Gastro-Szene ganz entspannt beim Drachenbootrennen am Starnberger See

Gutgelaunt und entspannt trafen sich Sommeliers, Köche, Gastromitarbeiter, Weinfachleute, Winzer und Genußjournalisten, um gegeneinander beim Drachenbootrennen anzutreten. Miteinander genossen wir das exzellente Buffet vom Buchscharner Wirt in Münsing, sowie die nicht minder hervorragenden Weine. Diesmal kamen sie vom Sommelierverband Österreich mit ihren Sommelier-Edition Weinen, Quinta das Marias von Peter und Elisabeth Eckert, Dao , dem Jordan Wine Estate Südafrika, Christian Zündel aus dem Tessin, Remy Gresser, Elsaß, dem Kloster Neustift in Südtirol, dem Weingut Elisabetta Foradori, Emilio Foradori aus dem Trentino, dem Weingut Gutzler aus Rheinhessen.

Da fühlt sich der Wein-Aficionado wie im Paradies! Harry Flosser porträtierte die Weingüter mit ihren Winzern im Infoheft satirisch-liebevoll.

gezeichnet von Harry Flosser
Drachenboot, visuell gestaltet von Harry Flosser

Petrus, in diesem “Sommer” unentschlossen, hatte ein Einsehen und lieferte perfektes, warmes Paddelwetter.

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hier waren die Paddel noch nicht ganz synchron

Duschen kamen höchstens vom Vordermann im Boot, wenn der Rhytmus, ein wichtiger Bestandteil des Lebens, nicht stimmte. In diesem Fall können sich die Paddel verhaken und der Sieg liegt in weiter Ferne.  Alle Teams taten ihr Bestes mit Engagement und Schlachtrufen, gewinnen konnte nur einer, die Geroltsteiner Wineplaces! Knapp dahinter  erruderte der Königshof, Gewinner im letzten Jahr,  den 2. Platz, dicht gefolgt von Shane´s Restaurant.

DrachenbootrennenAuf den folgenden Plätzen landeten: 4. Platz die Sommelierunion Deutschland, 5. der Schäferwirt, 6. der Sommelierverband Österreich, 7. die Ruby Hotels, die bald in München vertreten sein werden, 8. einfach geniessen & Das Weininstitut München, 9. das Hotel Excelsior, 10. die Vinum CumLaudae/IHK Akademie, 11. die Münchner Löwen, 12. das Café am Beethovenplatz/Hotel Mariandl, 13. Gersters Genusswerkstatt und 14. Vitus/Dorfwirt aus Iffelsorf.

Egal, auf welchem Platz die Teams landeten, gefeiert wurde gemeinsam in unschlagbar freundschaftlicher Atmosphäre bei leckerer Kulinarik wie Pasta im Parmesanlaib, Gemüseplatte, Saibling, Gegrilltem und ausgezeichneten Weinen, bei denen die Auswahl schwer fiel, bis die Sonne im Starnberger See versank.

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Toll organisiert war das Drachenbootrennen wie immer von Jörg Linke und seinem Team von der Linke Weinhandelsges. mbH

 

 

 

 

 

 

 

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Illusion der Schwerkraft bei Tollwood

Schwerelosigkeit und kraftvolle Bodenakrobatik bei “A simple Space” von Gravity and other Myths im Theaterzelt des Tollwood

Übereinander, untereinander, nebeneinander schwirren diese Akrobaten aus Adelaide duch die Luft, daß dem Zuschauer schier schwindelig wird. Sie balancieren sogar vom Bauch, Becken oder Gesicht des Anderen aus, werfen sich in die Luft, machen Handstand auf dem Kopf des anderen und lassen sich fallen, schwungvoll aufgefangen vom nächsten.

A Simple Space_Credit Chris Herzfeld
A Simple Space_Credit Chris Herzfeld

Der Zuschauer sieht genau den Schweiß der Artisten, hört ihren Atem und darf sogar bei einer Übung mitmachen und unter den Balancierenden liegen. Der deftige Australische Humor kommt nicht zu kurz. Bei Wettbewerben untereinander wird Strip-Seilspringen probiert, einer verliert sogar seine Hose…

Am Ende wollen die Zuschauer sie gar nicht gehen lassen, beim Rausgehen sehe ich nur glücklich-strahlende Gesichter!

