spĂ€ter bemerkte ich die zahlreichen, dicken MĂŒckenstiche.

mein tĂ€gliches FrĂŒhstĂŒck in Dawei

Nach einem hervorragenden Kaffee im Journey-CafĂ© und FrĂŒchten mit Joghurt am nĂ€chsten Morgen machte ich einen langen Spaziergang und entdeckte sogar ein gemĂŒtliches CafĂ© im EuropĂ€ischen Stil in der Myotwin Street. Der Besitzer Thanzawhat vom Yathasone CafĂ© zauberte gerade mit viel GefĂŒhl die Verzierung einer Geburtstagstorte. Ich gönnte mir einen leckeren Schokoladenkuchen samt Kaffee.

der Meister am Werk

Aber ich war ja hier, um die jungfrĂ€ulichen StrĂ€nde zu sehen. Mit zwei französischen Schweizerinnen teilte ich ein Taxi zum Fischerdorf San Hilan und dem Tizit Strand. Von der Alphaltstrasse ging ein hĂŒgelliger Sandweg ab, der ĂŒber Stock und Stein zum Dorf fĂŒhrte.

Es liegt idyllisch zwischen zwei Buchten, jeder lÀchelte uns zu, ancheinend waren sie Besucher gewöhnt. Ich wanderte auf den Aussichtspunkt, um eine bessere Rundumsicht zu haben. Absolut lohnend!

Tizit Strand

Weiter fuhren wir zum Tizit-Strand, um uns von der Hitze abkĂŒhlen zu können. Wir waren fast allein, nur ein paar Einheimische liefen uns ĂŒber den Weg. Herrlich, im warmen Wasser zu schwimmen! Leider spendete keine Palme Schatten, so verließen wir dieses Idyll nach ausgiebigem Geplansche.

per Shuttle-Boot ĂŒber den Mangrovensumpf

Im Internet fand ich die Sin Htauk Beach Bungalows im SĂŒden der Dawei-Halbinsel, da mußte ich hin! So nahm ich den Bus und am Weg zum Dorf, das den Bungalows am nĂ€chsten liegt, ein Motorrad-Taxi. Der Fahrer bretterte den sandigen, holprigen, mit Schlaglöchern ĂŒbersĂ€ten Weg entlang, dass mir ganz mulmig wurde. Er wollte wohl den vor ihm sehr flott fahrenden MĂ€dels imponieren. Wir erreichten sicher den ĂŒberfluteten Mangrovensumpf und wurden per Boot in die NĂ€he der Bungalows gebracht. Bei Niedrigwasser lĂ€uft man etwa 20 Minuten ĂŒber den Sumpf.

Sin Htauk Beach bei Ebbe
die Flut kommt…

Am Strand angekommen, atmeten ich und die zwei Griechinnen, die auch im Bus waren, auf. Was fĂŒr ein paradiesischer Ort! Wunderschön und unberĂŒhrt! Genau das, was ich brauchte!

Die Bungallows haben alles, was der Gast benötigt, inklusive Terrasse und Liegestuhl. Hier ließe es sich aushalten, wenn man das entsprechende Kleingeld dabei hat.

Irgendwann ist auch der schönste Aufenthalt zu Ende und so wanderte ich bei Niedigwasser durch die Mangroven und wurde sogar auf dem RĂŒckweg, da der Bus an mir vorbeiraste, von einem Burmesen, der KokosnĂŒsse geladen hatte, bis nach Dawei mitgenommen.

Da man nicht auf den SĂŒdlichen Inseln im Myeick Archipel ĂŒbernachten kann und vieles ĂŒberteuert ist, entschloß ich mich, weiter in den Norden zu fahren.

So machte ich nur kurz Station im Starlight Hotel in Ye und da ich kein Fahrrad leihen konnte, gingÂŽs weiter nach Mawlamyine.

Auf dem Weg dahin sah ich mehrere Tempel auf steilen Felsen und fragte mich, wie diese wohl hinauf transportiert wurden? Endlich konnte ich mir ein Rad leihen, ideal fĂŒr Mawlanyine. Vom Fluß wehte eine Brise, die mich auf die HĂŒgel mit den zahlreichen Tempeln lockte.

Buddha streng bewacht

NatĂŒrlich gibt es einen Sunset-Tempel, den zu spĂ€t Gekommende per Aufzug erreichen können um sich die Treppen zu ersparen.

Sunset Tempel

Anschließend aß ich wieder auf dem Nachtmarkt am Fluß, eine Art Promenade mitsamt einem riesigen TV-Screen, auf dem Werbefilme und kurze Fußballszenen gezeigt werden. Die WM kann kommen!

Myanmar ist vorbereitet…

Tips fĂŒr Dawei:

Das Shwe Moung Than Hotel ist vollklimatisiert, die Zimmer kosten 25000 Kyat mit FrĂŒhstĂŒck auf der Dachterrasse, von der man eine schöne Rundumsicht hat und das Internet gut funktioniert, ist auch nutzbar wĂ€hrend des Tages, wenn man nur einen Snack nimmt

Das Sein Shwe Moe hat kleine, kĂŒhle Zimmer mit Fenstern und Ventilatoren, ab 8000 Kyat das kleine Einzelzimmer, von den nahen Schulen hört man die „GesĂ€nge“ morgens und abends, die Besitzerin spricht besser Englisch als die Angestellten im Shwe Moung Than

Neben dem Shwe Moung Than schlĂŒrfte ich im von vielen Einheimischen frequentierten Journey CafĂ© guten Capuccino fĂŒr 800 Kyat und Fruchtsalat mit Joghurt fĂŒr 1200, draußen im Schatten war es nochmal so schön!

Wer andere Traveller kennenlernen möchte, ist im Tavoy Kitchen richtig, die Nudeln in Kokosnusssoße waren besonders lecker!

Die StrĂ€nde sind nur fĂŒr sehr erfahrene Motorradfahrer geeignet, da die sandigen Wege zum Strand sehr schwierig sind.

Tips fĂŒr Mawlamyine:

Das Sandalwood hat preiswerte, schöne Zimmer ab 15000! Kyat mit Ventilator, unbedingt vorher reservieren! Internet funktioniert sehr gut!

