DOKfest@home: Die Welt aus einem anderen Blickwinkel sehen

Du hast die Nase gestrichen voll von dem ewig gleichen Thema Corona? Bis zum 24. Mai hast du noch Zeit, die 121 wunderbaren, lustigen, ernsten, inspirienden, schrecklichen, spannenden, wahren Dokumentarfilme aus aller Welt beim DOKfest@home zu erleben. Klar, es ist nicht dasselbe, diese im Kino zu bewundern, die Filmschaffenden live zu erleben und anschließend mit diesen und anderen Filmliebhabern zu diskutieren.

Wie? Einfach auf die Webseite gehen, in den Reihen einen Film raussuchen, den Trailer anschauen und auf Ticket kaufen gehen. Live Interviews runden das Programm für Neugierige ab. Anschauen geht mit einem Smart-TV, das Netzkabel am Router anschließen, den Webbrowser aufrufen oder den Computer mit einem HDMI-Kabel an den Fernseher anschließen.

Meine Filmtipps:

Spaß in dieser wenig lustigen Zeit machen die Pastafarians in “I, Pastafari, a Spaghetti Monster Story” von Michael Arthur, die für ihr Nudelsieb auf dem Kopf als Religion vor Gericht kämpfen, urkomisch und bitterernste Satire, anschauen!

I, Pastafari möchte sein Recht auf ein Passbild mit Nudelsieb auf dem Kopf als religiöses Accesoire erkämpfen

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7 Überlebens-Tips für Singles während der Corona-Kontaktsperre

Dir fällt zu Hause wegen der Corona-Virus-Kontaktsprerre die Decke auf den Kopf? Aber nicht doch, es gibt unendlich viele Möglichkeiten, sich zu Hause die Zeit zu vertreiben oder gar kreative Möglichkeiten zu entdecken.

1. Influenza werden? Andere anstecken?  Besser nicht, aber die Menschen für die wichtigen Dinge im Leben zu Influencen, wäre eine sinnvolle  Abwechslung für Influencer oder solche, die es werden wollen.  Es wird Zeit, zusammen zu halten und statt Raff-Gier nachhaltige, kreative Ideen zu entwickeln, um diesen Planeten weiterhin lebenswert zu erhalten. Das ist dringend notwendig, der Corona-Virus ist leider nicht das einzige Problem auf der Welt, auch wenn es im Moment von den Medien so dargestellt wird!

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Bangkok und die Welt im Ausnahmezustand

Beim Anflug auf  Bangkok empfing uns extremer Feinstaub- und Abgasnebel. Davon sterben jährlich sehr viele Menschen, ist aber nicht ansteckend. Ansteckend ist die Geldgier der Konzerne auf bestimmter Politiker, die nichts gegen die Umweltverschmutzung tun. Glauben diese, es betrifft sie nicht?

Anflug nach Bangkok 20.03.20

Ein einziges Gespächsthema beherrschte die Restaurants und Guesthäuser Bangkoks: der Corona Virus und wie wir am schnellsten nach Hause kommen. So viele neue Bekanntschaften hatte ich noch nie in Bangkok gemacht. Flüge wurden stündlich annulliert, jeden Tag gab es eine andere Fluggesellschaft, die nicht mehr flog. Bevor ich auftauchen konnte, schloss meine Airline Emirates, bei der ich meinen Flug am 22. April vorverlegen wollte, rechtzeitig Ihr Büro auf unbestimmte Zeit. Andere hatten mit ihren Airlines mehr Glück und konnten gratis! umbuchen.

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Wegen Corona vom Traumstrand in Sumatra nach Bangkok zwangs-geflüchtet

Nach all den Schwierigkeiten vor meiner Einreise landete ich glücklich in Sumatra, Indonesiens größter Insel. Lange hatte ich gezögert, dorthin zu fahren, schließlich gab es immer wieder Naturkatastropfen wie den Tsunani 2003, Vulkanausbrüche mit wochenlangem, dunklem Himmel und 2009 ein Erdbeben bei Padang, das über 1000 Todesopfer forderte.

Ich fand die Eco-Lodge “La Rimba”, unweit von Padang im Westen Sumatras, nur mit deren privatem Boot zu erreichen und hatte Glück, gerade wollte eine Gruppe Franzosen auch dorthin.  Angekommen, meinte ich, im Paradies zu sein. Meeresrauschen, Vogegezwitscher und Grillenzirpen waren die einzigen Geräusche, davon hatte ich nicht mal geträumt! Klimaanlagen sind hier unütz, es weht immer eine frische Brise, nachts wurde es sogar angenehm kühl.

jeden Nachmittag kühlte ein Regenguss die Luft ab

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Klimawandel extrem: Greenwashing in Singapur

Ist dieser Planet noch zu retten?

Das ging mir durch den Kopf, als ich in klimatisierten Bussen und U-Bahnen durch Singapur, das sich für die „grünste“ Stadt der Welt hält, fuhr, ausstieg und schweißgebadet saunierte, ohne das obligatorische Kühlbecken. Schon jetzt, 2020, ist es fast unerträglich, sich im Freien aufzuhalten. Die Straßen sind mit Bäumen gesäumt, viele schöne Gärten und Dschungel-artige Nationalparks laden zum Spazieren ein, um den Abgasen zu entfliehen. Zwecklos, ein horrender Verkehr mit brandneuen, teuren Autos auf sechs- bis zehnspurigen! Straßen und eisgekühlte Gebäude heizen die Stadt am Äquator mit ihren Klimaanlagen zusätzlich auf.