A simple Space läuft nur noch bis zum 12.7.16 im Theaterzelt des Tollwood, danach geht`s weiter mit “Face Nord un loup pour l `homme”

alle weiteren Informationen auf der Tollwood-Webseite oder dem Magazin.

Angesichts des furchtbaren Anschlags im Olympiaeinkaufszentrum blieb das Tollwood Festival aus Pietätsgründen am Samstag 23. Juli und Sonntag 24. Juli geschlossen. Damit endete das Tollwood Sommerfestival 2016 vorzeitig. Die Konzerte von Peter Cornelius / Ringlstetter und Rea Garvey sowie die letzte Theatervorstellung von „Face Nord“ am 23. Juli konnten daher nicht stattfinden.

Das Konzert von Peter Cornelius & Band mit special guest: Ringlstetter wurde auf den 19. Dezember 2016 im Rahmen des Tollwood Winterfestivals verschoben. Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer an diesem Ersatztermin verhindert ist, kann seine Tickets bis zum 1. September 2016 zurückgeben.

Das Konzert von Rea Garvey wäre das Abschlusskonzert des diesjährigen Tollwood Sommerfestivals gewesen. Leider kann hierfür kein Ersatz- oder Ausweichtermin angeboten werden. Die Tickets werden rückerstattet und können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, bei der sie erworben wurden.

Ein Ersatztermin für die Vorstellung von „Face Nord“ kann leider nicht realisiert werden. Bereits gekaufte Karten für die Vorstellung am 23. Juli können an der Vorverkaufsstelle, an der die Karten erworben wurden, zurückgegeben werden.

 

 

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Klassik-Flashmob mit Freude Schöner Götterfunken

Die Freude Schöner Götterfunken ertönten heute nachmittag am Odeonsplatz. Passanten kamen näher und freuten sich, den Chor des Bayerischen Rundfunks erleben zu können. Mit einem Flashmob  warb der Chor für das kommende Klassik-Highlight des Münchner Sommers.

Zum 16. Mal finden an der schönsten Open-Air Location Münchens, dem Odeonsplatz, Konzerte der Extraklasse statt. Wenn das Wetter mitspielt wie in den letzten Jahren, ist es ein Gourmet-Erlebnis zum Schwärmen!

Am 16. Juli eröffnen die Münchner Philharmoniker KLASSIK AM ODEONSPLATZ mit Pjotr Iljitsch Tschaikowskys Ballett-Suite „Schwanensee“ op. 20. Am Pult steht zum ersten Mal bei Klassik am Odeonsplatz ihr Chefdirigent Valery Gergiev. Auch Solist und Weltklassepianist Daniil Trifonov gibt seinen Einstand – mit Tschaikowskys Klavierkonzert Nr.1 in b-Moll op. 23. Das Konzert ist bereits ausverkauft.

Für den Konzertabend am 17. Juli mit dem Chor und  Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das sein 70jähriges Jubiläum feiert,  wird Beethovens berühmte 9. Symphonie das Herzstück im Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Daniel Harding. Restkarten sind noch  verfügbar (19 Euro bis 78 Euro bei München Ticket, Tel.: 089 54 81 81 81, www.muenchenticket.de, BRTicket, Tel.: 0 800 / 59 00 594, sowie bei den bekannten Vorverkaufsstellen.

Weitere Infos unter www.klassik-am-odeonsplatz.de.

Und für alle, die keine Karten bekommen haben:

2016 wird erstmalig der Abend mit den Münchner Philharmonikern als Video-Livestream auf www.br-klassik.de und www.medici.tv zu verfolgen sein. Den Ton-Mitschnitt des Konzerts strahlt BR-Klassik am 10. August aus. Der Auftritt des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks wird im Bayerischen Fernsehen und auf BR-Klassik live übertragen.

Titel-Foto: Stefan M. Prager für PRO EVENTS Veranstaltungs GmbH

Finale beim Filmfest München

und bald für Deutschland, (bei der EM)?

Spannung erzeugte das Filmfest allemal, die Filme waren es und für die Filmemacher, die auf den Preisregen hofften.