Das Pann Su Wai hat auch saubere Zimmer mit Bad ab 16000 Kyat, mit Ventilator, Fenster mit Fliegengitter und Aircon, nachts war es kĂŒhl genug, um den Ventilator auszulassen, die Aircon sowieso

Schön ist es, im Grandfather-Restaurant auf dem Balkon oder auf dem Nachtmarkt dem Sonnenuntergang zuzusehen.

das einheimische „Sweet“ Restaurant macht gutes Indisches Poori-FrĂŒhstĂŒck, Shan-Nudeln und Kaffee zum unschlagbaren Preis, auffindbar mit Mapsme

 

 

Das Royal Bavarian: eine unerwartete Genuß-Oase gegenĂŒber dem Hauptbahnhof MĂŒnchens

Das ungewöhnliche 25hours Hotel Munich entdecken!

Die Suche nach dem Eingang des Royal Bavarian 25hours Hotel, gestaltete sich als nicht so einfach in der Dunkelheit, so traute ich mich in den unbeleuchteten Eingang des Kiosks und oh Wunder, ich betrat die Eingangshalle.

hier gehtÂŽs zur Rezeption vom 25hours hinauf… Foto: Steve Herud

Von hier geht es die Treppe hinauf zur Rezeption, wer sich Notizen machen will, kann die Schreibmaschinen oder Notizblocks nutzen statt Computer.

NatĂŒrlich gibt es keine gewöhnlichen Zimmer, sondern ironisch inspiriert von der Vergangenheit als frĂŒhere Königliche Telegrafen Station, nĂ€chtigt man und frau im Dienstbotenzimmer mit Accessoires wie Staubwedel und Teppichklopfer, in Herrschaftszimmern, AdelsgemĂ€chern oder Schwanen- beziehungsweise Pfauensuiten, alle liebevoll-charmant mit viel Holz dekoriert.

das Adelsgemach Foto: Steve Herud

Ich wollte das orientalisch angehauchte Neni von Haya Molcho, der Frau von Pantomine Sami Molcho, kennen lernen. Der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben ihrer vier Söhne zusammen. Der Laden war gut gefĂŒllt, angenehm, daß wir uns trotz Musik-Untermalung ohne zu schreien gut unterhalten konnten.

die Vorspeisen-Étagùre

Wir entschieden uns fĂŒr das Best of Neni. Schon bei der Vorspeisen EtagĂšre mit Hummus von Roter Beete, Ofen-SĂŒĂŸkartoffel und Babaganoush, einer Auberginenpaste, genoss ich die vegetarische Vielfalt.

da lĂ€uft mir das Wasser im Munde zusmmen…

Mein Begleiter verspeiste zum Hauptgang auch das Roastbeef mit GemĂŒsesalat, wĂ€hrend ich mich als Pescetarierin vom Glasierten Lachs, der karamelisierten Aubergine und dem Jerusalem-Teller verfĂŒhren ließ, lecker!

links das Weinregal

Statt in den Weinkeller klettert der Kellner auf eine Leiter, um aus dem sich unter der Decke befindlichen Regal die Wein-Flaschen zu holen. Ich bestellte einen sĂŒffigen Merlot, das alles macht nicht nur satt, sondern auch glĂŒcklich! Damit nicht genug, denn das Dessert aus geröstetem Tahina  mit Eis war einfach göttlich! Wer sein Date damit nicht verfĂŒhrt, sollte sich anderweitig umschauen!

Wir waren mehr als satt, da bietet sich ein Absacker in der lauschigen Boilermann-Bar an, wo wir uns die SpezialitÀt, einen Highball, genehmigten. Wer auf seinen Zug wartet und nichts zu lesen dabei hat, ist auch hier bestens bedient. Er oder sie kann unten im Deli einen Drink oder Snack nehmen, sich im Kiosk eindecken und dann seinen Zug nehmen. Ich komme auch so wieder!

so sieht der offizielle Hotel-Eingang aus

25hours Hotel Munich the Royal Bavarian

Bahnhofsplatz 1

MĂŒnchen

GlĂŒcklich planschende Elefanten, die BrĂŒcke am Kwai und ihre furchtbare Historie in Thailand

Kanchanaburi gehört zu den heißesten Provinzen Thailands. Die Hauptstadt gleichen Namens ist nicht nur bei Bangkoker Thais ein beliebter Wochenend Hot Spot. Kein Wunder, bei Angeboten wie „Get drunk for 10 Baht, (ca 30 cent) und Restaurants, die sich “Schluck“ nennen.

das muss nicht sein, dieses schöne CafĂ© im Sitthisang Haus aus der Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts gibtÂŽs auch…

Dabei gibt es erheblich mehr zu sehen als das, wie Nationalparks und die durch Regisseur David Leans Film berĂŒhmte BrĂŒcke am Kwai, sowie Zeugnisse deren unrĂŒhmlicher Vergangenheit wĂ€hrend der Japanischen Besatzung im 2. Weltkrieg.
Nach ein paar Stunden mit dem Bus von Bangkok quartierte ich mich im von Travelfish empfohlenen „Blue Star“ in eine gemĂŒtliche HĂŒtte auf dem Fluss ein.

mein Bungalow im Blue Star

Hier ist es herrlich ruhig vom ewigen Verkehr, aber nachts wurde ich von sanftem Geschaukel geweckt, das sich gelegentlich wiederholte. Was war das? Vielleicht waren die PfĂ€hle, auf denen meine HĂŒtte gebaut war, morsch? Ein BootsgerĂ€usch war auch nicht zu hören, nur gelegentlich planschte ein Waran vorbei. Ein Erdbeben? Das fĂŒhlt sich nach meiner Erfahrung auf Bali Ă€hnlich an, eigentlich ein ganz angenehmes Schaukeln, wenn es sich um ein leichtes handelt…Am nĂ€chsten Morgen bemerkte ich, dass mein Bungalow mit dem daneben liegendem verbunden war, anscheinend war der Nachbar nachts aufgestanden und in seiner HĂŒtte auf und ab gelaufen, viel Platz hatte er da nicht.

Beim Radverleih ein paar Meter weiter musste ich mich durch den Fundus wĂŒhlen, um ein funktionierendes Zweirad fĂŒr die kurze Radtour zur BrĂŒcke am Kwai zu ergattern.

An den unvermeidlichen SouvenirstĂ€nden vorbei schloss ich mich den anderen Touristen an, die ĂŒber die BrĂŒcke wanderten.

die berĂŒhmte BrĂŒcke am Kwai

Lautes Bimmeln kĂŒndigte einen Zug an und alle verließen die BrĂŒcke, beziehungsweise stellten sich in die dafĂŒr vorgesehenen Einbuchtungen. Die ursprĂŒngliche BrĂŒcke sollte die von Kriegsgefangenen unter horrenden Bedingungen gebaute Bahnlinie nach Myanmar vervollstĂ€ndigen. Der empfehlenswerte War Cemetary und das gegenĂŒberliegende Museum im Zentrum Kanchanaburis zeugen von den 6982 Kriegsgefangenen, die beim Bau der Bahnlinie wegen der schrecklichen Bedingungen umkamen.

die Schneise des Hellfire-Passes

Am Hellfirepass mussten sich die gefangenen Australier, HollÀnder und Briten sowie die angeheuerten Asiaten mit primitivsten Werkzeugen durch die Felsen schlagen.