Klimaanlagen-Gasse in Little India

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Mein Zwangsaufenthalt in Singapur: Sauna oder Eisschrank

An der Malayischen Grenze zu Singapur, 23 Uhr: der junge Beamte schüttelte den Kopf, als er meinen Pass sah, der sei nur noch 5 Monate und 27 Tage gültig, da könne ich nicht einreisen, er muss noch mindestens 6 Monate gültig sein. Ein Riesenschreck durchfuhr mich! Ist Fortuna auf psycholgischem Kriegspfad mit mir? Ende Januar wollte ich schon nach Malaysia fliegen, was mir wegen fehlendem Rückflugticket verweigert wurde. So verspätete sich meine Weiterreise und vor lauter Ärger vergaß ich mein Pass-Ablaufdatum. Der Vorgesetzte hatte Verständnis, verpasste mir einen Einreisestempel und organisierte mir eine Mitfahrgelegenheit mit dem nächsten Bus.

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Urwald in Sarawak, Borneo verzweifelt gesucht!

Kuching, die Stadt der Katzen, im Südlichen Borneo, empfing mich mit brütender Hitze. Verschwitzt schlängelte ich mich zwischen den Autos durch, die mit ihren Klimaanlagen für noch mehr Wärme sorgten.

Vereinzelte Streetart-Wandmalerien und die spiralförmige Brücke über den Fluß erhaschten meine Aufmerksamkeit, auf der anderen Seite winkte der Orchideen-Garten. Hier konnte ich endlich frische Luft schnappen, eine Seltenheit auf meiner bisherigen Reise durch abgasschwangere Städte, und die farbenprächtigen Blumen genießen.

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Flügellos von Bangkok nach Georgetown, Ipoh und Kuala Lumpur, Malaysia

Bangkok am 26. Januar 2020: Malaysian Airlines war so freundlich, mich für den Flug nach Kuching, Malaysia abzuweisen, da ich kein Ausreiseticket aus Malaysia hatte. Mein Ticket von Bangkok nach München Ende April reichte angeblich nicht. So versuchte ich verzweifelt, online ein Ausreiseticket zu buchen. Leider schloss der Airline-Schalter rechtzeitig, bevor ich fertig war. Ein Malaysian Airline Schalter existierte am Bangkoker Flughafen nicht.

Um diesen Schrecken auf Thailands Inseln zu verdauen, nahm ich einen Nachtbus nach Pucket. 14 Stunden später, inklusive gefühlten Stopps alle 10 Minuten, wollte ich nur noch auf die Fähre nach Koh Raja Noi in den vorgebuchten Best Bungalow. Er war der Beste, nicht unbemerkt von anderen. Wie der Rest der Insel auch, war er für die nächsten Nächte ausgebucht.

der schöne Strand 5 Minuten vom Best Bungalow

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Mit dem Smartphone auf Reisen: nützlich oder zeitraubend?

Unvorstellbar für die junge Generation, aber sooo lange ist es noch gar nicht her, da durfte ich mir während meiner Reisen ein Internet-Café suchen, nicht immer einfach, wie zum Beispiel in Makassar, Sulavesie. Video-spielende Kinder, natürlich in ohrenbetäubender Lautstärke und schwächelndes Internet waren nicht Gute-Laune fördernd. Gebucht habe ich damals nichts, sonders alles vor Ort erledigt. Beim meinem ersten Besuch in Kolumbien 2013 hatten fast alle Traveller einen Laptop dabei, obwohl Überfälle auf Gasthäuser oder auf der Straße nicht selten waren. Als ein Virus mir meine Bilder auf dem USB-Stick entwenden wollte, legte ich mir auch ein handliches Netbook zu und war begeistert!

mein geliebtes Asus-Travelnetbook…

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Little Joe, eine Pflanze, die gefährlich glücklich macht und mehr Filmtips für 2020 oder 21

Little Joe nennt die Biologin und alleinerziehende Mutter Alice die Pflanze, die sie ihrem Sohn Joe mitbringt, da sie wenig Zeit für ihn hat. Sie macht glücklich, wenn er ihr die richtige Zuwendung schenkt, erzählt sie ihm. Noch wird im Labor getestet und langsam merkt Alice, wie sich ihre Kollegen verändern, sanft verteidigen sie die Pflanze, wehe dem, der Zweifel hat…

Glücklich-machende Pflanzen, davon dürften Diktaturen und solche, die es werden wollen, träumen. Vielleicht haben Auto-Konzerne sie schon in ihre Klimaanlagen eingebaut? So abhängig scheinen manche Autofahrer von ihren geliebten Fahrzeugen. Hauptdarstellerin Emily Beecham bekam den Darstellerpreis auf den Internationale Film-Festspielen von Cannes 2019, jetzt ist es notwendig, dass so viele Zuschauer wie möglich diesen wichtigen Film von Regisseurin Jessica Hauser sehen, bevor es zu spät ist! Ab dem 16. Juli im Electronic-Sell-Through (EST)und ab 31. Juli auf DVD und als Video on Demand.

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