Ellen Burstyn verzauberte bei den Filmmakers live
Ellen Burstyn verzauberte bei den Filmmakers live

Die wunderbare Ellen Burstyn blieb einige Tage, schwärmte von Maren Ades Eröffnungsfilm “Toni Erdmann” und “Schildkröten können fliegen” aus der Retrospektive vom Regisseur Bahman Ghobadi, der eine ganze Fangemeinde zum Filmfest zog. Sie ließ es sich nicht nehmen, spät abends nach dem Screening von “House of Cards”, wo sie Robin Wrights Mutter spielt, für Fragen auf die Bühne zu kommen. Mit ihren 83 Jahren begeisterte sie uns mit ihrem Witz und intelligentem Charme. Ihre Arbeit wurde vom Filmfest mit dem Cine Merit Award gewürdigt.

In “The Salesman” von Asghar Farhadi findet ein Mann in Teheran Blutspuren im Bad und seine Frau im Krankenhaus wieder, als er nach Hause kommt. Es wird nie ausgesprochen, was passiert ist. Der Ehemann versucht verzweifelt herauszufinden, wer das getan hat, um sich zu rächen, seine Frau möchte das nicht. Das bewegende Drama wurde mit dem ARRI/Osram Award als bester internationaler Film ausgezeichnet.

Die streng bewachte Liga des 8 Ordens lud in´s gruselig beleuchtete Lenbach, wo von Moderator Götz Otto die Shocking Shorts Awards aus 10 nominierten Kurzfilmen zum Thema Thrill & Crime verliehen wurden. Oskarpreisträger Florian Henckel von Donnersmark war der erste Gewinner vor 17 Jahren, in diesem Jahr freute sich Korbinian Dufter mit seinen Film “Pistenzauber” über eine Reise nach Hollywood zum Universal Filmmaster Programm. Bei den 13 Sünden Hauptgang, der dunklen Macht der Nachspeise, der Wahrheit Wein oder dem Hoffnungsträger Bier wurde abgefeiert, was das Tanzbein hergab.

 in die Hände meiner Mutter
Jessica Schwarz und Andreas Döhler in die Hände meiner Mutter

Den Förderpreis Neues Deutsches Kino erhielt der überraschte Regisseur Florian Eichinger für sein Drama “Die Hände meiner Mutter“, der vom Mißbrauch einer Mutter an ihrem Sohn handelt, der jahrzehntelang totgeschwiegen wird. Der Hauptdarsteller Andreas Döhler wurde als bester Schauspieler ausgezeichnet und an seinem derzeitigen Aufenthaltort Shanghai per Handy angerufen. Er freute sich und erzählte, daß er gerade nichts als Unterwäsche anhatte. Der Drehbuchpreis ging an Mareille Klein für “Dinky Sinky“, an die Produzenten Jana Raschke und Igor Dovgal der Preis für “Haus ohne Dach“.

Interessant, daß “Unterwäschelügen” von Klaus Lemke ebenfalls für den Nachwuchspreis nominiert war. Erfrischend witzig und lässig inszeniert, mit Klischee-Anmache wie “Ich liebe dich” und Retourkutschen “na, hoffentlich nicht zu lange” konnten wir Cineasten uns mal von den ernsten Filmthemen entspannen und herzlich lachen.

Klaus Lemke inmitten seiner Hauptdarstellinnen
Klaus Lemke inmitten seiner Hauptdarstellinnen

Der One Future Preis ging an Regisseur Hans Steinbichler´s “Eine unerhörte Frau“, der wegen der Verfilmung in Bayerischer Mundart erstmal nur in Bayerischen Kinos gezeigt wird. Eine wahre Geschichte um eine Mutter, von Rosalie Thomas grandios gespielt, die letztlich erfolgreich für ihre kranke Tochter kämpft, der außer ihr keiner glauben will.

Die lobende Erwähnung erhielten Anca M. Lazarescu für “Die Reise mit Vater” und Werner Herzog für “Lo and Behold, reveries of the connected world”. Selber ohne Smartphone, und seinen Computer ausschließlich für emails oder googlemaps mutzend, interviewt er Wissenschaftler, Technologieinvestoren und Roboterbauer über die Vernetzung und wie diese uns zukünftig  beeinflussen oder beherrschen wird. Der Roboterhersteller meinte, 2050 würden seine Roboter besser Fußball spielen als die Menschen, nur wer will das sehen?