Bei der Besichtigung wanderte ich ein StĂŒck den wegen der Hitze  endlos scheinenden Weg mit Blick auf Myanmar entlang, bis ich aufgab. Viele Kriegsgefangene hatten weder genug zu Trinken noch zu Essen und starben elendig. Das kleine Museum und der Hellfirepass sind leicht mit dem Bus von Kanchanaburi zu erreichen.

ZurĂŒck nahm ich den Bus zum Sai Yok Noi Wasserfall in Nam Tok, in der Trockenzeit im April war dieser leider nur ein bescheidenes Rinnsaal. Die Zugfahrt von dort zurĂŒck nach Kanchanaburi inklusive der Überquerung der BrĂŒcke am Kwai war wunderbar entspannend entlang der Felder und des Flusses.

Es war heiß, so beschloß ich, den Erawan Nationalpark mit seinen 7 WasserfĂ€llen zu besuchen. Der Bus brauchte 1 1/2 Stunden und ich dachte mir, da ist es sicher schöner, dort zu ĂŒbernachten. Tja, alle UnterkĂŒnfte waren voll, da blieb nur ein kleines Minizelt ĂŒbrig. Ab 18:30 schloß das einzige Restaurant am Parkeingang, also blieb mir nichts anderes ĂŒbrig, als mit der Taschenlampe etwas zu lesen und frĂŒh auf dem harten Boden zu versuchen, einzuschlafen.  So wachte ich bei Sonnenaufgang auf und machte mich auf den Weg zum ersten Wasserfall.

ein Pool schöner als der

Keine Menschenseele war unterwegs und so konnte ich in aller Ruhe in den Pools plantschen, die nachmittags voller Touristen sein sollen.

Andere

In der HerrgottsfrĂŒhe war es nicht so heiß zum Wandern, aber warm genug, um sich gelegentlich abzukĂŒhlen.

Unterwegs war diese Kleidung auf BÀumen aufgehÀngt, vermutlich, um damit bunte Fotos machen zu können.

Fishspa war hier inklusive, das heißt, kleine Tierchen knapperten an meinen winzigen Hautfetzen und reinigten sie so. Am spĂ€ten Vormittag war ich wieder zurĂŒck, um den Bus nach Kanchanaburi nehmen zu konnen.

beim Elefanten-FĂŒttern im Elephantsworld

Elefanten-Reiten wird leider immer noch in Thailand angeboten, obwohl es den RĂŒcken dieser Tiere schĂ€digt,. Nicht weit von Kanchanaburi  konnte ich einen nicht ganz billigen Ausflug inÂŽs Elephants World Camp buchen, das sich um kranke, schlecht behandelte und unterernĂ€hrte Elefanten kĂŒmmert.

Kein Elefant kommt von derselben Familie, manche freunden sich miteinander an. Nur ihr Mahout darf alles mit ihnen machen, wir sollten lieber von einigen, die schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hatten,  Abstand halten.

Es brachte Spaß, diese wunderbaren Tiere etwas kennenlernen zu dĂŒrfen, im Wasser zu schrubben  und zu fĂŒttern. FĂŒr die Ă€lteren mit wenigen ZĂ€hnen kochten wir Reis und GemĂŒse, stampften es und formten es zu BĂ€llchen, anschließend wurden diese vernascht!

der Elefantendame lĂ€uft schon das Wasser im Munde zusammen…

Tips fĂŒr Kanchanaburi:

Alle SehenswĂŒrdigkeiten sind innerhalb Kanchanaburis mit dem Rad zu erreichen, die außerhalb liegenden mit dem Bus. RĂ€der werden ĂŒberall fĂŒr 50 Baht am Tag angeboten. Unbedingt den Zug von Nam Tok zurĂŒck nehmen, ist viel schöner als auf der Straße und er fĂ€hrt ĂŒber die BrĂŒcke am Kwai!

Wer im Erawan-Nationalpark ĂŒbernachten möchte, sollte rechtzeitig reservieren, sonst muß er oder sie mit einem kleinen Zelt vorlieb nehmen. Wertsachen können nirgendwo eingeschlossen werden! Es empfielt sich, so frĂŒh wie möglich loszugehen, um den Massen zu entgehen.

dieses leckere Gericht entdeckte ich auf dem Nachtmarkt, hauchdĂŒnn gebackenes mit Creme, Eiern und geraspelter Kokosnuß gefĂŒllt, hmmm

Jeden Abend von 18-22 Uhr gibt es einen Nachtmarkt westlich vom Bahnhof in Kanchanaburi mit Thai-Essen, Schuhen, Kleidung, Handyzubehör und was man sonst noch braucht oder nicht. Das Nachtleben beschrĂ€nkt sich hauptsĂ€chlich auf glatzköpfige AuslĂ€nder mit Bauchansatz beim Biertrinken an den Straßenbars, fĂŒr alleinreisende Frauen nicht gerade empfehlenswert.

Besser ist es, sich in ein nettes Restaurant zu setzen wie OnÂŽs Issan Thai Vegetarian mit leckerem vegetarischen und veganen Essen an der Mae Nam Khwae Rd, leider gibt es an der Straße nur 2 Tische, im Restaurant kĂŒhlt einen die Klimaanlage unangehem ab. In den GuesthĂ€usern am Fluß ein StĂŒckchen weiter rechts die Straße herunter kann man gemĂŒtlich essen ohne StraßenlĂ€rm- und Abgase inklusive free WiFi.

Das Blue Star Guesthouse hat blitzsaubere Zimmer und Bungalows, im Restaurant, auch ruhig, funktioniert das WiFi sehr gut.

Das wunderschöne CafĂ© im Siitisang House ist leider klimatisiert statt mit Holzventilatoren zu kĂŒhlen, drinnen sitzen ein paar Thais, vor sich GetrĂ€nke zum Teil in Plastikbechern! Draußen gibt 2 Tische an der Straße.

das Siri Osot and Boonpong & Brothers House

Interessant ist es, die verbliebenen KolonialhĂ€user anzuschauen, daneben kann man auf Schildern ihre Geschichte erfahren. Der Besitzer des obigen Hauses vermittelte mit geheimen Codes zwischen den Gefangenen und ihren HeimatlĂ€ndern, so konnten die Alliierten die BrĂŒcke am Kwai erfolgreich bombadieren.

