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Sternekoch Hans Haas / Leiter der Jury, Gewinner des Gourmet Awards Bobby Bräuer, Frau Ann-Christina Eylmann / Geschäftsführerin der GALERIA Kaufhof am Marienplatz und Frau Nina Bovensiepen / Ressortleiterin der Süddeutschen Zeitung bei der Preisübergabe

Galeria Gourmet Award für Sternekoch Bobby Bräuer vom Genußtempel „Esszimmer“

Gastronomen, Sterne-, Hauben- und Spitzenköche wie Heinz Winkler, Hans Haas und natürlich Alfons Schuhbeck trafen sich diese Woche im Galeria Gourmet-Tempel am Münchner Marienplatz, um den Galeria Gourmet Award, präsentiert von der Süddeutschen Zeitung, für die besten, innovativsten gastronomischen Konzepte der letzten zwei Jahre zu feiern.

Zuerst wurde Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann für sein Lebenswerk mit einer Riesenflasche Schlumberger, dem Mitsponsor, geehrt.

Die fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz des Tantris-Küchenzauberers Heinz Haas, Weinexpertin Sigrid Brantl,  der Leiter der Galeria Gourmet-Abteilung Thorsten Hohnheit, sowie Süddeutsche Zeitung – Lokal-Redakteur Franz Kotteder und SZ-Ressortchefin München Nina Bovensiepen durften die zehn Nominierten testen.

Exzellente Qualität und Service zeichnen alle aus, den Werneckhof in Schwabing, der japanische mit zeitgemäßer europäischer Küche vermengt, Grill & Grace im Westend, bei denen der Kunde selber grillt, das „Les Deux“ im Schäfflerhof, das an mediterrane Fischlokale erinnernde „Pescheria“, „Upper Eat Side“ in Giesing, „Max Pett“, das zeigt, das vegane Küche durchaus Gourmetstandard haben kann, das französisch-italienische „Marais Soir“ im Westend, die „Dorfwirtschaft“ am Dom, der Augustiner Kosterwirt, das „Huckebein“ im Stil eines Pariser Bistos und das Esszimmer in der BMW-Welt, bekocht vom vielfach prämierten Sterne-Koch Bobby Bräuer.

Nicht ganz unerwartet konnte sich letzterer über seine Auszeichnung freuen. Sein Chef, Michael Käfer war ebenfalls anwesend, dessen Frau erzählte, daß der mit 10000 € dotierte Preis an Stiftungen zur Kinder- und Altenhilfe gespendet wird.

Pralinés frisch angerührt veführten die Gäste Foto by DK
Pralinés frisch angerührt veführten die Gäste Foto by DK

Anschließend labten sich die Gäste wie Günther Jauch an den köstlichen Spezialitäten der Galeria Gourmet-Abteilung, darunter frische Austern und handgerührte Pralinen. Bei exzellenten Weinen, erfrischendem Schlumbergersekt sowie dem würzigen Witzigmann-Champagner und interessanten Gesprächen nahm der Abend erst spät ein Ende.

Schlemmer Gala, Bussche Verlag

Spitzenköche und Genießer satt bei der Schlemmer-Gala des Busche -Verlags

Das Gourmet-Herz schlug höher letzten Montag im Hotel Vier Jahrezeiten in München´s Maximiliansstraße. Der Schlemmer- und Schlummeraltas-Verlag lud zur 16. Busche Gala, um die Spitzenkräfte aus Hotellerie und Gastronomie zu prämieren. Achzehn Spitzenköche aus Deutschland von Heinz Winkler (Residenz Aschau) bis Lokalmatador Hans Haas vom Tantris und sieben aus Österreich wurden geehrt. Als Gastronom des Jahres konnte sich Eugen Block von der Blockgruppe aus Hamburg freuen, ebenso acht weitere Preisträger aus der Gastronomie, unter anderen der Aufsteiger des Jahres Bobby Bräuer vom Esszimmer, München und Tim Raue vom Sra Bua, Adlon in Berlin als Neueröffnung des Jahres. Hotel des Jahres wurde das Vier Jahreszeiten in München und der Hotelmanager des Jahres Axel Ludwig ebenfalls vom Vier Jahreszeiten, holte seine Mannschaft mit auf die Bühne, die den Preis mitverdient haben.