Hiba und ihre Band in "ein Lied für Nour"
Hiba (links) und ihre Band in “ein Lied für Nour”

Mir gefiel  besonders “Ein Lied für Nour” wegen der charismatischen Hiba Attalah als “Nour”, die auf der Bühne meinte, sie möchte lieber Ärztin werden als Schauspielerin. Sie bildet mit ihren Freunden als Teenager in Palästina eine Band und sie schaffen es, bei Hochzeiten zu spielen. Auf die Frage, ihr seid ja viel zu jung, antwortet die Band, wir kosten dafür weniger. Weil Mädchen nicht Musik machen dürfen, zieht sie ihre Baseballkappe in´s Gesicht, um als Junge durchzugehen. Nach einer wahren, tragischen Geschichte kommt ihr Bruder unter widrigen Umständen ganz groß raus, beheistert Palästina und die ganze Welt.

Der Schah, persifliert in "Nur wir drei gemeinsam"
Der Schah, persifliert in “Nur wir drei gemeinsam”

Einer meiner Favouriten war auch “Nur wir drei gemeinsam” vom Französisch-Iranischen Komiker und Regisseur Kheiron, der auch die Hauptrolle spielt. Mit viel Humor erzählt er die wahre Geschichte seiner Eltern. Wegen Proteste gegen den Schah und danach Khomeni waren sie jahrelang im Gefängnis. Der Vater verweigerte im Gefängnis zur Geburtstagsfeier des Schahs zur Feier des Tages ein Kuchenstück zu essen, wurde  in Einzelhaft genommen und gefoltert. Später konnten sie aus dem Iran fliehen und landeten in der Banlieue von Paris. Hier schafften sie es, ein friedliches Refugium aufzubauen.

Dieser Film und  “Auf Augenhöhe” freuten sich über den Publikumspreis. Dieses honorierte das Filmfestprogramm mit einem Zuwachs, über 79000 Zuschauer wollten die Filme sehen, Filmemacher treffen und bei den Partys feiern.

Mehr auf https://www.filmfest-muenchen.de

 

 

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Kein Sommer ohne Tollwood

Sein Blaues Wunder kann der Besucher auf dem gerade eröffneten Tollwood Festival im Olympiapark erleben! Ein Riesenwal aus Plastikflaschen begrüßt ihn und soll auf die unfaßbar riesige Plastikverschmutzung der Ozeane aufmerksam machen. Eine begehbare Fischdose läßt einen in´s blaue Meer eintauchen und animiert den Besucher zum #WelleMachen für den Schutz der Ozeane. Das betrifft nicht irgendwelche Ökofuzzis, sondern uns alle! Jeder kann bei sich selbst anfangen, etwas dagegen zu tun!

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Mit Live Musik, Theater, Kunst und Akrobatik ist bis zum  24.07.16 für jeden ist Geschmack etwas dabei. Top Musik Acts wie Anastacia, Melody Gardot oder Jamie Cullum, der 2014 das Zelt zum Kochen brachte, bespielen  die Musikarena.

Im Andechser, der Fassbar und dem Hackbrettl gibt´s täglich Live-Musik bei freiem Eintritt. Meine Lieblinge sind die jungen Bands vom Stadt-Land-Rock-Festival, die ihre eigene Musik in der Tanzbar spielen. Ein Erlebnis ist auch die Silent Disco mit Kopfhören in der Tanzbar.

Nur noch bis morgen ist Maria Rud´s außergewöhnliche Performance aus Live-Musik mit Live-Malerei zu sehen, sie trägt Farbe auf eine Glasplatte auf, die von einer hochempfindlichen Kamera auf eine große Leinwand übertragen wird. Mit der Musik verändert sie ständig ihre Bilder. Die beste Aussicht darauf hat man an der S-Beach im Liegestuhl.

Mit dem Kinderprogramm, Performances, dem Markt der Ideen und der Biogastronomie gibt es viel zu entdecken.

Alle Infos im Programmheft oder der Tollwood-Webseite.