 

Viel interessante Reiseberichte gibÂŽs auch  bei 1001 Reiseberichte…

 

 

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Weihnachtsmarkt-Entspurt auf dem Winter-Tollwood

 So schnell kann es gehen, am nĂ€chsten Wochenende ist schon Weihnachten! Jetzt einfach entspannen und auf dem Wintertollwood gleich nach dem Einhgang die Almrausch-Bar links liegen lassen und die Druidenbar ansteuern Nach Einnahme des Zaubertranks kann nichts mehr schiefgehen, außer man ĂŒbertreibt es. Kein Wunder, daß die Bar wieder den 1. Platz nach dem GrĂŒnen CafĂ© im Esszimmer und dem Saloonium beim Gastro-Publikumspreis gewonnen hat.

Hunger meldet sich, da muß ich die SpĂ€tzle von JĂŒrgenÂŽs SpĂ€tzlehaus probieren. Endlich klebt der Magen vom KĂ€se nicht mehr zusammen, sondern es schmeckt köstlich locker!  Die  „Kochsinnigen“ JĂŒrgen Baren und Alexander Jahou servieren SpĂ€tzle Ratatouille mit GemĂŒse, Spinat oder Asiatisch, die letzteren sind meine Favoriten. Psst, alles ist vegan!

die leckersten SpÀtzle!

Noch Hunger? Der Kaiserschmarrn vom Glocknerhaus ist göttlich und gewann den 3. Gastro-Preis!

Frisch gestĂ€rkt kann man im Weltsalon die empfehlenswerte Kunst-Installation „Schauplatz der Demokratie“ erkunden, denn in diesem Winter lautet das Tollwood-Motto „Wir Alle“.  Kommenden Freitag gibt die Jazzrausch-Bigband ein Benefiz-Konzert mit Jazz-Elektro.

die Band „Strom und Wasser“ , engagiert bei 1000Bruecken, mit tollen Musikern & kritischen Texten spielten im Weltsalon

Im Hexenkessel kann man zu Live-Musik abtanzen, morgen zu Oansno und Donnerstag zu Latino-Rhythmen. Wer noch Weihnachtsgeschenke sucht, sollte den Mercado oder Bazar aufsuchen, mir gefallen die bunten Lampen und Kaffeehaferl am Besten.

Der akrobatische Cirque Éloise performt bis zum 22.12.17 im Grand Chapiteau. Am 24.12.17 schließt das Tollwood, nur der Cavemann verlustiert sich bis zum 30.12.17 im selben Zelt.

Am 31.12.2017 steigt die grosse Tollwood-Sylvesterparty mit DJŽs und Bands wie Rockomotion und Jamaram in allen Zelten, im Grand Chapiteau bringt Hannes RinglstÀtter die GÀste beim Gourmet Menue-Goutieren zum Lachen, Ecco di Lorenzo heizt mit seinen Innersoul  ein. Prosit Neujahr!

 

Der Traum von GĂ€rten statt Autostau

Vor einigen Monaten titelte die Abendzeitung „BĂ€ume statt Autos“ in MĂŒnchen. Ich trĂ€umte beim Vorbeiradeln von GĂ€rten statt parkender und im Stau stehender Autos, deren Abgase ich einatmen durfte. StĂ€ndig wird man von stockendem Verkehr behindert, bedrĂ€ngt und von ignoranten Rechtsabbiegern gefĂ€hrdet. Leider kam ich beim Lesen der Untertitel wieder in die RealitĂ€t zurĂŒck. Es handelt sich um die Sendlinger Straße, die jetzt FußgĂ€ngerzone bleibt.

Wo bleiben wir Radler bei der Diskussion um „MobilitĂ€t“? Wir brauchen keinen Strom, verpesten die Luft nicht und werden von den Politikern bei der Diskussion um „MobilitĂ€t“ gerne ignoriert. Die Innenstadt MĂŒnchens ist so gut wie nicht mit dem Rad zu durchqueren. Auf dem Marienplatz ist der ĂŒbergroße, aufgemalte Radler verschwunden und stattdessen fĂŒr ZweirĂ€der gesperrt. Wer ĂŒber den Viktualienmarkt ausweichen will, landet in einer „FußgĂ€ngerzone“ mit Taxifahrern und Bussen. Radelt man weiter ĂŒber die Sparkassenstraße, zynisch Fahrradstraße genannt, Ă€rgert und wundert man sich ĂŒber rechts und links parkende und auf der Straße fahrende Autos, fĂŒr einen Radweg ist kein Platz.

die Sparkassenstraße, hĂ€misch „Fahrradstraße“ genannt

Der Hauptbahnhof  und das Sendlinger Tor sind mal wieder wegen Bauspellen gesperrt.

Rad-Allee de Luxe in Lima

Nicht nur in Paris kann man einfach ein Rad fĂŒr eine halbe Stunde kostenlos leihen, in Bordeaux, Lima, und Bogota gibt es autofreie Sonntage.  Andere StĂ€dte und LĂ€nder sind erheblich fortschrittlicher, bieten preisgĂŒnstige Radverleihe und zweispurige, vor Autos und FußgĂ€ngern sichere Rad-Alleen wie in Barcelona oder Lima an.

ein Radlertraum-Weg in Barcelona

Diese befinden sich in der Mitte der Straße, die weder von FußgĂ€ngern noch von Autos benutzt werden können. Und MĂŒnchen mit seinen aufgemalten „Radwegen“ nennt sich peinlicherweise Radlhauptstadt! Vom EuropĂ€ischen Gerichtshof wurde MĂŒnchen verpflichtet, den Feinstaub und die Abgasbelastung zu reduzieren, aber eine wirksame Reaktion blieb aus. Laut Umweltbundesamt sterben jĂ€hrlich 45000 Menschen durch die Folgen des Feinstaubs. In keiner Deutschen Großstadt stehen die Autofahrer so lange im Stau wie in MĂŒnchen. China fĂŒhrt ab 2020 eine E-Auto Quote ein, Volvo baut ab 2019 nur noch E-Autos, nur Deutschland besteht auf rĂŒckstĂ€ndige Auto-Nostalgie statt Fortschritt.

die MĂŒnchner Maximilianstraße mit aufgemaltem „Radweg“

Was ist so schön, im Stau zu stehen, Abgase einzuatmen und verzweifelt einen Parkplatz zu suchen ? Nur in Sturttgart ist die Belastung höher als in MĂŒnchen.  Der MVV muß Anreize schaffen, damit mehr Leute auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Da ist noch sehr viel Luft nach oben und erheblicher Verbesserungsbedarf vonnöten. Wer am Stadtrand parkt, sollte zum Beispiel gĂŒnstiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren dĂŒrfen. Wenn die Autos nur noch ausnahmsweise, wie E-Taxis und Lieferfahrzeuge, in die innere Stadt dĂŒrften wie in der Innenstadt von Bordeaux, gĂ€be es weder Staus noch Schadstoffbelastung.  Nicht nur Radler könnten aufatmen, es gĂ€be Platz und wĂ€re ungefĂ€hrlich, so dass mehr Menschen aufÂŽs Rad umsteigen wĂŒrden.