Das Entertainment-Highlight war die Verleihung an den Genießer des Jahres Franz Beckenbauer. Laudator Günther Netzer gab einige Anekdoten zum Besten, wie Franz als Genießer durch die Welt jettete. Einmal in einem Chinesischen Restaurant war ihm nach Sushi zumute und er brachte die Chinesischen Kellner dazu, im Japanischen Restaurant um die Ecke Sushi zu besorgen und in ihrem Lokal zu servieren. Selbstverständlich erfand er auch den Libero-Posten für sich, um entspannt weniger laufen zu müssen. Kaiser Franz konterte lässig mit nicht weniger witzigen Sprüchen. Als ihm eine Schürze umgebunden wurde, befürchtete er gar schmunzelnd, gleich in der Küche eingeteilt zu werden.

Bei der Tombola der Beckenbauer-Stiftung, die Menschen, die in Not geraten oder behindert sind, hilft, konnte man dank vieler Sponsoren wertvolle Preise gewinnen.

Während er noch am selben Abend nach Salzburg zurückfuhr, genossen die hochkarätigen Gäste Kempinski´s Gourmet-Spezialitäten vom Allerfeinsten. Sechserlei Sushi vom Neuseelandhirsch, confierter Hummer auf Papayachutney, die Austernbar, Tagliarini mit frischgeriebenem Herbsttrüffel und acht! verschiedene Desserts verführten zum Schlemmen und Genuß ohne Ende.

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Robbie Williams im Olympiastadion

frisch gejazzt von Panzerballett bis zur Robbie Williams – Gigantomie

Der Münchner Musiksommer fällt Rekorde! Die Konzerte im Theatron lassen das Guinnesbuch erzittern wegen seines innovativen und längsten Musiksommers der Welt. Letzten Montag war Jazz im Fokus. Die 17köpfige Earforce-Band inklusive 13 Bläser und toller Rhythmusgruppe heizte den vollbesetzen Rängen mit Jazz- und Latingroove vom allerfeinsten ein, das einfach glücklich machte!

Panzerballett tanzt gerne auf verschiedenen Hochzeiten, die fünf Musiker paaren Jazz mit Funk, Hardrock, Metal und Schlager. Die Gastsängerin Conny Kreitmeier intonierte „Ein bißchen Frieden“ erst bluesig, um dann mit Hardrock-Gitarrenriffs ihre Wahnsinnsstimme zum Bersten zu bringen! Auch der „Dirty Dancing“ Song „Time of my Life“ wurde metal-jazzig neu interpretiert,  für Fans mindestens so gut wie das Original! Ungewohnte Freejazzklänge, wer sich darauf einließ und das waren die meisten im Amphitheater, erlebte einen fantastischen Abend!

Bis zum 25.08.13 kann der Musikliebhaber von Rock, Indie, Electro und Pop seine Entdeckungen im Theatron machen.

Gigantomie ist das Rezept von Robbie Williams` Take the Crown Tour letzten Mittwoch im mit 62000 prall gefüllten Olympiastadium. Eine riesige Robbie-Büste ziert? die Megabühne, von der er sich zum Opening abseilen läßt. Von den ersten Tönen „Let me entertain you“ berauscht, singt und tanzt die Arena mit. Die Party konnte beginnen! Der 39jährige hat an Gewicht zugelegt, dafür fehlt der Hals, an Reife sowieso. Pupertierende, lächerliche Sprüche über sein Gemächt sind so überflüssig wie die übergroßen, wasserspritzenden, feuerspeienden Robbiebüsten, die sich über die Bühne schieben.

Das hat er gar nicht nötig, die Stimme und Entertainment Qualitäten lassen den Wunsch aufkommen, ihn mal in kleinerem Ambiente zu erleben. Die Menge will die Gassenhauer hören und mitsingen, die neuen Songs und sein Gitarreneinspiel bei „Millenium, Sexed up und Better Man“ läßt die Begeisterung sinken. Fulminant holt er seine Fans wieder ab mit Rock DJ und Angels, der nicht endenwollende Chor kreischt und singt, will ihn nicht gehen lassen, A Lot of Love and Affection hallt ihm beim Verlassen der Bühne hinterher…

Robbie Williams entertainte das Olympiaststadium!

Robbie Williams entertainte das Olympiaststadium!