Das Tollwood engagiert sich auch für ein Artgerechtes München. Das bedeutet: nur noch artegerechte Tierhaltung ohne massenhaften Antibiotika-Einsatz in München, würdiges Leben und menschliche Arbeitsbedingungen der Bauern.

Auf der Webseite www.artgerechtes-muenchen.de kann man seine Stimme abgeben.

 

 

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Das Filmfest naht, da ist das Wetter fast egal!

Ob es wohl wie im letzten Jahr tropisch wird, wenn das Filmfest seine Kinos öffnet? Mit grellbuntem Eis am Stiel wirbt es auf den Plakaten, zum Abkühlen oder um sich bei spannenden Thrillern zu beruhigen?

Egal wie das Wetter wird, der Vorverkauf hat begonnen. Nur wie wählt man die interessantesten Filme aus dem überbordenden Programm aus? Die verschiedenen Reihen sind da nicht wirklich hilfreich.  Das Tolle: alle Filme werden in Originalfassung gezeigt und die Möglichkeit, mit Regisseuren und Schauspielern zu diskutieren ist groß.

Mit dem Cannes-Liebling “Toni Erdmann” von Regisseurin Maren Aden wird das Filmfest am 23.6.16, einen Tag früher als bisher eröffnet. In der Reihe “Deutsches Kino” sind 19 Weltpremieren im Programm, bei allen Filmen stehen vermeintlich un-deutsche Themen wie grenzenlose Leidenschaft, Liebe und Hass im Fokus.

Die Reihe der Deutschen Fernsehfilme zeigt unter anderen “Dead man working” über einen Investestmentbanker, der bei der “Siegesfeier” seines Megadeals vom Dach fällt und der Börsenkurs daraufhin in´s Chaos versinkt.

Beim Jugendevent gibt es endlich “Smaragdgrün”, die heiss erwartete Fortsetzung von “Rubinrot” und “Saphirblau”.

Der “CineVision” Wettbewerb möchte junge, internationale Regie-Talente fördern und ihnen ein Forum bieten.

Ellen Burstyn in House of Cards
Ellen Burstyn in House of Cards

Oskarpreisträgerin Ellen Burstyn wird mit dem Cinemerit-Award für ihr exzellentes Schaffen geehrt. Ihre Filme wie “Alice don´t live here any more”, für den sie den Oskar bekam, sowie  zwei Folgen von “House of Cards” werden gezeigt, in dem sie die Schwiegermutter vom Präsidenten Kevin Spacey spielt. Das kann nur spannend werden!

"Alaska" aus der Reihe Spotlight
“Alaska” aus der Reihe Spotlight

Spotlight” zeigt spannende Filme nahmhafter Regisseure wie Pedro Almaodovar mit “Julieta”, in dem es um Tod und Empfängnis geht oder Christopher Walken, der in “One more time” einen Schnuzensänger darstellt. In “Alaska” wird die Beziehung von Fausto und Nadine zwischen Paris, Mailand, Unfällen und Gefängnisaufenthalten auf die Probe gestellt.

In der Retrospektive kann man die außergewöhnlichenFilme vom Iranischen Regisseur Bahman Ghobadi entdecken, in der Christian Petzold-Reihe jene bewegenden Filme sehen, die man bisher verpaßt hat.

Unabhängig von großen Studios produzierte Filme finden bei den “Internationalen Independents” ein Forum. Ob Etalbierte Meisterregisseure bei den “Cinemasters”, Filmleute bei der Arbeit in “Lights! Camera! Action!“, beim Kinderfilmfest oder den Open-Air Skaterfilmen, die Auswahl fällt schwer.

Entspannen kann der Cineast dann bei den zahlreichen Partys.

Alle Informationen gibt es auf der Filmfest-Webseite.

 

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Schön und gefährdet: Wildkatzen präsentiert von Hermès

Hermès-Keativdirektor Pierre-Alexis Dumas und Christina Rosenberg, Geschäftsführerin von Hermès Deutschland, luden Freunde und Kunden des Hauses letzten Sonntag zum Eröffnungsbrunch der Ausstellung “Wildkatzen, stark und verletzlich” in den Orangerie-Saal vom Schloß Nymphenburg. Untermalt von den “Kids of Adelaide”, bewacht von Marmorlöwen, stärkten wir uns bei Roederer Cristal und kulinarischen Höhepunkten von Top-Caterer Uli DahImann.