Statt Autos und zugeparkten Straßen werden Parks und Gartenrestaurants angelegt, Menschen flanieren und entspannen, wĂ€hrend Radfahrer auf vierspurigen, geschĂŒtzten Radwegen viel schneller als frĂŒher Autos anÂŽs Ziel kommen. Was fĂŒr eine LebensqualitĂ€t wĂ€re möglich!

Die Stadt MĂŒnchen hat nun einen Masterplan Luftreinhaltung vom Stadtrat verabschieded, der mit 1 Milliarde! Fördergeldern vom Bund gesponsert wird und Fahrverbote verhindern soll!

 

Champagner, Wein und kulinarische GenĂŒsse versĂŒĂŸen den November-Blues

Wein und Genuss in Pullach, eat&STYLE, Forum Vini und Champagnerglueck in MĂŒnchen

Grau und nass prĂ€sentiert sich der November, aber davon sollte man sich nicht die Laune verderben lassen. Ende Oktober ist die Genussmesse eat&STYLE in MĂŒnchen zu Ende gegangen. Eine Entdeckungsreise des nachhaltigen Genusses fĂŒhrt zu Manufakturen wie Ingwerdrinks mit handgeriebenem Ingwer, den 8jĂ€hrigen Cihuatan Rum aus San Salvador mit Schokoladen-, Vanille-, Mandel- und Kaffee-Aromen oder Decoroso Kaffee aus dem Norden Thailands. Zu 80 % wird hier umweltfreundliches Einmal-Geschirr und TischwĂ€sche von Papstar benutzt. Bei Wine & STYLE erzĂ€hlt SommeliĂšre Romana Echensberger, welcher KĂ€se oder Schokolade zum jeweiligen Deutschen Wein passt, das richtige fĂŒr Weinliebhaber, SchleckermĂ€uler und solche, die es werden wollen!

Vegetarisch Green Glamour? gleich wird uns Heiko Antoniewicz zeigen, wieÂŽs geht Foto: dk

In der Backstube und den Kochstudios konnten wir KĂŒchentricks von den Profis kennen lernen, zubereiten und anschließend verkosten.

eat&STYLE 2017 im Zenith in MĂŒnchen am 28.10.2017
Foto: Stefan M. Prager fĂŒr FLEET FOOD Events GmbH

DafĂŒr kann man sich online oder vor Ort anmelden, die Kurse sind sehr begehrt!

Chef Daniel Roch vom Essence Restaurant & Lounge Foto: dk

Genug verkostet und Hunger bekommen? In der Kesselhalle nebenan prĂ€sentierten sich acht MĂŒnchner Restaurants wie der Gesellschaftsraum, Brasserie Colette von Sternekoch Tim Raue, das Essence aus Pasing, La Boheme oder Siggis vegan + fresh food. FĂŒr einen angenehmen Preis durften wir kleine, leckere Portionen probieren.

Das Bio-Stunden Ei vom La BohĂšme wird zubereitet…die Weinflasche ist ein Pfefferstreuer Foto:dk

Lust bekommen? Nach Hamburg und Stuttgart zieht die eat&STYLE im November weiter.

Am kommenden Freitag, dem 10.11.17  lĂ€d der Lions Club im BĂŒrgerhaus Pullach um 19 Uhr zu Wein & Genuss mit Deutschen und Internationalen Weinen, Feinstes aus KĂŒche und Keller und einer Tombola fĂŒr den guten Zweck ein. Im Wein-Keller-Club  Tresor Vinum unweit der Waldwirtschaft Großhessellohe gibt es regelmĂ€ĂŸig Weinverkostungen mit den Winzern, Konzerte und andere interessante Veranstaltungen.

Die grĂ¶ĂŸte Weinmesse Forum Vini findet vom 10. – 12.11.17 im MOC  in Freimann statt. Vor Ort kann man sich fĂŒr Workshops wie KĂ€se und Wein anmelden, in der Halle Unmengen von Weinen, Champagner, Likören und SchnĂ€pse probieren, aber Vorsicht, meistens gibt es nur Brot dazu.

Santé mit Jean-Emmanuel Bonnaire

Champagner macht glĂŒcklich und schön, einen selbst und das GegenĂŒber sowieso, ich nenne ihn meine Kreislauftropfen, da er gegen niedrigen Blutdruck hilft. Nur welcher soll es sein? Direkt vom Winzer Jean-Emmanuel Bonnaire durfte ich kĂŒrzlich im Kunst-gespicken Ambiente der Galerie Hegemann seine exzellenten Champangner probieren. Der Champagne Bonnaire Grand Cru erfreute sich im Schönheitskönigin-Zelt der Oidn Wiesn auf dem Oktoberfest großer Beliebheit, kein Wunder!

persönlich eingeschenkt schmeckt am besten! foto: dk

Organisiert war alles von den engagierten fĂŒnf Herren vom     ChampagnerGlĂŒck, die grĂ¶ĂŸten FachhĂ€ndler und Importeure von Winzer-Champagner.  Die Preise sind moderat und die Feiertage nicht mehr weit…Alle Infos und Verkostungen gibt es auf ihrer Webseite. SantĂ©!

 

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Im Feinschmecker-Dschungel des Englischen Gartens

Das Taste of Muenchen, eine entspannte Genuß-Oase

2004 in London gegrĂŒndet  und weltweit erfolgreich, hatte das Taste of MĂŒnchen seine MĂŒnchen-Premiere in der NĂ€he der Eisbach-Surfer. Dahinter steckt eine immense Logistik,  schließlich galt es, 11 Behörden zu ĂŒberzeugen, um auf einer grĂŒnen Wiese eine derartige Veranstaltung genehmigen zu lassen.