Rolando Villazon

Endlich Klassik-Sommer Open Air!

Die lauen Sommernächte letztes Wochenende lockten insgesamt 16000 Menschen zur Klassik am Odeonsplatz. Seit langer Zeit ungnädig, war der Wettergott guter Laune und bescherte an beiden Tagen herrlich laue Sommerabende.

Nach Verdis Ouvertüre zur „Sizilianischen Vesper“ und „Don Carlos“ am Samstag sang Thomas Hampson Massenets „Hérodiade“, bis Rolando Villazon kraftvoll „O Souverain“ intonierte, begleitet vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

In der Pause eilten die geladenen „Vips“ zum Wittelsbacher Platz, darunter auch der als Familienmensch geschätzte Georg Schmidt (in Bayern besser bekannt als „Schüttel-Schorsch“), dessen Ehefrau die Vorteile einer Anstellung im Landtag 23 Jahre lang genießen konnte, bevor beide im Rahmen der CSU-Verwandtenaffäre von Horst Seehofer persönlich vor die Tür gesetzt wurden. Das wäre ihm beim VIP-Zelt ohne Einladung fast auch passiert, wenn ihn TU-Präsident Wolfgang Herrmann nicht hineingelotst hätte.

Die hochkarätigen Gäste von Mercedes aus Politik, Wirtschaft und Society, durften direkt am Logenplatz der Mercedes Lounge Dallmayer Spezialitäten genießen.

Nach der Pause genossen die Zuhörer Wagner aus „Tannhäuser“, „Lohengrin“ und Verdi mit „L´esule“, den Zigeunerchor aus „Il Trovatore“ inklusive Chor und Orchester bis endlich! das ersehnte Duett der beiden Opernstars aus „Don Carlos“ folgte.

Das Highlight bei Mercedes war anschließend ein kurzer Besuch von Thomas Hampson und Rolando Villazon, dieser in ganz lässiger Kleidung, in der Lounge. Die Kameras und Handys blitzten, das wollte sich keiner der Vips entgehen lassen!

Endlich Klassik-Sommer Open Air!Endlich Klassik-Sommer Open Air!
Filmfest 2013 foto-bernhard-schmidt

Kino- und Partysucht auf dem Filmfest München 2013

Kino- und Partysucht auf dem Filmfest Muenchen

Hochprozentige Kino- und Partysucht unter einen Hut zu bekommen gehörte beim 31. Münchner Filmfest zu den größten Herausforderungen. Ugo Crocamo, dessen Crew unzählige Pizza´s bei „Movie meets Media“ im P1 frisch vor den Gästen zubereitete, machte gar durch. Am nächsten Mittag warteten bereits die Gäste des ZDF-Empfangs mit Champagner bewaffnet im H´ugos auf die berühmte Gundlage für weitere Festivitäten.

Am selben Abend lud die Bavaria Film Produzenen, Schauspieler und Casting-Agenten in´s Künstlerhaus. Anschließend war die Qual der Wahl, Indie-Party oder Vernissage des Verbrechens beim Shocking Shorts Award in der Galerie der Künstler, schnell entschieden. Gerne ließen sich die Gäste von gruselig umgestalteten Locations überraschen, wie immer originell organisiert von G.R.A.L. So wurden die Laudatoren in berühmten Gemälden wie Nadeshda Brenneke als Mona Lisa oder Leander Hausmann als Rembrand verewigt.

200 Nachwuchsregisseure hofften mit ihren Kurzfilmen aus Crime, Thriller, Horror und Mystery auf den begehrten Preis. Regisseur Leander Haußmann überreichte den heißumkämpften Award an Murat Eyüp-Gönültas mit „Honeymoon Hotel“, der dem Nachwuchsregisseur die Teilnahme am „Universal Filmmasters Program“ in Hollywood beschert.

Zur Jury des 14. Shocking Shorts Award zählten Regisseur Leander Haußmann, die Schauspielerinnen Anna Thalbach, Lisa Maria Potthoff und Nadeshda Brennicke sowie Herbert L. Kloiber, der Geschäftsführer der Tele München Gruppe, Kinopolis Moderatorin Aline von Drateln und Jonathan Bennett (Universal Networks International Germany). Anschließend wurde mit dem Münchner „The Duke“ Gin, der auf fast keiner Party fehlte und den Kopf am nächsten Morgen schont, gefeiert bis in den frühen Morgen.