Kids of Adelaide
Kids of Adelaide

In Kooperation mit der Wildkatzen-Schutzorganisation Panthera und um auf die Gefährdung von Panther, Tiger, Leopard,  Gepard, Puma, Jaguar, Schneeleopard und Nebelparder aufmerksam zu machen präsentiert Hermès diese wunderbare Ausstellung. Wir durften als Erste die Zeichnungen des Künstlers und Naturforschers Robert Dallet (1926–2006) bewundern.

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Bei seinen Reisen in ferne Länder hatte er die Möglichkeit, diese Tiere in ihrer vollen Schönheit und geschmeidigen Kraft zu beobachten. Niemand trägt ihren Pelz eleganter als sie selbst!

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Nach Ausstellungen in Rom und New York sind die detailgenauen Zeichnungen noch bis zum 22. Juni 2016 dank dem Sponsor Hermès bei freiem Eintritt in München zu sehen. Kinder dürfen sich auch als Zeichner ausprobieren.

Schloß Nymphenburg, Orangeriesaal

10 – 18 Uhr, Donnerstags 10 – 20 Uhr

 

 

 

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Treffen sich 14 Foodbloggerinnen…zum Kochen!

Heißt es nicht, viele Köche verderben den Brei? Mal sehn…Zuallererst suchten wir auf dem foodblogdaymuc die männerdominierten Großmarkthallen in München auf. Diese staunten nicht schlecht über die Gruppe von Frauen, die das frische Gemüse und Obst eingehend inspizierte und fotografierte.

hier hat der Radi vom Radieschen genascht...
hier hat der Radi vom Radieschen genascht…

Gegen 7:45 Uhr ist hier schon fast alles gelaufen, angeliefert wird mitten in der Nacht vor 3 Uhr früh. Wir durften uns zu dieser für uns nachtschlafenden Zeit mit einem Frühstück stärken, bevor wir nach Neuhausen aufbrachen.

jetzt ganz aktuell, Blumendeko auch zum Essen
jetzt ganz aktuell, Blumendeko auch zum Mit-Essen

Der Wochenmarkt auf dem Rotkreuzplatz in Neuhausen bietet eine tolle Auswahl an frischen Lebensmitteln aus der Region, vieles auch biologisch und ohne Plastik verpackt. Rezeptvorschläge schwirrten duch die Luft. Jetzt hieß es, im Stimmengewirr die Übersicht nicht zu verlieren, um nichts zu vergessen.

der Korb der Genüsse
der Korb der Genüsse

Die Genusswerkstatt lud uns nach Haidhausen ein, um dort unsere Gerichte vorzubereiten.

vor der Zubereitung...
vor der Zubereitung…

Es wurde gelacht und geschnippelt, was das Zeug hielt.

20160602_132048_resizedAm Ende lockte ein buntes Buffet, das zum Vernaschen aussah. Nicht nur das, es war absolut köstlich!

der Gipfel der Genüsse, Rharbarberkompott mit Erdbeeren!
der Gipfel der Genüsse, Rharbarberkompott mit Erdbeeren!

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Italienische Genuß-Momente im Künstlerhaus

Die Italienische Handelskammer Italcam lud wieder zum Gourmet´s Italia nach München, bei dem 80 Winzer und Produzenten exzellenter Lebensmittel ihre Produkte zum Kennenlernen anbieten.

Franciacorta, eine herausragende Weingegend, die das Italienische Pendent zum guten Champagner darstellt, sorgte bei Gourmets für Begeisterung.  1961 begann Guido Berlucchi die Flaschengärung in der Franciacorta herzustellen. Hier durften wir unter anderen den Berlucchi 61 “nature” Franciacorta Millesimato aus 80 % Chardonnay und 20 % Pinot Nero ohne Dosage verkosten, köstlich!.

Berlucci 61 nature von 2009 Foto + Titelfoto: Berlucchi
Berlucci 61 nature von 2009 Foto + Titelfoto: Berlucchi

Da kann mancher bekannte Champagner nicht mithalten. Unverständlich, daß bei Münchner Events, Empfängen und Weinfesten fast ausschließlich Prosecco oder Champagner ausgeschenkt wird.