Bei tropischen Temperaturen durften meine KollegInnen  und ich uns durch das Taste of MĂŒnchen schlemmen.  Ich wĂŒnschte mir, ich hĂ€tte mich vorher im Eisbach abgekĂŒhlt.

Beim Warten auf die lieben KollegInnen, die vermutlich den Eingang suchten, brachten wir erstmal unseren Kreislauf mit einem Glas Champagner an der Veuve Cliquot Bar in Schwung.

In der AEG Kochschule inspierierte uns Koch Christian Mittermeier, eingefahrene Koch-Traditionen zu verlassen und kreativ umzugestalten.

eine nette Gesellschaft im open air Gesellschaftsraum

Das Restaurant „Der Gesellschaftsraum“ lud uns zu exzellenten Speisen ein und fiel mir besonders durch die liebevolle Tischdekoration auf.

Genuß Ă  la Gesellschaftsraum Wallertatar mit Paprika PĂŒree & Wassermelonengaspacho mit Lachsceviche und Avocado, dazu eine vegetarische Variante sehr lecker!

Bei Spitzenpatisseuse Andrea Schirmeier-Huber durften wir selber einen Macaron-Burger, natĂŒrlich sĂŒĂŸ und vegetarisch, basteln und vernaschen.

die sĂŒĂŸen „Burger“ in der Zubereitung

In der Illy-Kaffeeakademie lernten wir die unterschiedlichsten Kaffeearomen kennen und schlĂŒrften den kaltgebrĂŒhten Kaffee mit Kaffeeeis, perfekt bei dem heißen Wetter!

coldbrew coffee with icecream in der Illy Coffee Bar

Wie die leckersten StĂ€nde finden? Bei 13 Spitzenrestaurants mit insgesamt 6 Guide Michelin-Sternen wie Dallmayr mit Koch Diethart Urbanski,  SophiaÂŽs mit Michael HĂŒske, Anton Pozeg vom Schwarzreiter im Kempinkski Vier Jahreszeiten und dem vegetarischen Tian mit Christoph Metzger, die jeweils 3-4 Gerichte in ihren Zelten anboten, fiel die Auswahl schwer. Mehr vegetarische Angebote hĂ€tten mich mehr angemacht.

Macht nichts, bei einem Zapaca Old Fashioned Cocktail konnte ich gechillt eine Auswahl treffen.

SophiaÂŽs Eismeerforelle

Toll waren zum Beispiel die Fjordforelle, grĂŒner Mango und Wasabi vom Storstadt aus Regensburg und die Eismeerforelle, Gurke, Quinoa, Senfkörnern und Gartenkresse von Michael HĂŒsken vom SophiaÂŽs im Charles Hotel. Die letzteren bekamen auch den Preis fĂŒr den schönsten Stand.

Michael HĂŒsken freut sich ĂŒber den Preis des schönsten Standes

Nur dreieinhalb Tage dauerte das Fesival, nicht genug Zeit, um alle  kulinarischen StĂ€nde wie die selbstgemachten Soßen von Feike Feinkost oder die Carribbean Embassy, die alle 3 Monate Gerichte von einer anderen Karibischen Insel anbietet, die Circle Cocktail Craft Bar, die zu den besten 100 weltweit zĂ€hlt und die Genusswelten kennen zu lernen.  Absolut zum Niederknien war die Schokolade von Clement aus Bernried am Starnberger See.

Ich freu mich schon aufŽs nÀchste Jahr!

 

 

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Drachentöter jagen SchÀferwirt

Paddelduschen erfrischten die Gastronomen beim 10. Drachenbootrennen am Starnberger See

Perfektes Sommer-Wetter lud die 14 Teams mit einem Rekord von 300 Sommeliers, Köchen, Genussjournalisten, Winzer, Weinfachleuten und ihren Mitarbeitern nach MĂŒnsing ein. Die Alpenakademiker stellten sĂ€mtliche Team musikalisch vor. Jeweils 16 Paddler, ein Trommler und der KĂ€ptn passen in ein Boot, waren in einem Team zuwenig, wurde einfach von einem anderen jemand ausgeliehen.

Ich durfte bei dem Fasanerie-Team mitmachen, das das erste Mal dabei war. Das Restaurant Fasanerie in historischem GebĂ€ude in der NĂ€he des Nymphenburger Schlosses mit riesigem Biergarten machte erst im Juni neu auf. Der Trommler im Bug mit Drachenkopf gab den Rythmus vor, alle sollten gleichzeitig ihr Paddel eintauchen, was nicht immer synchron war. Egal, auch mit teilweise verhakten Paddeln machten wir mit viel Spaß den 4. Platz.

Zwischen den Rennen hatten wir die Qual der Weinauswahl von Winzern wie Willie De Waal aus SĂŒdafrika, Birgit Braunstein vom Neusiedler See, Les Clos Perdu aus den Corbieres und 6 anderen Weinsponsoren. Sie alle wurden von Harry Flosser liebevoll im Weinbooklet karikiert.

GelĂ€chter und Schlagrufe hallten ĂŒber den Starnberger See, bis die  Sieger im Rennen der letzten Vier feststanden. Von den Murnauer Drachentötern, zu denen das Lido in Seeshaupt, der Dorfwirt in Oberammergau und Aendl gehören, gejagt, die auf dem 3. Platz landeten und knapp vor ogricht, einem Restaurant aus Holzkirchen,  feierte der SchĂ€ferwirt aus Schwabbruck seinen Sieg!

der Gewinner Pokal

Jetzt fuhr der Buscharner Seewirt sein leckeres, ĂŒppiges Buffet auf, da lief uns das Wasser im Munde zusammen!

Darauf hatten wir uns schon den ganzen Tag gefreut!

Buffet mit Aussicht auf den Starnberger See

Wie in jedem Jahr wurde eine der schönsten Veranstaltungen fĂŒr Gastronomen von Jörg Linke von Linke Weine und seinem Team exzellent organisiert.

Weitere Infos und die gesamten Ergebnisse gibtÂŽs beim Weindrachen.

 

 

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Genießen auf den Gourmet-Festivals MĂŒnchens

Der MĂŒnchner Sommer gehört zu den Schönsten, AbkĂŒhlen kann man sich in Isar oder Eisbach, Musikfestivals, Straßen- und Stadtteilfeste bieten jede Menge Live-Musik. Bei der Kulinarik gibt es allerdings Verbesserungsbedarf.