In dem Angebot von über 170 Filmen des Filmfests nicht die Übersicht zu verlieren, fiel schwer, zumal die Sektionen aufgeweicht waren. So mußte fast das gesamte Programm umständlich duchgearbeitet werden.

Eine Entdeckung war die spannende Dokumentation „Der Blinde Fleck“ von Daniel Harrich über die dilettantischen Ermittlungen und Vertuschungen beim Oktoberfest Attentat 1980 in München. Der Journalist Ulrich Chaussey deckt einen unfaßbaren Skandal auf, als er erfährt, daß Zeugen nicht angehört wurden und wichtige Indizien aus der Asservatenkammer verschwanden oder vernichtet wurden. Der Film erhielt wie Mira Nair ´s „The Reluctant Fundamentalist“ über einen Pakistanischen Professor, der nach den Anschlägen des 11. September 1001 verdächtigt wird und in sein Heimatland zurückkehrt, wo er auch dort mit Extremismus zu kämpfen hat, den Friedenspreis Die Brücke, den Bernhard Wicki Filmpreis. Jetzt wollen die Behörden die Ermittlungen wieder aufnehmen. Wir sind gespannt!

Letzten Freitag wurde der mit 70000 € am höchsten dotierte Förderpreis des deutschen Films, gesponsert von der DZ-Bank, Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk vergeben. Die Jury, bestehend aus Schauspielerin Bibiana Beglau, Gerhard Meixner und Angelina Maccarone entschieden sich in allen! Katagorien für „Love Steaks“. Befremdlich, als die „Drehbuchschreiber“ bei der Verleihung zugaben, keines gehabt zu haben.

Kein Wunder, daß bei dem Empfang im BMW-Museum keine rechte Stimmung aufkommen wollte, obwohl Hof-Festival Chef Heinz Badewitz die Münchner Filmfest Chefin Diana Iljine schwungvoll über´s Parkett führte.

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Ryan Gosling, Filmfest München

Halbzeit beim Filmfest München: Filme & Feiern satt!

24 Stunden pro Tag oder Nacht reichen nicht, um auch nur annähernd alle interessanten Filme und Empfänge zu erleben. Also ist fokussieren angesagt!

Fulminant eröffnete Caroline Links Film „Exit Marrakesh das Filmfest München 2013. Ulrich Tukur spielt den egomanischen Theaterregisseur, der in Marokko von seinem enfremdeten Sohn, gespielt von Samuel Schneider (eine Entdeckung!) auf seiner Tournee besucht wird. Der Vater meint, alles Interessante vom Land zu kennen und liest lieber Paul Bowles am Pool, während der Sohn sich durch die Straßen treiben läßt. Fast zwei Stunden dauert es, bis sich beide annähern, während sie durch die atemberaubend schöne Landschaft Marokkos fahren.

Au Bout du Conte“ vom Erfolgsautorenduo Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri erzählen von Surrealismus und Realismus im Leben und Liebesdingen. Bacri spielt den schrulligen Fahrlehrer, dem mulmig wird, je näher der von einer Hellseherin vorausgesagte Todeszeitpunkt kommt. Seine unsichere Schülerin, Agnes Jaoui, schlägt vor, an dem Tag lieber nicht zu fahren. Es kommt jedoch ganz anders, als man denkt. Herrlich skurrile Wendungen gepaart mit witzigen, spritzigen Dialogen bringen den Kreislauf in Schwung wie Champagner!

Extrem anders die meditative Blut-Symphonie auf Acid „Only God Forgives. Ob dieser die scheinbar emotionslose Brutalität vergeben kann, ist fraglich. „Drive“ Regisseur Nikolas Winding Refn meinte vor dem Film, immer dieselben Filme zu machen ist wie dieselben Drogen zu nehmen: irgendwann wirkt es nicht mehr. Welche Drogen beim Dreh im Spiel waren, ist nicht bekannt. Die in warmes Blut-rot getauchten Zeitlupenbilder, kaum Dialoge, während das Blut spritzt, wirken wie aus einer unwirklichen, drogengeschwängerten Welt. Ob der Film auf Drogen eher zu ertragen ist?