Eataly, das seit November 2015 in der Schrannenhalle Italienische Köstlichkeiten anbietet, zeigte in der Showküche, wie man Pasta per Hand “fatta in casa”herstellen kann.

20160530_153403_resizedErst wird der Teig geknetet, ausgerollt, mit der Füllung bestrichen und an den Seiten festgedrückt, damit er auch hält. Mit der Rolle zerteilt, muß er nur ein paar Minuten gekocht werden. Mit Pesto in der Pfanne kurz vermischt, schmeckte es hervorragend.

frische Pesto-Pasta
frische Pesto-Pasta

Küchenchef Alex Sallustio von der Eataly-Kochschule zeigte, wie man Mozzarello di Bufala von der Molke bis zum Käse herstellt. Beim “Brotbacken zu Hause” Seminar lernten wir, wie wichtig das richtige Mehl ist.

nicht Thomas Müller, sondern Andrea Menichelli vom Eataly bereitet die leckeren Brotschnitten vor
nicht Thomas Müller, sondern Andrea Menichelli vom Eataly bereitet die leckeren Brotschnitten vor

Jetzt wurde es Zeit für einen Kaffee, natürlich von illy. Wer an einem Seminar der Università del Caffè teilnahm, erfuhr unter anderem die Unterschiede von Robusta und Arabica und daß sich Kaffee nicht länger als eine Woche frisch hält, wenn er mal geöffnet wurde.

Wer noch nicht genug von den hervorragenden Weinen, die alle mit dem Meraner Wine & Culinaria Awards ausgezeichnet wurden, probiert hatte, konnte am Gin-Tasting teilnehmen. Hier stellten wir fest, wie unterschiedlich Gin schmecken kann. Im überdachten Innenhof des Künstlerhauses prasselte der Regen nieder, genau richtig, um sich am Gin zu wärmen!

Zwischendurch lockten Trüffelspezialitäten von Selektia Italia aus der Toskana und diverse Schinkenspezialitäten. Bis 20 Uhr konnten Fach- und private Besucher alles Made in Italy probieren, geöffnet war bis 22 Uhr, gefüllt mit Seminaren wie die Einführung in die feine Pasticceria Italiana, Merano Wine Award Tasting und Blind Tasting mit Gewinnspiel. Für mich ein Tag zum Genießen schlechthin!

 

 

 

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Der Meistersinger Jonas Kaufmann als Crooner

Das Highlight vom Wochenende:

die Premiere der Meistersinger von Nürnberg in der Staatsoper

Am Sonntag feierten die Bayern mal wieder ihre Meisterschaft in München, am Montag  hatten die “Meistersinger von Nürnberg” in der Staatsoper Premiere.

Wagners Bühnenepos in der Neuinszenierung von David Bösch offenbarte die Klasse vom wunderbar sensibel und fulminant dirigierenden Kirill Petrenko sowie wahre Meister im Singen, allen voran Startenor Jonas Kaufmann als Walter von Stolzing und Wolfgang Koch als Hans Sachs. Opulent überbordend und actionreich war die Neuproduktion, über die nach fast fünf Stunden heftig auf der dichtgedrängten Premierenfeier diskutiert wurde.

Im Nebenraum spielte die junge Band Opera Jazz, ich gesellte mich zu den wenigen Zuschauern dazu und sah plötzlich Jonas Kaufmann mit den Musikern reden. Ich überlegte, ihn im Scherz zu fragen, ob er jetzt mit Ihnen singen würde. Da stellte er sich an das Mikrofon und begann, “Volare” zu intonieren. Nach fünf Stunden Performance auf der Opernbühne hatte er noch genug Energie, leidenschaftlich und lässig Hits wie Sinatras “Fly me to the moon” oder “Cheek to Cheek” unwiderstehlich verführerisch zu singen! Nur einmal wurde geprobt, der jetzt volle Saal aber johlte und wollte Zugaben. Ein unvergeßlicher Abend!

Jonas Kaufmann

 

 

 

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Geschichten und Tips über Reisen, Hotellerie, Kulinarik & Events