Feinschmecker wie ich freuen sich auf das Bayerische Genußfestival auf dem Odeonsplatz vom 28. bis zum 30. Juli 2017. Eigentlich bin ich nicht der große Frankenwein-Fan, erfuhr bei den Winewalks mit bekannten Sommelliers vieles ĂŒber die Winzer und entdeckte beim Probieren  sehr schmackhafte Tropfen . Toll, daß die Möglichkeit besteht, sich persönlich mit den 50 Winzern auszutauschen.

Frische, feinste Speisen aus der Region, die sich perfekt mit den Weinen kombinieren lassen, bietet das Wirtshaus Zinner aus Taufkirchen an. Milch und KĂ€se aus Bayern laden zum Verkosten ein. Der volle Magen kann sich anschließend an den  BayernbrĂ€nden aus den FrĂŒchten der Streuobstwiesen laben.

Was gibt es schöneres an einem lauen Sommerabend, mit dem einen oder anderen Glas Wein, entspannter, statt ohrenbetĂ€ubende Jazz- und Swing-Musik zu lauschen. Hingehen und sich online fĂŒr die Winewalks anmelden!

Sehr gespannt bin ich auf das Taste of MĂŒnchen Festival vom 3. – 6. August 2017 im Englischen Garten, das zum ersten Mal in MĂŒnchen stattfindet. 2004 in London aus der Taufe gehoben, lĂ€uft mir als Genußmensch das Wasser im Munde zusammen, bei dem Gourmet-Programm. 16 Spitzenköche von Diethard Urbansky vom Restaurant Dallmayr ĂŒber Anton Pozek vom Schwarzreiter im Vier Jahreszeiten bis zu Christof Metzger vom vegetarischen Restaurant Tian kreiren unter freiem Himmel, so Petrus es zulĂ€ĂŸt, die unterschiedlichsten Geschmackswelten.

Bei der AEG-Taste Akademie kann man den Profis zuschauen, in der AEG-Kochschule selber unter Anleitung von KĂŒchenkĂŒnstlern wie Sabrina Heid und Christian Mittermeier neue Koch-Ideen verwirklichen.

Auf der AEG-KochbĂŒhne zaubern die AEG-Spitzenköche in 30-minĂŒtigen Kochshows ihre kulinarischen Innovationen.

Taste of MĂŒnchen bietet fĂŒr einen Eintritt jeweils Nachmittags- und Abendtickets, um in 4 Stunden sein eigenes Menue zusammen zu stellen, bei den Chefs KĂŒchentricks abzuschauen und an den StĂ€nden und Bars lokale Produzenten und ihre GenĂŒsse kennen zu lernen. Das wird spannend!

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Lachmuskeltraining, Familiengeschichten und politische Brisanz auf dem MĂŒnchner Filmfest

Meine Favoriten vom Filmfest

Deutsche Komödien waren ein Angriff auf die Lachmuskeln mit integriertem Bauchmuskeltraining wie bei FĂŒhlen Sie sich auch manchmal ausgebrannt und leer? Paartherapeutin Luisa, gespielt von der fantastischen Lena Beckmann, hat ein leidenschaftliches Wochenende mit ihrem Liebhaber, mit viel Körpereinsatz gespielt von Benno FĂŒhrmann, geplant, als ihr Ehemann (Charly HĂŒbner) einen Hexenschuß erleidet und nicht zum geplanten Klassentreffen fahren kann. Die chaotische Luisa ist verzweifelt, als sie plötzlich einen Klon von sich vor sich sieht. Ideal denkt sie, dann kann ihre DoppelgĂ€ngerin sich um ihren Mann kĂŒmmern, wĂ€hrend sie ihren Liebhaber treffen kann. Den MĂ€nnern gefĂ€llt ihr naives, stĂ€ndig mampfendes, zweites Ich. Mit viel schrĂ€gem Humor inszeniert Regisseurin Lola Randl diesen rasanten Film, inklusive ĂŒberaschendem Ende, empfehlenswert! Ab 18.10.2017 kommt er inÂŽs Kino.

Lena Beckmann und Benno FĂŒhmann im herrlich komischen Liebesrausch

Beim Förderpreis Neues Deutsches Kino rĂ€umte SommerhĂ€user von Sonja Maria Körner den Regie- und Produzenten-Preis ab. Die schwangere Regisseurinn bedankte sich bei ihrer Mutter ĂŒber die Betreuung ihrer Tochter, wĂ€hrend sie sechs Wochen am Ammersee drehte.  Der Film spielt im heissen Sommer 1976 im Gemeinschaftsgarten einer Familie, die sich ĂŒber den Verkauf des GrundstĂŒcks nicht einigen können. Die Kinder erkunden den Garten und den des Nachbars, als die Nachricht von einem verschwundenen MĂ€dchen die Runde macht.

nicht nur Entspannung in der Sommerhaus-Idylle

Die Produzenten Tobias Walker und Phillip Worm bekamen dafĂŒr den Nachwuchsproduzentenpreis. Der Film kommt am 28.10.2017 in die Kinos.

Annika Meier wurde fĂŒr ihre Darstellung einer Djane in Magical Mystery oder die RĂŒckkehr des Karl Schmidt  ausgezeichnet, ein schrĂ€ger Film ĂŒber Karl Schmidt, gespielt von Charly HĂŒbner, der in einer Drogen-WG lebt, weil er nach dem Mauerfall einen Nervenzusammenbruch erlitt. Seine alten Kumpels, darunter Detlef Buck mit blondgefĂ€rbten Haaren, sind Techno Stars geworden und heuern ihn als Fahrer an. Eine duchgeknallte Verfilmung vom Sven Regener-Roman, die man warscheinlich am besten unter Drogeneinfluß ertrĂ€gt.