Ryan Gosling in "Only God forgives", Michael Caine, Samuel Schneider aus "Exit Marrakech"

In der Realität ist seine geliebte Frau gestorben, aber sie erscheint dem einsamen Mr. Morgan, zurückgenommen fantastisch gespielt von Michael Caine, in Sandra Nettelbecks Film „Mr. Morgan´s last Love“ immer wieder. Sie wollte ihm in beider Wahlheimat Paris Französisch beibringen und sagt: J´ai faim (ich habe Hunger) worauf er antwortet: Je t´aime. Zufällig lernt er die junge Französin Pauline, wunderbar gespielt von Clemence Poésie, kennen. Auch sie fühlt sich einsam, seitdem sie ihre Eltern verloren hat. Als er einen Selbstmordversuch unternimmt, tauchen seine Kinder aus den USA auf. Seine Tochter reist bald wieder ab, nicht ohne Shoppen gegangen zu sein. Sein Sohn schafft es langsam, seine Konflikte mit seinem Vater zu lösen mit überrraschendem Ende.

Eine Party folgt der anderen, Filme schauen wird für manch einen zur Nebensache. Nach dem Eröffnungempfang im Bayerischen Hof, dem Director´s Cut am Samstag und dem Burgemeister-Preis mit exzellentem Flying Buffet am Sonntag folgte am Montag „Movie meets Media“ im P1. Wer an der hyper-strengen Gästeliste nicht scheiterte, konnte sich mit H´ugo´s leckerer Pizza und hervorragenden Cocktails stärken. Müller Milch Mixgetränke sowie Knack- beziehungsweise Currywurst by Volkswagen boten die Sponsoren an, wovon man lieber die Finger lassen sollte, wenn man nicht auf Magenverstimmung steht. Dagegen stieg die Stimmung auf der Tanzfläche trotz bescheidener Anzahl der Tänzer. Nach Mitternacht hatten einige immer noch Anzug und Kravatte an, so fragte ich, ob sie Bänker oder Security waren? Nein es handelte sich um junge Produzenten, die besonders seriös wirken wollten.

Ryan Gosling in "Only God forgives", Michael Caine, Samuel Schneider aus "Exit Marrakech"

 Samuel Schneider aus „Exit Marrakesch“

Mut zur Inspiration

Die Audi-Inspiration Night, ein kreativer Austausch innovativer Redner in Rocco Fortes Charles Hotel in München, wurde wieder von Nina Ruge moderiert, die Survival-Coach Johannis Warth vorstellte. Der ausgebildete Schauspieler versteht es, seine Zuhörer zuerst mit Witz über seine Heimat Oberschwaben aufzulockern, um ihnen dann einen Spiegel vorzuhalten und sie zum Nachdenken zu bringen.

Vorstände und Geschäftsführer emutigt er als Top-Keynote Speaker, statt etwas auszusitzen (eine beliebte Reaktion von Politikern bei Skandalen) die Perspektive zu wechseln und nicht vor Veränderungen zurückzuschrecken. Langes „Aussitzen“ schadet nicht nur Rückrat und Haltung, wer sich nicht von Neuem inspirieren läßt, betreibt Rückschritt.

Bei exzellentem Catering diskutierten Gäste wie die Chefredakteurinnen Patricia Riekel von der „Bunten“ sowie Sabine Nedelchev von „Elle“ trotz Biergartenwetters noch lange angeregt im Foyer des Charles Hotel. Eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe, organisiert von Rocchi PR, der Audi Region Süd ist für den Herbst geplant.

Johnny Walker Voyager-flüssiges Gold in der Kehle

Mit einer im Stil der 20er Jahre gebauten Luxussegelyacht die alten Handelsrouten absegeln, davon träumt der Abenteurer! Die John Walker & Sons „Voyager“ startete 2013 in Shanghai auf den alten Gewürzrouten nach Portofino. Nach den Filmfestspielen von Cannes legt sie dieses Wochenende zum Formel 1 Rennen in Monaco an, weitere Ziele sind Athen, Barcelona, Amsterdam und vom 24. – 26.7.13 Hamburg. Überall wird sie Schauplatz glamouröser Events sein und Johnnie Walkers neueste Kreation, den Odyssey, vorstellen. Die abgerundete Flasche ist see- und partyfest, sie kann bei hohem Seegang oder angeheiterten Gästen nicht umfallen.