Julie Langhold und Thomas Gerhold erhielten den Drehbuchpreis fĂŒr Lomo-The Language of many others, bei dem die Follower des Blogs von Karl immer mehr die Macht ĂŒber sein Leben ĂŒbernehmen…

Urkomisch deftig aus der Reihe Neues Deutsches Fernsehen sind Falsche Siebziger von Mathias Kiefersauer mit Sebastian Bezzel. In einem Dorf, irgendwo in Bayern, sterben fast gleichzeitig drei reiche Senioren. Ihre eher mittellosen Kinder möchten sie in Form von DoppelgĂ€ngern aufleben lassen, um die Rente zu kassieren und das Testament  Ă€ndern zu lassen. So werden die Toten in den nahen Salzstollen verfrachtet.  Die DoppelgĂ€nger sind schnell gefunden. Urkomisch, daß der Priester eine AffĂ€ire mit einer der Verstobenen hatte und nun die verwirrte DoppelgĂ€ngerin anbaggert. HaarstrĂ€ubende Verwicklungen ohne Ende und Tote am Fließband lassen die TrĂ€nen vor pechschwarzem Humor fließen.

die Falschen Siebziger und ihre „Kinder“

Tragikomisch ist der Bernd Burgemeister PreistrĂ€gerfilm Zuckersand von Dirk Kummer. Als die zwei besten Freunde Jonas und Fred in der ehemaligen DDR einen Bumerang geschenkt bekommen, entsteht die Idee, einfach einen Tunnel bis nach Australien zu graben. Das hat tragische Folgen. Beide Jungen fĂŒrchten, fĂŒr immer getrennt zu werden, als FredÂŽs Mutter einen Ausreiseantrag stellt. Tilman Döbler als Jonas trĂ€gt den Film mit viel Humor, seine Mutter traut sich, gegen die DDR-Repressalien verbotenerweise menschlich zu sein.

die zwei besten Freunde aus Zuckersand

Sofia Coppola beehrte das Filmfest mit einer Retrospektive ihrer Filme. Ihr neuer Film die VerfĂŒhrten lief auch im Cine Masters Wettbewerb. Im Film spĂŒrt man die Hitze des Amerikanischen SĂŒdens umso mehr, als ein verletzter Soldat aus dem Norden von den Frauen des MĂ€dchenpensionats gepflegt wird. Subtil erzĂ€hlt Sofia Coppola, wie die Begierde sich langsam aufstaut, der Soldat, viril gespielt von Colin Farrel, alle manipuliert, aber die Frauen sich durchaus zu wehren wissen.

Der Film lÀuft seit dem 29. Juni in den Kinos.

Den Arri/Osram Award, der die Cine Masters Reihe prĂ€miert, bekam Loveless von Andrej Zvyagintsev fĂŒr sein Drama um einen Sohn, der spurlos verschwindet, wĂ€hrend die Eltern sich grausam um ihre Scheidung streiten.

Mein absolutes Highlight war die Pressekonferenz mit Brian Cranston. Er verzauberte alle mit seinem Charme, seiner Lust an der Schauspielerei und inspirierte die Anwesenden, ihr Talent nicht zu verschwenden, sondern ihrer Leidenschaft zu folgen. Die neuen Episoden von Breaking Bad und alle seine Filme wurden gezeigt, darunter der hervorragende Trumbo, in dem er einen in der Mc Carthy Ära verfolgten und von Kollegen denunzierten Drehbuchschreiber spielt. Daher heuert er bei einem Trashproduzenten an. Der sagt, daß er keine Credits am Schluß bekommen kann, Trumbo antwortet, das wollen Sie auch nicht. NachtrĂ€glich wird er den Oscar fĂŒr „Ein Herz und eine Krone“  bekommen, nachdem ihn Kirk Douglas engagiert hat. Humorvoll inszeniert erzĂ€hlt der Film eine wahre Geschichte vom Hollywood der FĂŒnfziger Jahre in der Mc Carthy Ära. Das gab eine Oscar-Nominierung fĂŒr Brian Cranston. Alle seine Filme sind sehenswert!

Brian Cranston in seinem Element auf der BĂŒhne

Politisch brisant waren viele Filme aus dem Iran, China und Lateinamerika. 1983 wird der homosexuelle Schriftsteller AndrĂšs in die Berge der Östlichen Provinzen Kubas verbannt. Die Landarbeiterin Santa wird zu seiner Überwachung entsandt, als in der NĂ€he ein internationaler Kongreß stattfindet.  Auf einem Stuhl sitzend beobachtet sie ihn und die ruhigen Bilder erzĂ€hlen, wie sie sich langsam annĂ€hern. Obwohl sie nichts VerdĂ€chtiges berichten kann, wird er Opfer von tĂ€tlichen Angriffen des Staatskomitees . Erstaunlicherweise wird der kritische Film Santa y AndrĂšs auch in Kuba im Kino zu sehen sein.

Ebensfalls aus der Reihe Spotlight kommt die göttliche Ordnung ĂŒber die EinfĂŒhrung des Wahlrechts fĂŒr Frauen in der Schweiz, ĂŒber das die MĂ€nner lĂ€cherlicher- und unglaublicherweise abstimmen mußten.  FĂŒr die heutige Zeit fast undenkbar und sehr empfehlenswert! Er lĂ€uft bereits im Kino.

Die „göttliche Ordnung“ löst sich auf

In der Reihe International Independents erzĂ€hlt Regisseur Robert Calzadilla in El Amparo die wahre Geschichte von 14 Fischern im Grenzgebiet von Kolumbien und Venezuela, die von MilitĂ€rs fĂŒr Guerillas gehalten und daher erschossen wurden.  NatĂŒrlich versuchen diese, das zu vertuschen, aber die Betroffenen wehren sich bis heute.

In Fits and Starts wird die Literaturszene mit ihrer Arroganz und ihrem Snobismus auf die Schippe genommen. David Warwick wird seit Jahren mit seinem Roman nicht fertig, wÀhrend seine Frau als Star gefeiert wird.  Auf einem Empfang schafft er es endlich, der aufgetakelten, gelangweiten Szene seine Meinung zu geigen, urkomisch! Der Kinostart steht noch nicht fest.

David und seine Frau und Starschriftstellerin jennifer

In A fĂĄbrica de nada erfahren die Fabrikarbeiter, dass ihr Chef seine eigenen GerĂ€tschaften stielt, um die Produktion zu verlagern. Obwohl die Mitarbeiter mit Geld gefĂŒgig gemacht werden sollen, wehren sie sich auf schrĂ€gste Weise. DafĂŒr erhielt der Produzent Thiago Hespanha den Cine Vision Award.

Widerstand in Form eines Musicals

Musikalisch auch der Gewinner des Publikumspreises Immer noch jung ĂŒber die Killerpilze.

nicht nur die Killerpilze feierten!

die ganze Filmbranche feierte tag und nacht, so dass viele keine Zeit zum Filme schauen hatten. Wie hartnĂ€ckig auf dem MĂŒnchner Filmfest gefeiert wird hier:http://horizonteentdecken.de/kino-und-partysucht-auf-dem-filmfest-muenchen/ . Trotzdem gab es einen Zuschauerzuwachs auch in 2017. Am 28. Juni – 7. juli 2018 gehtÂŽs weiter. Alle Infos auf www.filmfest-muenchen.de

 

 

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