Flüssiges Gold in der Kehle

Vor mehr als 200 Jahren wurde Johnnie Walker Whisky von Schottland aus erstmals in alle Welt verschifft. Jetzt wird der Dreimaster am Ende seiner Reise wieder seinen Heimathafen Edinburgh anlaufen.

Da es in München an Häfen mangelt, konnten letzten Donnerstag die Gäste beim Launch in der Goldenen Bar als Trost den Blue, Gold und Platinum Label verkosten. Weich, mit sanftem oder kräftigem Abgang, war es ein hervorragender, goldfarbener Genuß, der Körper und Seele erwärmt, passend zum winterlichen Wetter! Die exzellenten Johnny Walker Cocktails wie Zacharias mit Orangenschaum und Dirty Old Bastard mit Chili trösteten darüber hinweg, die Voyager nicht live vor Ort zu sehen.

Flüssiges Gold in der Kehle

Asiatische Kulinarik & Fucking beim Dok-Fest München entdecken

Wer bei endlosen Remakes, Vampiren und Pyrotechnik in Tiefschlaf verfällt, konnte auf dem diesjährigen 28. Dok-Fest in München so manche Entdeckung machen. Über 20000 begeisterte Zuschauer ließen sich von 131 Filmen aus 38 Ländern überraschen.

In „Guerilla-Köche“ zieht es zwei junge Köche aus der Sterne-Küche nach Asien, um Neues auszuprobieren und sich inspririeren zu lassen. In einer Thailändischen Garküche, durch den Autoverkehr mit Abgasen aromatisiert, lernen sie die Feinheiten der Thailändischen Küche. Nach Kambodscha und Vietnam landen sie in einem Gourmetrestaurant Hongkongs, dessen Chef meint, Essen sei wie Sex, egal wie und mit wem man´s macht, es soll Spaß machen!

Wal (hervorragend!), gebackene Kakerlaken, Vogelspinnen und Kobra, der zuerst der Kopf abgeschlagen wird, damit das Blut zum Trinken in ein Glas laufen kann, bevor ein Dreigängemenue entsteht, werden mutig probierrt. Wundert es da, daß unsere Sterneköche wie die Schlote rauchen und warme Whisky Cola herunterspülen?

In “ Fuck for Forest“ verkauft eine Gruppe Neu-Hippies ihren Spaß am Sex im Internet, um Geld für ein Stück Regenwald zu sammeln. Das verspricht mediale Aufmerksamkeit, obwohl es beim westlichen Menschen eher ein Gähnen hervorruft. Die Indios lehnen das Geld ab, als sie erfahren, wie das Geld verdient wurde. Schade, daß unsere Hippies sich nicht vorher über andere Kulturen informiert haben.

Shanghai Fashion Week

Shanghai Fashion Week 2013

Aimer, China´s Marke für traumhaft zarte Lingerie and Swimwear, eröffnete schwungvoll mit einer Riesenwelle auf der Leinwand die Shanghai Fashion Week 2013 im Bezirk Xintiandi. Den 20er Jahre Look betonte sie schwarz-weiß romantisch mit übergroßen Hüten und sexy Rund-Ausschnitten um die Hüfte der Einteiler.

Fotos by D.M. Krumm all rights reserved

Zu brasilianischer Musik tanzten die Models in rot-orange-blau-grün geblümten sexy Bikinis und Badeanzügen mit oder ohne Minirock, Tüchern um Stirn und Hüfte, die Männer in Boxershorts oder Pumphosen. Chiffon umspielte die Schultern und Hüften der knappen Bikinis. Im Abends noch recht kühlen Shanghai war das der richtige Vorgeschmack für einen heissen Sommer!

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Schade, daß nach dieser tollen Show, die zum Tanzen animierte, alle brav nach Hause schlenderten.

Aimer Brand Ambassador Gong Li, die international berühmte Chinesische Schauspielerin, hochaufgeschossen wie die Models, verschönte das Abschlußbild. Außer einer Show von Schwedischen Designern wie Ulrika Sandström und Cheap Monday bestritten bereits etablierte Designer wie Helen Lee sowie heisse lokale Nachwuchdesigner mit ihren neuesten Kreationen den Rest der Modenschauen.Shanghai Fashion Week

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Gong Li rechts im weißen Shirt verschönte modellike die Show

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